DE721C - Verfahren, Holz-, Horn- und Steinnufsknöpfe herzustellen, deren Rückseite aus Fäden oder Stoffen besteht - Google Patents
Verfahren, Holz-, Horn- und Steinnufsknöpfe herzustellen, deren Rückseite aus Fäden oder Stoffen bestehtInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B1/00—Buttons
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Description
Die bekannten Holz-, Steinnufs- oder Hornknöpfe werden bis jetzt behufs Befestigung an
Kleidern mit Löchern zum Durchstecken des Fadens versehen. Aufserdem wurden dieselben
für bessere Sorten mit gelochten Oesen desselben Materials oder mit eingeschraubten Metallösen
ausgestattet.
Alle diese Knöpfe erweisen sich, wie Erfahrung lehrt, als nicht recht praktisch, denn erstens
verunzieren die Löcher die Form des Knopfes wesentlich und zweitens sind in den meisten
Fällen die Kanten derselben so scharf, dafs der Befestigungsfaden bald durchschnitten wird und
der Knopf verloren geht.
Noch ungünstiger stellen sich die eingeschraubten Metallösen; sie sind nicht nur ziemlich
lose befestigt, wodurch der Knopf abgeht, sondern verderben auch häufig durch Oxydiren
den Stoff, an dem sie angenäht sind.
Der vorliegende Knopf ist, wie die im Handel befindlichen sogenannten Stoffknöpfe, auf der
Rückseite mit Fäden oder gewebtem Stoff versehen und kann, wie diese, leicht und sicher
an Kleidungsstücken befestigt werden.
Der Haupttheil des Knopfes (Fig. 1) ist aus Holz, Steinnufs etc. gedreht und bei Anwendung
von Horn in erwärmten Stanzen in die entsprechende Form gebracht.
Nachdem dies geschehen, wird dieser Theil in ein Klemmfutter der Drehbank genommen
und hinten eine ca. 2 mm tiefe Höhlung eingedreht (schwalbenschwanzförmig), welche nach
innen sich etwas erweitert und etwa die Querschnittsform (Fig. 1) zeigt.
Der zweite Theil des Knopfes besteht in
einer aus Metallblech gestanzten, gewölbten Scheibe (Fig. 2), welche nach Bedarf mit Fäden
(Fig. 3) oder gewebtem Stoff übersponnen oder bespannt ist.
Um nun diese beiden Theile zu einem fertigen Knopf zu vereinigen, wird der Theil
(Fig. 1) mit der beschriebenen Vertiefung nach oben in ein entsprechend ausgedrehtes Holzlager
einer gewöhnlichen Schraubenpresse gelegt, die übersponnene, hohlkugelig gebogene Metallscheibe
in die Vertiefung gebracht und mittelst der Preisschraube ein Druck auf dieselbe ausgeübt.
Hierdurch wird natürlich diese Scheibe wieder etwas flach gebogen und sie fafst fest in die sich
nach unten erweiternde. Höhlung des Theiles (Fig. 1), so dafs beide nur durch Zerschlagen des
Knopfes getrennt werden können.
Es ist leicht einzusehen, dafs ■ auf diese Weise Knöpfe aus beliebigem Material, sei es Steinnufs,
Holz·, Horn, Knochen, Porcellan, ja selbst aus massivem Metall hinten mit einem Rücken
von Fäden oder gewebtem Stoff versehen werden können, so dafs eine solide, haltbare und
schön aussehende Befestigung derselben möglich ist.
Pat ent-Anspruch: Das durch obige Beschreibung erklärte Verfahren, Knöpfe aus irgend
welchem Material herzustellen, deren Rückseite behufs Befestigung an Kleidern aus Fäden oder
gewebten Stoffen besteht, alles zum Zweck wie beschrieben und gezeigt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 44.
DINKLAGE & FRANZE in TETSCHEN a. E.
Verfahren, Holz-, Korn- und Steinnufe-Knöpfe herzustellen, deren Rückseite aus Fäden
oder Stoffen besteht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1877.
Längste Dauer: 24. Mai 1892.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE721T | 1877-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721C true DE721C (de) |
Family
ID=70972897
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE721DA Expired - Lifetime DE721C (de) | 1877-07-16 | 1877-07-16 | Verfahren, Holz-, Horn- und Steinnufsknöpfe herzustellen, deren Rückseite aus Fäden oder Stoffen besteht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2108905A2 (de) * | 1969-06-25 | 1972-05-26 | France Etat |
-
1877
- 1877-07-16 DE DE721DA patent/DE721C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2108905A2 (de) * | 1969-06-25 | 1972-05-26 | France Etat |
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