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DE7207370U - Als Tischdekoration dienende Mehrzweckschale aus Kunststoff - Google Patents

Als Tischdekoration dienende Mehrzweckschale aus Kunststoff

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Publication number
DE7207370U
DE7207370U DE7207370U DE7207370DU DE7207370U DE 7207370 U DE7207370 U DE 7207370U DE 7207370 U DE7207370 U DE 7207370U DE 7207370D U DE7207370D U DE 7207370DU DE 7207370 U DE7207370 U DE 7207370U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shell part
ribs
shell
compartments
outer shell
Prior art date
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Expired
Application number
DE7207370U
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7207370U publication Critical patent/DE7207370U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

DR. INQ. HANS LlCMTf ■ DIT1L.-INQ. HEINER LICHT! ^
PATENTANWÄLTE
KARLSRUHE-DURLACH · QROTZINQER STRASSE 61
TELEFON (07Ei) i 11 2·»
24. Februar 1972 2321/72
Herrn Heinrich Kossmann, Barcelona/Spanien, Calle San Gervasio de Cassola No. 94
Ais xis cha eköra. tion dienende Mehrsweckschale aus Kunststoff,
Die Neuerung besieht sich auf eine als Tischdekoration dienende Mehrzweckschale aus Kunststoff für Haushaitszvjecke, vorzugsweise zum Darbieten von Speisen, Leckereien u.dgl..
Schalen für dergleichen Zwecke sind aus allen erdenklichen Materialien in unendlich vielfältigen Formen, Größen und äuße—
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ren Gestaltungen im Gebrauch. Ihrem Verwendungszweck entsprechend sollen derartige Schalen eine das ästhetische Empfinden ansprechende Gestaltung aufweisen, die entweder material- und bzw. oder formbedingt sein, oder durch besondere dekorative Gestaltungselemente hervorgerufen sein kann.
Im Zuge der allgemeinen Tendenz des Eindringens von Kunststoffen in alle möglichen Warengebiete, werden in neuerer Zeit auch für den erwähnten Zweck dienende Schalen aus Kunststoffen verwendet. Diesen, insbesondere größeren Schalen aus Kunststoff haftet indessen der Nachteil leictier Zerbrechlichkeit oder allgemein geringer Standzeit an. Aus technischen Fertigungsgründen werden derartige Gegenstände aus Kunststoff regel mäßig mit verhältnismäßig geringen Wandstärken hergestellt, was sich auf ihre mechanische Beständigkeit nachteilig auswirkt. Kommen noch dekorative Gestaltungselemente, etwa solche mit Durchbrechungen, hinzu, so wird die mechanische Beständigkeit noch weiter beträchtlich verringert.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde eine Mehrzweckschale aus Kunststoff der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, die ihrem Verwendungszweck entsprechend dekorativ gestaltet ist, dennoch aber eine für durchschnittliche Bedürfnisse ausreichende mechanische Beständigkeit besitzt. Ausgehend von dem Gedanken, den dem eigentlichen Gebrauchszweck dienenden und deshalb mechanisch höher beanspruchten Seil möglichst einfach auszubilden, dennoch aber eine das ästhetische Empfinden ansprechende Gesamtgestaltung vorzusehen, wird diese Aufgabe gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Mehrzweckschale aus zwei ineinanderpassend gearbeiteten Schalenteilen, die wahlweise gemeinsam oder jeweils für sich allein verwendbar sind, besteht, und daß deren einer den anderen bei gemeinsame Gebrauch teilweise umschließender äußerer Schalenteil im we-
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sentlichen die dekorativen Elemente trägt, deren anderer, teilweise umschlossener Innenschalenteil in Fächer unterteilt ist. Durch die Maßnahme, die Mehrzweckschale aus zwei selbständigen unabhängig voneinander gefertigten Teilen auszubilden und die dekorative Gestaltung nur bei dem einen, geringeren Gebrauchsbeanspruchungen unterworfenen Teil anzubringen, wird es ermöglicht , jeden Teil für sich nach dem Gesichtspunkt der Festigkeit optimal auszubilden. Dabei kann jeder Teil für sich verwendet werden, wobei der äußere Schalenteil beispielsweise als Obstschale, Brotschale od.dgl. dienen kann; der innere Schalenteil dient hingegen zum Anbieten von Kleingebäck, Nüssen u.dgl. und er wird vorzugsweise - sofern der äußere Schalenteil nicht, wie erwähnt, für sich benötigt wird - mit diesem gemeinsam verwendet.
Die Fächereinteilung des inneren Schalenteils wird durch von dessen Schalenboden aufsteigende Rippen bewirkt, die in beliebiger regelmäßiger oder unregelmäßiger Anordnung angebracht sein können. Bei kreisrunden Schalen werden die Ripper zweckmäßig in radialer Richtung von der Schalenmitte ausgehend zum Schalenrand verlaufend angeordnet, wobei ihre Winke; abstände gleich oder ungleich sein können, je nach dem ob die zu bildenden Fächer gleich oder ungleich sein sollen. Aus xei tigungstechnischen Gründen, sowie zwecks Materialersparnis können die Rippen als Hohlrippen ausgebildet und durch Einpressen des Bodens von seiner Unterseite her erzeugt sein.
Der die dekorative Gestaltung tragende äußere Schalenteil kann von technischen Gesichtspunkten weitgehend unabhängig g staltet werden, soweit es die Fertigungstechnik allgemein zu läßt. Er ist lediglich in seinen Abmessungen dem inneren Sch lenteil anzupassen.
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In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Neuerung schematisch dargestellt. In dieser zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht von schräg oben:
Fig. 1 den äußeren Schalenteil als Ausbruch mit weggebrochener vorderer Hälfte;
Fig. 2 den inneren Schalenteil.
Der äußere Schalenteil 1 stellt eine Schale mit durchbrochener Seitenwand und durchbrochener breiter Randleiste dar, von deren geschlossenen Boden 10 sich in senkrechten Radialebenen verlaufende gitterartig nebeneinander angeordnete Stäbe ti 11 erheben, die in eine umlaufende Randleiste 12 einmünden und
zusammen mit dieser die Seitenwand 13 bilden. An die Randteile
·* 12 schließt sich in annähernd horizontaler Ebene ein korbge—
flechtartig ausgebildeter umlaufender Rand 14 an. der aus von der Randleiste 12 ausgehenden und in diese wieder einlaufender halbkreisförmig verlaufenden Bogen 15 gebildet ist. Diese übei kreuzen sich jeweils mehrfach, so daß sie miteinander einen festen Verband bilden·
\ Der innere Schalenteil 2 hat einen geschlossenen Boden 20
und eine geschlossene Seitenwand 21 und weist keinerlei dekorative Elemente auf. Er ist hingegen durch vom Boden 20 ausgej hende, bis nahe dem oberen Rand sich erhebende Rippen 2 2 in
Gefache 23 unterteilt. In der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Rippen 22 in radialen Vertikalebenen von einem gemeinsamen Mittelbereich 24 ausgehend bis zur Seitenwand 21, in die sie hineinlaufen. Sie können massiv oder als Kohlrippen ausgebildet sein, wobei sie im letzten Fall aus dei Material des Bodens herausgepreßt sind. Die Rippen können
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selbstverständlich auch in anderen Ebenen verlaufend angeordnet sein, beispielsweise als die Kreisfläche des Schaienteils schneidende und sich überkreuzende Sehnen^ die eine andere Einteilung der Gefache 24 bilden.
Der äußere Schalenteil 1 kann für sich allein beispielsweise zum Aufbewahren und Präsentieren von Obst oder anderen großstückigen Gegenständen dienen, während der innere Schalenteil 2 zufolge seiner Gefacheinteilung sich besonders für Kleingebäck, Nüsse u.dgl. eignet. Auch dieser kann für sich allein verwendet werden, dekorativer jedoch gemeinsam mit dem äußeren Schalenteil 2, da nur dieser eine dekorative Gestaltung aufweist.
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Claims (5)

-G- 2321/72 Schutsansprüche
1. Als Tischdekoration dienende Mehrzweckschale aus Kunststoff, vorzugsweise zur Darbietung von Speisen, Leckereien u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei ineinander passend gearbeiteten Schalenteilen, die wahlweise gemeinsam oder je\i/eils für sich allein verwendbar sind, besteht, und daß deren einer den anderen bei gemeinsamem Gebrauch teilweise umschließender äußerer Schalenteil (1) im wesentlichen die dekorativen Elemente trägt, deren anderer, teilweise umschlossener innerer Schalenteil (2) in Fächer (23) unterteilt ist.
2. Mehrzweckschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schalenteil (2) vom Schalenboden (20) aufsteigende Rippen (22) zur Bildung der Fächer (23) aufweist.
3. Mehrzweckschale nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (22) in gleichen oder ungleichen Winkelabständen radial von der Schalenmitte zum Schalenrand verlaufend angeordnet sind.
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4. Mehi'zweckschaie nach den Ansprüchen 1 bis 3f
ι dadurch gekennzeichnet, daß die Rappen (22) als
Hohlrippen ausgebildet und durch Einpressen des Bodens von seiner Unterseite her erzeugt sind.
5. Mehrzweckschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Schalenteil (1) eine
ü durchbrochene Seitenwand (13) und einen korbge-
i flechtartig ausgebildeten umlaufenden Rand (14)
1 aufweist.
Ls/g
720737018.5.72 I
DE7207370U Als Tischdekoration dienende Mehrzweckschale aus Kunststoff Expired DE7207370U (de)

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Publication Number Publication Date
DE7207370U true DE7207370U (de) 1972-05-18

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DE7207370U Expired DE7207370U (de) Als Tischdekoration dienende Mehrzweckschale aus Kunststoff

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DE (1) DE7207370U (de)

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