DE7220985U - Forderbandartige Plattenkette aus einheitlich ausgebildeten Forderplatten - Google Patents
Forderbandartige Plattenkette aus einheitlich ausgebildeten ForderplattenInfo
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Landscapes
- Chain Conveyers (AREA)
Description
;,;ai 1972
H3/E
Anmelder: Heinrich Neff Maschinenbau, 7035 Waidenbuch,
Böblinger Straße 16-20
Böblinger Straße 16-20
Vertreter: Patentanwälte Dr.-Ing. Rudolf Schiering und
Dipl.-Ing. Hans Schiering, 703 Böblingen,
Westerwaldweg 4
Förderbandartige Plattenkette aus einheitlich
ausgebildeten Förderplatten
Die Erfindung bezieht sich auf eine förderbandartige
Plattenkette aus einheitlich ausgebildeten Förderplatten, bei der die aufeinanderfolgenden Förderplatten jeweils
nach. Art eines Scharniers miteinander verbunden sind, dazu im mittleren Kettenbereich mit zur Plattenunterseite
eingerollten ösen und mit Einschnitten für die Nachbarösen versehen sind, beiderseits des von den
ösen belegten Kettenbereichs an der Plattenunterseite je eine durchgehende Gleitfläche für eine Stützschiene
aufweisen und aus einer gemeinsamen Ebene außer nach unten auch ein wenig nach oben verschwenkbar sind.
Derartige Plattenketten sind schon längere Zeit bekannt. Sie lassen sich mit einem vergleichsweise niedrigen
Kostenaufwand herstellen und eignen sich wegen
— 2. —
ihrer hohen Tragfähigkeit und Verschleißfestigkeit besonders fib? den serienmäßigen Weitertransport schwererer
Güter. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet ist der serienmäßige
Weitertransport von Gläsern, Flaschen und Dosen in der Konserven- und Getränkeindustrie.
Die genannten Plattenketten lassen keine seitliche Krümmung der Förderstrecke zu. Sie werden in einer den jeweiligen
Bedürfnissen entsprechenden Länge zu einem Endlosforderorgan geschlossen und zumeist zwischen nur zwei
Umlenkrollen geradlinig geführt. Es ist aber auch möglich, die eigentliche Förderstrecke mit Hilfe von Stützrollen
oder gekrümmten Stützschienen bauchig nach oben zu wölben. Außerdem kann, das Rücklauf trum des Endlosförderorgans
über weitere Umlenkrollen im angegebenen Rahmen beliebig verlegt sein, uicht möglich ist es jedoch,
die eigentliche Förderstrecke muldenartig nach unten
zu wölben, da sich sonst die in diesem Bereich befindlichen Förderplatten von ih^en Stützschienen abheben
würden.
Wenn also beispielsweise eine schräg nach unten führende Förderstrecke in einen horizontalen Auslauf übergehen
oder sich an eine horizontale Förderstrecke eine schräg nach oben ansteigende Förderstrecke anschließen soll,
ist bei der Verwendung der bekannten Plattenkette stets der übergang auf ein zweites Endlosförderorgan erforderlich,
was zusätzlich den Nachteil hat, daß in der Förderstrecke für das Fördergut eine Stoßstelle mit einer plötzlichen
Richtungsänderung entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine förderbandartige Plattenkette aus einheitlich ausgebildeten
Förderplatten zu schaffen, mit der innerhalb eines End-
losfwrderorgans eine muldenartige Einwölcung der Förderstrecke
vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß bei einer Plattenkette der eingangs angeführten Art
jede einzelne Förderplatte auf ihrer Unterseite mit einem Niederhalter mit aus dem mittleren Kettenbereich seitlich
in den Bereich der beiden Gleitflächen hinausragenden Zungen zum Untergreifen der Stützschienen ausgerüstet
ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 die Unteransicht *: aes Teilstüeks der srfin=
dungsgemäßen Plat, ^eu^ette und
Fig. 2 die Ansicht der oberen Stirnseite des Plattenkettenteilstücks
in Fig. 1.
Das gezeichnete Kettenteilstück besteht aus drei gleichen Förderplatten 1, deren Länge etwa das Zweieinhalbfache
ihrer Breite ausmacht. Die Förderplatten 1 sind an ihren Längsseiten durch jeweils einen starken Scharnierstift
2 aneinandergekettet. Zur Bildung des Scharniergelenks sind bei jeder Förderplatte 1 auf der einen
Längsseite zwei außerhalb der Kettenmitte angeordnete Ösen 3 vorgesehen, die eine auf der anderen Längsseite befindliche
öse 4 von der angrenzenden Förderplatte 1 zwischen sich aufnehmen können. Dabei ist die öse 4- doppelt so
breit wie jede öse 3·
Die Ösen 3 und 4- sind zur Plattenunterseite 5 eingerollt,
was bedeutet, daß die Förderplatte 1 aus einem einzigen
otanzteil hervorgeht, wenn man von ihrem Niederhalter 6
einmal absieht. Der breite Einachritt 7 zwischen den Vcidcji
äCiiiüalsii Cecil 5 scüairt den erfor^^r-lichen Platz tür
die breite üse 4 und jeder der beiden schmalen iüinschnitte
8 neben der breiten Gse 4 den erforderlichen Platz für
jeweils eine der beiden schmalen Csen 3·
Zwischen den einzelnen Förderplatten 1 ist jeweils ein
Luftspalt 9 vorgesehen, der etwa der licke einer Förderplatte
1 entspricht, wenn die Förderplatten 1 in einer Ebene liegen. Dieser Luftspalt 9 vergrößert sich, wenn
eine Förderplatte 1 nach unten verschwenkt wird, und verkleinert sich, wenn man eine Förderplatte 1 nach oben verschwenkt
*
Die beiderseits des von den ösen 3 und 4 belegten Kettenbereichs
an der Plattenunterseite 5 vorgesehenen durchgehenden Gleitflächen für die Stützschienen sind in der
Zeichnung durch die Bezugsziffer 10 kenntlich gemacht. Die beiden nicht zur Plattenkette gehörenden Stützschienen
sind in der Figur 2 gestrichelt eingezeichnet und tragen die Bezugsziffer 11. Die aus dem mittleren Kettenbereich
seitlich in den Bereich der beiden Gleitflächen 10 hinausragenden Zungen zum Untergreifen der Stützschienen n
führen die Bezugsziffer 12.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Plattenkette ist durch das vorteilhafte Merkmal ausgezeichnet, daß der Niederhalter
6 zwei seitlich außerhalb des von den Ösen 5 und 4 belegten Kettenbereichs befindliche Anschlagflachen 13 zur
Führung der betreffenden Förderplatte 1 zwischen den beiden Stützschienen 11 besitzt. Dadurch brauchen die Ösen 3
der aufeinanderfolgenden Förderplatten 1 nicht unbedingt miteinander fluchten und können die Scharnierstifte 2 auch
ein wenig aus den Ösen 3 hervorragen.
Der I iederhälter 6 bestehe überdies aus einem flachen
"ile^ciisOac mi υ z.vei~al ge _: en sinnig im rechnen Winkel abgebogenen
Zruen, um ihn ebenso v/ie die Förderplaxte 1
auf einfachste und kostens-,arendste Weise durch einen
Stanz- und Siejevorgang herstellen zu können. Verbunden
ist dieser Xiederhaiter 6 rait der 'Jöräerplatte 1 vorzugsweise
durch zwei im Mittelteil des Niederhalters 6 dickt
neben den abgebogenen Enden befindliche Punktschweißungen
14-, so uaß zwischen der. beiden Teilen ein hohen Beanspruchungen
genügender Zusammenhalt gewahrleistet ist und
sich zugleich auch der Zusammenbau der beiden Teile auf e info ehe V/eise automatisieren läßt.
4 ochutzanci.rüche
1 blact ueicii
1 blact ueicii
Claims (3)
1. Förderbandartige Plattenkette aus einheitlich ausgebildeten Förderplatten, bei der die aufeinanderfolgenden
Förderplatten jeweils nach .-,rt eines
Scharniers miteinander verbunden sind, dazu im mittleren Kettenbereich mit zur Flattenunterseite
eingerollten ösen und mit Einschnitten für die Rachbarösen versehen sind, beiderseits des von
den Ösen belegten Kettenbereichs an der Plattenunterseite je eine durchgehende Gleitfläche für
eine Stützschiene aufweisen und aus einer gemeinsamen Ebene außer nach unten auch ein wenig nach
oben verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet,* '"
daß jede einzelne Förderplatte (1) auf ihrer Unterseite (5) mit einem Niederhalter (6) mit aus dem
mittleren Kettenbereich seitlich in cen Bereich der beiden Gleitflächen (10) hinausragenden Zungen (12)
zum Untergreifen der Stütz .schienen (11) ausgerüstet
ist.
2. Plattenkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (6) zwei seitlich außerhalb
des von den ösen (3 und 4-) belegten Kettenbereichs befindliche Anschiagflächen (13) zur Führung
der betreffenden Förderplatte (1) zwischen den beiden Stützschienen (11) besitzt.
3. Plattenkette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
da;": der Niederhalter (6) aus einem flachen Metallstab mit zweimal gegensinnig im
rechten Winkel abgebogenen Enden besteht.
4-. Plattenkette nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
daß der Niederhalter (6) mit der Förderplatte (1) durch zwei im Mittelteil des Niederhalters (6)
dicht neben den abgebogenen Enden befindliche Punktschweißungen (IA-) verbunden ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7220985U true DE7220985U (de) | 1972-09-14 |
Family
ID=1281554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7220985U Expired DE7220985U (de) | Forderbandartige Plattenkette aus einheitlich ausgebildeten Forderplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7220985U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3818231A1 (de) * | 1988-05-28 | 1989-12-07 | Rexnord Kette Gmbh & Co Kg | Kurvengaengiger plattenbandfoerderer |
| DE3844855C2 (en) * | 1988-05-28 | 1993-05-27 | Rexnord Kette Gmbh & Co Kg, 5240 Betzdorf, De | Curved conveyor with hinged plates |
-
0
- DE DE7220985U patent/DE7220985U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3818231A1 (de) * | 1988-05-28 | 1989-12-07 | Rexnord Kette Gmbh & Co Kg | Kurvengaengiger plattenbandfoerderer |
| DE3844855C2 (en) * | 1988-05-28 | 1993-05-27 | Rexnord Kette Gmbh & Co Kg, 5240 Betzdorf, De | Curved conveyor with hinged plates |
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