DE7205769U - Rolladenkasten - Google Patents
RolladenkastenInfo
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- DE7205769U DE7205769U DE7205769U DE7205769DU DE7205769U DE 7205769 U DE7205769 U DE 7205769U DE 7205769 U DE7205769 U DE 7205769U DE 7205769D U DE7205769D U DE 7205769DU DE 7205769 U DE7205769 U DE 7205769U
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- shutter box
- roller shutter
- carrier
- plastic
- plastic foam
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Description
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Joeef Eberling, Flein
Bruno Rüger, Heilbronn Den 12.2*72 H"
Die Erfindung betrifft einen Rolladenkasten, bestehend aus einem Träger aus im wesentlichen u-förmig abgekantetem Metallblech
und einer auf der Aussenseite des Trägers aufgebrachte Schicht aus einem Hartkunststoffschaum, beispielsweise auf der
Grundlage von Polystrol. Im Besonderen betrifft sie die Gestaltung dew Trägers, sodass diese Schicht aus Hartkunststoffschaum aufgeschäumt
werden kann und dabei eine ausreichend feste Verbindung mit dem Metallblech bildet.
Zusätzlich sind in der Kunststoffschaumschicht Aussparungen
vorgesehen, die sich beim einbetonieren des Rolladenkastens mit Beton füllen, wodurch die Befestigung mit dem Fenstersturz
hergestellt wird. Ferner sind Vorsprünge an der Kunststoffschaumschicht angeschäumt, die eine Distanz zur Stützarmierung bilden.
Ausserdem ist es ohne Weiteres möglich und ebenfalls Vorteil des der Erfindung zugrundeliegenden Rolladenkastens, dass bei seiner
Gestalt und der dadurch ermöglichten Herstellung ein Putzträger zusätzlich mit der Kunststoffschaumschicht mit dem Rolladenkasten
verbunden werden kann.
Es sind Rolladenkästen bekannt, die u-förmig gestaltet und ganz aus Kunststoff geschäumt sind. Bei di esen werden die Schenkel
unten mit einem Blechprofil ν rstärkt, das zur Befestigung z.B„
des Kastendeckels dient. Dabei wird das Profil angeklebt» Diese Ausführung hat den Nachteil, dass vor allem bei längeren
Rolladenkästen ein Längsverzug bei TemperaturSchwankungen eintritt,
der von der verschiedenen Wärmeausdehnung von Metall
und Kunststoff herrührt» Auch fehlt es dieser Ausführung an der oft erforderlichen Festigkeit und Stabilität.
Es ist ferner bekannt, Rolladenkästen aus einem Metallblech υ förmig zu kanten und ■' f beiden Schenkeln aussen geschäumte
Kunststoffplatten zu befestigen. Hier liegt der Nachteil darin,
dass diese Befestigungsart recht aufwendig und lohnintensiv ist
und nicht immer die gewünschte feste Verbindung bringt. Ausserdem fehlt bei dieser Ausführung die Abdeckung am Steg des u-förmigen
Metallbleches,
Bei ibc beiden genannten Ausführungen muss auf den Schaumstoff
ein Putzträger aufgebracht werden, wozu eine aufwendige Vorbehandlung notwendig ist. Es fehlen ferner Abstandshalter zu der
Stützarmierung und Verankerungselemente für das Einbetonieren.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Es erfolgt dadurch, dass der u-förmige Träger aus Metallblech mit Durchbrüchen
versehen wird, die zusätzlich aufgedornt werden. Sodann wird in einer Schäumform eine Kunststoffschicht aussen auf den Träger
aufgeschäumt, die sich an den aufgedornten Durchbrüchen verankert.
In die Schäumform werden Putzträger mit eingelegt, die sich durch ihre rauhe Oberfläche ebenfalls mit dem Kunststoffschaum verbinden.
Ferner können die benötigten Abstandshalter zur Stützarmierung und die Aussparungen für den Beton zur Befestigung gleich
mit eingeformt werden«
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der schematischen
Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Rolladenkasten Fig. 2 eine Längsdarstellung des Rolladenkastens und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Rolladenkasten in einbetoniertem
Zustandο
Der Rolladenkasten besteht aus einem Träger 1 aus im wesentlichen u-förmig abgekantetem Metallblech. An d er Unterseite der Schenkel
ist das Blech nach aussen abgekantet zu einem Bord 2 und dann wieder zurückgebogen« Der Bord 2 dient zum Befestigen, z.B.
des Kastendeckels ο Im Träger 1 sind Durchbrüche 3 eingestanzt,
die nach aussen aufgedornt sind und so einen Kragen k bilden·
Dies ist beispielsweise durch gleichtzeitiges Lochen und Formen mit einem Werkzeug möglich« Dabei können die Durchbrüche rund,
viereckig oder jede andere beliebige Form aufweisen, ohne dass dies auf das Wesen der Erfindung einen Einfluss hat.
Der Träger 1 weist an den Ecken eine Schräge 5 auf. Dies' hat
den Zweck, dass sich an diesen Ecken eine stärkere Schicht des aufgeschäumten Kunststoffes bildet.
Um den Träger 1 ist eine Kunststoffschaumschicht 6 aufgeschäumt.
Dies geschieht in der Weise, dass der Träger 1 auf pinen Kern einer Schäumform aufgelegt und dann die Form geschlossen und
ausgeschäumt wirdm.
Es werden vorteilhafterweise in die Schäumform Putzträger 7
mit eingelegt, sodass eine anschliessende Nachbehandlung des
Rolladenkastens nicht mehr nötig ist.
Der Kunststoffschaum füllt nun die aufgedornten Durchbrüche 3
und geht somit eine formschlüssigr. Verbindung mit dem Träger ein. Ferner haftet der Kunststoffschaum an der rauhen Oberfläche
der eingelegten Putzträger, sodass diese mit dem Rolladenkasten verbunden sind.
An der Oberseite werden in die Kunststoffschaumschicht Erhöhungen
8 mit Abstand eingeformt, die als Abstandshalter zu der Stützarmierung
dienen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Stützarmierung beim Einbetonieren ganz von Beton Io umgeben ist.
Ausserdem geben diese dem Rolladenkasten in Querrichtung eine zusätzliche Stabilität.
In die Kunststoffschaumschicht an den Schrägen 5 sind mit Abstand
Aussparungen 11 eingeformt, was durch eine entsprechende Gestaltung der Schäumform erreicht wird und worauf nicht näher eingegangen
wird, da es hierzu verschiedene Möglichkeiten gibt. Diese Aussparungen 11 verlaufen schräg zur Oberkante des Rolladenkastens, de^it sich eine Hint erschnei dung ergibt. Die Aussparungen
11 füllen sich beim Einbetonieren mit dem Beton Io und stellen die Verankerung des Rolladenkastens mit der Mauer hero
-7 17 79
Claims (2)
1.) Rolladenkasten bestehend aus einem Träger aus im wesentlichen u-förmig geformten Metallblech und einer aufgeschäumten
Schicht aus Kunststoff, Z0B0 Polyst 1, gekennzeichnet
durch Durchbrüche (3) im Träger (l die einen Kragen (k)
aufweisen, wodurch eine formschlüssige Verankerung des Kunststoffschaumes erreicht wird»
2.) Rolladenkasten nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch Putzträger
(7), die beim Schäumen mit aufgebracht werden.
3o) Rolladenkasten nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
im Abstand angeordnete Querstege (8)e
k,) Rolladenkasten nach einem der Ansprüche 1-3 gekennzeichnet
durch örtliche Aussparungen (ll), die schräg zur Oberkante
des Rolladenkastens verlaufen und somit einen Hinterschnitt bilden«,
*. σ
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7205769U true DE7205769U (de) | 1972-12-07 |
Family
ID=1277476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7205769U Expired DE7205769U (de) | Rolladenkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7205769U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3725606A1 (de) * | 1987-08-01 | 1989-02-09 | Helmut Lehr | Rolladenkasten |
| DE8811879U1 (de) * | 1988-08-09 | 1989-12-21 | COPRIX Wiehofsky GmbH, 86938 Schondorf | Zwei- oder mehrschichtiger Baustoffkörper |
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- DE DE7205769U patent/DE7205769U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3725606A1 (de) * | 1987-08-01 | 1989-02-09 | Helmut Lehr | Rolladenkasten |
| DE8811879U1 (de) * | 1988-08-09 | 1989-12-21 | COPRIX Wiehofsky GmbH, 86938 Schondorf | Zwei- oder mehrschichtiger Baustoffkörper |
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