DE7225204U - Zimmerantenne - Google Patents
ZimmerantenneInfo
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Description
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Zimmerantenne mit wenigstens zwei Dipolen, deren jeweilige Hälften in einem
Standfuß gehalten sind.
Derartige Zimmerantennen sind bekannt. Sie dienen für den Empfang im U.Hp- und VHF-Bereich des Fernsehens oder auch für den
UKW-Empfang, insbesondere den UKW-Stereo-Empfang. Die bekannten
Zimmerantennen dieser Art sind zwar verhältnismäßig leistungsstark und bieten auch die Möglichkeit einer guten Justierbarkeit,
sie haben jedoch den Nachteil, daß sie von ihrer Konstruktion her aufwendig und verhältnismäßig teuer sind und auch verhältnismäßig
große Abmessungen aufweisen, die gerade bei der Verwendung als Zimmerantennen störend sein können. Da ferner bei den bekannten
Antennenkonstruktionen starre Dipole, z.B. Ring-, Faltoder auch Schleifendipole Verwendung finden, werden als weiterer
Nachteil die Möglichkeiten einer zweckmäßigen und optimalen Formgebung, die sowohl in geschmacklicher Hinsicht als auch im
Hinblick auf die leichte Handhabung gerade bei Zimmerantennen wichtig ist, stark eingeschränkt.
Rö/Rg.
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Dem Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zimmerantenne der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die
in ihrem Aufbau und in ihrer Fertigung verhältnismäßig einfach und billig ist, die Möglichkeit einer besonders
günstigen Formgebung eröffnet und ferner leistungsstark und justierbar ist. Dies wird nach dem Gebrauchsmuster dadurch
erreicht, daß der Standfuß als ein flacher Sockel ausgebildet ist und die Dipolhälften auf jeweils einem im Sockel gehaltenen,
flachbandartigen Träger aus elektrisch nichtleitendem Werkstoff als Metallfolie aufgebracht sind. Der als flacher
Sockel ausgebildete Standfuß bringt eine geringe Bauhöhe und ein geschlossenes kompaktes Aussehen des Standfußes mit sich,
in dem in einfacher Weise die Anschlußelemente sowie passive
und aktive Antennenbauteile untergebracht werden können,. Der flache Sockel gibt eine gute Standfestigkeit. An diese
flache Bauweise schließen sich in besonders einfacher Bauform die flachbandartigen Träger oeidseitig an, auf die dann die
Dipolhälften als Metallfolie aufgebracht sind, was einerseits die Fertigung wesentlich erleichtert und andererseits
eine besonders gute Formgebung der Träger mit den Dipolhälften ermöglicht, da flachbandartige Träger und Metallfolien
ebenfalls als gefällige und geschlossene Bauelemente ausgeführt werden können. Der gesamte Aufbau der Zimmerantenne
ist somit kompakt, flach und bietet die für die Verwendung als Zimmerantenne besonders günstige gefällige
Formgebung. Die Ausbildung der Dipolhälften als Metallfolien ermöglicht es, den Trägern die aus geschmacklicher Hinsicht
gewünschte Kontur zu geben, ohne daß die elektrische Seite beeinträchtigt würde.
Nach einer Ausführungsform des Gebrauchsmusters sind die die Dipolhälften bildenden Metallfolien auf die Randflächen
der Träger aufgebracht. Hierdurch wird ohne jede weitere bauliche Maßnahme erreicht, daß die Dipole allein
durch die Formgestaltung der flachbandartigon Träger in der
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in elektrischer Hinsicht erforderlichen räumlichen Zuordnung gehalten werden. Die Randgestaltung und die jeweils gewünschte
Gestaltung der auf die Randflächen aufzubringenden Metallfolien können in weitem Maß den jeweils gewünschten
elektrischen Verhältnissen angepaßt werden, dhne daß besondere Halterungselemente ο.dgl. erforderlich würden, wie
sie bei den bekannten Zimmerantennen noch verwendet werden.
Zweckmäßig ist in weiterer Ausbildung des Gebrauchsmusters der Sockel als scheibenförmiger Hohlkörper ausgebildet.
In diesem Hohlkörper können einerseits die die Metallfolien tragenden Träger in schlitzförmigen Öffnungen
leicht gehalten werden, und es können andererseits weitere Bauelemente, z.B. Symmetrierglieder oder aktive elektrische
Schaltungselemente, in dem Sockel untergebracht werden,,, wobei die flache Scheibenform geschmacklich ansprechend ist und
zugleich eine besondere Standfestigkeit der Zimmerantenne
mit sich bringt.
Dabei besteht in weiterer Ausbildung des Gebrauchsmusters der scheibenförmige Hohlkörper aus einer unteren,
einerseits die untere Standfläche bildenden und anderere3its
die Träger sowie die elektrischen Antennenbestandteile haltenden und aufnehmenden Schale und aus einem aufsetzbaren
Deckelteil. Fertigung, Montage und Handhabung sind dadurch denkbar einfach. Es kann dabei auch der Deckelteil mit den
Trägern drehbar in der Schale gehalten sein, so daß ohne Veränderung der Lage der Schale auf der jeweiligen Standfläche
die Antenne optimal ausgerichtet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Gebrauchsmusters dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Zimmerantenne,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Antenne mit teilweise weggebrochenem Deckel des Sockels.
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Die dargestellte Zimmerantenne weist, wie deutlich aus der Zeichnung hervorgeht, eine besonders flache und
standfeste Bauform auf. Es ist der Standfuß 1 als ein flacher Sockel ausgebildet, und zwar als scheibenförmiger
Hohlkörper aus einer unteren, die untere Standfläche bildenden Schale 2 und aus einem aufsetzbaren Deckelteil
Die Dipolhälften sind auf jeweils einem im Sockel 1,
nämlich in der unteren Schale 2, gehaltenen, flachbandartigen Träger 4 und 5 aus elektrisch nichtleitendem Werkstoff
als Metallfolie aufgebracht, und zwar sind diese Metallfolien auf die Randflächen der Träger 4 und 5 aufgebracht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die an einer Längskante und der Stirnkante durchgehend aufgebrachten
Metallfolien 6 und 7 die Hälften des Dipols für den unteren Frequenzbereich, während die auf der zweitensLängskante
der Träger 4 und 5 aufgebrachten Metallfolien 8 und die beiden Hälften des Dipols für den oberen Frequenzbereich
bilden. Es ist ersichtlich, daß durch einfache Gestaltung des Randverlaufs der Träger 4 und 5 auch die jeweils gewünschte
Form der aus den Metallfolien bestehenden Dipolhälften erziext werden kann.
Wie insbesonder3 Fig. 2 zeigt, könuen die flachbandartigen
Träger 4 und 5 durch geeignete Zungen in geeigneter Weise auf der unteren Schale 2 des Sockels 1 gehalten
werden, und es können dabei zugleich durch entsprecnende Metallbelegung die elektrischen Kontakte für den elektrischen
Anschluß hergestellt werden, wie bei 10 in Fig. 2 ersichtlich ist. Die untere, die untere Standfläche bildende Schale 2
nimmt ferner die jeweils gewünschten elektrischen Antennenbestandteile auf. Der Deckel 3 schließt den gesamten Innenraum
des Sockels kompakt ab, so daß die insbesondere in Fig. 1 ersichtliche geschlossene und gefällige Bauweise
erreicht wird.
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Der Deckelteil 3 Kann gewünschtenfalls mit den Trägern
4 und 5 drehbar in der Schale 2 gehalten sein, wozu die Schale 2 dann einen gesonderten, drehbar gelagerten Innenteil
aufweist.
Die Metallfclien 6 bis 9 können aufgeklebt oder d.urch andere bekannte Verfahren aufgebracht, z.B. aufgedampft,
werden.
Patentanwalts
Dipl.-Ing. Horst Rose
Dipl.-Ing. Peter Kosel
Claims (5)
1. Zimmerantenne mit wenigstens zwei Dipolen, deren jeweilige Hälften in einem Standfuß gehalten sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Standfuß als ein flacher Sockel (1) ausgebildet ist und die Dipolhälften (6 bis S) auf jeweils
einem im Sockel gehaltenen, flachbandartigen Träger (4,5) aus elektrisch nichtleitendem Werkstoff als Metallfolie aufgebracht
sind.
2. Zimmerantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dipolhälften bildenden Metallfolien (6 bis 9)
auf die Randflächen der Träger (4,5) aufgebracht sind.
3. Zimmerantenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (1) als scheibenförmiger Hohlkörper
ausgebildet ist.
4. Zimmerantenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmige Hohlkörper aus einer unteren, einerseits
die untere Standfläche bildenden und andererseits die Träger (4,5) sowie die elektrischen Antennenbestandteile
haltenden und aufnehmenden Schale (2) und aus einem aufsetzbaren Deckelteil (3) besteht.
Rö/Pg.
Bankkonto: Norddeutsche Landesbank, Filiale Bad Gandershelm, Kto.-Nr. 22.118.970 · Postscheckkonto: Hannover 66715
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5. Zimmerantenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil mit den Trägern drehbar in
der Schale gehalten ist.
Patentanwalt·
Dipl.-Ing. Horst Rose
Dipl.-Ing. Peter Kosel
722520430.11.72
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727225204 DE7225204U (de) | 1972-07-06 | 1972-07-06 | Zimmerantenne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727225204 DE7225204U (de) | 1972-07-06 | 1972-07-06 | Zimmerantenne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7225204U true DE7225204U (de) | 1972-11-30 |
Family
ID=6631366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727225204 Expired DE7225204U (de) | 1972-07-06 | 1972-07-06 | Zimmerantenne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7225204U (de) |
-
1972
- 1972-07-06 DE DE19727225204 patent/DE7225204U/de not_active Expired
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