DE7238000U - Abfallbehälter, insbesondere für die Aufstellung im Freien - Google Patents
Abfallbehälter, insbesondere für die Aufstellung im FreienInfo
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Landscapes
- Refuse Receptacles (AREA)
Description
, don 9. Oktober 1972
'..i-.'.el;.; -ieck Gm 731 :'/k[;
Abfailbei'/.-lter, insbesondere Tür die
Au-inöollajig in Freien.
Die iJriincür.r; betrifft einen Abfallbehälter>
insbescndere für ciie j'.ufGteliung in Freien, nit einem oben offenen
GefUli "Jind einer, den Abfall aufnehmenden Eir.catz.
ö Igt: bekannt, in Abfallbehälter Ki.mststcffbeutel ein-
-aiiäniien, die Gen Abfall aufnehmen. Ist der Beutel geüllt;,
dann wird er aus dem Behälter entnommen und ab-
Gefahren. Nachteilig ist dabei, daß die Kunststoff-GÜclce
einen zusätzlichen Aufwand erfordern und nelbn-h
zusätzlichen Abfall ergeben, da sie zur Einmalbenutzung
ve1' joschon sind. Ein llachteil ließt ferner darin, daß
zumindest der obere Rand des Kunststofibeutels zu sehen
ist, der über das Gefäß geschlagen ist, oder daß eine Klenn- und Spannvorrichtung erforderlich istj in beiden
Fällen wird das Aussehen des Abfallbehälters beeinträchtigt,
was d&nn unerwünscht ist, wenn der Abfallbehälter an Stellen angeordnet ist, an denen er sich in die Umgebung
einfügen und nichb störend in Erscheinung treten soll, beispielsweise in Parkanlagen. Schließlich hat
die Verwendung von Kunststoffsäcken noch den Nachteil,
daß das Einsetzen und Befestigen des Sackes bei ,leder bekannten Befestigungsart einen nicht su unterschreitenden
Zeitaufwand erfordert. Dieser Zeitaufwand hat zur Folge, daß ein Abfallabfahrtrupp nur eine bestimmte
Zahl von Abfallbehältern je Zeiteinheit entleeren und mit neuen Kunststoffsäcken versehen kann.
Es sind auch Abfallbehälter bekannt, bei denen das Gefäß selbst den Abfall aufnimmt. Das Gefäß ist in einer Halterung
verriegelt angebracht. Zum Entleeren des Gefäßes wird die Verriegelung gelöst, das Gefäß entnommen und
in einen größeren Transportbehälter oder ein Müllfahrzeug entleert. Von Nachteil ist dabei jedoch, daß das
Gefäß ein relativ großes Gewicht auf v/eist, weil es sehr stabil gebaut sein muß, um nicht von Jugendlichen oder
Betrunkenen ohne weiteres beschädigt oder deformiert zu werden. Ein bekanntes derartiges Gefäß weist beispielsweise
ein Gewicht von 25 kg auf. Dieses Gewicht
7238UOO-U. 73
erschwert die Handhabung und das Entleeren des Gefäßes.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen
Abfallbehälter zu schaffen, der leicht und rasch zu entleeren ist und der möglichst keinen laufenden
zusätzlichen Aufwand erfordert.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß das Gefäß einen Lochboden aufweist und als Einsatz
ein in das Gefäß passender Korb verwendet ist.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Abfallbehälters
liegt darin, daß kein "verlorener Einsatz" -χ. ii j- wx ία dxiicu hui σ Xiiuidx vciv« ciiuc ucn i^uxiu \j cj υ wx χ wc uucic
benutzt wird, sondern daß eir vmbogrenzt verwendbarer
Korb vorgesehen ist. Ein derartiger Korb weist nur rund 1/10 des Gewichtes des Gefäßes auf und läßt sich
daher ohne Kühe entnehmen und entleeren. Da das Gefäß einen Lochboden aufweist und der Korb ebenfalls luftdurchlässig
ist, wird eine ausgezeichnete Lüftung erreicht, die verhindert;, daß der Inhalt des Abfallbehälters
einen weithin wahrnehmbaren üblen Geruch verbreitet.
.Bei der Öffentlichkeit zugänglichen Anlagen ist stets
zu befürchten, daß der Abfallbehälter aus seiner Halterung entfernt und entwendet oder beschädigt oder an
einer anderen Stelle weggeworfen wird. Um das zu vermeiden
ist es bekannt, ein an der Halterung verriegelt
befestigtes Gefäß zu verwenden. Bei einer bevorzugten
iUisführungsf orn der Erfindung, die von einem
aerartiKen ^-bialibehälter mix; einem an eier ^miterunr
verriegelt befestigten Gefäß ausgeht, ir,t ein das Entfernen
des Korbes aus dem Gefäß sperrendes Schloß vorgesehen.
Das Schloß verhindert ein unbefugtes Entnehmen des Korbes, so daß es auch nicht vorkommen kann, daß
Jugendliche oder Betrunkene den Abfälle enthaltenden
Korb entnehmen und die Abfälle in der Umgebung des
Abfallbehälters zerstreuen. Es ist außerdem ein Entwanden
und ein Beschädigen des Korbes weitgehend ausgeschlossen. Da der Korb mit geringen seitlichen Abctilidcn
in das Gefäß paßt und der Korb weder für Finger noch für 'werkzeuge gute Angriffspunkte bietet, ist auch
eine Beschädigung des Korbes kaun möglich.
Das Schloß kann an unterschiedlichen Stellen angeordnet
und verschieden ausgebildet sein. Es könnte beispielsweise das Schloß innen an dem Korb angebracht
sein. Das hätte zwar den Vorteil, dal;, das Schloß von außen nicht sichtbar ist, aber den Nachteil, daß das
Schloß durch den Abfall verschmutzt würde. Insbesondere bei weitgehend gefüllten Korb wäre das Schloß nicht mohr
gut zugänglich. Bei einer bevorzugten Ausführungsfor η
der Erfindung ist daher das Schloß an dem Gefäß unlösbar befestigt und es ragt ein iiiegelteil bei gesperrten
Schloß in das Innere des Gefäßes und greift in den Korb ein» Beispielsweise kann am Boden des Gefäßes, der von
Erdboden stets einen gewissen Abstand einhält, das Schloß angebracht sein, das mit einem Haken in den
.·:. :.;*; t :.;^o:. ei:'. Ζνϋ:;;'.ο:Όθ:.Ιο,. vur".:en.':ei". Jig
:.. "^. ■ -1:;·:.: Vr ·1 ia.Iorneklü:;:;e:j ha·; ί".ι.ν:ι Vorteil,
■"·.. l..-ic:."j aa^ubr In1On ir; ο- da er; lediglich oin
..:.;c:.c;or. Durchmesser "obohrjcs Loch erfordert;,
.a. i^oror Vorteil der Verv/ei.avu-i;: eii.o.3 Zviindorj-.:,
o^ 1:ο.;ΐ davi.., C:iß er; cohr J-:loi:i baut und
;; ..-.c; a ^.len vor^ueher/; angeordnet; "..'erden kann.
.1:-,;;'; i:;t; caboi das ZvlindorGcnlof: in einer oci
-:: '..eiöoror ^'cr.rorrcv-.^ Z'ar.-t; ist das Zvür.cierachloß rr.it
oi::e::: a:-:i-ii vcrrjchiobbaren Bolzen "Is liiogeltnil vcrsono::.
Jor .axial versc'-Liebbar'e Bolzen ra^t in den Gefü.:-;uer:-c::nitü
und ,'-reift in den Korb ein. Da der Um-
r±2 den Korberj nur jeringiür-iir kleiner ist als der
lichte GoTii.;. :uorr;c:.nitt, is"O es nic'nt; a.ü^lich, bei
vor;j uehonden Bolzen den Korb zu entnehmen. Das Zylin-Gί;Γ30..j.oii
li'.z Giioei vorzu^sivujLCe so au.:jr:ebild(3"b, dc.j.Ii
es o'nne ÜciiiüsGel cesperrt werden kann.
Dor Kox"b kann aus unterschiedlichen Laterialien hor-■;u:iuolii;
sein. Bei einer Ausiühi on("sfore ist der Korb
■v.ur: D;.\:.ni;-;eflocht hergestellt, bei einer anderen Ausf;ihriui;;sfor:;:
besteht er aus Lochblech. Bei beiden Au:>f
.hraa;;sf orr.cn i.jt der Korb Γeuervorziniri;, um eine
hoho Lebensdauer zu erzielen.
'.oiuore L'inzelhciitcn und Auccoütaltuncon der Erfindunier^eben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung in der
die Erfindung ar.hfind eines in der Zeichnung dargestellten
ioisführungsbeispieles naher beschrieben
und erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abfallbehälters
nach der Erfindung und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Il-II der Fig. 1„
jedoch ohne Halterungs-Träger
Der in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellte Abfallbehälter weist einen Ständer auf, der aus zwei
senkrechten Trägern Λ besteht, von denen nur einer in Fig. 1 sichtbar ist, die in einen gewissen Abstand über
den 3oden durch einen Querholm 2 miteinander verbunden sind. Zwischen den Trägern 1 ist ein oben offenes Gefäß
angeordnet, das mit seinem unteren Kand 4 auf den Querholm
2 des Gestelles aufsitzt. Das Gefäß 3 ist mit einem Boden 5 versehen, der in einem geringen Abstand oberhalb
das unteren Randes 4 angeordnet ist. Das Gefäß 3 besteht
vorzugsweise aus Stahlblech und ist nach sainer Fertigstellung
feuerverzinkt; es kann aber auch aus Kunststoff bestehen. Es v/eist einen im wesentlichen quadratischen
Querschnitt auf. Der Abfallbehälter isb vorzugsweise zur
Aufstellung im Freien bestimmt und es können seine beiden senkrechten Träger 1 beispielsweise in einen nicht näher
dargestellten Betonklotz eingelassen sein, der in die Erde eingegraben ist. Ebenso kann der Abfallbehälter
auch an einem iha U-förmig umfassenden Bügel gehaltert sein. Das Gefäß 5 ist aus zwei in Querschnitt U-förmigen
Abschnitten 6 und 7 zusammengesetzt, deren freie Schenkelenden einander mit geringem Abstand gegenüberstehen· In
einem ikbstnnd von oberen Ende int eine die freien
Schenkelenden der beiden Abschnitte ο und 7 verbindende Platte 8 aufgeschweißt, die einen senkrecht
aus ihrer Ebene vorstehenden Bolzen 9 trügt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine gleiche Platte
mit einem Bolzen 9 angebracht, .vobei die beiden Bolzen
achsgleich angeordnet sind. Mit diesen Bolzen 9 wird das Gefäß 3 in die Träger 1 eingesetzt und dort durch
eine nicht näher dargestellte Verriegelung gehalten^ Die Träger 1 sind mit einem nach oben Gründenden Langloch
versehen, in das je einer der Bolzen 9 eingelassen wird. Außer durch die Platten 8 sind die beiden
Abschnitte 6 und 7 durch den Boden 5 miteinander verbunden, der als Lochboden ausgebildet ist. In einem
Schenkel des Abschnittes 7 ist ein Z;/-linderschloß
eingesetzt, das einen parallel zur Achsrichtung der Bolzen 9 verlaufenden Riegelbolzen 11 aufweist. Der
Kiegelbolzen 11 ist in seiner Achsrichtung beim Betätigen des Schlosses bewegbar. Durch Aufschließen
des Schlosses mit einem passenden Schlüssel wird der Bolzen 11 nach außen bewegt; beim Verriegeln des
Schlosses wird er in Richtung auf das Innere des Gefäßes 3 bewegt.
In das Gefäß 3 ist ein Korb 12 aus Drahtgeflecht eingesetzt,
dessen äußerer Umriß geringfügig kleiner ist als der lichte Querschnitt des Gefäßes 3· Der Korb
ist aus Drahtgeflecht hergestellt und an seinem oberen Hand an zwei gegenüberliegenden Seiten mit je einem
.ausklappbaren Traggriff 13 versehen. Die Höhe des
Korbes 12 ist; geringer als der ^j!;i;:;r.ü zwischen der
Oberseite des Bodens ρ und den oberen IC'-uvl dec Gefäßes
5.
oüehü eine Entleerung des Abfcillbehalter:.; an, yo wird
~4it; eine::. Schlüssel dos Schloß 10 gei'ffnet und dabei
der Hiegelbolzer. 11 -nach außen bewegt, go daß er nicht
sehr in den Korb 12 eingreift. Es kann dann der Korb
an den Klapphandgriffen 15 erfaßt, herausrenonnen Jid
entleert werden. Da dei Korb nur wenig nehr als et v/a
I/IO des G-ewichts des Gefäßes J aufweist, ist die Entleerung
ohne viel Kraftaufwand durchführbar. I.'ach dem Entleeren wird der Korb wieder in das Gefäß 3 eingesetzt
und das Schloß 10 durch Eindrücken des Hiegelbolzens 11'
versperrt, wodurch der Korb wieder mit den Gefäß verbunden ist. Ein Vorteil des verwendeten Korbes aus
Drahtgeflecht liegt darin, daß er ohne Schwierigkeiten
auch um 180° um seine vertikale Mittelachse gedreht eingesetzt werden kann, v/eil der Riegelbolzen 11 stets
eine lücke im Drahtgeflecht trifft. Sind Gefäß $ und Korb 12 in Querschnitt quadratisch ausgebildet, so
kann der Korb in jeder beliebigen Lage eingesetzt werden.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern
Abweichungen möglich sind, ohne den .Rahmen der Erfindung
zu verlassen. Insbesondere könne 11 sowohl das Gefäß 5 als auch der Korb 12 auch andere Querschnitte
aufweisen; beispielsweise können das Gefäß 5 und der
.-ν;.1;; Ι.. :.:; .. >/..±;;;'λχ~:ϊ^\;ι au:;:xbixu(V; ;;oii,. .7ο<,·η:;ο
i:;;; ο:; auch ;:.~.;iic:.: druj uo;;i,j κι;; (;i;u:;,i Jockei zu vi:r:io:.c;i. ...ι. iiOGea r;ai ijuia zv/ec;c;:iU'.:ir untnrh.iJ h aoij Joe/.üIl; in ac·:1 Gefäßwand iOntlüTtui;! ;.;ürrnunr;i-in
i:;;; ο:; auch ;:.~.;iic:.: druj uo;;i,j κι;; (;i;u:;,i Jockei zu vi:r:io:.c;i. ...ι. iiOGea r;ai ijuia zv/ec;c;:iU'.:ir untnrh.iJ h aoij Joe/.üIl; in ac·:1 Gefäßwand iOntlüTtui;! ;.;ürrnunr;i-in
sue rhi· I uen, die cazi jeitr;' ^t, ciaii von de::, orfindun^o-■ji'.:.,u.;·3ΐΊ
jibi'ü,!oehulter keine grolie Geruc;j:3buläst;i{^\
Claims (7)
1. Abfallbehälter, insbesondere für die Aufstellung im Freien, mit einem Gefäß und einem den Abfall
aufnehmenden Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (3) einen Lochboden (5) aufweist
und als Einsatz ein in das Gefäß passender Korb' (12) verwendet ist.
2. Abfallbehälter nach Anspruch 1, mit einem an einer Halterung verriegelt befestigten Gefäß,
dadurch gekennzeichnet, daß ein das Entfernen des Korbes (12) aus dem Gefäß (3) sperrendes
Schloß (10, 11) vorgesehen ist,
3. Abfallbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schloß (10, 11) an dem Gefäß (3) unlösbar befestigt ist und ein Riegelteil (11) bei
gesperrtem Schloß in das Innere des Gefäßes ragt und in den Korb eingreift.
4-, Abfallbehälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein ZylinderscMoß (10) verwendet
ist.
5. Abfallbehälter nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zylinderschloß (10) mit einem axial verschieobaren Bolzen (11) als Hiegelteil
versehen ist.
ΛΑ __
6. ^biallbehal ;er nach einen der vorhor;johonaon
Arxü^;rüc'.;G, da durch gekennzeichnet, cai; der
Korb (12) aus Drahtgeflecht hergestellt; ist.
7. .rv'oxallbehälter nach einen der Ansprüche 1 bis
dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (12) aus
Lochblech hergestellt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7238000U true DE7238000U (de) | 1973-01-04 |
Family
ID=1285919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7238000U Expired DE7238000U (de) | Abfallbehälter, insbesondere für die Aufstellung im Freien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7238000U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20318464U1 (de) * | 2003-11-26 | 2005-03-31 | Ophardt Hygiene Technik Gmbh & | Abfallbehälter mit mindestens einer geschlossenen Wand und Baukastensystem dafür |
-
0
- DE DE7238000U patent/DE7238000U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20318464U1 (de) * | 2003-11-26 | 2005-03-31 | Ophardt Hygiene Technik Gmbh & | Abfallbehälter mit mindestens einer geschlossenen Wand und Baukastensystem dafür |
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