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DE722303C - Streckentrenner fuer Einfachfahrleitungen - Google Patents

Streckentrenner fuer Einfachfahrleitungen

Info

Publication number
DE722303C
DE722303C DEF87920D DEF0087920D DE722303C DE 722303 C DE722303 C DE 722303C DE F87920 D DEF87920 D DE F87920D DE F0087920 D DEF0087920 D DE F0087920D DE 722303 C DE722303 C DE 722303C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact wire
sections
support point
auxiliary rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF87920D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF87920D priority Critical patent/DE722303C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE722303C publication Critical patent/DE722303C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/18Section insulators; Section switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Streckentrenner für Einfachfahrleitungen Gegenstand der Erfindung ist ein Streckentrenner für Einfachfahrleitungen elektrisch betriebener Fahrzeuge. Die Erfindung hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, die für die Trennung der Fahrdrahtabschnitte notwendige Isolation so anzuordnen, daß sie keine Stoßstellen im J)efahrenen Fahrdraht bildet, die zu Störungen aller Art Anlaß geben können.
  • Nun ist es an sich bei Streckentrennern für Kettenfahrleitungen schon bekanntgeworden, die Fahrdrähte der beiden Abschnitte im Trennbereich mit Abstand nebeneinander zu führen und ihre Enden angehoben abzufangen. Hierbei liegen jedoch die beiden Fahrdrähte Mitte Feld auf gleicher Höhe, lind ihre Enden sind an den Stützpunkten befestigt. Mit der Erfindung wird ein Streckentrenner für Einfachfahrleitungen elektrisch betriebener Fahrzeuge mit Bügelstromabnahme vorgeschlagen, bei dem die Fahrdrähte der beiden Abschnitte im Trennbereich im Ab- stand nebeneinander aufgehängt und ihre Enden angehoben abgefangen sind.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Fahrdrähte der beiden Abschnitte - im Trennbereich am Stützpunkt unter Abstand nebeneinander in normaler Fahrdrahthöhe aufgehängt und ihre Enden zu beiden Seiten des Stützpunktes mit einem im Stützpunkt oberhalb der Fahrdrahtaufhängepunkte verlegten Hilfsseil verbunden sind, das mit seinen Enden an den Fahrdrahtabschnitten befestigt ist.
  • Die für die Trennung der Fahrdrahtabschnitte notwendige Isolation ist hierbei erfindungsgemäß im angehobenen Teil der Fahrdrähte und des Hilfsseils angeordnet. Um ein Anschlagen des Bügels an diese Isolation zu vermeiden und gleichzeitig einen stoßfreien Bügeldurchgang zu erzielen, ist es vorteilhaft, zu beiden Seiten des Stützpunktes, etwa dort, wo der Fahrdraht vom Hilfss ' eil jeweils abgefangen wird, als Ab- standhalter ausgebildete Streben vorzusehen.` An Hand der Zeichnung sei die Erfindung it in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Fig. i gibt eine perspektivische Ansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht wieder, während die Fig. 3 den erfindungsgemäßen Streckentrenner für Einfachfahrleitungen in einer Draufsicht darstellt.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgelit, werden die Fahrdrähte a und a' zweier benachbarter Abschnitte am Stützpunkt bei b und b' im Abstand nebeneinander und in normaler Fahrdrahthöhe aufgehängt. Der Fahrdraht a ist unter seinem Aufhängepunkt b durchgeführt und von einem oberhalb dem Fahrdrahtaufhängepunkt bei Punkt c verlegten, mit den beiden Fahrdrähten a und a' beidseitig des Stützpunktes verbundenen Hilfsseil d in angehobener Lage abgefangen. Der Abfangpunkt e bzw. e' wird zweckmäßig durch eine Strebe J vom befahrenen Fahrdraht in Ab- stand gehalten. Dies ist notwendig, um die für den 'Fahrdraht a vor der Abfangung vorgesehene Isolation g vor Bügelanschlag zu bewahren. Außerdem wird durch die Strebe J ein stoßfreier Bügeldurchgang erzielt. Das Hilfsseil selbst wird durch eine Isolation li in Nähe seines Aufhängepunktes am Stützpunkt vom Fahrdraht a' elektrisch getrennt. Eine gleiche Anordnung ist für den benachbarten Fahrdraht a vorgesehen, der unter seinem Aufhängepunkt b durchgeführt und bei e' vom Hilfstragseil hinter dem Isolator g' isoliert abgefangen ist. Auch hier ist eine als Abstandhalter ausgebildete Strebe / vorgesehen-. Das Hilfsseil erhält gegenüber dem Fahrdrahi a eine IsolationIk'. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, das Hilfsseil in den Punkten e, e' enden zu lassen und die Abstandhalter mittels besonderer Beiseile mit dem jeweiligen Fahrdraht zu verbinden.
  • Soll der Streckentrenner bei Grubenbahnen Verwendung finden, so lassen sich die Festlegungen b und b' durch zwei gegenüberstehende Seitenhalter ersetzen. Auch liegt es im Rahmen der Erfindung, an Stelle des Stützpunktes c für das Hilfstragseil bei einer Aufhängung mittels Spanndrähte gegebenen--falls ein zusätzliches Hilfsseil zu benutzen.
  • Da bei diesem erfindungsgemäßen Streckentrenner die durch die Isolation bedingten Gewichte im angehobenen Teil der Fahrdrähte und des Hilfsseils angeordnet sind, belastet der Streckentrenner den Fahrdraht nicht mehr, so daß dieser überall gleich gut befahrbar ist. Die sog. harten Punkte sind mit Sicherheit vermieden, und eine Fahrleitung, bei der der erfindungsgemäße Strekkentrenner verwendet ist, wird insbesondere zum Befahren mit hohen Geschwindigkeiten geeignet sein, da ihr günstige Eigenschaften hinsichtlich Elastizität und stoßfreier Befahrbarkeit anhaften.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Streckentrenner für Einfachfahrleitungen elektrisch betriebener Fahrzeuge mit Bügelstroniabnahme, bei dem die Fahrdrähte der beiden Abschnitte im Trennbereich im Abstand nebeneinander aufgehängt und ihre Enden angehoben abgefangen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrdrähte der beiden Ab- schnitte im Trennbereich am Stützpunkt unter Abstand nebeneinander in normaler Fahrdrahthöhe aufgehängt und ihre Enden zu beiden Seiten des Stützpunktes mit einem im Stützpunkt oberhalb der Fahrdrahtaufhängepunkte verlegten Hilfsseil verbunden sind, das mit seinen Enden an den Fahrdrahtabschnitten befestigt ist.
  2. 2. Streckentrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Trennung der Fahrdrahtabschnitte notwendige Isolation im angehobenen Teil der Fahrdrähte und des Hilfsseils angeordnet ist. 3. Streckentrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Stützpunktes, etwa dort, wo der Fahrdraht vom Hilfsseil jeweils abgefangen wird, als Abstandhalter ausgebildete Streben vorgesehen sind.
DEF87920D 1940-02-07 1940-02-07 Streckentrenner fuer Einfachfahrleitungen Expired DE722303C (de)

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DEF87920D DE722303C (de) 1940-02-07 1940-02-07 Streckentrenner fuer Einfachfahrleitungen

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DEF87920D DE722303C (de) 1940-02-07 1940-02-07 Streckentrenner fuer Einfachfahrleitungen

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DE722303C true DE722303C (de) 1942-07-06

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ID=7114992

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