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DE7233353U - Maschine zur Herstellung eines Fertigteiles - Google Patents

Maschine zur Herstellung eines Fertigteiles

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Publication number
DE7233353U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
machine according
grid
gear
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7233353U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7233353U publication Critical patent/DE7233353U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

• * ■ * ■
PATENTANWALT / DlpL-lng. E. HENTSCHEL
54 KOBLENZ ^ Koblenz, 4. September 1972 ^
F/Kn
Gebrauchsmusteranmeldung
Franz Koch, 5449 Buch / Kasteilaun
"Maschine zur Herstellung eines Fertigteiles"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Fertigteilen wie Wandelemente, Treppenstufen, Fensterbänke u. dgl· und von Platten in üblichen Formaten·
Um Platten, Treppenstufen u. dgl. aus Beton herzustellen, wird auf einen Rütteltisch eine dem Fertigteil entsprechende Verschalung aufgesetzt, welche dann mit Beton ausgegossen wird. Sodann wird die Rüttelplatte durch einen an dem Rütteltisch angesetzten Rüt'celmotor in Rüttelbewegung versetzt, so daß der Feton, der eich in der Schalung befindet, ausreichend verdichtet wird· Dabei liegt die Platte flach auf dem Rütteltisch auf· Dadurch
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ist es oft nicht möglich, mehr als eine Betonplatte herzustellen; ob eine zweite tatsächlich gleichzeitig mit der ersten gefertigt werden kann, hängt von der Größe der Platten und des Rütteltisches ab.
Daher müssen, um mehr als eine oder zwei Platten auf einmal herstellen zu können, die Abmessungen des Rüttel tisches entsprechend groß gewählt werden. Dadurch verteuert sich das Gerät, so daß eine solche große Rüttelmaschine unwirtschaftlich werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Nachteile der bekannten Maschinen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß innerhalb eines rechteckigen Rahmens, relativ zu diesem bewegbar, ein Raster bildend, miteinander verbundene Quer- und Längsbalken angeordnet sind, daß ferner innerhalb des Rahmens mehrere kastenförmige Kulissen angebracht sind, welche dem Raster entsprechende Abstände untereinander aufweisen, dergestalt, daß das Raster zwischen den Kulissen auf- und abbewegbar ist, wobei nach der. Bewegung nach oben die Oberfläche der Kulissen mit der Oberfläche der Quer- und Längsbalken bündig liegen.
Weitere Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen zu entnehmen.
Wenn das Raster durch die Zwischenräume zwischen den Kulissen soweit nach oben gefahren ist, daß die Oberfläche des Rasters und die Oberfläche der Kulissen miteinander bündig sind, ist eine Ebene geschaffen, auf welche eine Platte auflegbar ist, so daß große Betonplatten gefertigt werden können. Zur Herstellung von beispielsweise Treppenstufen oder Fensterbänken sind nun entsprechend der Dicke der Treppenstufen oder Fensterbänke parallel einem Steg des Rahmens, vorzugsweise in Längsrichtung brettförmige Platten aus Stahl senkrecht eingesetzt, zwischen denen Beton eingefüllt werden kann. Die Halterung der Platten an de.'n Rahmen geschieht mittels Bolzen oder Stiften.
Die Maschine ist somit für die Herstellung verschiedener Fertigbauteile zu verwenden; eirunal können rasterförmige Wandelemente, zum anderen Betonplatten und drittens durch zusätzliche Verv/endung von Stahlplatten auch Treppenstufen und Fensterbänke hergestellt werden. Der Vorteil bei d ieser Maschine liegt darin, daß bei Herstellung von Treppenstufen und Fensterbänken niöht nur eine oder zwei dieser Teile herstellbar sind, sondern etwa zehn bis fünfzehn gleichzeitig. Auf diese Weise verkürzt sich die Gesamtzeit der Herstellung einer Treppenstufe oder einer Fensterbank um einen wesentlichen Betrag» Dadurch wird aber auch der Preis für solche Bauteile verringert.
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Atihand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden, Es zeigtι
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Maschine zur Herstellung von Fertigteilen gemäß einem Querschnitt gemäß der Linie I - I der Fig. 2,
Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts auf die Maschiene gemäß der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Aufsicht von oben auf die erfindungsgemäße Maschine.
Die Maschine besitzt einen Rahmen 1, welcher aus U-Profilen la, Ib, lc und ld derart zusammengeschweißt ist, daß die offenen U's nach außen zeigen. Innerhalb dieses Rahmens befinden sich kastenförmige Kulissen 2, welche an einem Rahmen 3 angeschweißt sind, welcher wiederum an die Unterseite (Nach der Zeichnung) des Rahmens 1 angeschweißt ist. Innerhalb der Zwischenräume der Kulissen 2 befindet sich ein rasterfSrmiger Rahmen 4, welcher mittels einer am Rahmen 1 befestigten Hydraulikeinrichtung 5 und 6 auf- und abbewegbar ist. Außerhalb einer Querseite des Rahmens 1 ist, am Steg des U-Profils angeschweißt, ein Lager 7 angebracht, in welchem eine Welle 8, die mit einem Querträger 9 fest verbunden ist, drehbar beweglich ist. An diesen Querträger 9 sind an beiden Enden hydraulische Zylinder Io mit Kolbenstangen 11 angebracht, deren Enden auf einem Fuß 14 aufliegen., welcher aus
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einem U-Profll hergestellt 1st· Dieser Fuß 14 1st in der gleichen Welse ausgeführt wie der Fuß 21 an der anderen Querseite des Rahmens 1) er hat in der gleichen Weise an den Fuß angeformte Konsolen 22, welche Lenkrollen 12, 13 bzw. 2o tragen. Auf der in der Zeichnung rechten Seite ist an der Außenseite des Rahmens 1 ein Lagerbock 15 befestigt, welcher eine Welle 16 trägt, die selbst wiederum mit einem Querträger 17 fest verbunden ist, derart, daß der Querträger 17 über die Welle 16 im Lagerbock 15 drehbar beweglich ist. An den Enden des Querträgers sind jeweils hydraulische Zylinder 18 mit Kolbenstangen 19 vorgesehen, welche sich auf dem Fuß 21 an dessen Konsolen 22 die Bockrollen 2o angebracht sind, abstützen. Weiterhin sind die Konsolen durch Versteifungsplatten 22a und 22b verstärkt. An dem Querträger 17 ist, nach außen weisend, eine Platte 28 a angebracht, auf welcher über Schrauben 19 eier Flansch 28 eines Elektromotors 32 befestigt ist. Durch den Elektromotor 32 wird über eine Welle 23, das Zahnrad 24 angetrieben, welches mit einem Zahnrad 25, das über Arme 26 mit dem Rahmen verbunden ist, zusammenwirkt. Wenn bei der Drehung des Motors das Zahnritzel 24 dreht, dann kämmt es in dsm Zahnrad 25 und dreht somit über die λ sen 16 bzw. 8 den Raihmen mit den Kulissen und dem eingesetzten rasterförmigen Element 4.
Zur Herstellung des rasterförmigen Wandfertigteils wird das Raster 4 nach unten gefahren, bis es die in der
Zeichnung (Figy*)V)odaj»gjsstellte Stellung erreicht.
Sodann werden die Zwischenräume zwischen den Kulissen 2 mit Beton ausgefüllt; auf diese Weise wird ein rasterförmiges Bauelement erzeugt, welches z.B. als Zwischenwand in einem Gebäude einsetzbar ist.
Wenn nun das Raster hochgefahren wird, so daß seine Oberfläche mit den Oberkanten der Kulissen 2 bündig liegt, dann ist eine ebene Platte gebildet, auf welche (nicht weiter dargestellt) eine weitere Stahlplatte aufgelegt werden kann, so daß beispielsweise Treppenstufen hergestellt werden können. Zu diesem Zwecke werden parallel zu den Rahmenwänden la und ic Stahlplatten senkrecht zu dieser nicht dargestellten Platte eingesitzt; der Abstand dieser Stahlplatten entspricht der Dicke der zu vergießenden Platten.
Seitlich an die Rahmenstege la und Ic werden von außen (ebenfalls nicht weiter dargestellt) Rüttler eingesetzt, welche den Rahmen in Rüttelbewegungen versetzen, so daß der Beton verdichtet wird·
Nachdem sich nunmehr der Beton verhärtet /cv., wird über den Motor 32 der Rahmen mit dem Beton verscnwenkt und das erhärtete rasterförmige Bauelement mittels der Raster 4 nach unten weggedrückt.
Wenn Treppenstufen oder Fensterbretter unter Zuhilfenahme der senkrecht eingesetzten Stahlplatten gefertigt werden, dann wjü±L(Jer ,Zwischenraum zwischen den
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Stahlplatten mit Beton ausgefüllt; nach Erhärten wird jede einzelne Stahlplatte herausgehoben; die Betonplatten können nunmehr mittels Kran oder manuell abtransportiert werden. Zur Erleichterung des Heraushebens der Stahlplatten sind diese nach unten hin verjüngt ausgebildet.

Claims (5)

■It · · » SchutzansprUche :
1. Maschine zur Herstellung von Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet} daß innerhalb eines rechteckigen Rahmens (1), relativ zu diesem bewegbar, ein Raster bildend, miteinander verbundene Quer- und Längsbalken (4) angeordnet sind, daß ferner innerhalb des Rahmens mehrere kastenförmige Kulissen (2) angebracht sind, welche dem Raster entsprechende Abstände untereinander aufweisen, dergestalt, daß das Raster zwischen den Kulissen auf- und abbewegbar ist, wobei nach der Bewegung nach oben die Oberfläche der Kulissen mit der Oberfläche der Quer- und Längsbalken bündig liegen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulissen (2) mittels eines Rahmens miteinander verbunden sind und daß der Rahmen (3) mit dem Rahmen (1) verbunden ist.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Raster (4) mittels ei .■■>,; hydraulischen Einrichtung (5, 6) relativ zum Rahmen (·/ und den Kulissen (2) auf- und abbewegbar ist.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1), das Raster (4) und die kastenförmigen Kulissen (2) um die Mittellängsachse des Rahmens (1) schwenkbar sind.
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5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Stirnseiten des Rahmens (l) drehbar zum Rahmen
(1) bewegliche Querträger (9, 17) angeordnet sind,
welche mittels Hydraulikzylinder (lo, 11, 18, 19) gegen jeweils einen Fuß (14,21) abgestützt sind.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb von am Fuß (21,14) angeformten Konsolen (22) Lenk- und/oder Bockrollen (12, 13, 2o) befestigt sind, mittels denen die Maschine Verfahrbar ist.
7. Maschine nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahnradantrieb (24, 25) zum Verschwenken des Rahmens vorgesehen ist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnradantrieb ein mit dem Rahmen (l) verbundenes, durch einen Elektromotor (32) angetriebenes Zahnrad (24) aufweist, welches mit einem Zahnrad (25) mit einem gegen
das Zahnrad (24) großen Durchmesser in Eingriff steht.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zahnrad (25) mit dem Fuß (17) fest verbunden ist, während das Zahnrad (24) mit dem Rahmen (1) verbunden
ί ist.
Io. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zahnrad (24) mit dem Fuß (17) und das Zahnrad (25) men verbunden ist.
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(1) mit dem Rahmen verbunden ist.
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-loll. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (l) aus U-Profiien zusammengesetzt ist, deren offenes "U" nach außen weist.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Steg des U-Profils des Rahmens (1) Bolzen einsetzbar sind, welche Öffnungen zur Entnahme von Befestigungsschrauben an dem mit dieser Maschine hergestellten Fertigteil erzeugen.
13. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer der Längsseiten Rüttler angebracht sind, welche zur Verdichtung des Betons dienen.
14. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß nach Hochfahren des Rasters (4) auf die durch Raster (4) und Kulissen (2) gebildete Oberfläche eine Stahlplatt© auflegbar ist, so daß mit der Maschine Betonvollplatten herstellbar sind.
15. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Seite (la) des Rahmens (1) sich nach unten verjüngende Stahlplatten senkrecht zur Oberfläche der Kulissen (2) einsetzbar sind, wobei hierdurch Treppenstufen oder Fensterbänke herstellbar sind.
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DE7233353U Maschine zur Herstellung eines Fertigteiles Expired DE7233353U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7233353U true DE7233353U (de) 1973-07-19

Family

ID=1284722

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7233353U Expired DE7233353U (de) Maschine zur Herstellung eines Fertigteiles

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