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DE728937C - Zwangslaeufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung fuer Kellerluken - Google Patents

Zwangslaeufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung fuer Kellerluken

Info

Publication number
DE728937C
DE728937C DEG99755D DEG0099755D DE728937C DE 728937 C DE728937 C DE 728937C DE G99755 D DEG99755 D DE G99755D DE G0099755 D DEG0099755 D DE G0099755D DE 728937 C DE728937 C DE 728937C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hatch cover
supports
hatch
hatches
protection device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG99755D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Glander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL GLANDER
Original Assignee
KARL GLANDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL GLANDER filed Critical KARL GLANDER
Priority to DEG99755D priority Critical patent/DE728937C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE728937C publication Critical patent/DE728937C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/01Trap-doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Zwangsläufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung für Kellerluken Die Erfindung betrifft eine zwangsläufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung für Kellerluken, durch die jedwede Gefährdung von Menschen bei geöffneter Luke vermieden werden soll. Es sind zwar schon derartige Schutzvorrichtungen bekannt, bei denen ein in Gelenkbändern drehbarer, in der Offenstellung feststellbarer Lukendeckel mit seitlichen Schutzstangen oder Schutzschildern versehen ist, die in, Abhängigkeit von den Bewegungen des Lukendeckels auf und nieder gehen. Zur Sicherung der Einsteigseite sind auch schon Querstangen angeordnet worden, die den Einstieg sperren. Alle diese Schutzvorrichtungen wirken aber nicht völlig zwangsläufig, insbesondere ist die Einsteigseite nicht so gesichert, daß die Querstange nach jedem Durchgang eines Menschen sofort wieder selbsttätig in die Sperrstellung zurückgeht. Die bekannten Schutzvorrichtungen sind auch umständlich, so daß ihre Anbringung an vorhandene Lukendeckel entweder gar nicht oder nur unter erheblichen Umbaukosten möglich ist. Bei einer anderen bekannten Schutzvorrichtung wird wohl die Querstange beim Öffnen der Luke selbsttätig in die Sperrstellung mitgenommen, aber sie muß beim Einsteigen und Aussteigen jedesmal von Hand entfernt und wieder zurückgelegt werden. Somit bietet diese Anordnung ebenfalls keine sichere Gewähr, daß die Einsteigseite stets gesperrt ist.
  • Die Erfindung hat den Zweck, eine Schutzvorrichtung zu schaffen, bei der alle Teile sich in Abhängigkeit voneinander bewegen und bei geöffnetem Lukendeckel selbsttätig verriegelt sind. Auch die Querstange zur Sicherung der Einsteigseite kehrt stets selbsttätig in ihre Sperrstellung zurück. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß auf der dem Lukendeckel gegenüberliegenden Seite (Einsteigseite) am Boden Stützen angelenkt sind, die durch gelenkig angeschlossene Verbindungsstücke 'mit den am Lukendeckel starr befestigten seitlichen Stützarmen zwangsläufig verbunden sind, derart, daß die Stützen sich in Abhängigkeit von den Bewegungen des Lukendeckels niederlegen oder aufrichten; am Lukendeckel ist ein Riegel angeordnet, der in der Offenstellung selbsttätig in eine am Lukenrand befestigte Riegeltasche einfällt und die ganze Vorrichtung verriegelt. Die Querstange auf der Einsteigseite ist am oberen Ende einer der Stützen mittels einer schräg gerichteten Drehachse gelagert, so daß sie nach jedem Ausschwenken selbsttätig in die Sperrstellung zurückfällt und die Einsteigseite sichert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Luke bei geöffnetem Lukendeckel, Abb. z eine Ansicht der Querstange von der Einsteigseite her.
  • Auf der Unterseite des Lukendeckels und etwa in halber Höhe desselben sind die seitlichen Stützarme i starr befestigt. An ihrem freien Ende sind Verbindungsstücke 2 gelenkig angeschlossen, die ihrerseits an den Stützen 3 angelenkt sind. Die Stützen 3, die durch Gelenkbänder am Boden befestigt sind, sind also zwangsläufig mit dem Lukendeckel verbunden. Beim Niederlegen des Lukendeckels klappen die Stützarme i, die Verbindungsstücke z und die Stützen 3 zusammen, wie in Abb. i in gestrichelten Linien dargestellt ist. Bei geschlossener Luke sind die Stützarme i senkrecht nach unten und die Stützen 3 im spitzen Winkel nach unten gerichtet. Beim Öffnen des Lukendeckels richten sich die Stützen 3 selbsttätig auf. Bei senkrecht stehendem Lukendeckel stehen die Stützen 3 ebenfalls senkrecht, und die: Stützarme i und die Verbindungsstücke z befinden sich in der Strecklage. Die Länge der Stützarme i und der Verbindungsstücke -2 verhalten sich etwa wie 3 : 2. Die Unterteilung der Seitenverbindungen und die Höhe ihrer Befestigungspunkte über der Drehachse des Lukendeckels bzw. der Stützen 3 stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander, das unschwer zu ermitteln ist. Ein am Lukendeckel angeordneter Riegel 5 fällt selbsttätig in eine am Lukenrand befestigte Riegeltasche 6 ein, sobald der Lukendeckel senkrecht steht, d. 1i. seine volle Offenstellung erreicht hat. Durch die Feststellung des Lukendeckels sind auch die Seitenverbindungen und die Stützen in ihrer Lage verriegelt. Nach Lösen des Riegels 5 aus der Riegeltasche 6 kann der Lukendeckel geschlossen werden, wobei die Schutzvorrichtung selbsttätig in die Lukenöffnung versenkt wird. Zwischen den oberen Enden des Lukendeckels und der Stützen 3 kann noch eine Kettenverbindung vorgesehen sein, die in besonderen Fällen als zusätzliche Seitensicherung dient. Eine Querstange d. ist am oberen Ende einer der Stützen 3 beweglich gelagert. Die Drehachse ist schräg angeordnet zu dem Zweck, daß die ausgeschwenkte Querstange unter ihrem Eigengewicht stet in die Sperrstellung zurückfällt. Auf diese Weise ist verhindert, daß die Einsteigseite offensteht und eine Absturzgefahr bildet.
  • Die erfindungsgemäße Schutzvorrichtung bietet einen allseitigen zuverlässigen Schutz für Kellerluken und beseitigt alle Gefahreninomente, die durch Unachtsamkeit, Leichtsinn, Nichtbeachtung der Unfallverhütungsv orschriften und unvollkommene Schutzvorrichtungen an offenen Luken eintreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwangsläufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung für Kellerluken, bei welcher ein in Gelenkbändern drehbarer, in der Offenstellung feststellbarer Lukendeckel mit zwei den Seitenschutz bildenden Stützen starr verbunden und eine Querstange zur Sicherung der Einsteigseite vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Lukendeckel gegenüberliegenden Seite (Einsteigseite) am Boden Stützen (3) angelenkt sind, die durch gelenkig angeschlossene Verbindungsstücke (2) mit den am Lukendeckel starr befestigten seitlichen Stützarenen (i) zwangsläufig verbunden sind, derart, da1) die Stützen (3) sich in Abhängigkeit von den Bewegungen des Lükendeckels niederlegen oder aufrichten; am Lukendeckel ist ein Riegel (5) angeordnet, der in der Offenstellung selbsttätig in eine am Lukenrand befestigte Riegeltasche (ö) einfällt und die ganze Vorrichtung verriegelt. z. Schutzvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende einer der Stützen (3) eine Querstange (.I) mittels einer schräg gerichteten Drehachse gelagert ist, die stets selbsttätig in die Sperrstellung zurückfällt und die Einsteigseite sichert.
DEG99755D 1939-03-17 1939-03-17 Zwangslaeufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung fuer Kellerluken Expired DE728937C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG99755D DE728937C (de) 1939-03-17 1939-03-17 Zwangslaeufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung fuer Kellerluken

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DEG99755D DE728937C (de) 1939-03-17 1939-03-17 Zwangslaeufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung fuer Kellerluken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE728937C true DE728937C (de) 1942-12-07

Family

ID=7141108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG99755D Expired DE728937C (de) 1939-03-17 1939-03-17 Zwangslaeufig wirkende, versenkbare Schutzvorrichtung fuer Kellerluken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE728937C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150792B (de) * 1958-09-25 1963-06-27 Lutz Maschb K G Sicherheitsdeckel fuer Bodenluken
US3100915A (en) * 1963-08-20 Walk-in stairwell closet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3100915A (en) * 1963-08-20 Walk-in stairwell closet
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