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DE720536C - Anlassvorrichtung fuer Vergasermaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Vergasermaschinen

Info

Publication number
DE720536C
DE720536C DEB188563D DEB0188563D DE720536C DE 720536 C DE720536 C DE 720536C DE B188563 D DEB188563 D DE B188563D DE B0188563 D DEB0188563 D DE B0188563D DE 720536 C DE720536 C DE 720536C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carburetor
starting
lever
starter
throttle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB188563D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Schoellenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BREUER WERKE GmbH
Original Assignee
BREUER WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BREUER WERKE GmbH filed Critical BREUER WERKE GmbH
Priority to DEB188563D priority Critical patent/DE720536C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720536C publication Critical patent/DE720536C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/04Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling being auxiliary carburetting apparatus able to be put into, and out of, operation, e.g. having automatically-operated disc valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Vergasermaschinen Die Erfindung betrifft eine Anlaßvorlichtung für Vergasermaschinen, bei der von einem Anlaßvergaser aus ein Anlaßgemisch bei geschlossener Gemischdrossel durch einen hinter dieser in die Saugleitung mündenden Kanal dem Zylinder zugeführt wird. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besteht das Steuerorgan für diesen Kanal aus einer drehbaxe.n. Scheibe-, deren Durchgangsbohrung in der Anlaßstellung mit einer Verbindungsleitung zur Saugleitung in Verbindung gebracht wird. Infolge dieser etwa über ein Bereich von go' sich erstreckenden Drehung der Steuerscheibe muß der Starterhehel einen ebenso langen Weg zurücklegen. Danehein sind auch Anlaßvergasereinrichtungen bekanntgeworden, bei denen eine den Zuflußkanal durch Heben freigebende Scheibe als Steuerorgan verwendet -,vurde. Diese Steuerscheibe wurde durch ein thermostatisch beeinflußtes Element bewegt, so daß,ein zwangsläufiges Anlassen durch eine Betätigung des Startvergasers von einem Steuerhebel aus nicht möglich war.
  • Die Erfindung verwendet ebenfalls eine heb- und senkbare und in dieser (axmlen) Richtung abgefederte Scheibe und besteht darin, daß der Steuerhebel des Anlaßvergasers mit Schaltnocken versehen ist, die mit nasenartigen Verlängerungen am Betätigungsstift deraxial bewegbaren Steuerscheibe zusammenarbeiten, und über ein elastisches Zwischenglied, z. B. über einen Federstift, mit dem Betätigungshebel der Drosselklappe derart in Verbindung steht, daß beim Bewegen des Fußgashebels in dem der öffn4ngsbe-,ve-, g= g der Drossel entgegengesetzten Sinne der Anlaßvergaser eingeschaltet wird.
  • Bei der Erfindung ist also nur ein Gestänge für das Einschalten des 'Anlaßvergasers und der Gemischdrossel vorhanden, womit eine wesentliche Vereinfachung und Erleichterung der Bedienung erreicht ist. Die Brennstoff -Luft- Gemischführung wird hiernach, durch Anheben der Steuerscheibe zwangsläufig beim Anlassen des Motors freigegeben, wobei infolge des geringen Stellweges bei Verwendung eines elastischen Zwischmgliedes für die Drosselklappenbetätigung eine Leerlaufeinstellung -nicht erforderlich ist, gondern die Dros#selklappe ganz gesichlossen bleibt, was das Anspringen des Motors wegen der Vergrößerung der Sauggeschwindigkeit begünstigt. Außerdem hergibt sich gegenüber den für Startvergaser bisher üblichen Drehhebeln eine einfachere und billigere Hebelanordnung. Bei Verwendung von Fahrzeugmotoren ist eine Betätigung des Starters unabhängig vom Gashehel bei Ingangsetzen des Motors nicht mehr lerforderlich, denn mit einem am Gashebel angesetzten Hebel kann beim. Anlassen gleichzeitig der Druc#klmopf für den Starter niedergedrückt werden.
  • , Die Zeichnun g veranschaulicbt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch den Vergaser in Startstellung bei angehob en-er Steuerscheibe, Abb. 2 einen entsprechenden Längsschnitt in Betriebsstellung bei geschlossener Scheibe, ID ZD Abb. 3 einen Querschnitt der Abb. i, Abb.4 eine Oberansicht des Steuerhehels-, Abb. 5 Ansicht einer Starthebelanordnung, Abb. 6 eine linke Seitenansicht der Abb. 2. Mit i ist die Saugleitung zum Motor mit der darin eingesetzten Dross.elklappe2 hezeichnet, hinter welcher von 4ner Genüschkammer3 aus ein Kana14 einmündet.. Die Gemischkammer 3 steht mit der Startdüsie 5 in Verbindung. Die Luft tritt durch die Düse 6 in die Gemischkammer ein. Das; Start-C Gemisch wird von ciner in axialer Richtung verschiebbaren Scheibe 7 gesteuert, -welche ,gegenüber den Luft- und Gaseintritten Aussparungen 8 aufweist. Die Scheibe durch-Ueift mit einem Stiftg den Verschlußdeckel io und #endigt in einer nasenartigen Verbreiterung ii. Eine Feder 12 veranlaßt ein ständiges Niederdrücken der Scheibe. Unterhalb der oberen Verbreiterung ii ist ein Steuerhebel 13 drehbar aufgesetzt, der an seiner Oberseite einen Schaltnocken 14 mit schräger Anlauffläche aufweist und mit einem elastischen ZxÄischen,-lied, z. B. mit ein-er unt-en angesietzten Feder 15, sich an den oberen Querschnitt ig des Betätigungshebels 16 der Drosselklappe anlegt. Mit dem SchaltS,tift 20 kann der Steuerhebel 13 mit der Hand oder über ein Gestänge -edreht werden.
  • Beim Anlassen wird der Steuerhebel 13 in die in Abb. 4 kenntlich 'gemachte bilaß-oder StartstellungA versetzt. Hierbei schiebt sich der Schaltnocken 14 unter die nasenartige Verlängerung i i des Stiftes 9 und veranlaßt ein Heben der Verschlußscheibe 7, so daß nunmehr in üblicher Weise das Anlaßgeinisch durch den Kana14 bei geschlossener Drosselklappe in den Motor gelangen kann. Die DYossellzlappe 2 war bereits in der Le#.erlaufstellun!g"L (Abb.4) durch den an dem Hebel 13 angesetzten Federstift 15 in noch gestreckter Stellung desselben volls,tändig geschlossen (vgl. ausgezogene Stellung, C 11 des Federstiftes 15 in Abb. 6). Beim Weiter. schalten des, Steuerhehels, 13 kurz nach der Leerlaufs,tellung in die obenerwähnte Anlaßstellung kann sich nun der Hebel 16 infolge der geschlossenen Klappe:2 nicht mehr weiterdriehen, während der Federstift 15 nachgibt -, so daß der erforderliche kurze Schaltweg dies St#euerhebels 13 ermöglicht wird (strichpunktierte Stellung von 15 in Abb. 6).
  • Nach dem Anlassen -wird der Steuerhebel 13 über die LeerlaufstelJung, wobei nach Freigahe des Nockens 14 die Scheibe 7 den Anlaßvergasier ausgeschaltet hat, in die verschiedenen Betriebsstellungen B (Abb. 4; versetzt. In den Betriebsstellungen drückt die Feder 21 je nach der Stellung des Steuerhebiels 13 bzw. des Federstiftes 15, den Hehel 16 mit der an diesem angesetzten Drosselklappe 2 in die gewünschte Lage.
  • Für das Ingangsetzen von Fahrzeugmotoren kann der über die Stange 17a mit dem Gashebel verbundene Steuerhebel 13, beispielsweise nach Abb. 5 aus der gezeichnetenLeerlaufstellung, dadurch in die Anlaßstellung geschaltet werden, daß mit dem Gashebel 17 eine Bewegun- des an diesem befestigten Anlasserfußschalters 18 in Richtun- des PfeilesS erfolgt, wobei dann 'gleichzeitig mit e ' ZD e dem Hebelarin 18 der Schalter 22 für den Anlassermotor niedergedrückt wird. Dieser schaltet sich dann nach erfolgtem Anspriu-ZD Un des Motors beim Gasgeben, d.h. bei Schaltung des Hebels 17 in Richtung des Pfeil,esG, selbsttätig aus, so daß ohne weitere Vorkehrungen der Betrieb ermöglicht ist. ZD l#

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Anlaßvorrichtung für Vergasermaschinen, bei der ein Anlaßgemisch von einem Anlaßvergaser der Masch#ine bei geschlossener Gemischdrossel durch einen hinter dieser in der Saugleitung mündenden Kanal zugeführt wird, der von einer axial verstellbaren und in dieser Richtung' abgefederten Scheibe gesteuert -wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (13) des Anlaßvergasers mit Schaltnocken (14) versehen ist, die mit nasenartigen Verlängerungen (i i am Betätigungsstift (9) der axial, bewegbaren. Steuerscheibe (7) zusammenarbeiten, und über ein elastisches Zwischenglied, z. B. Yederstift (15), mit dem Betätigungshebel (16) der Drosselklappe derart in Verbindung steht, daß beim Bewegen des Fußgashebels (17) in dern der öffnungsbewegun 'g der Drossel entgegengesetzten Sinne der Anlaßvergaser eingeschaltet wird.
DEB188563D 1939-09-08 1939-09-08 Anlassvorrichtung fuer Vergasermaschinen Expired DE720536C (de)

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DE720536C true DE720536C (de) 1942-05-08

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