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DE7218848U - Getriebe fur Zugmaschinen, Erd bewegungsmaschihen od dgl - Google Patents

Getriebe fur Zugmaschinen, Erd bewegungsmaschihen od dgl

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Publication number
DE7218848U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
gear
transmission according
actuating
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7218848U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Massey Ferguson Inc
Original Assignee
Massey Ferguson Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE7218848U publication Critical patent/DE7218848U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/087Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears
    • F16H3/089Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts characterised by the disposition of the gears all of the meshing gears being supported by a pair of parallel shafts, one being the input shaft and the other the output shaft, there being no countershaft involved

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

Getriebe für Zucmaschinen, Erdbewegungsmaschinen od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf mehrgängige Getriebe und die zugehörige Steuereinrichtung und betrifft insbesondere Getriebe und Steuereinrichtungen, die zur Verwendung bei Zugmaschinen sowohl für landwirtschaftliche als auch fUr industrielle Zwecke geeignet sind.
Es ist seit langem bekannt, daß vielseitig benutzbare Zugmaschinen für landwirtschaftliche Zwecke, die es in landwirtschaftlichen Betrieben ermöglichen, die verschiedensten Bodenbearbeitungs- und Erntearbeiten durchzuführen, und die im Wege der Massenfertigung hergestellt werden, leicht so abgeändert werden können, daß sie auf dem Gebiet des Straßenbaus und anderen Gebieten der Bauindustrie zur Durchführung von Schüttgut-Transportarbeiten und Ausschachtungsarbeiten benutzt werden können. Jedoch sind die Abänderungen, die bei landwirtschaftlichen Zugmaschinen erforderlich sind, um sie zur Verwendung in der Bauindustrie geeignet zu machen, so zahlreich und so verschiedenartig geworden, daß die meisten Hersteller von landwirtschaftlichen Zugmaschinen heute zwei verschiedene Typenreihen von Zugmaschinen für die
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Ein wichtiger Unterschied besteht hierbei in dem Getriebe, bei dem es für landwirtschaftliche Arbeiten erforderlich ist, daß eine große Zahl von sich nur wenig unterscheidenden Übersetzungsverhältnissen verfügbar ist, damit die Zughakenleistung der Zugmaschine und die Drehzahl den zahlreichen verschiedenen durchzuführenden Bodenbearbeitungsund Erntearbeiten auf zweckmäßige Weise angepaßt werden kann. Beim Gebrauch zu industriellen Zwecken und in der Bauindustrie benötigt man dagegen nur eine kleine Zahl von Übersetzungsverhältnissen, doch ist es insbesondere beim Handhaben von Schüttgütern beim Gebrauch eines sogenannten Vorderladerkübels erforderlich, daß das Getriebe leicht und schnell zwischen dem Vorwärtsgang und dem Rückwärtsgang umgeschaltet und das Fahrzeug dazwischen schnell abgebremst werden kann. Aus diesen beiden unterschiedlichen erfordernissen hat sich die Praxis entwickelt, daß man mit einem Schaltgetriebe, das beiden Typenreihen von Zugmaschinen gemeinsam sein kann, ein Hilfsgetriebe in Reihe schaltet, das "bei einer landwirtschaftlichen Zugmaschine zwei oder mehr Drehzahlbereiche liefert, und das "bei Zugmaschinen für industrielle Zwecke ein bequemes Umsteuern ermöglicht. Daher ist es bis jetzt erforderlich, zwei völlig verschiedene Hilfsgetriebe herzustellen, nämlich ein Palarge triebe für landwirtschaftliche Arbeiten und ein Umsteuergetriebe für industrielle Arbeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hilfsgetriebe zu schaffen, das sowohl als Fahrgetriebe als auch als Umsteuergetriebe benutzbar ist, und. das so ausgebildet ist, daß es durch die Bedienungsperson gesteuert werden kann,
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um nach Bedarf die eine oder die andere dieser Aufgaben zu erfüllen, wobei sich das Getriebe leicht steuern läßt, um Gangschaltungen unter Last ohne Auskuppeln des Motors durchzuführen.
Ferner ist gemäß der Erfindung ein Schaltgetriebe für eine Zugmaschine oder dergleichen geschaffen worden, zu dem ein mehrgängiges Getriebe und ein mit diesem in Reihe geschaltetes, als Planetenzahnradgetriebe ausgebildetes zweites Getriebe gehören, wobei das zweite Getriebe ein einziges Planetengetriebe ist, das einen Planetenträger umfaßt, auf dem Planetenritzel in Form von Doppelritzeln gelagert sind, ferner einen Zahnkranz und zwei Sonnenzahnräder, die mit den Doppelritzeln zusammenarbeiten. Ferner sind nach Bedarf einrückbare Bremsen vorgesehen, mittels welcher beim Betrieb des Planetengetriebes das eine oder andere Sonnenzahnrad festgelegt werden kann; hierbei dient eine nach Bedarf einrückbare Kupplung dazu, das Planetengetriebe festzustellen. Schließlich sind Einrichtungen vorhanden, die es ermöglichen, nach Bedarf eines der Sonnenzahnräder in Eingriff mit einer Abtriebswelle zu bringen, so daß es durch entsprechendes Betätigen der Bremsen und der Kupplung möglich ist, die Zugmaschine über das Planetengetriebe im Vorwärtsgang anzutreiben, sie abzubremsen bzw. sie im Rückwärtsgang anzutreiben, bzw. daß alternativ die Abtriebswelle in Eingriff mit dem Planetenträger gebracht wird, so daß die Zugmaschine durch entsprechende Betätigung der Bremsen und der Kupplung in einem niedrigen oder einem mittleren oder einem hohen Gang in der Vorwärtsrichtung betrieben werden kann.
Gemäß der Erfindung ist ferner eine einfache Steuereinrichtung für das Planetengetriebe vorgesehen, die es ermöglicht, die Zugmaschine über die eine Abtriebswelle in drei verschiedenen Vorwärtsgangen zu betreiben, bzw. die Zugmaschine über die andere Abtriebswelle im Vorwärtsgang
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zu betreiben bzw· sie zu bremsen bzw. sie im Rückwärtsgang zu betreiben; zu diesem Zweck sind drei hydraulische Zylinder zum Betätigen der Bremsen und der Kupplung vorgesehen, und es sind drei Ventile vorhanden, von denen jedes einen der hydraulischen Zylinder steuert, so daß ein einziges mit der Hand betätigbares Bauglied, das die nacheinander erfolgende Betätigung der Ventile steuert, das Wählen der verschiedenen Betriebszustände des Planetengetriebes bewirkt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Verwendung einer Betätigungsfeder und einer hydraulischen Löseeinrichtung für ein erstes Reibungsglied, mittels dessen das Getriebe entweder in den Betriebszustand für einen mittleren Vorwärtsgang oder in den Bremszustand gebracht wird. Weiterhin werden ein zweites Reibungsglied zum Wählen einer niedrigen Drehzahl bzw. des Vorwärtsgangs und ein drittes Reibungsglied zum Wählen einer hohen Drehzahl bzw. des Rückwärtsgangs jeweils hydraulisch betätigt. Die drei die Ventile steuernden Reibungsglieder sind so eingerichtet, daß der gleiche hydraulische Druck, der entweder atif das zweite oder das dritte Reibungsglied wirkt, das Freigeben des ersten Reibungsgliedes bewirkt.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 im Längsschnitt ein Zugmasohinengetriebe mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 in einem vergrößerten Längsschnitt das erwähnte Fahr- und Umsteuergetriebe}
Fig. 3 schematisch die Wirkungsweise des Planetengetriebes; und
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Pig. 4 in einer Tabelle die verschiedenen möglichen Betriebszustände des Planetengetriebes.
In Fig. 1 erkennt man ein Getriebegehäuse 10, in dem ein insgesamt mit 12 "bezeichnetes Schalt- oder Wechselgetriebe und ein insgesamt mit 14 bezeichnetes Plansbenzahnradgetriebe untergebracht sind. Das Schaltgetriebe 12 kann auf beliebige bekannte V/eise ausgebildet sein, abgesehen davon, dafs kein Zahnrad für den Rückwärtsgang benötigt wird; bei dem dargestellten Schaltgetriebe handelt es sich um ein teilweise synchronisiertes achtgängiges Getriebe. Die Welle ist die Abtriebswelle, und die Welle 18 ist die Eingangswelle des Schaltgetriebes, dessen Vorgelegewelle 20 gleichachsig mit einer Antriebswelle 22 angeordnet ist, welche mit der Schwungscheibe 24 des Motors und einer Hauptkupplung der Zugmaschine gekuppelt ist. Von der Kupplung aus kann sich eine nicht ein- und ausrückbare Zapfwelle durch die Antriebswelle 22 und die nachfolgenden, damit gleichachsigen Wellen erstrecken.
Die Antriebskraft wird zwischen dem Planetengetriebe 14 und dem Schaltgetriebe 12 durch Ritzel 26 und 28 übertragen. Das Ritzel 26 weist gemäß Pig. 2 auf seiner linken Seite einen Satz von mit ihm aus einem Stück bestehenden Zinken 30 auf. Weiterhin ist eine Schaltmuffe 32 vorgesehen, die gegenüber den Zinken 30 verschiebbar, jedoch nicht drehbar ist, und an ihrer inneren Umfangsflache eine Keilnut aufweist, die nach Bedarf in Eingriff mit dem einen oder anderen zweier Abtriebsglieder des Planetengetriebes bringbar ist.
Das Planetengetriebe 14 ist in ein Gehäuse 34 eingeschlossen, das auf seiner linken Seite einen die Antriebswelle 22 umschließenden rohrförmigen Ansatz 36 aufweist. Die Antriebswelle 22 ist an ihrem rechten Ende mit einem Flansch 38 versehen, mit dem eine ringförmige Scheibe 42
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} durch Schrauben 40 verbunden ist. In der ringförmigen
Scheibe 42 ist ein ringförmiger Zylinder 44 ausgebildet, der einen Ringkolben 46 enthält und über Kanäle 4« in Verbindung mit einem hydraulischen "Schleifring" 50 steht, der zu nicht dargestellten ortsfesten Steuerleitungen l'Uhrt. Mit der ringförmigen Scheibe 42 sind durch Schrauben 52 ein ein äußeres Sonnenrad bildender Zahnkranz 54 und eine als Lamellenkupplung ausgebildete Verriegelungskupplung 56 verbunden. Die angetriebenen Scheiben der Kupplung 56 sind durch eine Keilverzahnung mit einem Planetenträger 58 verbunden, der in Antriebsverbindung mit einer Abtriebsbuchse 6o steht, die mit einer Keilverzahnung 62 versehen ist, welche mit der Keilverzahnung der Schaltmuffe 52 zusammenarbeiten kann. Weiterhin ist eine ortsfeste, einen Flansch aufweisende Buchse 64 vorhanden, auf der mittels Lagern 65 das Abtriebsritzel 2b und auf einem Lager 66 das rechte Ende der Abtriebsbuchse 6o gelagert sind; das linke Ende der Abtriebsbuchse 60 ist in einem Lager 68 gelagert, das in das mit dem Flansch yo versehene Ende der Antriebswelle 22 eingebaut ist.
Eine in den Planetenträger 58 eingebaute Achse 70 trägt unter Vermittlung durch ein Lager 74 ein Doppelritzel 72. Ähnliche Doppelritzel können über den Umfang des Planetenträgers 58 in Abständen verteilt sein. Der einen großen Durchmesser aufweisende Teil jedes Doppelritzels 72 arbeitet sowohl mit dem Zahnkranz 54 als auch mit einem auf Lagern 7ö laufenden inneren Sonnenritzel 76 von kleinern Durchmesser zusammen. Das Sonnenritzel 76 weist an seinem rechten Ende eine zur Kraftabgabe dienende Keilverzahnung oO auf, mit der die Schaltmuffe 52 ebenfalls zusammenarbeiten kann. Auf der Keilverzahnung 80 ist außerdem eine Bremsscheibe 82 anp'eordnet, die zwischen einer ortsfesten .Stiitzplatte 84 und einer Einspannplatte 86 einspannbar ist. Die Einspannplatte 06 ist in Richtung auf ihre Spannste 1.1 uni;; durch mehrere Federn "\
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vorgespannt, die in dom Gehäuse 34 in UmüTangsabständen verteilt sind, und von denen in Fig. 2 nur eine zu erkennen ist. Die Bremsscheibe Ü2 ist normalerweise gegenüber dem Gehäuse 34 verriegelt, doch kann sie mit Hilfe eines Ringkorbens 90 freigegeben werden, der auf die Bremsscheibe über einen Satz von Betätigungsstangen 92 wirkt. Der Ringkolben 90 arbeitet in einem ringförmigen Zylinder 94 und kann mit einer Drosseloder Uberströmöffnung 96 versehen sein. Der ringförmige Zylinder 44 kann eine ähnliche Drosselöffnung 98 aufweisen.
Der einen kleinen Durchmesser aufweisende Teil jedes Planetenritzels 72 kämmt mit einem Sonnenritzel 100 von großem Durchmesser, das auf einem Schaft des kleinen Sonnenritzels 76 drehbar gelagert ist. Mit dem großen Sonnenritzel 100 ist durch eine Keilverzahnung eine Bremsscheibe 102 verbunden, die mit der Stützplatte 84 durch eine nicht drehbare Spannplatte 104 verspannbar ist. In einem ringförmigen Zylinder 108 arbeitet ein Ringkolben 106 zum Steuern der Einspannplatte 104. Der ringförmige Zylinder 108 ist mit einer Drosselöffnung 110 versehen.
Fig. 3 zeigt schematisch die Hauptteile des Planetengetriebes 14, wobei die Buchstaben A, B und C den Zylindern 44, 94 und 108 entsprechen. Der Buchstabe D bezeichnet die Schaltmuffe 32, E die Keilverzahnung 80 und F die Keilverzahnung 62.
Die Zylinder A, B und C werden durch eine relativ einfache, insgesamt mit V bezeichnete, in Fig. 1 dargestellte Ventilbaugruppe mit drei Ventilkörpern gesteuert. Gemäß Fig. 1 ist eine Druckmittelquelle P vorgesehen, deren Ausgangsdruck durch ein Druckregelventil 111 geregelt wird. Die drei Ventilkörper 114, 116 und 118 werden mit Hilfe eines durch die Bedienungsperson betätigbaren Nockenteil 112 gesteuert, das unter Vermittlung durch Kugeln 105, 107 und 109 auf die
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betreffenden Ventilkörper wirkt. Die Ventilkörper 114 und llö sind fiemäß Fig. 1 durch Federn 115 und 119 nach rechts in ihre Schließstellung vorgespannt, während der mittlere Ventilkörper 116 durch eine Feder 117 nach links vorgespannt ist. Der Ventilkörper 116 ist in dem Ventilgehäuse geführt, und wenn er die in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt, verschließt er einen Kanal 120, der von der Druckmittelquelle oder Pumpe P zu einer Kammer 122 führt. An die Kammer 122 schließen sich radiale Kanäle 124 und 126 an, die zu den Ventilen 114 und 118 führen. Ein Ausgangskanal 128 verbindet das Ventil 114 mit dem hydraulischen Zylinder A, und ein ähnlicher Ausgangskanal 130 verbindet das Ventil 118 mit dem Zylinder C. Der Zylinder B ist durch einen Kanal 132 mit dem Kanal 124 verbunden, so daß er immer dann in Verbindung mit der Kammer 122 steht, wenn das Ventil 116 offen ist.
Der drehbare oder hin- und herbewegbare Nocken 112 weist einen Vorsprung 134 auf, der mit einer oberen und einer unteren geneigten Steuerrampe versehen ist. Wird der Nocken 112 gedreht oder hin- und herbewegt, werden die Kugeln 105, 107 und 109 entsprechend betätigt, um die drei Ventile nach Bedarf zu betätigen. Bei der Stellung nach Fig. 1 wird das Druckmittel keinem der Zylinder A, B und C zugeführt, so daß nur die Bremsscheibe 82 zur Wirkung kommt. Eine anfängliche Aufwärtsbewegung des Nockens 112 gegenüber seiner Stellung nach Fig. 1 bewirkt, daß sich die Kugel längs der oberen Nockenrampe und daher gemäß Fig. 1 nach links bewegt, so daß eine der Kugel zugeordnete Druckstange den Ventilkörper 114 entgegen der Kraft der Feder 115 nach linkü bewegt, um den Kanal 124 mit dem Kanal 128 zu verbinden. In diesem Zeitpunkt wird der Ventilkörper 116 noch durch die Kugel 107 geschlossen gehalten, die über die Feder 117 auf den Ventilkörper wirkt. Bewegt sich der Nocken 112
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weiter nach oben, kann sich die Kugel 107 längs der unteren Nockenrampe 134 und nach rechts bewegen, so daß. das über den Kanal 120 zugeführte Druckmittel bzw. das Drucköl auf den Ventilkörper 116 wirken kann, um ihn allmählich, zu öffnen, damit das Drucköl zu der Kammer 122 sowie den Kanälen 124, 132 und 128 gelangen kann, um die Zylinder A,und B zu betätigen, wobei nur die Verriegelungskupplung 56 eingerückt wird.
Bewegt sich der Nocken 112 aus seiner Stellung nach Pig. 1 nach unten, bewirkt er, daß sich die Kugel 109 längs der unteren Rampe 134 und nach links bewegt, so daß der Ventilkörper 118 gegen die Kraft der Feder 119 bewegt wird, um den Kanal 126 mit dem Kanal 130 zu verbinden. Eine weitere Abwärtsbewegung des Nockens ermöglicht es der Kugel 107, sich längs der oberen Rampe des Nockenansatzes 134 und nach rechts zu bewegen, so daß sich das Ventil 116 öffnen kann, um das Drucköl der Kammer 122 sowie den Kanälen 124, 132, 126 und 130 zuzuführen. Unter diesen Umständen sind die Zylinder B und C betätigt, und es kommt nur die Bremsscheibe 102 zur Wirkung.
Die Bewegung der Kugel 107 längs der oberen und der unteren Rampe des Nockenansatzes 134 bewirkt eine Regelung der Zusammendrückung der Feder 117 und somit auch eine Regelung des Öldrucks in der Kammer 122 und den jeweils damit verbundenen Zylindern. Somit kann die Geschwindigkeit des Ein- und Ausrückens der Kupplung 56 sov/ie der Bremsscheiben 82 und 102 durch entsprechendes Betätigen des Nockens 112 geregelt werden. Die linke Seite des Ventils 114 ist durch einen Kanal 136 mit dem Kanal 130 verbunden, während die linke Seite deo Ventils 118 durch einen Kanal 138 mit dem Kanal 128 verbunden ist. Immer dann, wenn der Zylinder A unter Druck steht, wirkt daher dieser Druck auf das Ventil 118, um zu verhindern, daß sich die Kugel 109 längs der unteren
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Ii am pe don Nockenansatzetj 134 nach linke bewegt. Hierdurch wird die Bedienungsperson daran gehindert, das Getriebe auü einem Betriebszustand, bei dein der Zylinder Λ betätigt ist, in einen Betriebszustand umzuschalten, bei dem der Zylinder C betätigt ist, bis sich der Druck in dem ursprünglich betätigten Zylinder verringert hat. Immer darm, wenn der Zylinder C betätigt ist, wirkt entsprechend der darin herrschende Druck auf den Ventilkörper 114, um ihn in seiner Schließsstellung zu halten, und um zu verhindern, daß der Zylinder A betätigt wird, bevor der Zylinder C von dem Druck entlastet worden ist.
Das rechte Ende des Ventilkörpers 114 ist dem in dem Zylinder A herrschenden Druck ausgesetzt, während das rechte Ende des Ventilkörpers 118 dem Druck in. dem Zylinder C ausgesetzt ist. Wird der Nocken 112 gegenüber seiner oberen oder seiner unteren Stellung verstellt, wird das betreffende Ventil geöffnet gehalten, und zwar durch den Druck, den die Federn 88 über die Druckstangen 92 auf den Kolben 94 ausüben, so daß eine kumulative Wirkung hervorgerufen wird, um den Druck aufrechtzuerhalten, während Öl über eine der Entlastungsöffnungen 96 und 98 oder 110 entweicht. Hierdurch wird es ermöglicht, die Bremsscheibe 82 allmählich zur Wirkung zu bringen und die Kupplung 56 oder die Bremsscheibe 102 allmählich zu lösen. Sobald der Druck, der das Ventil 114 oder das Ventil 111.8 geöffnet hält, so weit zurückgeht, daß die zugehörigen Ventilfedern die Ventile schließen können, nehmen die Ventile wieder die in Pig. I gezeigte Stellung ein.
Gemäß Pig. 4 ergeben sich für das Planetengetriebe sieben verschiedene Betriebsweisen. Wenn es erwünscht ist, bei dem gesamten Getriebe eine große Zahl von Vorwärtsgangen zur Verfügung zu haben, wird die Schaltmuffe 32 in ihre in Fig. 2 gezeigte Stellung gebracht, um das Ausgangsritzel 26 mit dem Planetenträger 5& über die Abtriebsbuchse 60 zu kuppeln.
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Gemäß Fi,'~. 3 werden somit die Teile D und F miteinander gekuppelt. Da der Nocken 112 zinn Wählen der hohen Drehzahlen nach oben bewegt worden ϊεΐ, so daß die Verriegelungskupp-1ihv\' ?6 durch den Zylinder A betätigt worden ist, wird unter diesen Umständen durch das Planetengetriebe eine Antriebskraft mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 übertragen. Zu diesem Zweck sind beide Bremsscheiben 32 und 102 freigegeben. Wenn mit mittleren Drehzahlen gefahren werden soll, wird der Nocken 112 in seine Mittellage gebracht, so daß die Bremsscheibe 102 freigegeben und die Bremsscheibe 32 betätigt ist, und daß die Kupplung 56 ausgerückt bleibt. Unter diesen Umständen wird der Planetenträger 58 mit der Abtriebsbuchse 60 von dem Zahnkranz 54 aus mit einer mittleren Drehzahl angetrieben. Wenn mit einer großen Untersetzung gefairren werden soll, wird der Nocken 112 nach unten bewegt, so daß die Kupplung 56 ausgerückt wird, die Bremsscheibe gelöst bleibt und die Bremsscheibe 102 eingespannt wird, um das große Sonnenritzel 100 festzulegen. Nunmehr wird der Planetenträger 58 mit der Abtriebsbuchse 60 mit einer Drehzahl angetrieben, die etwas niedriger ist als diejenige des Zahnkranzes 54.
Wird die Schaltmuffe 32 nach links bewegt, um sie in Eingriff mit der Keilverzahnung 80 des kleinen Sonnenrades zu bringen und gemäß Fig. 3 die Teile D und E miteinander zu kuppeln, gibt das Planetengetriebe die Antriebskraft über das Sonnenzahnrad 76 ab. Nunmehr ist es möglich, zwischen der Vorwärtsfahrt, dem Bremsen und der Rückwärtsfahrt zu wählen. Zur Vorwärtsfahrt wird der Nocken 112 nach oben bewegt, so daß die Verriegelungskupplung 56 eingerückt wird und die Bremüi-jche Lben 82 und 102 freigegeben werden; nunmehr wird darj Abtriebsritzel 26 direkt, d. h. mit einem Drehzahlverhältniw von 1:1 angetrieben. Für die Rückwärtsfahrt wird der Nocken 112 nach unten verstellt, so daß die Kupplung freigegeben, die Bremsscheibe 102 festgelegt und die Brems-
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scheibe 32 gelöst wird. Unter diesen umständen "bewegt der Zahnkranz 54 die Planetenräder 72 zusammen mit ihrem Träger 53 um das große Sonnenzahnrad 100 herum, und das kleine 'Sonnenzahnrad 76 wird in der Gegenrichtung angetrieben. Zwischen der Vorwärtsfahrt und der Rückwärtsfahrt wird auf die Abtriebswelle eine Bremswirkung ausgeübt, wenn sich der Nocken 112 in seiner Mittellage befindet, so daß nur die Bremsscheibe 82 zur Wirkung kommt, mittels welcher über die Kupplung zwischen den Teilen D und E die Abtviebswelle 18 gebremst wird.
Fig. 4 veranschaulicht die Betriebszustände der Zylinder A, B und C sowie die Stellungen des Rockens 112, bei denen sich die drei Vorwärtsgänge ergeben, wenn die Teile D und F miteinander gekuppelt sind, sowie die Betriebszustände bei der Vorwärtsfahrt bzw. beim Bremsen bzw. bei der Rückwärtsfahrt, wobei die Teile D und E miteinander gekuppelt sind. In Pig. 4 zeigt ein Pluszeichen an, daß der betreffende Zylinder unter Druck steht, während ein Minuszeichen anzeigt, daß der betreffende Zylinder nicht mit einem Druck beaufschlagt ist.
Es ist ersichtlich, daß bei dem gesamten Getriebe entweder 24 Vorwärtsgänge zur Verfügung stehen, wenn die Teile D und P für den Fährbetrieb miteinander gekuppelt sind, und daß bei dem beschriebenen ümsteuerbetrieb, bei dem die Teile D und E miteinander gekuppelt sind, acht Vorwärtsgänge, acht Rückwärtsgänge und eine Bremswirkung verfügbar sind. Bei dem mit D-P bezeichneten Fahrbereich kann die Bedienungsperson das Getriebe leicht unter Last ohne jedes Auskuppeln nach oben oder unten aus jedem Drehzahlbereich des achtgängigen Schaltgetriebes 12 heraus umschalten, wozu es nur erforderlich ist, den Nocken 112 nach oben oder unten zu bewegen. Bei dem mit D-E bezeichneten Umsteuerbereich kann die Bedienungsperson das Getriebe un-
" ns
ter Last ohne jedes Auskuppeln aus dem Vorwärtsgang in den Rückwärtsgang umschalten, wobei während des Umschaltens eine Brems- oder Verzögerungswirkung hervorgerufen wird.
Wenn es nicht erforderlich ist, die beschriebene Bremswirkung hervorzurufen, und wenn eine Leerlaufstellung benötigt wird, kann man die Ventilbaugruppe V durcheine bestimmte Anordnung der Kanäle und Hinzufügung von Ventilen leicht so ausbilden, daß sie eine neutrale Stellung aufweist, bei der nur der Zylinder B unter Druck gesetzt wird und die Kupplung 56, die Bremsscheibe 82 und die Bremsscheibe 102 wirkungslos sind, so daß es möglich ist, das Planetengetriebe im Leerlauf zu betreiben. Wird das Planetengetriebe in Verbindung mit einem anderen Schaltgetriebe mit verschiebbaren Zahnrädern benutzt, bei dem eine Leerlaufstellung vorgesehen ist, ist es nicht erforderlich., bei dem Planetengetriebe eine Leerlaufs teilung vorzusehen.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die offenbarte räumliche Ausgestaltung, werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
- Ansprüche -
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Claims (20)

t ι » ι ti», • · I I ι - ih - Ansprüohe
1. Getriebe für Zugmaschinen, Erdbewegungsmaschinen od. dgl., mit einem Geschwindigkeitswechselgetriebe und einem mit diesem in Reihe geschalteten Planetengetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe (lA) einen Planetenträger (58) umfaßt, auf dem Planetenritzel (72) mit zwei Verzahnungen von unterschiedlichem Durohmesser drehbar gelagert bind, äußere und innere Sonnenzahnradanordnungen (54· bzw. 76, 100), von denen die eine zwei Zahnräder (76, 100) aufweist, von denen jedes in Eingriff mit einer der beiden Verzahnungen der Planetenritzel (72) steht, nach Bedarf betätigbare Bremsen (82, 102) für das Pestlegen des einen oder des anderen der zuletzt genannten beiden Zahnräder (76, 100) wenn das Planetengetriebe zur Wirkung gebracht werden soll, eine nach Bedarf betätigbare Kupplung (56) zum Verriegeln des Planetengetriebes, wenn dieses nicht zur Wirkung gebracht werden soll, ein mit der anderen Sonnenradanordnung (5^) verbundenes Antriebsteil (22), ein Abtriebsteil (26) und eine Punktionswähleinrichtung (32), mit der das Planetengetriebe (l4) wahlweise entweder auf Umschaltbetrieb oder auf Vielgeschwindigkeitsbetrieb schaltbar ist, wobei der Umschaltbetrieb einen Vorwärts- und einen Rückwärtsantrieb des Planetengetriebes (14·) durch entsprechendes Betätigen der Bremsen (82, 102) und der Kupplung (56) ermöglicht und der Vielgeschwindigkeitsbetrieb drei verschiedene Vorwärtsgeschwindigkeiten des Planetengetriebes (14-) durch entsprechendes Betätigen der Bremsen (82, 102) und der Kupplung (56) ermöglicht.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zahnräder (76, 100) in
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Form von zwei inneren Sonnenritzeln (76, 100) ausgebildet sind und die andere Zahnradanordnung (!34) ein äußeres Sonnenzahnrad bildender Zahnkranz 1st.
5. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsteil· (22) mit dem Zahnkranz (5^·) verbunden ist, und daß das Abtriebsteil (26) nach Bedarf mit einem der inneren Sonnenritzel (76) odor dem Planetenträger (58) kuppelbar ist.
4. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhältnisse zwischen den Durchmessern der Verzahnungen der als Doppelritzel ausgebildeten Planetenritzel (72) und der Sonnenritzel (76* 100) so gewählt sind, daß sich beim Betrieb im Vorwärtsgang und beim Betrieb im Rückwärtsgang nahezu das gleiche Drehzahlverhältnis ergibt, wenn die Punktionswähleinrichtung (32) in Eingriff mit einem der Sonnenritzel (76) steht.
5. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsen (82, 102) so eingerichtet sind, daß sie es ermöglichen, jedes der beiden inneren Sonnenritzel (76, 100) festzulegen.
6. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen den Verzahnungen der als Doppelritzel ausgebildeten Planetenritzel (72) so gewählt ist, daß sich beim Betrieb im Vorwärtsgang und beim Betrieb im Rückwärtsgang nahezu das gleiche Drehzahlverhältnis ergibt, wenn das Abtriebsteil (26) mit dem einen oder anderen der beiden Zahnräder (76, 100) der einen Sonnenzahnradanordnung gekuppelt ist.
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7. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellkupplung (^6) es ermöglicht, eine feste Verbindung zwischen dem Planetenträger (58) und dem Zahnkranz (5*0 herzustellen.
8. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch elastische Eauteile (88) zum Einrücken und durch eine hydraulische Einrichtung (90, 94) zum Ausrücken einer der Bremsen (82) sowie durch eine hydraulische Einrichtung (I06, I08) zum Einrücken der anderen Bremse (102).
9. Getriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsen (82, 102) als Scheibenbremsen ausgebildet sind, und daß eine nicht drehbare Scheibe (84) ein gemeinsames Reaktionsglied für beide Bremsen bildet.
10. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine hydraulische Einrichtung (44, 46) zum Betätigen der Peststellkupplung (56).
11. Getriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Abtriebsteil (26) auch dadurch abbremsen läßt, daß es durch entsprechendes Betätigen der Bremsen (82, 102) und der Feststellkupplung (56) mit einem der beiden inneren Sonnenritzel (76, 100) gekuppelt wird.
12. Getriebe nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es eine durch die Bedienungsperson betätigbare Ventilanordnung (114, Ho, II8) ermöglicht, nach Bedarf einen hydraulischen Druck zur Wirkung zu bringen, um die andere Bremse (102) einzurücken und
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die zuerst genannte Bremse (82) auszurücken, so daß die Zugmaschine je nach der Wirkungsweise der Punktionswähleinrichtung (32) entweder bei einer niedrigen Drehzahl im Vorwärtsgang, oder auf normale Weise im Vorwärtsgang betreibbar ist, daß die Ventilanordnung verhindert, daß der hydraulische Druck die eine Bremse (82) ausrückt, um je nach der Wirkungsweise der Funktionswähleinriohtung entweder einen Betrieb im Vorwärtsgang bei einem mittleren Drehzahlverhältnis zu ermöglichen oder eine Bremswirkung hervorzurufen, und daß die Ventilanordnung bewirkt, daß der hydraulische Druck die Peststellkupplung (56) einrückt, und die eine Bremse (82) löst, um die Zugmaschine je nach der Wirkungsweise der Punktionswähleinrichtung (32) mit einem hohen Drehzahlverhältnis oder im Rückwärtsgang anzutreiben.
13. Getriebe, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung, die mehrere Einrichtungen (56, 82, 102) zum Erzeugen von Reibung aufweist, die dazu dienen, verschiedene Kraftübertragungswege des Getriebes zur Wirkung zu bringen bzw. wirkungslos zu machen, sowie eine erste und eine zweite hydraulische Betätigungseinrichtung (46, I06) zum Einrücken einer ersten bzw. einer zweiten Einrichtung (56, 102) zum Erzeugen von Reibung derart, daß jeweils einer von zwei verschiedenen Kraftübertragungswegen zur Wirkung kommt, eine elastische Betätigungseinrichtung (88) zum Betätigen einer dritten Einrichtung (82) zum Erzeugen von Reibung derart, daß ein dritter Kraftübertragungsweg zur Wirkung kommt, eine dritte hydraulische Betätigungseinrichtung (90) zum Überwinden der Kraft der elastischen Betätigungseinrichtung derart, daß die dritte Einrichtung (82) zum Erzeugen von Reibung ausgerückt wird, eine hydraulische
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Druckmittelquelle (P), eine Ventilanordnung (114, Il6, 118), die es ermöglicht, die Druckmittelquelle nach Bedarf mit der ersten bzw. der zweiten bzw. der dritten hydraulischen Betätigungseinrichtung (46, 90, 106) zu verbinden, um den ersten bzw. den zweiten bzw. den dritten Kraftübertragungsweg zur Wirkung zu bringen, wobei zu der Ventilanordnung ein normalerweise geschlossenes erstes Ventil (116) gehört, das betätigbar ist, um die Druckmittelquelle mit der dritten hydraulischen Betätigungseinrichtung (90) zu verbinden und gleichzeitig eine Verbindung zu einem zu der ersten Betätigungseinrichtung (46) führenden, normalerweise geschlossenen zweiten Ventil (114) und zu einem zu der zweiten Betätigungseinrichtung (106) führenden, normalerweise geschlossenen dritten Ventil (118) herzustellen, eine Einrichtung (112) zum Betätigen der Ventile, die eine erste Stellung einnehmen kann, bei der alle drei Ventile geschlossen bleiben können, ferner eine zweite Stellung, bei der das erste Ventil (114) und das zweite Ventil (116) offen sind, sowie eine dritte Stellung, bei der das erste Ventil (116) und das dritte Ventil (118) offen sind, sowie durch Einrichtungen (96, 98, 110) zum Entlasten der Betätigungseinrichtungen von dem aufgebrachten Druck.
14. Getriebe nach Anspruch 13* dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (96, 98* HO) zum Entlasten der Betätigungseinrichtungen von dem aufgebrachten Druck bei jeder Betätigungseinrichtung eine Drosselöffnung umfassen.
15. Getriebe nach Anspruoh IJ.oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (112) bei ihrer Bewegung aus ihrer ersten Stellung in ihre
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zweite Stellung zunächst das zweite Ventil (ll4) und danach das erste Ventil (116) öffnet, und daß sie bei ihrer Bewegung aus ihrer ersten Stellung in die dritte Stellung anfänglich das dritte Ventil (118) "und danach das erste Ventil (116) öffnet.
16. Getriebe nach einem der Ansprüche 15 bis 15* dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des ersten Ventils (116) durch eine Federanordnung (117) in Richtung auf seine normale Schließstellung vorgespannt ist, daß die durch die Federanordnung aufgebrachte Kraft durch die Bedienungsperson variierbar ist, und daß der Ventilkörper des ersten Ventils in Richtung auf seine Öffnungsstellung durch den hydraulischen Druck des durch die Druckmittelquelle (P) zugeführten Druckmittels vorgespannt wird, so daß die Bedienungsperson das Strömen des Druckmittels von der Druckmittelquelle zu den hydraulischen Betätigungseinrichtungen regeln kann.
17. Getriebe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in. der ersten Betätigungseinrichtung (46) auf das zweite Ventil (114) wirkt, um es geöffnet zu halten, und daß der Druck in der zweiten Betätigungseinrichtung (106) auf das dritte Ventil (II8) wirkt, um es geöffnet zu halten.
18. Getriebe nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß der Druck in der ersten Betätigungseinrichtung (46) auf das dritte Ventil (II8) wirkt, um es geschlossen zu halten, und daß der Druck in der zweiten Betätigungseinrichtung (IO6) auf das zweite Ventil (II6) wirkt, um es geschlossen zu halten.
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I I · I I I
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19' Getriebe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (112) ein Nockenteil 1st, das in eine erste Stellung bringbar· ist, bei der ein Abschnitt des Nockens auf das erste Ventil (ll6) wirkt, um es geschlossen zu halten, das in eine zweite Stellung bringbar ist, bei der der Nockenabschnitt es dem ersten Ventil ermöglicht, sich zu öffnen, während er auf das zweite Ventil (114) wirkt, um es zu öffnen, und das in eine dritte Stellung bringbar ist, bei der es der Nockenabschnitt es dem ersten Ventil ermöglicht, sich zu öffnen, während er auf das dritte Ventil (118) wirkt, um es zu öffnen.
20. Getriebe, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung, die mindestens zwei Reibungsglieder (82, 102) aufweist, die so betätigbar sind, daß sie es ermöglichen, zwei verschiedene Kraftübertragungswege des Getriebes zur Wirkung zu bringen, wobei das eine Reibungsglied (82) normalerweise elastisch zur Wirkung gebracht und hydraulisch gelöst wird, während das andere Reibungsglied (102) normalerweise wirkungs* los ist und hydraulisch betätigbar ist, eine Druckmittelquelle (P), ein an die Druckmittelquelle angeschlossenes erstes Ventil (116), das in seiner Schließstellung durch ein Ventilbetätigungsteil (112) festgehalten wird, wenn dieses eine erste Stellung einnimmt, bei der es auf den Ventilkörper des ersten Ventils unter Vermittlung durch eine Feder (117) wirkt, um das erste Ventil entgegen dem hydraulischen Druck geschlossen zu halten, wobei der hydraulische Druck auf das erste Ventil wirkt, um es zu öffnen, v/enn das Ventilbetätigungsteil aus seiner ersten Stellung in eine zweite Stellung gebracht wird, wobei das erste Ventil dann, wenn es geöffnet wird, das hydraulische Druckmittel auf das hydraulisch ausrückbare Reibungsglied (82)
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und das normalerweise geschlossene zweite Ventil (118) wirken läßt, wobei das zweite Ventil duroh das Ventilbetätlgungstell geöffnet wird, wenn dieses in seine zweite Stellung gebraoht wird, wobei das zweite Ventil dann, wenn es offen 1st, das hydraulische Druckmittel von dem ersten Ventil aus zu dem hydraulisch betätigbare Reibungsglied (102) gelangen läßt, und wobei das Ventilbetätigungsteil bei seiner Bewegung aus seiner ersten Stellung in seine zweite Stellung anfänglich das zweite Ventil (118) öffnet und danach das erste Ventil (116) allmählich öffnet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0391215A3 (de) * 1989-04-03 1990-11-22 Deere & Company Planetengetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0391215A3 (de) * 1989-04-03 1990-11-22 Deere & Company Planetengetriebe

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