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DE721898C - Selbstverkaeufer - Google Patents

Selbstverkaeufer

Info

Publication number
DE721898C
DE721898C DET49842D DET0049842D DE721898C DE 721898 C DE721898 C DE 721898C DE T49842 D DET49842 D DE T49842D DE T0049842 D DET0049842 D DE T0049842D DE 721898 C DE721898 C DE 721898C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
self
coins
seller
store
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET49842D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Ackermann
Friedrich Baureis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET49842D priority Critical patent/DE721898C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE721898C publication Critical patent/DE721898C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/04Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein two or more coins of the same denomination are required for each transaction

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Selbstverkäufer Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstverkäufer, bei dem sämtliche zu einem Kauf erforderlichen Münzen in einem Münzspeicher gestapelt werden und bei welchen eine die Münzsäule abtastende Vorrichtung vorgesehen ist, die mit dem Betätigungsglied des Selbstverkäufers zusammenarbeitet und entweder bei Vollzähligkeit der eingeworfenen Münzen die Warenausgabe bewirkt und die Münzen dabei zur Abkassierung oder bei Nichtvollzähligkeit zur Rückgabe durch Öffnen je eines zugehörigen Verschlusses des Speichers freigibt.
  • Die bekannten Selbstverkäufer dieser Art; bei denen das Tastglied einen mit dem Betätigungsglied des Selbstverkäufers verbundenen drehbaren und axial verschiebbaren Sektor so in seiner Drehbewegung beeinflußt, daß er bei seiner Axialverschiebung bei Vollzähligkeit der Münzen, die ein Warenstück ausgebende Vorrichtung und bei Nichtvollzähligkeit der Münzen, die die Münzen wieder zurückgebende Vorrichtung mit dem von Hand zu betätigenden Glied verbindet, sind aber in ihrem Aufbau sehr kompliziert.
  • Eine Vereinfachung eines Selbstverkäufers der eingangs genannten Art wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß durch Verschwenkung des Münzenspeichers die zuletzt in diesen .eingeworfene Münze von zwei Tastgliedern abgetastet wird, von denen das eine bei Vorhandensein der letzten Münze die Entriegelung des Warenausgabeorgans und das andere beim Fehlen der zuletzt eingeworfenen Münze die Rückgabe der in den Münzenspeicher gestapelten Münzen veranlaßt. Es ist zwar schon bei Selbstverkäufern bekannt, durch Verschwenken eines Münzenspeichers über ein dabei die Münzsäule abtastendes Organ die Verriegelung des Warenausgabegliedes bei Vollzähligkeit der Münzen zu bewirken; ein zweites die Rückgabe der Münzen bei Fehlen einer Münze hierbei bewirkendes Tastorgan ist` jedoch bei diesen bekannten Selbstverkäufern nicht vorgesehen; aus denen die Münzen nur durch Drücken des üblichen Rückgabeknopfes wieder entnommen werden können.
  • Es ist weiterhin ein Selbstverkäufer bekanntgeworden, bei dem beim jeweiligen Betätigen des Warenausgabeorgans gleichzeitig auch der Münzprüfer und eine Wand des Bereitschaftsschachtes für die eingeworfenen Münzen geöffnet werden. Ist dabei die richtige Anzahl Münzen in den Selbstverkäufer eingeworfen worden, so haben diese vor Betätigen des Warenentnahmeorgans bereits wieder den Bereitschaftsschacht und den Münzprüfer verlassen, so daß das Öffnen dieser beiden Organe nicht zur Rückgabe der eingeworfenen Münzen führen kann. Nur falls weniger Münzen eingeworfen wurden, als zur Warenentnahme erforderlich ist, bleiben diese Münzen in dem Bereitschaftsschacht gestapelt, so daß sie beim Betätigen des Entnahmeorgans zur Geldrückgabe geführt werden. Diese Ausbildung der Geldrückgabe durch das Warenentnahmeorgan ist demnach für jene Selbstverkäuferarten unbrauchbar, bei denen die eingeworfenen Münzen während der Betätigung des Warenentnahmeorgans im Bereitschaftsschacht verbleiben müssen.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem Schubfachautomaten gezeigt; an sich unterliegt vorliegender Erfindungsgedanke keinerlei Bedingungen in bezug auf eine bestimmte Selbstverkäufertype. Es ist nämlich vollkommen gleichgültig, ob die Ware durch Kurbeln, Zuggriffe, Drehgriffe, Druckknöpfe oder Schubfächer ausgegeben wird. Bedingung ist lediglich, daß mehr als eine Münze zum Kauf der Ware verwendet werden.
  • Fig. i zeigt eine schematische Ansicht eines Ausführungsbeispieles in der Ausgangslage bei einem Schubfachautomaten.
  • Fig.2 zeigt die Arbeitsweise des Tasthebels 17 der Fig. i.
  • Das Schubfach i ist auf nicht dargestellten Gleitlagern gelagert. Es besitzt einen Ansatz ia, mit welchem es gegen einen Hebel 3 stößt. Zwischen dem Anschlag i" des Schubfaches und dem Hebel 3 ist ein Abstand vorgesehen, während dessen Zurücklegung die die Anzahl Münzen prüfende Vorrichtung betätigt wird. Der Hebel 3 ist auf dem Lager 4 beweglich gelagert und steht unter Wirkung einer Feder 6, welche denselben nach oben drückt. Er trägt einen Stift 5, gegen welchen der eine Arm 7, eines doppelarmigen Hebels 7 anliegt. Der Hebel 7 ist auf einem ortsfesten Lager 8 beweglich gelagert. Gegen den zweiten Arm 7b, des doppelarmigen Hebell 7 liegt ein an einem weiteren Hebel 9 be. festigter Stift lo an. Der Hebel 9 ist auf dei festen Achse i i beweglich gelagert und träge an seinem anderen Ende einen weiteren Stifi 12, der im Bereich der Umfangskante der zuletzt eingeworfenen Münze M4 liegt. Ein Hebel 13 ist einerseits an einem am Schubfach i befestigten Bolzen 2 und andererseits an derr. Münzenspeicher 14 beweglich befestigt.
  • Der Münzenspeicher ist auf einer Achse 24 beweglich gelagert und in der Fig. i zur Aufnahme von vier Münzen eingerichtet. Er besteht aus zwei festen Platten, von denen die eine Aussparungen für einen Anschlag 23 aufweist. Dieser Anschlag 23 ist an einer beweglichen Platte 16 befestigt und dient zur Einstellung des Münzenspeichers auf verschiedene Anzahl Münzen. An der Münztasche 1:l. ist eine Achse 15 befestigt, auf welcher die Platte 16 beweglich gelagert ist. Die Platte 16 wird durch eine nicht dargestellte Feder gegen den Münzenspeicher gedrückt, so daß sich der Anschlag 23 immer innerhalb des Münzenspeichers befindet. Sie trägt außerdem ein Tastglied 17, welches durch eine Aussparung 14" der einen Speicherwand in denselben einschwingen kann. Die Abwinkelung 18" des Fortsatzes 18 der Platte 16 liegt im Bereiche eines Bolzens i9, der auf einer Blattfeder i9" beweglich befestigt ist. Durch den Kanal 2o werden die vom Münzprüfer kommenden Münzen in den Speicher geleitet. Der Kanal 22 führt zur Münzrückgabeöffnung, während der Kanal 21 zur Kassierstelle führt.
  • Die vom Münzprüfer für echt befundenen Münzen fallen durch den Kanal 2o und speichern sich in dem Münzenspeicher 14. Die erste Münze 1VTi legt sich hierbei gegen den Anschlag 23, während sich die übrigen Münzen, wie in der Fig. i dargestellt, stapeln. Ist die verlangte Anzahl Münzen eingeworfen und wird das Schubfach i betätigt, so wird im ersten Teil der Bewegung des Schubfaches durch den Hebel 13 der Münzenspeicher um die Achse 24 verschwenkt. Hierbei trifft die Umfangskante der zuletzt eingeworfenen Münze M4 auf den Stift 12 des Hebels 9 und verschwenkt denselben im Uhrzeigersinn (Fig. i). Der Stift io des Hebels 9 verschwenkt den Winkelhebel 7, welcher gegen den Stift 5 des Hebels 3 drückt und denselben ebenfalls verschwenkt. Hierdurch wird die Sperrung (Hebel 3) des am Schubfach i vorgesehenen Anschlages i" beseitigt, so daB das Schubfach ganz ausgezogen werden kann.
  • Beim Beginn der Verschwenkung des Münzenspeichers 14 wird der Fortsatz 18 der Platte 16 in den Fig. i und 2 nach oben verschwenkt, wodurch der Anschlag 18" auf den Bolzen ig trifft. Hierdurch schwingt das Tastglied 17 , durch die Aussparung 14" des Münzenspeichers in denselben ein, so daß es gegen die Münze M4 gedrückt wird. Bei der weiteren Sch-,venkbewegung der Münztasche gibt der Bolzen 19, welcher an der Blattfeder 19Q befestigt ist, nach, so daß der Verschwenkung des Münzenspeichers durch die Tastvorrichtung kein nennenswerter Widerstand entgegengesetzt wird. Durch die keilförmige Ausbildung des abgewinkelten Fortsatzes 18" nimmt der durch das Tastglied 17 auf die Münze NI4 ausgeübte Druck im weiteren Verlauf der Schwenkbewegung des Münzen-Speichers wieder ab, so daß die Münzen in der Endlage des Münzenspeichers 14 ohne weiteres abfallen können.
  • Befinden sich nur drei oder noch weniger Münzen in dem Münzenspeicher und wird ein Versuch der Auslösung der Warenausgabevorrichtung unternommen, so wird der Münzenspeicher 14 ebenfalls verschwenkt. Hierbei unterbleibt einerseits die Betätigung der Hebel 3, 7 und 9, andererseits schwingt aber der Tasthebel 17 in die Ebene der in dem Münzenspeicher gestapelten Münzen ein. Da er keinen Widerstand vorfindet (die Münze M4 fehlt), schwingt er vollkommen in den Münzenspeicher ein, wodurch der Anschlag 23, der über die Platte 16 mit dem Tastglied 17 ein starres Ganzes bildet, aus dem Münzenspeicher ausgeschwungen wird, so daß die in dem Münzenspeicher liegenden Münzen in den Münzrückgabekanal 22 fallen und nach außen geleitet werden können. Die Ausbildung des abgewinkelten Fortsatzes 18" wird hierbei so gewählt, daß die Verschwenkung der Platte 16 so weit erfolgt, daß der Bolzen 23 aus dem Münzenspei@her entfernt wird. Diese Vorrichtung kann durch Änderung der Verriegelungs- und Kupplungseinrichtung ohne weiteres bei Zuggriff-, Kurbel-, Drehgriff- oder sonstigen Selbstverkäufern Verwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Selbstverkäufer, bei dem sämtliche zu einem Kauf erforderlichen Münzen in einem Münzenspeicher gestapelt werden und bei welchem eine die Münzsäule abtastende Vorrichtung vorgesehen ist, die mit dem Betätigungsglied des Selbstverkäufers zusammenarbeitet und entweder bei Vollzähligkeit der eingeworfenen Münzen die Warenausgabe bewirkt und die Münzen dabei zur Abkassierung oder bei Nichtvollzähligkeit zur Rückgabe durch Öffnen je eines zugehörigen Verschlusses des Speichers freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschwenkung des Münzenspeichers (1q.) die zuletzt in diesen eingeworfene Münze von zwei Tastgliedern (17, 12) abgetastet wird, von denen das eine (12) bei Vorhandensein der letzten Münze die Entriegelung des Warenausgabeorgans (1) und das andere (17) beim Fehlen der zuletzt eingeworfenen Münze die Rückgabe der in dem Münzenspeicher (14) gestapelten Münzen veranlaßt.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das Warenausgabeorgan beeinflussende Tastglied aus einem zweiarmigen drehbar gelagerten und einem bolzenartig ausgebildeten Taster (12) tragenden Hebel (9) besteht.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das. die Münzenrückgabe veranlassende Tastglied (17) durch eine Platte (16) o. dgl. mit dem die Münzen in dem Speicher festhaltenden Arretierbolzen (23) o. dgl. fest verbunden ist.
  4. 4. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 3, dädurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) bei' der Verschwenkung des Münzenspeichers (14) durch ihren Fort-Satz (18Q) und einen Stift (19) gesteuert wird. .
  5. 5. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskante des Fortsatzes (18Q) keilförmig ausgebildet ist.
  6. 6. Selbstverkäufer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (19) an einer Blattfeder (19Q) befestigt ist.
DET49842D 1938-01-23 1938-01-23 Selbstverkaeufer Expired DE721898C (de)

Priority Applications (1)

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DET49842D DE721898C (de) 1938-01-23 1938-01-23 Selbstverkaeufer

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DET49842D DE721898C (de) 1938-01-23 1938-01-23 Selbstverkaeufer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE721898C true DE721898C (de) 1942-06-22

Family

ID=7563236

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET49842D Expired DE721898C (de) 1938-01-23 1938-01-23 Selbstverkaeufer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE721898C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4987989A (en) * 1989-07-24 1991-01-29 Buckenham Nicholas H Coin-freed vending machine mechanism

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4987989A (en) * 1989-07-24 1991-01-29 Buckenham Nicholas H Coin-freed vending machine mechanism

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