DE29601109U1 - Möbel - Google Patents
MöbelInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B3/00—Folding or stowable tables
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B43/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features enabling folding of the cabinet or the like
-
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- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B7/00—Tables of rigid construction
- A47B7/02—Stackable tables; Nesting tables
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C4/00—Foldable, collapsible or dismountable chairs
- A47C4/04—Folding chairs with inflexible seats
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein Möbel gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Zum Zwecke der besseren Verstaubarkeit ist es bekannt, Möbel zerlegbar oder aber auch zusammenklappbar zu gestalten.
Dadurch läßt sich vor allem bei beengten Wohnverhältnissen der zur Verfügung stehende Platz besser nutzen. *
Dieses Prinzip ist bereits sowohl bei Sitz-, als auch Tischmöbeln verwirklicht. Dabei sind in aufgestelltem I
Zustand jeweils ein Beinpaar in aufgestelltem Zustand gekreuzt angeordnet, wobei im Kreuzungspunkt eines
Beinpaares die beiden Beine durch einen Bolzen miteinander verbunden sind. Der Bolzen bildet gleichzeitig eine Achse,
um die die Beine geschwenkt werden können. Die Sitz- bzw. Tischfläche ist im einfachsten Fall abnehmbar; es ist aber
auch schon bekannt, sie mit einem Rand klappbar an dem oberen Ende der Beine zu befestigen. Dabei hat sich als
nachteilig erwiesen, daß man nach dem Zusammenklappen mehrere Einzelteile erhält oder aber, für den Fall, daß alle
Teile zusammen bleiben, daß das Möbel in seiner Tiefe noch beträchtliche Ausmaße aufweist, was beim Verstauen zum
Beispiel hinter einem Schrank zu Problemen führen kann.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Möbel zu schaffen, das zur besseren
Verstaubarkeit bei Nichtbenutzung möglichst flach aufgeklappt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Möbel mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
I &eegr;. berfchf, pV?
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Grundform für ein Möbel aus möglichst einfachen Grundelementen
zusammenzusetzen, wobei die Verbindungsart der Grundelemente untereinander ein Einklappen um eine Achse erlaubt, die
möglichst nahe, im Idealfall sogar in der Schnittlinie der Ebenen verläuft, die durch die Teile definiert werden. Beim
Auseinanderklappen der Grundelemente liegen die Elemente * nicht aufeinander wie im Stand der Technik üblich, sondern *....·
breiten sich in einer Ebene analog einer Abwicklung aus. Das ;.,,;.
Möbel weist damit eine Dicke auf, die im wesentlichen der » Dicke der Grundelemente entspricht. JiI
Infolge der geringen Dicke lassen sich selbst ansonsten nicht nutzbare Zwischenräume, wie z.B. Spalte hinter
Schränken etc. zur Aufbewahrung nutzen. Besonders zweckmäßig ist es, wenn in einem oberhalb des Schwerpunktes liegenden
Teil des Möbels, insbesondere dem Deckelteil, ein Loch angeordnet wird, mit dem das Möbel entweder einzeln flach an
einer Wand oder zu mehreren an einer Stange nebeneinander aufgehängt werden kann. Bei einer größeren Anzahl der zu
verstauenden Möbel, z.B. in mehrfach und unterschiedlich genutzten Räumen, bietet sich auch ein Aufeinanderlegen der
Möbel zum Stapel an, wodurch eine äußerst kompakte und platzsparende Aufbewahrungsweise erzielt wird.
Eine solche Grundform eignet sich zur Bildung verschiedener Möbelstücke, wie z.B. Stuhl, Tisch oder auch Regal. Im
einfachsten Fall bestehen seine Grundelemente aus einer Rückwand, einer Seitenwand und einem Deckelteil. Damit kann
man bereits ein eigenstabiles Möbel, z.B. einen Hocker oder einen Tisch, durch Klappen erzeugen, üblicherweise wird die
Grundform des Möbels aber durch eine Rückwand, zwei Seitenwände und ein Deckelteil gebildet; zur Verbesserung
der Standeigenschaften kann auch noch ein Fußteil angeordnet sein.
Durch eine Aneinanderreihung solcher Grundformen, deren Grundelemente alle senkrecht zueinander stehen, läßt sich
auch ein Regal zusammensetzen, dessen vertikale Einteilung noch durch Einlegeböden ergänzt werden kann. Auch besteht ;·
die Möglichkeit, die - offene - Frontseite durch Türen zu verschließen. Genauso eignet sich eine derartige Grundform
zum Herstellen von Tischen und Stühlen. Im letzteren Fall ist es sinnvoll, die Rückwand zur Bildung einer Lehne über
das Deckelteil hinaus zu verlängern. In diesem Fall beträgt ;····*
die Gesamtdicke des auseinandergeklappten Möbels etwa der . /\
zweifachen Materialdicke der Grundelemente. HIl
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Grundform
für ein Möbel,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte und um ein Fußteil ergänzte Grundform in auseinandergeklapptem Zustand,
Fig. 3 eine Seitenansicht der als Stuhl weitergebildeten Grundform und
Fig. 4 einen Querschnitt durch Fig. 3 entlang der Linie IV-IV.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine mögliche Grundform 1 der Erfindung. Sie besteht aus einem säulenförmigen Korpus, der
durch eine Rückwand 2, zwei Seitenwände 3, 4 und ein Deckelteil 5 gebildet wird. Mit jeweils einem ihrer Ränder
sind Seitenwände 3, 4 und Deckelteil 5 mit den Rändern der Rückwand 2 gelenkig verbunden. Zu diesem Zweck weist der
obere Rand 6 der Rückwand 2 eine rechteckförmige Ausnehmung auf, in die ein entsprechend geformter überstand im
zugeordneten Rand 7 des Deckelteils 5 greift. Sowohl Rückwand 2 als auch Deckelteil 5 weisen fluchtende Bohrungen
8 parallel ihrer Ränder 5 bzw. 6 und in ihrer Mittelebene liegend auf. In diesen Bohrungen 8 sind ein durchgehender
oder zwei einzelne Achsbolzen 9 angeordnet, die für die beiden Teile 2, 5 eine Drehachse bilden. Die beiden !**..·
Seitenwände 3, 4 und gegebenenfalls das Fußteil 10 sind in analoger Weise mit der Rückwand 2 verbunden.
Anstelle dieser, hauptsächlich aus ästhetischem Grunde .
gewählten Verbindung, sind auch Scharnierbänder geeignet, um *
ein platzsparendes Aufklappen zu ermöglichen. ; ;**;
Zur Benutzung werden die beiden Seitenwände 3, 4 und das **
Deckelteil 5 aus der Ebene des auseinandergeklappten Möbels (Fig. 2) hervorgeklappt. Dabei erhält das Möbel
größtmögliche Stabilität, wenn jeweils ein rechter Winkel zur Rückwand 2 hergestellt wird. Zur Verbesserung der
Standeigenschaften kann zusätzlich ein Fußteil 10 am unteren Rand 11 der Rückwand 2 angeordnet sein. Auch dieses ist
klappbar ausgestaltet und verteilt den in den Seitenwänden 3, 4 konzentrierten Druck auf eine größere Fläche, was vor
allem bei weichem Untergrund von Vorteil ist. Ein solches Fußteil 10 ist unter anderem in Fig. 2 dargestellt. Fig. 2
zeigt weiter ein Möbel, das zum Zwecke des Verstauens auseinandergeklappt ist. Man sieht, daß keines der
Grundelemente 2, 3, 4, 5, 10 des Möbels auf einem anderen zu liegen kommt; die sich daraus ergebende Gesamtdicke des
Möbels entspricht lediglich der Materialstärke der Grundelemente 2, 3, 4, 5, 10. Für den Fall, daß das Möbel in
diesem Zustand aufgehängt werden soll, ist ein Loch 12 in dem Deckelteil 5 angeordnet.
Mit einer solchen Grundform 1 lassen sich sowohl Tische und Regale, als auch Sitzmöbel bilden. Es ist aber auch möglich,
die in den Fig. 1 und 2 beschriebene Grundform 1
weiterzubilden. Beispielhaft ist dies in den Fig, 3 und 4 anhand eines Stuhles 13 dargestellt. Dieser Stuhl 13 besteht
im wesentlichen aus der oben beschriebenen Grundform 1. Aus ästhetischen Gründen ist das Fußteil 14 dreieckförmig
ausgebildet. Dementsprechend sind die Seitenwände 15, 16 so weit zusammengeklappt, bis sie parallel zu den Rändern des
Fußteils 14 stehen (Fig. 4). Die Rückwand 17 ist über das Deckelteil 18 hinaus zur Lehne verlängert. Sie kann zur ·
Erhöhung des Sitzkomforts auch anatomisch geformt sein. I I
Infolge der durchgehenden Rückenlehne ist die Drehachse 19 :...:, für das Deckelteil 18 unmittelbar vor die Rückenlehne ·
versetzt; die Art der gelenkigen Verbindung entspricht der unter Fig, 1 beschriebenen. Auch dieser Stuhl 13 läßt sich
platzsparend auseinanderklappen, wobei in diesem speziellen Fall die zu verstauende Dicke des Möbels etwa der zweifachen
Materialstärke der Grundelemente 14, 15, 16, 17, 18 entspricht.
Claims (12)
1. Möbel, zumindest bestehend aus den Grundelementen
Rückwand (2), Seitenwand (3 bzw. 4) und Deckelteil (5), wobei die Grundelemente zur Bildung einer Grundform (1)
klappbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (2) mit dem Deckelteil (5) bzw. mindestens
einer Seitenwand (3 bzw. 4) jeweils in einem engen Bereich um die Schnittlinie der durch die Grundelemente definierten
Ebenen gelenkig verbunden ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der enge Bereich um die Schnittlinie etwa der zweifachen Dicke
der Grundelemente entspricht.
3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindung genau in der Schnittlinie
liegt.
4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindung in Form eines
Scharniers ausgebildet ist.
5. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindung durch einen in
die Grundelemente eingelassener Achsbolzen (9) besteht.
6. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (2) zwei Seitenwände (3,
4) angeordnet sind.
7. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß am unteren Rand (11) der Rückwand (2) ein Fußteil (10) angeordnet ist.
8. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
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Georg Fetsch
Georg Fetsch
gekennzeichnet, daß die Rückwand (17) zur Bildung einer Lehne über das Deckelteil (18) hinausragt.
9. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (5, 18) und/oder die
Rückwand (2, 17) ein Loch aufweisen.
10. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbel als Stuhl (13) verwendbar ist,
wobei das Deckelteil die Sitzfläche bildet.
11. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbel als Tisch verwendbar ist,
wobei das Deckelteil die Tischfläche bildet.
12. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Möbel als Regal verwendbar ist,
wobei zwischen den Seitenwänden Einlegeböden angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29601109U DE29601109U1 (de) | 1996-01-24 | 1996-01-24 | Möbel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29601109U DE29601109U1 (de) | 1996-01-24 | 1996-01-24 | Möbel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29601109U1 true DE29601109U1 (de) | 1996-03-21 |
Family
ID=8018419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29601109U Expired - Lifetime DE29601109U1 (de) | 1996-01-24 | 1996-01-24 | Möbel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29601109U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20119865U1 (de) | 2001-12-07 | 2002-06-27 | Schneider, Manfred, 82234 Weßling | Einrichtungs- bzw. Gebrauchsgegenstände mit Klappvorrichtung |
| EP1430813A1 (de) | 2002-12-20 | 2004-06-23 | Manfred Schneider | Zusammenklappbare Sitz- und Liegemöbel |
-
1996
- 1996-01-24 DE DE29601109U patent/DE29601109U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20119865U1 (de) | 2001-12-07 | 2002-06-27 | Schneider, Manfred, 82234 Weßling | Einrichtungs- bzw. Gebrauchsgegenstände mit Klappvorrichtung |
| EP1430813A1 (de) | 2002-12-20 | 2004-06-23 | Manfred Schneider | Zusammenklappbare Sitz- und Liegemöbel |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960502 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19991103 |