DE7231554U - Dämmplatte, vorzugsweise für die einschalige Außendämmung von Wänden - Google Patents
Dämmplatte, vorzugsweise für die einschalige Außendämmung von WändenInfo
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24. August 1972
Pu
Heinrich H e b g e η , Ludwigshafen / Rhein
"Dämmplatte, vorzugsweise für die einschalige Außendämmung von Wänden"
Die Neuerung bezieht sich auf eine Dämmplatte, vorzugsweise für die
einschalige Außendämmung von Wänden, mit einem Kern aus Kunststoffhartschaum, z. B. Polystyrol, der an der Außenseite mit rasterartig
angeordneten, an den Plattenrändern offenen Rillen versehen und mit einer Deckschicht abgedeckt ist. .
Zur Verbesserung des Wärmeschutzes erhalten die Außenwände von Gebäuden
in zunehmendem Maße auf der Außenseite der tragenden Teile, z. B. des Mauerwerks, eine zusätzliche Dämmschicht aus Wärmedämmstoff. Da
die gebräuchlichen Dämmstoffe meist witterungsempfindlich sind, müssen sie einen Witterungsschutz erhalten, der meist zugleich auch die aus
ästhetischen Gründen notwendige Oberflächenverkleidung bildet.
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Unter Beachtung der bauphysikalischen Gösetzmäßigkeiten ist dafür Sorge
7·» tragen, daß vom Innenraum her nach außen diffundierender Wasserdampf
zügig abgeführt werden kann. Die Verwendung dampf dichler Verkleidungen, die direkt auf der Dämmschicht aufliegen und hinter
denen sich der Wasserdampf anstaut, kann zu Feuchtigkeitsschäden an der Fassade führen, die sich nachteilig auf das tragende Mauerwerk
sowie die Bewohnbarkeit der dahinterliegenden Räume auswirkt.
Zur Erfüllung dieser bauphysikalischen Erfordernisse werden dampfdichte
Fassadenverkleidungen meist zweischalig ausgebildet, d. h. es wird zwischen der auf dem Mauerwerk aufliegenden Dämmschicht und dem
dichten Oberbelag ein durchlüfteter Hohlraum angeordnet. Dieser Hohlraum muß, damit überhaupt eine Durchlüftung stattfinden kann, verhältnismäßig
groß sein; er muß im Sockelbereich Zuluftschlitze und im
Gesimsbereich Abluftschlitze aufweisen, damit die durchströmende Luft den in den Hohlraum gelangenden Wasserdampf abführen kann.
Bei der einschaligen Außendämmung liegen die verschiedenen Schichten
der Fassade dicht aufeinander. Hier wird der Wasserdampf ohne Umwege direkt ins Freie abgeführt. Aus diesem Grund ist die abschließende
Schutzschicht nicht dampf dicht, sondern gut dampfdurchlässig ausgebildet.
Die bekannten hinter lüfteten Fassadenverkleidungen mit Wärmedämmschicht
sind bei ordnungsgemäßer Ausführung zwar bauphysikalisch einwandfrei, wegen der notwendigen Unterkonstrukticnen, Abstandhalter
usw. jedoch recht lohnaufwendig. Die als Nagel- oder Schraubgrund für die Außenverkleidungen auf dem Mauerwerk befestigten Roste aus Holz
oder Metall ergeben zahlreiche Wärmebrücken und unterbrechen die dazwischen gesetzte Dämmschicht. Der Hohlraum zwischen Dämmschicht
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und Außenverkleidung ist unkontrollierbar, so daß weder Ungeziefer noch
Fäulnisbefall an den Traglatten festgestellt werden können. Die Kaminwirkung des durchiüiLeien Hohlraumes Uar.r. die Ausbreitung von Schadenfeuer
begünstigen.
Als hinterlüftete Fassadenverkleidungen sind auch großflächige Formteile
aus tiefgezogenem PVC bekannt. Diese mindestens 1, 5 mm dicken Verkleidungskörper
können bei thermischer Belastung wegen des hohen Ausdehnungskoeffizienten von PVC erheblichen Formänderungen unterworfen
sein, was besondere Befestigungsmittel oder andere ausgleichende Maßnahmen erfordert.
Diese Nachteile vermeidet eine Dämmplatte der eingangs angegebenen
Aii (DT-OS 1 659 326} bei der die Deckschicht direkt auf den erhabenen
Teilen des Kerns zwischen den Diffusions*'-iier* aufliegt. Zu ihrer Wirksamkeit
ist es notwendig, daß d' i s Rillensystem mit der Außenluft in Verbindung
steht. Bei dieser Platte ist die Dampfabfuhr nur im Bereich der Rillen möglich, während die Bereiche zwischen den Rillen nicht erfaßt
werden.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine entspannte Außendämmung für Fassaden zu schaffen, die Einrichtungen zur vollflächigen und vollständigen
Ableitung des vom Raum her nach außen diffundierenden Wasserdampfs aufweist und auf der dünnwandige, aber dichte Deckschichten aufgebracht
werden können.
Die Neuerung löst diese Aufgabe bei einer Dämmplatte der eingangs ange
gebenen Art dadurch, daß die Deckschicht aus dampfdichtem Material
besteht und daß zwischen Deckschicnt und Kern eine die Dampfdiffusion
ermöglichende Zwischenschicht, angeordnet ist.
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Die Rillen können unterschiedliche Tiefe aufweisen. Dabei können Rillen
geringerer Tiefe vorhanden sein, die von dem Material der Zwischen-.'!rhinht
ausgefüllt sind und als Haftrillen wirken und Rillen größerer Tiefe, die von dem Material der Zwischenschicht nur zum Teil ausgefüllt sind unu
ein zusammenhängendes Diffusions-Kanal-System bilden.
Die Platten können an den Rändern Falzverbindungen aufweisen, die zweckmäfaig
als Stufenfalze ausgebildet sind. Die Diffusionsrillen sind im Bereich
der Falze zweckmäßig zur Plattenkante hin geöffnet, und gestatten den Durchtritt von Luft von den Diffusionskanälen zur Außenseite.
Die Deckschicht erstreckt sich zweckmäßig zumindest teilweise über die
Seitenflächen der Platten; sie kann auch als Überschlag zur Abdeckung der Plattenfugen ausgebildet sein.
Die Deckschicht besteht zweckmäßig aus tiefge^ogener Kunststoffolie, ζ. Β.
Hart-PVC und die Zwischenschicht aus Porenmörte] -
Die Neuerung hat im wesentlichen den Vorteil, daß zweisich gegenseitig
in optimaler Weise ergänzende Systeme zur Entspannung und Abführung des durch das Mauerwerk hindurch diffundierenden Dampfes vorgesehen
sind, nämlich das rasterförmig angeordnete System von Diffusionskanälen und der sie abschließende Porenmörtel, der zugleich den aus Kunststoffhartschaum bestehenden Kern der Dämmplatte von der dichten Deckschicht trennt. Dadurch ist eine nicht nur auf die Diffusionskanäle beschränkte, sondern an jeder Stelle der Platte mögliche Diffusion des Dampfes
und Abführung desselben zu den Außenrändern der Platte gegeben.
Der Porenmörtel wirkt zusätzlich noch als thermische Ausgleichs schicht
zwischen der Dämmplatxe und der Deckschicht, da er eine Wärmeleitzahl von etwa O110 kcal/mn grd besitzt gegenüber 0, 035 kcal/mh grd bei
der Dämmschicht. Außerdem hält der in die Diffusionsrillen eindringende
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-5- ■■ ■" : η
Porenmörtel mit seinem geringen Ausdehnungskoeffizienten die Dämmplatte
mit einer wesentlich höheren thermischen Ausdehnung in Spannung. Bei dünnen PVC-Folien mit einer Dicke von O1 3-0,4 mm mit strukurierter
Oberfläche, die fest auf dem Porenmörtel haften, können sich die thermischen Ausdehnungen, die bekanntlich bei PVC sehr hoch sind, nicht
mehr auswirken.
Ein Hilfsmittel zur Befestigung der Dämmplatten an einer Unterkonstruktion
besteht aus einer etwa Z-förmigen Schiene mit einseitig verlängertem Flansch zum Befestigen der Schiene an einer Unterkonstruktion. Die
Steghöhe der Schiene entspricht etwa der Dicke des Stufenfalzes der Platte. Der dem Halteflansch gegenüberliegende Flanschteil ist zweckmäßig nach
außen aufgekantet.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Eigenschaften der Neuerung ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in den beigegebenen Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform der
Dämmplatte nach der Neuerung,
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt zu der Darstellung der Fig. 1,
Fig. 3 einen Horiz-ntalschnitt durch eine weitere Ausführungsform
der Dämmplatte nach der Neuerung,
Fig. 4 eine weitere Einsatzmöglichkeit für die neue Dämmplatte im Horizontalschnitt und
Fig. 5 eine Vorrichtung zur Herstellung der neuen Dämmplatte im Schnitt,
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Eine Fassadendämmplatte 1 nach der Neuerung besteht aus einem Kern 2,
der zugleich Trägerplatte ist, z. B. aus Polystyrol-Hartschaum, einem auf der Außenseite des Kerns 2 aufgebrachten mineralischen Porenmörtel 3,
und einer Deckschicht 4 als abschließende Außenverkleidung z. B. aus tiefgezogener Hart-PVC-Folie. Die Kernplatte 2 weist auf ihrer Außenseite
rasterartig verlaufende Diffusionskanäle 5 und Haftrillen 6 auf. Die Dämmplatte 1 besitzt als Randausbildung vierseitig versetzt«; Stufenfalze
aus Falzoberteilen 7 und Falzunterteilen 8.
Die Dämmplatte 1 kann mittels eines Haltewinkels 9 verdeckt auf einer
Unterkonstruktion befestigt werden, die bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 aus einem lotrechten Lattenrost 10 besteht, auf dem die Haltewinkel
9 mit Schrauben 11 befestigt sind. Der Lattenrost 10 wird vor Verlegung der Dämmplatten 1 mit Dübeln od. dgl. auf dem Mauerwerk 12
angebracht und in der Flucht ausgerichtet.
Bei der Liegendfertigung der neuen Dämmplatte dringt der Porenmörtel 3
in die Haftrillen 6 voll und die Diffusionskanäle 5 teilweise ein, so daß bei letzterem ein genügend großer freier Querschnitt 13 als wirksamer Diffusionskanal
verbleibt. Zum Schutz gegen ein Auslaufen des Porenmörtels ist die Deckschicht 4 an zwei Plattenkanten mit seitlich hochgezogenen Randstegen
14 versehen. Zur Erleichterung der Verlegearbeit sowie zum Abdecken der Plattenfugen, sind Überschläge 15 vorgesehen, die nur leicht anliegen,
damit der sich im Fugenbereich sanamelnde Wasserdampf ins Freie gelangen kann.
Die Haltewinkel 9 haben etwa Zr-förmigen Querschnitt und bes:ehen z. B.
aus einem gezogenen Leichtmetallprofil. Der rückseitige Auflagerflansch
ist einseitig verlängert und weist Bohrungen für die Schrauben! 1 auf.
Der Steg 17 entspricht in serner Länge etwa der Stärke des Falzunterteils 8. Dem Anlageflansch 16 liegen zwei Halteflansche 18 und 19 gegeH-über,
die aber entsprechend schmaler ausgebildet sind. Beim Verlegen der
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Dämmplatten 1 wird ein Haltewinkel 9 über das Falzteil 8 einer verlegten
Dämmplatte 1 gesetzt und mit Schrauben 11 an den Plattenrost angeschraubt. Die Dämmplatte 2 der nächsten Elementreihe wird dann
darüber gesetzt, wobei der obere Halteflansch 18 gegebenenfalls nach Anbringen eines Schlitzes in das Material der Dämmplatte eindringt. Infolge
der nach außen weisenden Schräge des Halteflansches 18 wird die Dämmplatte beim Einsetzen automatisch gegen den Lattenrost 10 gedrückt.
Zur weiteren Verbesserung des Dämmwertes der mit Dämmplatten 1 verkleideten
Wänden, kann der Raum zwischen den vertikalen Latten 10 mit einfachen Dämmstoffen 2C, z. B. geschnittenem Schaumkunststoff oder
Mineralfasermatten ausgefüllt werden.
Vom Innenraurr. nac'". außen diffundierender Wasserdampf, in der Zeichnung
mit D und Punktierung gekennzeichnet., durchdringt alle Schichten der
Außenwand und stößt dann an die dampfdichte Deckschicht 4 an, die als Dampfbremse wirkt. Über die Porenmörteisehicht 3, z. B. eine Mischung
aus Sand, Perlite, Zement, Treibmittel und Kunststoffzusätze mit guter Klebewirkung kann sich der Wasserdampf entspannen und gelangt in die
offenen Diffusionskanäle 13. Diese sind etwa im Abstand von 6 bis 10 cm
kreuzweise angeordnet und stehen über Öffnungen 21 an der Kante des Falzteiles 7 mit der Außenluft in Verbindung. Die Entweichung des Dampfes
wird gefördert, wenn die äußeren Falzteile geringe Zwischenräume aufweisen.
In dem Horizontalschnitt der Fig. 2 zu dem in Fig. 1 dargestellten
Vertikalschnitt erkennt man den auf dem Mauerwerk 12 befestigten Lattenrost 10, wobei die Hohlräume zwischen den Latten 10 mit Dämmplatten
20 ausgefüllt sind. Ein Haltewinkel 9, der mit Schrauben 11 auf dem Lattenrost 10 befestigt ist, ergreift die Ecken von zwei benachbarten
Dämmplatten 1.
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Die Dampfentspannung, die durch den besonderen Aufbau der Dämmplatten 1 bewirkt wird, vollzieht sich auch in horizontaler Richtung,
so daß bei den Dämmplatten, die vorzugsweise 50 χ 50 cm groß sind,
vom Raum her kommender Wasserdampf auch größten Ausmaßes mit Sicherheit über die Ränder der Platten abgeführt wird.
Fig. 3 zeigt einen waagrechten Schnitt durch eine weitere Ausführungsform
der Fassadendämmplatte nach der Neuerung. Dabei ist die Dämmplatte 1 mit dem Kern 2 und dem Pcrenmörtel 3 auf der Außenseite mit einer tiefgezogenen
oder geprägten PVC-Klarsichtfolie 22 verkleidet. Der Porenmörtel
3, der naturfarbene Zugschlagstoff enthalten kann, wird hierdurch sichtbar gemacht; die durchsichtige Folie wirkt als farblose Glasur.
Die Dämmplatten 1 sind mit Haftmörtel 23 auf Mauerwerk 12 angesetzt;
dadurch werden die in Fig. 1 beschriebenen Haltewinkel 9 und der Lattenrost 10 entbehrlich. Zur besseren Verbindung des Haftmörtels 23
mit den Dämmplatten 1 besitzen diese rückwärtige Haftrillen 24.
Fig. 4 zeigt eine weitere Einsatzmöglichkeit für die neue Fassadendämmplatte
im Horizontalschnitt. Die Dämmplatten 1 können bei Ortbetonwänden in die Schalung eingestallt oder bei der Liegendfertigung von vorgefertigten
Wandslementen in die Form eingelegt und anbetoniert werden. Der Beton 25
greift dabei in die rückseitigen Haftrillen 24 der Dämmplatte ein und verkrallt
diese.
Für die seitliche Verbindung zweier Dämmplatten 1 miteinander sind hier
Hakenfalze 26 dargestellt, wodurch die Verlegearbeit erleichtert wird. Dabei ist es notwendig, die Falzteile mit geringem Abstand untereinander
auszubilden, um die Dampfentweichung nach außen sicherzustellen, wozu die Diffusionskanäle 13 zum Falzbereich hin Öffnungen 27 aufweisen.
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Die Deckschicht besteht hier aus dünnwandigem geprägtem Leichtmetall 28,
das an und für Rieb ?:u Hen besonders dichten Beiäffen gehört, infolge des
erfindungsgemäßen Systems zur Dampfentspannung aber ohne Bedenken eingesetzt werden kann.
In Fig. 5 ist eine einfache Fertigungseinrichtung zur Herstellung der neuen
Fassadendämmplatten im Querschnitt dargestellt. Ein Fertigungsrahmen 29, z. B. aus Holz, Holzwerkstoffen oder Leichtmetall besitzt eine Bodenplatte
und seitliche Aufkantungen 31, wodurch ein vierseitig geschlossenes und nach oben offenes Formennest entsteht. In den Fertigungsrahmen 29, der auch
in einer größeren Anzahl nebeneinander angeordnet sein kann, wird die als
Deckschicht 4 vorgesehene tiefgezogene Kunststoffolie mit an den Seiten
hochgezogenen Randstegen 14, bzw. vorstehenden Überschlägen 15, mit der
Außenseite nach unten eingelegt. Daraufhin wird Porenmöriei 3 in flüssiger
Konsistenz eingebracht und ausgebreitet. Die Dämmplatte wird dann darüber gesetzt, wobei sie mit ihrer Rückseite geringfügig über die seitlichen Aufkantungen
31 vorsteht. Die Dämmplatte 2 wird durch eine Druckplatte, leichte Presse oder einen leichten Außenrüttler soweit in die Form gedrückt, bis ihre
Rückseite mit den seitlichen Aufkantungen 31 bündig liegt. Dabei dringt der Porenmörtel in die Haftrillen 6 vollständig und in die Diffusionskanäle 5
teilweise ein. so daß etwa der halbe Kanalquerschnitt 13 für die Dampfentspannung
verbleibt.
Zum Schutz gegen das Auslaufen des Porenmörtels 3 bei den Überschlägen
ist an den Falzteilen 7 der Dämmplatte 2 eine Leiste 32 angeformt mit einer nach oben offenen Schrägnut 33. Dadurch wird bewirkt, daß der dicht eingepackte
mineralische Porenmörtel 3 seine Anmachfeuchte langsam über die
Öffnungen 21 ins Freie abgeben kann. Die angeformte Randleiste 32 wird an der Baustelle vor Verlegung der Fassadendämmplatte 1 in der Linie 34
mit dem Messer abgetrennt und entfernt.
Zum Herausnehmen der gefertigten Fassadendämmplatte 1 sind hier nicht
gezeigte Greiföffnungen vorzusehen.
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Claims (14)
1.) Dämmplatte, vorzugsweise für die einschalige Außendämmung von Wänden, mit einem Kern aus Kunst st offhart schaum, z. B. Polystyrol
der an der Außenseite mit rasterartig angeordneten an den Plattenwänden offenen Rillen versehen und mit einer Deckschicht abgedeckt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Deckschicht (4) aus dampf dichtem Material besteht ■lnd daß zwischen Deckschicht (4) und Kern (2) eine die Dampfdiffusion ermöglichende
Zwischenschicht (3) angeordnet ist.
2.) Dämmplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (5, 6) unterschiedliche Tiefe aufweisen.
3.) Dämmplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Rillen (6) geringerer Tiefe vorhanden sind, die von der Zwischenschicht (3)
ausgefüllt sind und als Haftrillen wirken und Rillen (5) größerer Tiefe, die von der Zwischenschicht (3) nur zum Teil ausgefüllt sind und ein
zusammenhängendes Rohrsystem (13) bilden.
4.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (1) an den Rändern Fazoverbindungen aufweisen.
5.) Dämmplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzverbindungen als Stufenfalze (7, 8) ausgebildet sind.
6.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Diffusion!?rillen (5,13) im Bereich der Falze zur Rückseite
der Platte hin geöffnet sind.
- iJ. -
7.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Falzverbindungen den Durchtritt von Luft von den Diffusionsrillen (5) zur Außenseite gestatten.
8.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckschicht (4) sich auch zumindest teilweise über die Seitenflächen der Platte (1) erstreckt. ,
9.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge= kennzeichnet, daß die Deckschicht als Überschlag zur Abdeckung der Plattenfugen
ausgebildet ist.
10.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckschicht (4) aus tiefgezogener Kunststoffolie, z. B. Hart-PVC besteht.
11.) Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenschicht (3) aus Porenmörtel besteht.
12.) Hilfsmittel zur Befestigung der Dämmplatte gemäß den Ansprüchen
1 bis 9, gekennzeichnet durch eine etwa Z-förmige Schiene (9) mit einseitig verlängertem Flansch (16) zum Befestigen der Schiene (9) an
einer Unterkonstruktion.
13.) Hilfsmittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Höhe des Steges (17) uer Schiene (9) etwa der Dicke des Stufenfalzes (8)
der Platte (1) entspricht.
14.) Hilfsmittel nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
Jaß der dem Halteflansch (16) gegenüberliegende Flanschteil (18) nach außen
aufgekantet ist.
72315St 23.11.72
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7231554U true DE7231554U (de) | 1972-11-23 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7231554U Expired DE7231554U (de) | Dämmplatte, vorzugsweise für die einschalige Außendämmung von Wänden |
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| Country | Link |
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