DE721192C - Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizdraehten in mehrschichtigem Sicherheitsglas - Google Patents
Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizdraehten in mehrschichtigem SicherheitsglasInfo
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- DE721192C DE721192C DED77584D DED0077584D DE721192C DE 721192 C DE721192 C DE 721192C DE D77584 D DED77584 D DE D77584D DE D0077584 D DED0077584 D DE D0077584D DE 721192 C DE721192 C DE 721192C
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Description
- Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizdrähten in mehrschichtigem Sicherheitsglas Es ist bekannt, mehrschichtiges Sicherheitsglas durch Einsetzen von elektrischen Widerstandsdrähten heizbar zu machen. Dabei bereitet das Anbringen und Befestigen der Heizdrähte gewisse Schwierigkeiten. Bei einem vorgeschlagenen Verfahren werden zu diesein Zweck die in einem Rahmen ausgespannten Drähte in .eine klare Folie eingepreßt, die später die Zwischenschicht des dreischichtigen Sicherheitsglases bilden soll und dementsprechend beiderseits mit einer Glasscheibe belegt wird.
- Abweichend hiervon wird gemäß der Erfindung in der Weise verfahren, daß die auf die eine Glas- oder durchsichtige Scheibe aufgedrückten Drähte an dieser durch beiderseits ihre Enden miteinander verbindende metallische Querstreifen befestigt und dann die überstehenden Enden der Drähte vor dem Anbringen der anderen Glas- oder sonstigen Schichten ,abgeschnitten werden.
- Das Verfahren nach der Erfindung kann beispielsweise mit der in der Zeichnung im Grundriß (Fig. i) und Aufriß (Fig. 2) dargestellten Vorrichtung wie folgt ausgeführt werden-Die Heizdrähte rl, r2, r3 usw. werden zwischen den Zapfen oder Stiften t1, t2, t3 usw. ausgespannt, die an Querschienen i i und 12 eines Rahmens i o angeordnet sind. Die Schiene i i ist fest, und die Schirene 12, die sich in Gleitführungen 23 und 24 der seitlichen Streben des Rahmens io verschieben kann, wird ständig in Richtung des Pfeils f durch Spannfedern R1 und R2 gezogen. Während des. Ausspannens der Drähte r1, r2, r3 ... wird diese Querschiene 12 durch abnehmbare Anschläge C, und C, festgestellt.
- Wenn. alle Drähte r um die Zapfen t gelegt. sind, so nimmt man die Anschläge Cl und C @: fort, und die Drähte bleiben in der einmal eingenommenen Lage gespannt. Man setzt darauf den Rahmen i o auf die Glasscheibe. und nimmt das Befestigen der Drähte r vor, indem man beispielsweisse mit der Metallspritzpistole zur Befestigung und Stromzuführung dienende Streifen oder Bänder auf der Scheibe niederschlägt. Diese Bänder sind schraffiert bei 13 angedeutet. Darauf schneidet man die Enden der Drähte durch, und der Rahmen i o kann fortgenommen werden.
- Nachdem die Widerstandsdrähte auf der Glasscheibe mit ihren Enden befestigt worden sind, bringt man die weitere Schicht oder weitere Schichten auf, gegebenenfalls also auch eine zweite -Glasscheibe , die zweckmäßig mittels eines durchsichtigen organischen Stoffes aufgeklebt wird. Man braucht dann nur noch die Einrichtung zu vervollständigen, indem man an die Enden der Metallisierungsstreifen 13 Stromanschlüsse und Kontaktvorrichtungen anbringt.
- Für die Drähte, Flechtschnüre und Metallbänder kann man alle Metalle verwenden, die gewöhnlich zum Herstellen elektrischer Widerstände benutzt werden, wie Nickel, Chrom, Constantan o. dgl.
- Für die metallisierten Streifen oder Bänder, die zugleich zur Stromzuführung dienen, wird man vorzugsweise ein gut leibendes Metall wählen, dessen Ausdehnungskoeffizient demjenigen des Glases ,annähernd gleich ist. Das Glas wird durch irgendein anderes durchsichtiges Mittel ersetzt werden können, das sich zur Herstellung von Scheiben, Fenstern lo. dgl. seignet.
hergestellt werden, die der in Betracht kommenden Temperatur standhalten. Die Wärmelseitfähigkeit dieser letzteren Stoffe ist im allgemeinen größer als diejenige des Glases, was einen weiteren Vorteil für die günstigste Verteilung der Wärme bietet.ie Überzüge oder durchsichtigen Zwi- se.enschichten können insbesondere aus Na- ,umsilicat,organischem Glas oder aus be- liebigen durchsichtigen organischen Stoffen - Die "Erfindung läßt sich natürlich auch unter denselben Bedingungen für undurchsichtige Oberflächen, insbesondere Porzellan o. dgl., anwenden.
Claims (1)
- PA TRNTAITSPRUCIi Verfahren zum Befestigen von elektrischen 'Heizdrähten in mehrschichtigem Sicherheitsglas, bei dem zunächst die in einem Rahmen ausgespannten Drähte auf eine Schicht des Sicherheitsglases gelegt und mit dieser verbunden werden, worauf letztere mit den anderen Schichten vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die eine Glas- oder sonstige Scheibe aufgedrückten Drähte (r1, r., r@) an dieser durch beiderseits ihre Enden miteinander verbindende metallische Querstreifen (13) befestigt und dann die überstehenden Enden der Drähte vor dem Anbringen der :anderen Glas- oder sonstigen Schichten abgeschnitten werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR721192X | 1937-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721192C true DE721192C (de) | 1942-05-29 |
Family
ID=9096358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED77584D Expired DE721192C (de) | 1937-07-15 | 1938-03-22 | Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizdraehten in mehrschichtigem Sicherheitsglas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721192C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3919974A1 (de) * | 1988-06-22 | 1989-12-28 | Splintex Belge Sa | Glasartige unterlage mit elektrischen leitungskomponenten und verfahren zu ihrer herstellung |
-
1938
- 1938-03-22 DE DED77584D patent/DE721192C/de not_active Expired
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