DE7239123U - Ständer zum Aufstellen eines Bilderrahmens - Google Patents
Ständer zum Aufstellen eines BilderrahmensInfo
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Description
Ständer zum Aufstellen eines Bilderrahmens.
Die Erfindung betrifft einen Ständer zum Aufstellen eines Bilderrahmens, der ein Deckglas und eine Unterlage von
gleicher Größe aufweist.
Derartige Bilderrahmen sind meist als Wechselrahmen ausgeführt, wobei die Unterlage aus Pappe, Kunststoff oder Glas
bestehen kann und mit dem Deckglas durch schnell lösbare Klammern zusammengehalten ist.
Ständer, die sich zum Aufstellen derartiger Wechselrahmen eignen, haben bisher eine Ausführung, die folgende Nachteile
jeweils für sich oder gemeinsam aufweist: die Ständer treten optisch im Verhältnis rcur Bildfläche zu stark in Erscheinung,
und ausserdem ist die Standfestigkeit eines mit einem derartigen
Ständer aufgestellten Bilderrahmens nicht groß genug. Wann nämlich der Ständer im verhältnis zum Bilderrahmen
op-cisch zurücktreten und damit also klein sein soll, so reicht
die Stabilität höchstens zum Aufstellen niedriger Rahmen, deren Schwerpunkt verhältnismäßig niedrig liegt.
Es ist z.B. bekannt, einen aus einer Unterlage und einem Deckglas bestehenden Bilderrahmen auf einer Sockelplatte
senkrecht aufzustellen und dabei im unteren Bereich der
Seitenkanten zwei senkrechte Stützen zum Halten dieser Teile zn verwenden, wobei in den Stützen senkrechte Nuten
vorgesehen sind. Bei dieser Ausführungsform treten jedoch
sowohl die Stützen als auch die Sockelplatte verhältnismäßig stark in Erscheinung, zumal letstere infolge der
senkrechten Aufstellungslage natürlich auch zur Vorderseite des Bildes hin entsprechend große Abmessungen haben muß,
um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten.
Sarüberhinaus ist es bei den bekannten Ständern nachteilig, daß sie der jeweiligen Größe des Bilderrahmens genau angepaßt
werden müssen, so daß ein Ständer nicht für Rahmen unterschiedlicher Größe Anwendung finden kann.
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe zu Grunde,
einen zum Aufstellen derartiger Bilderrahmen geeigneten Ständer zu schaffen, der optisch möglichst wenig in Erscheinung
tritt und dennoch eine ausreichende Standfestigkeit des aufgestellten Bilderrahmens gewährleistet. Auoh soll dar
Ständer für Bilderrahmen unterschiedlicher Größe Anwendung finden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß der Ständer die Form einer ebenen SocJcelplatte hat, die
in der Nähe ihrer Vorderkante mit einer durchg«henden, nach oben offenen Nut von rechtwinkligem Querschnitt versehen lot,
und zwar derart, daß die Nut zur Hinterkante der Sockelplatte
in einem Winkel zwischen 10 Grad und 30 Grad schräg angestellt ist.
Ein erfindungsgemäß ausgebildeter Ständer hat den Vorteil,
daß er an der Vorderseite des Bilderrahmens nur in Form einer kleinen schmalen Leiste in Erscheinung tritt, die
sich nicht einmal über die ganze Breite des Bilderrahmen zu erstrecken braucht. Die Breite der Nut wird so bemessen,
daß die Unterlage und das Deckglas sich nach Einlegen eines Bildes zwar noch leicht einsetzen lassen, daß sie jedooh
andererseits relativ fest und formschlüssig gehalten werden. Durch die Sohräganstellung der Nut wird erreicht,
daß sich der Schwerpunkt des Bilderrahmens über den hinteren, nicht mejor sichtbaren Teil der Sockelplatte verschiebt,
so daß eine ausreichende Standfestigkeit gegen ein Kippen nach vorne oder nach hinten gewährleistet ist« Darüberhinaus ist sine Abhängigkeit von der Breite des Bilderrahmens für die Sookelplatte nicht gegeben· Es können also
Bilderrahmen unterschiedlicher Größe mit einem derartigen Ständer gehalten werden $ es kann aber euch ein rechteckiger
Bilderrahmen wahlweise im Hochformat oder im Querformat
aufgestellt werden.
Abgesehen von denjenigen Vorteilen, die sich auf eine
derartige Vielseitigkeit in der Anwendung, auf das optische
Zurüoktreten iai Verhältnis zur Bildfläche und zur Standfestigkeit beziehen, ist als τ fiterer Vorteil noch die
besonders einfache konstruktive Ausbildung eines derartigen
Ständers hervorzuheben, denn die Summe der genannten Vorteile läßt sich mit keinem anderen Ständer auf so
einfache Weise erreichen. Die Herstellung eines solchen Ständers, der kein einziges bewegbares Teil aufweist, ist
so einfach wie irgend denkbar.
Als Material für den Ständer ist insbesondere durchsichtiger Kunststoff besonders geeignet.
Die Breite der Sockelplatte kann zur Hinterkante hin kontinuierlich abnehmen, so daß schräg verlaufende Seitankanten
an der Sockelplatte entstehen und die Sockelplatte auch
von der Rückseite des Bilderrahmens her optisch weit zurücktreten kann.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann auch in der Nähe der Hinterkante der Sockelplatte eine rechtwinklige
Nut vorgesehen sein. Diese kann entweder eine andere Breite
haben als die Nut an der Vorderkante, so daß mit dem Ständer auch Bilderrahmen aufgestellt werden können, bei denen das
Deckglas und die Unterlage eine abweichende Gesamtstärke haben. Ferner kann die Neigung der Nut auch anders gewählt
werden zur Anpassung an die Höhe der jeweils aufzustellenden Bilderrahmen, wobei für einen höheren Rahmen die Neigung
der Nut gegenüber der Senkrechten geringer zu wählen ist.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbe..spiel der Erfindung anband einer Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigen:
Flg. 1 eine Seitenansicht des Ständers mit eingesetztem
Bilderrahmen;
Fig. 2 eine Draufsioht allein auf den Ständer.
Der Ständer wird durch eine Su?.kelplatte 10 gebildet,
die eine zu ihrer Oberseite hin offene Nut 11 aufweist. Diese Nut 11 liegt in der Nähe der Vorderkante 10a der
Sockelplatte 10 und ist gegenüber der Senkrechten in einem Winkel cA. schräg angestellt; dieser Winkel beträgt
hier etve, 15 Grad.
In die Wut 11 ist ein aus einem Deckglas 12 und eir.er
Unterlage 13 bestehende Bilderrahmen eingesetzt, von dem nur dt>r untere üeil dargestellt ist. Die Breite der Nut
ist so bemessen, daß sich dieser Bilderrahmen zwar leicht einsetzen läßt, daß jedoch diese Breite nicht viel größer
ist als die sich aus der Stärke des Deckglases 12 und der Unterlage 13 ergebende Gesamtstärke des Bilderrahmens.
Die Länge der Nut 11 braucht höchstens so groß bemessen zu werden wie die Hälfte des einzusetzenden Bilderrahmens.
Im übrigen hängt die für die Nut 11 zu wählende Länge von der erforderlichen Standfestigkeit in Seitenrichtung
und von der Größe der maximalen Biegebeanspruchung ab, die r.uf das Deckglas 12 ausgeübt werden soll.
Claims (5)
1) Ständer zum Aufstellen eines Bilderrahmens, der ein >
Deckglas und eine Unterlage von gleicher Größe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer die Form einer
ebenen Sockelplatte (10) hat, die in der Nähe ihrer Vorderkante (10 a) mit einer durchgehende, nach oben offenen
Nut (11) von rechtwinkligem Querschnitt versehen ist, und zwar derart, daß die Nut (11) zur Hinterkante der Sockelplatte (10) in einem Winkel zwischen 10 Grad und 30 Grad
schräg angestellt ist·
2) Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Nut (11) nur wenig größertai als die sich
aus der Stärke des Deckglases (12) und der Stärke der Unterlage (13) ergebende Rahmenstärke·
3) Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Sockelplatte(10) zur Hinterkante hin
kontinuierlich abnimmt«
4-) Ständer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß auch in der Nähe der Hinterkante der Sockelplatte (10) eine rechtwinklige Nut vorgesehen ist·
5) Ständer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Nut eine andere Breite und/oder eine andere Neigung gegenüber der Senkrechten aufweist als die Nut (11) an der Vorderkante·
723812310.5.73
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7239123U true DE7239123U (de) | 1973-05-10 |
Family
ID=1286228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7239123U Expired DE7239123U (de) | Ständer zum Aufstellen eines Bilderrahmens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7239123U (de) |
-
0
- DE DE7239123U patent/DE7239123U/de not_active Expired
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