DE7236035U - Schiebewiderstand - Google Patents
SchiebewiderstandInfo
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Landscapes
- Adjustable Resistors (AREA)
Description
Licentia Patentverv;altungs-GmbH 6000 Frankfurt/Nain 70, Theoaor-Stern-Kai 1
N 72/17 28. 9.1972 - PT-N-Hs/rh
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf einen Schiebewiderstand
mit einer parallel zur Schieberichtung des eine Schleiferfeder haltenden Schiebers angeordneten Kontaktbahn.
Bei Schiebewiderstänöen der gfinarvnisan Art wird die Kontakt halm
aus einem Metallband als Blechstreifen abgestanzt und z.B. durch
Nieten an einem Gehäuseteil oder der Widerstandsträgerplatte befestigt. Der Blechstreifen wird anschließend versilbert oder
er ist aus einem versilberten Metallband ausgestanzt.
Mit der vorliegenden Neuerung soll die Aufgabe gelöst werden, die Kontaktbahn so auszubilden, daß sie in der Herstellung
billig ist und leicht montiert werden kann.
Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Kontaktbahn einschließlich des Anschlusses aus einem Draht besteht, wobei
der die Kontaktbahn bildende Teil zumindest abschnittweise in einer Nut liegt und/oder durch gegeneinander versetzte Stege in
seiner Lage fixiert und an den Enden durch je ein Halteelement befestigt ist, und daß ein außerhalb der Kontaktbahn abgebogenes
Teil durch ein drittes Halteelement befestigt ist, das mit den beiden ersten die Eckpunkte eines Dreiecks bildet.
Hierdurch ist es einerseits möglich, eine Kontaktbahn billig von einer z.B. versilberten Drahtrolle abzuschneiden und den
Anschluß durch einen Biegeproze^ anzuformen; andererseits kann
die Kontaktbahn durch die Dreipunktbefestigung einwandfrei befestigt
und durch die nutartige Führung des die Kontaktbahn oildenden Abschnitts dieser in seiner Lage genau fixiert werden.
'weitere vorteilhafte Einzelheiten der Neuerung sind nachfolgend
anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeisoiels
beschrieben.
— 2 —
Fig, 1 zeigt eine Seitenansicht eines neuerungsgemäßen
Schiebewiderstandes im Schnitt und Fig. 2 eine Draufsicht desselben.
Mit 1 ist ein Träger, z.B. eine Isolierstoffplatte oder ein Gehäuse bezeichnet, der mit einem Längsschlitz 2 versehen ist.
Durcn diesen ragen von unten nach oben zwei Stege 5 eines
Schiftberteils 4 hindurch, deren Rastnasen 5 niit einem auf der
Oberseite vorgesehenen zweiten Schieberteil 6 verrastet sind. Die Innenseite des zweiten Schieberteils 6 dient als Widerlager
für eine zu beiden Seiten quer zur Schieberichtung herausragende Schleiferfeder 7, deren rechter Schenkel z.B. mittels eines Kohlestiftes
8 auf einer Widerstandsbahn 9 gleitet, die auf dem Träger unmittelbar oder auf einem besonderen Isolierstoffstreifen 10
parallel zum Längsschlitz 2 vorgesehen ist.
Der linke Schenkel 11 der Schleiferfeder 7 gleitet auf einer Kontaktbahn
12, die gemäß der Neuerung aus einem Draht besteht. Der Draht 12 liegt in einer parallel zum Längsschlitz 2 verlaufenden
Nut IJ, und er ist mit seinem einen Ende 14 in einer durch einen
z.B. angeformten Bügel I5 gebildeten öffnung oder Aussparung
gehaltert. Das andere Ende 16 ist durch einen Zapfen 17 durch Warmverformung desselben in seiner Lage fixiert. Außerdem J,st
das Ende 16 verlängert und bildet einen Anschluß 18, der in der Fig. 2 aus der Papierebene herausragt. Hierzu ist der Draht
einmal am Ende 16 in der Papierebene um 90° abgewinkelt und bildet dabei einen Arm 21. Im Bereich 26, in dem die Kontaktierung
erfolgen soll, ist er um 90° hochgebogen und dient als Anschluß
18, z.B. als Steckansclvluß. Das Drahtende des Anschlusses
18 kann auch zu einer Lötöse verformt sein. Im Bereich der zweiten Abwinkelung 19 ist der Arm 21 mittels eines warmverformten
Zapfens 20 des Trägers 1 gehaltert. Bügel 15, Zapfen 17 und 20 bilden die Eckpunkte eines Dreiecks.
Damit die Kontaktbahn 12 und der Anschluß 18 auch in Schieberichtung
unverrückbar gehaltert sind, ist der Arm 21 zwischen zwei Erhebungen 22, die eine Nut ergeben, eingelegt. Durch die
Art der Fixierung des Drahtes ist das Ende 14 der Kontaktbank 12 frei verschiebbar gelagert. Damit können Längenausdehnungen infolge
Temperaturschwankungen keine Verformung der Kontak-fcbahzi 12
herbeiführen.
Für den Fall, daß die Widerstandsbahn 9 auf einem besonderen Isolierstoffstreifen 10 befestigt ist, ist letzterer einseitig
frei verschiebbar gelagert, z.B. mittels des Bügels 23, während das andere Ende z.B. durch einen Nietzapfen 24- fest eingespannt
ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Neuerung sind im Bereich
der Anschlußelemente 25 für die Widerstandsbahn 9 in dem
Träger 1 Durchbrechungen 26 vorgesehen, durch die diese hindurchragen können, wenn diese auf der Unterseite des Trägers 1 kontaktierbar
sein sollen.
Eine andere zweckmäßige Ausgestaltung der Neuerung besteht in der Nut- und Federführung des Schiebeteils 4-. Vorteilhaft werden
zwei derartige Führungen vorgesehen, von denen je eine auf jeder Seite des Längsschlitzes 2 vorgesehen ist. An der Unterseite des
Trägers 1 sind hierzu zwei Federleisten 27 angeformt, die in entsprechend ausgebildete Nuten 28 des Schieberteils 4- eingreifen.
Vorzugsweise ist das Schieberteil 4- seitlich senkrecht zur Ebene des Trägers 1 hochgezogen und bildet eine Winkälaschse 29. Die
Stirnseite 30 des Trägers 1 bildet eine schmale Wand, die beim
Einbau des Schiebepotentiometers in ein Gehäuse durch einen Schlitz, durch den eine an der Winkellasche 29 angeformte und
etwa mittig zur Stirnseite 30 vorgesehene Schieb ergr:<fflasche
hindurchragt, sichtbar ist und dabei die elektrisch funktionellen Bauteile wie Kontaktbahn 12, Widerstandsbahn 9T Schleiferfeder
und die Anschlüsse 18, 25 so verdeckt, daß sie von außen durch
den Gehäuseschlitz nicht zugänglich sind.
Vorteilhaft ist an der Winkellasche 29 noch ein in Richtung der Trägerebene abstehender Vorsprung 32 angeformt, der einen Teil
einer in Fig. 1 von oben nach unten auf die Schiebergrifflasche 31 angreifenden Kraft aufnehmen kann, so daß die Rastung zwischen
Schieberteil 4- und Schieberteil 6 nicht zu stark beansprucht werden kann.
Ohne vom Neuerungsgedanken abzugehen, können die Nut 13 und die durch die Erhebungen 22 gebildete Nut durch eine Fixierung ersetzt
werden, die dadurch gebildet wird, daß gegeneinander versetzt
angeordnete Stege oder sonstige geeignete Erhebungen vorgesehen werden, die einen dem Drahtdurchmesser entsprechenden
Abstand aufweisen.
_ 4 —
Zweckmäßig können anstelle der durch Wärmeeinwirkungen verformbaren
Zapfen 17 und 20 federnde Rastglieder vorgesehen werden, die beim Einsetzen des Drahtes elastisch auslenkbar sind und die den
Draht z.B. anschließend teilweise umfassen. Diese Röstglieder können z. B. die die Nuten bildenden Erhebungen oder Teile derselben
sein.
Weiterhin können am Träger 1 mehrere elastische Rastzungen 33 angeformt
sein, die zur Schnappbefestigung des Schiebepotentiometers beispielsweise an einer gedruckten Schaltungsplatte dienen.
Außerdem können Zentrierzapfen 34- zur genauen Anbringung des
Schiebewiderstandes an einer Platte oder Wand vorgesehen sein. Diese können symmetrisch, jedoch so angeordnet sein, daß nur
eine gewünschte Einsteckmöglichkeit besteht. Angeformte Stutzen 35 dienen zur Schraubbefestigung.
In allgemeiner Anwendung des Erfinäungsgedankens besteht die Kontaktbahn
12 aus einem vorzugsweise versilberten Draht. Das eine Ende 14- kann dabei xiieder frei verschiebbar sein, während das
andere Ende 16 fest eingespannt sein kann, was z.B. dadurch erfolgen kann, daß dieses Ende 16 angenietet ist und der Niet
selbst oder ein besonderer Anschlußteil als Kontaktierung dient. Beispielsweise kann das Ende 16 zu einer öse gebogen sein, die
mit geeigneten Mitteln befestigt wird. Hierdurch braucht keine Dreipunkt-Befestigung vorgesehen zu werden.
Claims (8)
1. Schiebewiderstand mit einer parallel zur Schieberichtung des eine Schleiferfeder haltenden Schiebers angeordneten Kontaktbahn,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahn (12) einschließlich
des Anschlusses aus einem Draht besteht, wobei der die Kontaktbahn (12) bildende Teil zumindest abschnittweise
in einer Nut (13) liegt und/oder durch gegeneinander versetzte Stege in seiner Lage fixiert und an den Enden (14-,
16) durch je ein Halteelement (15, 17) befestigt ist, und
daß ein außerhalb der Kontaktbahn (12) abgebogenes Teil (21) durch ein drittes Halteelement (20) befestigt ist, äan mit
den Leiden ersten (15» 17) die Eckpunkte eines Dreiecks bildet.
2. Schiebewiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halteelemente (15» 17» 20) als Rastelemente ausgebildet
sind.
3· Schiebewiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteelemente (15» 17» 20) warmverformbar sind.
4-. Schiebewiderste ad nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3»
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahn (12) an einem
Ende (14-) frei verschiebbar gelagert ist und das andere Ende (16) fest fixiert ist.
5- Schiebewiderstand nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4-,
dadurch gekennzeichnet, daß der als Anschluß (18) ausgebildete Teil des Drahtes zu einer Lötöse geformt ist.
6. Schiebewiderstand nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4·,
dadurch gekennzeichnet, daß der als Anschluß (18) ausgebildete Teil des Drahtes als Steckanschluß ausgebildet ist.
7. Schiebewiderstand nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Widerstandsbahn (9)
fest, das andere frei verschiebbar fixiert ist.
8. Schiebewiderstand nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7»
dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber bzw. ein Schieberteil (4- oder 6) eine abgewinkelte Lasche (31) aufweist, die
die Stirnseite (3) des Trägers (1) überragt, und daß an der Lasche (31) ein zum Träger (l) hin gerichteter Vorsprung (32)
derart angeformt ist, daß die Stirnseite an wenigstens drei Seiten mit geringem Abstand umfaßt ist.
Schiebewiderstand mit einer parallel zur Schieberichtung des
eine Schleiferfeder haltenden Schiebers angeordneten Kontaktbahn,
insbesondere in Verbindung mit zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahn
(12) aus einem zumindest einseitig fest eingespannten Draht
besteht.
besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727236035 DE7236035U (de) | 1972-09-30 | 1972-09-30 | Schiebewiderstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727236035 DE7236035U (de) | 1972-09-30 | 1972-09-30 | Schiebewiderstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7236035U true DE7236035U (de) | 1973-01-04 |
Family
ID=6633028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727236035 Expired DE7236035U (de) | 1972-09-30 | 1972-09-30 | Schiebewiderstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7236035U (de) |
-
1972
- 1972-09-30 DE DE19727236035 patent/DE7236035U/de not_active Expired
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