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DE721216C - Verfahren zum Faerben von Kammzugwickeln aus regenerierter Cellulose mit Kuepen- oder Schwefelfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Kammzugwickeln aus regenerierter Cellulose mit Kuepen- oder Schwefelfarbstoffen

Info

Publication number
DE721216C
DE721216C DEC52179D DEC0052179D DE721216C DE 721216 C DE721216 C DE 721216C DE C52179 D DEC52179 D DE C52179D DE C0052179 D DEC0052179 D DE C0052179D DE 721216 C DE721216 C DE 721216C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dyeing
sulfur dyes
regenerated cellulose
combed
dye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC52179D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Lenssen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gruenau Illertissen GmbH
Original Assignee
Chemische Fabrik Gruenau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Fabrik Gruenau AG filed Critical Chemische Fabrik Gruenau AG
Priority to DEC52179D priority Critical patent/DE721216C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE721216C publication Critical patent/DE721216C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/224General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo using vat dyes in unreduced pigment state

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben von Kammzugwickeln aus regenerierter Cellulose ' mit Küpen- oder Schwefelfarbstoffen Es wurde gefunden, da.ß ,gleichmäßige Durchfärbungen auf Kamumzugwickeln aus regenerierter Gellulose mit Küpien- oder Schwefelfarbstoffen erhalten werden, wenn man in der folgenden Weise arbeitet: Das zu färbende Wickelgut wird zunächst längere Zeit in einer Färhevorrichtun;g mit umlaufender Flotte unter geringem Überdruck bei -erhöhter Temperatur -mit einer wäßrigen Aufschw em@mung des noch nicht in die Leukoform übergeführten Farbstoffes in umlaufender Flotte von geringer Umlaufgeschwindigkeit behandelt. Diese Flotte kann .das für den Färbevorgang erforderliche Alkali bereits ganz oder teilweise enthalten. Der Verteilun,gsmstand des Farbstoffes soll möglichst fein sein. Man geht deshalb möglichst von pastenförm-igen oder ähnlichen Farbstoffzubereitungen ,aus, die einen hohen Verteilungsgrad aufweisen. Der Verteilungszustand der Farbstoffe kann durch den Zusatz von oberflächenwirksamen Mitteln oder Schutzkolloiden verbessert werden. Besonders gut geeignet sind -die KondensationsH erzeugnisse,aus. Eiweißspaltverbindungen mit höheren Fett- oder Harzsäuren oder anderen Stoffen, wie z. B. Benzylchlorid, Moder oberflächenwirksam@e,n, aromatischen Sulfonsäuren. Diese Kondensationserzeugnisse haben u..a. die Eigenschaft, die Aufziehgeschwindi@gkeit vieler Farbstoffe auf die Faser zu vermindern, und weil sie ferner die Ausfällung von kal-khaltigen Niederschlägen zu verhindern vermögen, ist auch die Verwendung von hartem Wasser möglich.
  • Die Farbstoffaufschwemmung läßt man so lange umlaufen, bis der Farbstoff möglichst gleichmäßig in dem Färbegut verteilt ist. Dann gibt man langsam eine alkalische Lösung eines Reduktionsmittels, wie N@atriumhydrosulfit oder N,atrium.sulfidlösung, in die umlaufende Flotte. Die Gesamtmenge des Reduktionsmittels ist naturgemäß so hoch zu bemessen, daß sie für die Überführung des Farbstoffes in seine lösliche Leukoverbindung ausreicht. Falls die Farbstoffsuspension bereits von vornherein die erforderliche Menge an Alkali enthielt, kann die Lösung des Natriumhydrosulfits ganz schwach alkalisch sein. Andernfalls wird das noch erforderliche Alkali kurz vorher oder gleichzeitig mit dem Reduktionsmittel zugegeben. Die Temperaturen, die man bei der Reduktion einzuhalten hat, sind je nach den. verwendeten Farbstoffen verschieden. Die Zulaufgeschwi:ndigkeit wird so bemessen, daß in der Zeiteinheit nicht mehr Farbstoff zur Leukoverbindung reduziert wird, als vom Färbegut aufgenommen werden kann.
  • Nach der Beendigung der Zugabe !des Reduktionsmittels läßt man die Färbeflotte noch eine Zeitlang umlaufen. Dann läßt man die Färbeflotte ab und macht die Färbung in bekannter Weise fertig. Beispiel i oo kg Zellwoll-Kammzug-Bobinen aus regenerierter Cellulose werden i Stunde auf einer Färbevorrichtung mit umlaufender Färbeflotte bei einer Temperatur von 45 bis 50° im Flottenverhältnis i : i o mit einer Aufschwemmung, die i o ccm Natronlauge 40'B6, 4 g oleyllysalbinsaures Natrium und i g Indanthrenblau GCD (S c h u 1 t z, Farbstofftabellen, .Auflage, Nr. 1234) je Liter enthält, behandelt. Der Druck der Umlaufpumpe wird dabei so eingestellt, daß das Färbegut einem Überdruck von etwa o,2 atü ausgesetzt ist. Dann läßt man in die umlaufende Färbeflotte im Laufe von i1/2 Stunden eine Lösung von i 5oo g Natriumhydror sulfit, i5oo ccm Natronlauge 4o°Be in 3o 1 Wasser einlaufen. Man läßt dann die Flotte noch .etwa i/2 Stunde weiter umlaufen, läßt die erschöpfte Färbeflotte ab und macht das Färbegut in bekannter Weise fertig.
  • Man erzielt auf diese Weise ausgezeichnet gleichmäßige Durchfärbungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zuin Färben von Kammzugwickeln -aus regenerierter Cellulose mit Küpen- oder Schwefelfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man das Färbegut unter geringem Überdruck bei -erhöhter Temperatur mit wäßrigen Aufschwemmungen von Küpen- oder Schwefelfarbstoffen, die alkalisch gehalten sein und Verteilungsmittel enthalten können, in umlaufender Flotte von geringer Umlaufgeschwindigkeit längere Zeit behandelt, dann eine alkalische Reduktionsmttellösung mit solcher Geschwindigkeit in die umlaufende Flotte einfließen läßt, daß in der Zeiteinheit nicht mehr Farbstoff zur Leukoverbindung reduziert wird, als von dem Färbegut aufgenommen werden kann, und schließlich, -wie üblich, fertigmacht.
DEC52179D 1936-11-18 1936-11-18 Verfahren zum Faerben von Kammzugwickeln aus regenerierter Cellulose mit Kuepen- oder Schwefelfarbstoffen Expired DE721216C (de)

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DEC52179D DE721216C (de) 1936-11-18 1936-11-18 Verfahren zum Faerben von Kammzugwickeln aus regenerierter Cellulose mit Kuepen- oder Schwefelfarbstoffen

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DE721216C true DE721216C (de) 1942-05-29

Family

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