DE2321380C3 - Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents
Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer BahnenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/12—Trolley lines; Accessories therefor
- B60M1/18—Section insulators; Section switches
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
- Insulating Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen, deren Isolatoren
mit Gelenkstücken mit den in Endklemmen auslaufenden Fahrdrahtenden gelenkig verbunden sind.
Fahrleitungsabschnitte elektrischer Bahnen werden beispielsweise durch sogenannte Streckentrenner elektrisch
voneinander getrennt Der Streckentrenner befindet sich im Zuge des Fahrdrahtes und übernimmt
einmal den Horizontalzug, und zum anderen verbindet er die angrenzende», Fahrdrähte mechanisch miteinander.
Wesentlicher Bestandteil des St jckentrenners ist seine Isolation. Die isolation bri Streckentrennern soll
die beiden angrenzenden Fahrleitung'-ibschnitte voneinander
elektrisch trennen, gleichzeitig aber auch den Überlauf des Stromabnehmers ermöglichen.
Dies wird durch verschiedene konstruktive Maßnahmen erreicht. So sind beispielsweise Streckentrenner
bekannt, bei denen die Isolation, im Zuge des Fahrdrahtes angeordnet ist Da der Durchmesser der
Isolation größer als der des Fahrdrahtes ist, müssen Überlaufdrähte oder Überlaufkufen verwendet werden,
die eine Absenkung an der Trennstelle bewirken. Da eine Fahrdrahtabsenkung Beschleunigungskräfte am
Stromabnehmer verursacht, die um so größer werden, je höher die Geschwindigkeit des elektrischen Triebfahrzeuges
ist, scheiden derartige Streckentrenner für Schnellbahnen grundsätzlich aus.
Bei einem anderen Streckentrenner, wie beispielsweise in der DE-PS 1173 509 und DE-OS 2154 616
beschrieben, vermeidet man eine Absenkung an der Trennstelle, indem man Isolatoren verwendet, deren
Durchmesser etwa dem des Fahrdrahtes entsprechen. Da die Isolatoren in diesem Fall direkt befahren werden,
ergeben sich insbesondere bei höheren Betriebsspannungen elektrische Probleme durch Ablagerungen von
leitenden Materialien der Stromabnehmer-Schleifleisten.
Bei nicht befahrbarem Isolator ist der Isolator oberhalb des Fahrdrahtes angeordnet und muß
biegesteif ausgeführt sein. Da jedoch der Isolator im Abhängigkeit vom Horizontalzug unterschiedliche
Durchbiegungen aufweist, müssen aufwendige Justii;-reinrichtungen
den waagerechten Einlauf der Fahrdrähte in den Streckentrenner sicherstellen. Außerdem sind
die Überlaufkufen meist an den mit der Isolation starr verbundenen Gelenkstützen angelenkt Dies hat zur
Folge, daß bei wechselnden Horizontalzügen sich die Durchbiegung des Isolators und somit auch die
Höhenlage der Überlaufkufen ändert
Ferner sind Streckentrenner für elektrische Bahnen gemäß den DE-PS 9 23 257, DE-AS'en 10 53 548 und
11 66 246 bekanntgeworden, deren Isolatoren mit Gelenkstücken mit in den Endklemmen auslaufenden
Fahrdrahtenden gelenkig verbunden sind.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen Streckentrenner zu schaffen, bei dem sich
unterschiedliche Horizontalzüge und damit verbundene unterschiedliche Durchbiegungen des Isolators nicht auf
den Einlauf der Fahrdrahtenden auswirken. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die
am Isolator angeordneten Gelenkstücke als Schneidenlager mit Zapfen und Pfannenprofil ausgebildet sind. Bei
dieser erfindungsgemäßen Anordnung können Justierelemente, die die EndJdemmen in eine waagerechte
Lage zwingen, nunmehr entfallen.
Die fest mit den Endklemmen verbundenen Traversen und die damit gekoppelten Überlaufkanten werden ebenfalls nicht von den unterschiedlichen Horizontalzügen oder Isolatordurchbiegungen beeinflußt.
Die fest mit den Endklemmen verbundenen Traversen und die damit gekoppelten Überlaufkanten werden ebenfalls nicht von den unterschiedlichen Horizontalzügen oder Isolatordurchbiegungen beeinflußt.
Vorteilhaft ist es, die Traversen als Lagerzapfen auszubilden. Die Traversen können mit den Endklemmen
einen einheitlichen Gußkörper darstellen oder mit den Endklemmen durch Schweißen, Schrauben, Nieten
u. a. m. verbunden sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
to Fig. 1 und 4 zeigen den Streckentrenner in
Seitenansicht, Fi g. 2, 5 und 6 zeigen den Streckentrenner in Draufsicht, und F i g. 3 zeigt den Streckentrenner
im Schnitt.
In Fig. 1 sind die Fahrdrähte 1 mit den Endklemmen 2 und der Isolator 4 mit den Gelenkstücken 5 fest
verbunden. Die Baugruppen sind über Schneidenlager 3 in Höhe der Fahrdrahtachse 10 gelenkig miteinander
verbunden.
Fig. 2 zeigt den Strickentrenner in der Draufsicht mit den an den Endklemmen befestigten Traversen 6
und Überlaufkufen 7. Das Gelenkstück 5 kann sowohl als Gabel (Fig. 3), aber auch als Haken 9 (Fig. 5)
ausgtführt sein. Die Schneidenlagerung 3 mit prismatischem Zapfen und prismatischem Pfannenprofil kann
auch durch eine Lagerung mit zylindrischem Zapfen und zylindrischem Pfannenprofil 11 ersetzt werden, wie dies
in F i g. 4 dargestellt ist.
Fig.6 zeigt den gleichen Streckentrenner mit zu
Lagerzapfen 12 ausgebildeten Traversen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen, deren Isolatoren mit Gelenkstücken mit den
in Endklemmen auslaufenden Fahrdrahtenden gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkstücke (5) als Schneidenlager (3) mit Zapfen und Pfannenprofil ausgebildet
sind.
2. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen und Pfannenprofile
zylindrisch oder prismatisch ausgebildet sind.
3. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück (5) als Haken
(9) ausgebildet ist und in eine Ausnehmung der Endidemme (2) eingreift
4. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen als Lagerzapfen
(12) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321380 DE2321380C3 (de) | 1973-04-27 | 1973-04-27 | Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321380 DE2321380C3 (de) | 1973-04-27 | 1973-04-27 | Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2321380A1 DE2321380A1 (de) | 1974-11-07 |
| DE2321380B2 DE2321380B2 (de) | 1978-07-27 |
| DE2321380C3 true DE2321380C3 (de) | 1979-03-29 |
Family
ID=5879463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732321380 Expired DE2321380C3 (de) | 1973-04-27 | 1973-04-27 | Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2321380C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2504463A1 (fr) * | 1981-04-27 | 1982-10-29 | Galland Sa Jacques | Isolateur de section pour ligne aerienne de traction electrique de chemin de fer, et procede et appareil pour sa mise en place |
-
1973
- 1973-04-27 DE DE19732321380 patent/DE2321380C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2321380A1 (de) | 1974-11-07 |
| DE2321380B2 (de) | 1978-07-27 |
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