DE7228716U - Gar vorrichtung fur Teigstucke - Google Patents
Gar vorrichtung fur TeigstuckeInfo
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Description
WERNER & PFLEIDERER Stgt.-Feuerbach,
31. Juli 1972 L·
Pat.-Kn/Hl \S
PE 7lo4
Gärvorrichtung für Teigstücke
Die Erfindung betrifft eine Gärvorrichtung für Teigstücke mit einem in einem Gehäuse über eine Antriebswelle und
mehrere Umlenkungen geführten Transportsystem, welches aus einem Paar paralleler endloser Transportketten und
zwischen diesen pendelnd aufgehängten kippbaren Teigstückträgern besteht, wobei das Transpcrtsystein sine Umlenkung
um 18o~ aufweist, in deren Bereich durch Kippen der Teigstückträger die übergabe der Teigstücke auf eine
nachfolgende Transportvorrichtung, z.B. das Backband eines
Durchlaufofens erfolgt.
Eine v/esentliche Forderung bei Gärvorrichtungen der eingangs
genannten Art besteht darin, daß die übergabe der Teigstücke von der Gärvorrichtung auf das Backband des.nachfolgenden
Backofens möglichst schonend erfolgt. Da die im Zustand der Vollgare befindlichen Teigstücke sehr empfindlich sind,
muß beim Kippen der Teigstückträger der freie Fall der
Teigstücke auf ein Minimum beschränkt sein. Es ist daher bekannt, an der Ausgabeseite der Gärvorrichtung das
Transportsystem in einer senkrechten Schleife bis fast auf die Oberfläche des Backbandes herabzuführen. Dieser Teil
der Gärvorrichtung wird als Ausgabekropf bezeichnet. Um das Backband auch anders als unmittelbar von der Gärvorrichtung
aus mit Teigstücken belegen zu können, ist
bar vorgesehen, wodurch Platz geschaffen werden kann beispielsweise für das Belegen des Backbandes mit Teigstücken
von Hand.
In zahlreichen Fällen besteht die weitere Forderung, daß die Teigstücke von den Teigstückträgern nicht einfach
durch Kippen auf das Backband übergeben werden dürfen, sondern vor dem Auflegen auf das Backband noch eine Wendung
um 18o° erfahren müssen. Man unterscheidet daher zv/ischen
Einfach- und Doppelkippung, wobei die Teigstücke, ausgehend von ihrer Lage auf den Teigstückträgern des Gärschrank
s, im ersten Fall mit ihrer Oberseite und im zweiten Fall mit ihrer Unterseite auf das Backband zu
liegen kommen. Welche der beiden Kippungen in Betracht Q kommt, hängt von der jeweiligen Gebäcksorte ab. Wenn
auf dem gleichen Backband nacheinander unterschiedliche
Gebäcksorten herzustellen sind, muß die vorgeschaltete" Gärvorrichtung so beschaffen sein, daß wahlweise die übergabe
der Teigstücke auf das Backband mit Einfach- oder Doppelkippung möglich ist. Zu diesem Zweck sind bei bekannten
Gärvorrichtungen besondere Hilfseinrichtungen vorgesehen, z.B. ein am unteren Ende des sog. Ausgabekropfes
angeordnetes Paar schwenkbarer Klappen, welche eine Mulde
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zur Aufnahme der von den Teigstückträgern der Gärvorrichtung
abgekippten Teigstücke bilden. Diese Klappen sind so gelagert, daß sie entweder gleichzeitig nach
unten geöffnet werden können, wobei die Teigstücke ohne Änderung ihrer Lage auf das Backband fallen
(Einfachkippung), oder aber zusammen um ihren gemeinsamen Schwerpunkt um 18o° geschwenkt werden können,
wodurch die Teigstücke eine zweite Wendung um 18o° erfahren, bevor sie auf das Backband gelangen (Doppelkippung)
. Um auch die Belegung des Backbandes von Hand zu ermöglichen, ist die Hilfseinrichtung zusammen mit
dem Ausgabekropf nach oben verfahrbar.
Derartige Hilf seinricht' .agen an Gärvorrichtungen erfordern
einen sehr großen Bauaufwand. Infolge des komplizierten Aufbaus ist die Umstellung auf die verschiedenen
Belegungsarten verhältnismäßig schwierig unr* zeitraubend,
auch ist nicht immer ein störungsfreier Betrieb gev/ährleistet. Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Verbindung
mit dem über dem Ofeneinlauf angeordneten Ausgabekropf der Gärvorrichtung. Da der Ausgabekropf nach
unten offen ist, steigt die vom heißen Backband im Bereich des Ofeneinlaufs abgegebene Wärme nach oben in die
Gärvorrichtung und beeinträchtigt das dort für das Aufgehen der Teigstücke erforderliche feuchtwarme Gärklima.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Gärvorrichtung der eingangs genannten Art die übergabe
der Teigstücke auf das nachfolgende Backband sowohl für den Fall der Einfachkippung als auch für den Fall
der Doppelkippung einfacher und betriebssicherer als bisher durchzuführen. Gleichzeitig soll der Platzbedarf
im Bereich des Ofeneinlaufs möglichst klein gehalten und Beeinträchtigungen des Gärklimas durch die
Backhitze vermieden werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
ι an der Übergabestelle der Teigstücke eine ortsveränder-
, liehe geneigte Abrüliplatte vorgesehen ist, v/elche be-
darfsweise in die Fallinie der beim Kippen der Teig-
;. stückträger senkrecht nach unten fallenden Teigstücke be-
\ wegbar und deren Länge so bemessen ist, daß die Teig-
] stücke auf dem Weg von der Stelle ihres Auftreffens auf
\ /-ν die Abrollplatte bis zu der nachfolgenden Transport-
;· vorrichtung um I8o° gewendet v/erden. Die erfindungsgemäße
Ausgestaltung ermöglicht mit geringem Aufwand den
■ Einsatz der Gärvorrichtung bei der Herstellung unter-
] schiedlicher Gebäcksorten ohne Rücksicht darauf, ob die
Teigstücke mit Einfach- oder Doppelkippung auf das Backband
% zu übertragen sind.
Die Umstellung von Einfach- auf Doppelkippung läßt sich
besonders einfach und schnell bewerkstelligen, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Abrollplatte
von einem um einen ortsfesten Drehpunkt schwenkbaren
Hebel getragen und durch Verschwenken, dieses Hebels
in die Fallinie der Teigstücke bewegbar ist.
Hebel getragen und durch Verschwenken, dieses Hebels
in die Fallinie der Teigstücke bewegbar ist.
Durch die Erfindung kann die Kippstelle der Teigstück- ^ träger sehr nahe an das Backband herangerückt und der
freie Fall der Teigstücke auf ein Minimum reduziert
werden. Dieser Vorteil wird vor allem dadurch erreicht, daß die Abrollplatte am freien Ende des Hebels um eine waagrechte Achse schwenkbar gelagert und ihre Neigung mittels eines jeweils beim Kippen eines Teigstückträgers betätigbaren Gestänges veränderbar ist.
werden. Dieser Vorteil wird vor allem dadurch erreicht, daß die Abrollplatte am freien Ende des Hebels um eine waagrechte Achse schwenkbar gelagert und ihre Neigung mittels eines jeweils beim Kippen eines Teigstückträgers betätigbaren Gestänges veränderbar ist.
Um die Gärvorrichtung noch vielseitiger einsetzen zu
können, so z.B. auch bei nicht automatischer Beschickung des Backbandes, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Umlenkung des Transportsystems, in deren Bereich die übergabe der Teigstücke auf die nachfolgende Transportvorrichtung erfolgt, sowie die in diesem Bereich vorgesehene ortsveränderliche Abrollplatte an de" Vorderseite eines aus dem Gehäuse herausziehbaren Horizontalschlittens angeordnet sind. Der
weitere Vorteil dieser Anordnung ist darin gelegen, daß die übergabe* tolle möglichst nahe an den Ofen-einlauf
können, so z.B. auch bei nicht automatischer Beschickung des Backbandes, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Umlenkung des Transportsystems, in deren Bereich die übergabe der Teigstücke auf die nachfolgende Transportvorrichtung erfolgt, sowie die in diesem Bereich vorgesehene ortsveränderliche Abrollplatte an de" Vorderseite eines aus dem Gehäuse herausziehbaren Horizontalschlittens angeordnet sind. Der
weitere Vorteil dieser Anordnung ist darin gelegen, daß die übergabe* tolle möglichst nahe an den Ofen-einlauf
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herangerückt werden kann, ohne daß es zu unerwünschten Beeinträchtigungen des Gärklimas kommt. Dabei ist zweckmäßigerweise
für den bei Verschiebung des Schlittens erforderlichen Längenausgleich an der Rückseite des
Schlittens eine weitere Umlenkung des Transportsystems um 18o° vorgesehen.
^ In den Zeichnungen ist ein nachfolgend beschriebenes
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 bis 3 das Schema der die Übergabe der Teigstücke
von der Gärvorrichtung auf das Backband eines Durchlaufofens bewirkenden Teile in verschiedenen Betriebsstellungen, j
Fig. 4 die abgabeseitige Umlenkung des Transportsystems
der Gärvorrichtung in vergrößerter Seitenansicht, I
Fig. 5 die gleiche Umlenkung des Transportsystems wie in Fig. 4, jedoch in einer anderen
Betriebsstellung und
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Umlenkung nach den Fig. 4 bzw. 5.
Die erfindungsgemäße Gärvorrichtung weist ein an sich bekanntes Transportsystem auf, weiches in einem Gehäuse 1 unter-
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gebracht ist. Das Transportsystem besteht aus einem Paar endloser Transportketten 2 und zwischen diesen pendelnd
aufgehängten kippbaren Teigstückträgem 3. An der Ausgabeseite
der Gärvorrichtung weist das Transportsystem eine Umlenkung 4 um 18o° auf, in deren Bereich durch Kippen
der Teigstückträger 3 die Übergabe der Teigstücke auf das Backband 5 eines Durchlaufofens 6 erfolgt.
Λ Das Kippen der Teigstückträger 3 geschieht in an sich
bekannter Weise, indem eine an jedem Teigstückträger 3 seitwärts angebrachte Zahnscheibe 7 in ein koaxial zu der Umlenkung
4 angeordnetes Zahnsegment 8 eingreift. Die Zähni. des Zahnsegments 8 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel als Rollen 9 ausgebildet, von denen die in
Bewegungsrichtung der Teigstückträger 3 gesehen erste
gegenüber den anderen seitlich versetzt angeordnet ist. Dementsprechend ist der erste Zahn der Zahnscheibe 7 ebenfalls
seitlich versetzt vorgesehen. Das Zahnsegment 8 ist auf einer Welle Io befestigt, auf welcher die als Kettenrad
gestaltete Umlenkung 4 frei drehbar gelagert ist. Die Welle Io ist mittels einer auf ein Kettenrad 11 einwirkenden
nicht dargestellten Antriebsvorrichtung hin- und herdrehbar, um bei intermittierender Bewegung des
Transportsystems die Teigstückträger 3 jeweils v/ährend ihres Stillstands zu kippen.
An der Ubergabestelle der Teigstücke, d.h. also ir:.
Bereich der Umlenkung 4, ist erfindungsgemäß eine
ortsveränderliche geneigte Abrollplatte 12 vorgesehen, welche von einem um einen ortsfesten Drehpunkt 13 schwenkbaren
Hebel 14 getragen und an einem Seilzug 15 aufgehängt ist. Durch Verschwenken des Hebels 14 mittels des Seilzugs
15 läßt sich die Abrollplatte 12 in die Fallinie der beim Kippen der Teigstückträger 3 senkrecht- nach
unten fallenden Teigstücke bewegen. Die Länge der Abrollplatte 12 ist so bemessen, daß die Teigstücke während
ihres Abrollens auf das Backband 5 eine halbe Umdrehung
' ausführen, d.h. also um 18o° gewendet werden. Die Ab-
rollplatte 12 ist am freien Ende des Hebels 14 um eine
waagrechte Achse 16 schwenkbar gelagert und über ein an der Stirnseite der Welle Iq exzentrisch angelenktes
Gestänge 17 mit der Welle Io derart gekoppelt, daß beim
! Drehen der Welle Io die Neigung der Abrollplatte 12
j /""λ sich verändert.
• in Fig. 4 ist die Teigstückübergabe auf das Backband 5
für den Fall der Einfachkippung dargestellt. Das Kippen
des Teigstückträgers 3 erfolgt während des Stillstands
! des Transportsystems an der tiefstens Stelle der Um
lenkung 4 und zwar dadurch, daß durch Drehen der Welle im Uhrzeigersinn das Zahnsegment 8 von der mit strich-
•■••wrf "Jijfi **>
■■■'
punktierten Linien angedeuteten Position A in die Position B bewegt wird. Dabei greifen die Rollen 9
des Zahnsegments 8 in die Zahnscheibe 7 des Teigstückträgers 3 und kippen letzteren um seine Aufhängeachse
so weit, bis das Teigstück auf das Backband 5 fällt. Der seitliche Versatz der ersten Rolle bzw. des ersten
Zahns der Zahnscheibe 7 dient dem Zweck, beim Beginn des Kippvorgangs eine etwaige Schräglage des Teigstückträgers
3 zu korrigieren oder noch pendelnde Teigstückträger zu stabilisieren, so daß im weiteren Verlauf
des Kippens die anderen Zähne ohne Klemmen oder Verkanten in Eingriff gelangen. Nachdem der Teigstückträger
3 die in Fig. 4 dargestellte Kippsteliung erreicht hat und das Teigstück herausgefallen ist, v/ird durch Zurückdrehen
des Zahnsegments 8 in die Ausgangsposition A der Teigstückträger 3 in seine frei pendelnde Stellung
zurückgekippt. Während des beschriebenen Vorgangs ist - wie aus Fig. 4 ersichtlich - die Abrollplatte 12 durch
den Seilzug 15 hochgeschwenkt, somit also außer Betrieb.
Sollen Teigstücke mit Doppelkippung auf das Backband 5
übertragen werden, so wird zunächst die Abrollplatte 12 in die in Fig. 5 mit vollen Strichen dargestellte Stellung
herabgelassen. Je nach dem vorhandenen Abstand zwischen Umlenkung 4 und Backband 5 muß gegebenenfalls die Kipp-
KM? HtMMt
- Io -
stelle etwas höher gelegt werden als bei der Einfachkippung. Das Kippen des Teigstückträgers geschieht in
gleicher Weise wie vorstehend b^s^brisbpn. nur mit dem
Unterschied, daß infoige der höheren Lage der Kippstelle das Zahnsegment 8 bis in die Position C bewegt wird. Das
aus dem gekippten Teigstückträger herausfallende Teigstück gelangt auf die Abrollplatte 12, auf der es eint
halbe Umdrehung ausführend bis auf das Backband 5 rollt. Beim Zurückkippen des Teigstückträgers 3 wird über
das Gestänge 17 die Neigung der Abrollplatte 12, wie in Fig. 5 mit strichpunktierten Linien dargestellt, verändert,
damit der Teigstückträger 3 bei der danach einsetzenden Weiterbewegung des Transportsystems ohne
Behinderung über die Abrollplatte 12 hinwegbewegt werden kann.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich, ist die Umlenkung 4 des Transportsystems mit der ihr zugeordneten Abrollplatte
12 an der Vorderseite eines aus dem Gehäuse 1 herausziehbaren Horizontalschlittens 18 angeordnet. Der Horizontalschlitten
18 ist mittels Rollen 19 im Gehäuse 1 geführt und an seiner Rückseite mit einer weiteren Umlenkung 2o
des Transportsystems um 18o° versehen. Die zuletzt genannte Maßnahme dient dem bei Verschiebung des Horizontalschlittens
18 erforderlichen Längenausgleich des Trans-
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portsystems. über zwei Umlenkungen 21 und 22 um jeweils
9o° ist das Transportsystem in die Bev/egungsbahn des Horizontalschlittens 18 geführt. Durch Verschiebung des
πυΐ. IiUuLaXaUHiItI-CiIa ίο <\.αιιιι uic Uivciyauca lcjlic nc;*. iciy~
stücke auf das Backband 5 je nach Bedarf so gewählt werden, wie es für die Erlangung eines optimalen Backergebnisses
bei der jeweiligen Gebäcksorte zv/eckmäßig ist. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß für den Fall der Ein-
C "ι fachkippung bei hochgeschwenkter Abrollplatte 12 die Übergabe-
steile der Teigstücke sehr nahe an den Einlauf des Durchlaufofens
6 herangerückt werden kann. In Fig. 2 ist die Stellung der Umlenkung 4 bzw. des Horizontalschlittens
für den Fall der Doppelkippung gezciyt, V/obsi fiir uss
Abrollen der Teigstücke über die Ab:ollplatte 12 ein etwas
größerer Abstand zwischen Ofeneinlauf und Umlenkung vorgesehen ist. Fig. 3 schließlich veranschaulicht eine
Betriebsstellung, bei welcher die durch Kippen der Teigstückträger 3 erfolgende automatische Übergabe der Teigstücke
außer Betrieb gesetzt ist. In dieser Stellung können, wie durch den kreisbogenförmigen Pfeil angedeutet,
die Teigstücke von Hand aus den Teigstückträgern 3 entnommen und auf das Backband 5 abgesetzt werden.
- Ansprüche -
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Claims (5)
1. Gärvorrichtung für Teigstücke mit einem in einem Gehäuse
über eine Antriebswelle und mehrere Umlenkungen geführten Transportsystem, welches aus einem Paar
paralleler endloser Transportketten und zwischen diesen pendelnd aufgehängten kippbaren Teigstückträgern
besteht, wobei das Transportsystem eine Umlenkung um 18o aufweist, in deren Bereich durch Kippen der
Teigstückträger die Übergabe der Teigstücke auf eine nachfolgende Transportvorrichtung, z.B. das Backband
eines Durchlaufofens erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Übergabestelle der Teigstücke eine orts-
"" veränderliche geneigte Abrollplatte (12) vorgesehen ist,
welche bedarfsweise in die Fallinie der beim Kippen der Teigstückträger (3) senkrecht nach unten fallenden
Teigstücke bewegbar und deren Länge so bemessen ist, daß die Teigstücke auf dem Weg von der Stelle
ihres Auftreffens auf die Abrollplatte (12) bis zu
der nachfolgenden Transportvorrichtung (5) um 18o gewendet werden.
2. Gärvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dzß die Abrollplatte (12) von einem um einan
ortsfesten Drehpunkt (13) schwenkbaren Hebel (14) getragen und durch Verschwenken dieses Hebels in die
Fallinie der Teigstücke bewegbar ist.
3. Gärvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abrollplfitte (12) am freien Ende des Hebels (14)
um eine waagrechte Achse (16) schwenkbar gelagert und ihre Neigung mittels eines jeweils beim Kippen eines
Teigstückträgers (3) betätigbaren Gestänges (17) veränderbar
ist.
4. Gärvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die ümlenkungen (4) des Transportsystems, in deren Bereich die übergabe der Teigstücke
auf die nachfolgende Transportvorrichtung (5) erfolgt,
\_j sowie die in diesem Bereich vorgesehene ortsveränder
liche Abrollplatte (12) an der Vorderseite eints aus
dem Gehäuse (1) herausziehbaren Horizontalschlittens (18) angeordnet sind.
5. Gärvcrrichtvng nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß für den bei Verschiebung des Horizontalschlittens (18) erforderlichen Längenausgleich an der Rückseite
des Sch Ii ct. ο ns eine weitere Umlenkung (2o) des Transportsystems
um 18o° vorgesehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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