DE673256C - Ausfahrbare Einsteigeleiter fuer Luftfahrzeuge - Google Patents
Ausfahrbare Einsteigeleiter fuer LuftfahrzeugeInfo
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- DE673256C DE673256C DEH153696D DEH0153696D DE673256C DE 673256 C DE673256 C DE 673256C DE H153696 D DEH153696 D DE H153696D DE H0153696 D DEH0153696 D DE H0153696D DE 673256 C DE673256 C DE 673256C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C1/00—Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
- B64C1/24—Steps mounted on, and retractable within, fuselages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Ladders (AREA)
Description
Bekanntlich befindet sich bei Luftfahrzeugen die Tür- oder Einsteigeöffnung an der
Kabinenwand im allgemeinen in einer solchen Höhe über der Erdoberfläche, daß für die
Insassen die Überwindung des Höhenunterschiedes ohne Hilfsgeräte nicht möglich ist.
Bei kleineren Abständen hat man Steigbügel an der Kabine oder den Flugzeugtragflächen
vorgesehen, bei Großflugzeugen bedient man sich zur Überbrückung des verhältnismäßig
großen Abstandes der Einsteigeöffnung vom Erdboden fahrbarer Treppen oder Leitern,
die einen Bestandteil der Flugplatzgerätschaften bilden. Ee ist auch schon vorgeschlagen
Avorden, eine leiterförmige Besteigvorrichtung
am Flugzeug ausfahrbar anzuordnen. Dabei hat man im Rumpfinnern Führungsschienen
angeordnet, an denen das eine Ende der Vorrichtung schiebbar· angreift. Die leiterförmige Vorrichtung wird durch einen ao
Schlitz in der Rumpfwandung derart geführt, daß sie sich parallel zu den Führungsschienen
verschieben läßt. Die Einführungsstelle in der Rumpfwandung wird durch den Fuß der
eingefahrenen Leiter ausgefüllt.
Die auf dem Luftfahrzeug mitgeführte Einsteigeleiter hat den Vorteil, daß sie für die
Flugzeuginsassen im Bedarfsfalle stets zur Hand ist, sie hat bei der bekannten Ausführung
aber den Nachteil, daß sie im eingefahrenen Zustand durch ihren Platzbedarf die Raumverhältnisse in der Kabine erheblich
beschränkt.
Die Erfindung hat nun eine am Luftfahrzeug ausfahrbar angeordnete Einsteigeleiter
zum Gegenstand, die in Art einer Nürnberger
Schere ausgebildet ist. Derartige Leitern sind
an sich bekannt. Die Anwendung einer solchen Leiter bei Luftfahrzeugen vermittelt
den Vorteil, daß sie im eingefahrenen Zustand wenig Raum beansprucht und in der ausgefahrenen
Lage große Abstände bis zum Erdboden zu überbrücken geeignet ist. Die Erfindung sieht eine besonders zweckmäßige
Anordnung der Einsteigeleiter am Luf tf ahrzeug vor. Gemäß der Erfindung ist das
Leiterende im Luftfahrzeug mit dem mittleren Verbindungsbolzen der letzten Scherengelenkglieder
befestigt, wobei letzte über den Verbindungsbolzen hinaus verlängerte Enden aufweisen, die in der ausgefahrenen Stellung
der Leiter sich gegen räumlich ortsfeste Anschläge am Luftfahrzeug legen. Dadurch ist
die ausgefahrene Stellung der Leiter, in der sie keine Bodenberührung aufweisen soll, in
besonders einfacher Weise gesichert.
Das Ausfahren der Leiter kann durch eine Bodenluke erfolgen, wobei der Lukendeckel
an den unteren letzten Gliedern der Leiter befestigt sein kann, oder die Leiter kann an
der Kabinentür ausgefahren werden. Bei dieser Anordnung ist die Leiter in Führungen
am Luftfahrzeug in der Querachse des Flugzeuges verschiebbar gelagert, so daß sie beim Gebrauch bis zum öfrnungsrande
der Tür vorgeschoben werden kann. Dabei kann die Leiter z.B. unter dem Kabinenboden
oder in einer durch diesen gebildeten Kammer verwahrt werden.
Es besteht die Möglichkeit, die Länge der ausgefahrenen Einsteigeleiter dadurch regelbar
zu gestalten, daß die Anschläge für die oberen Scherenglieder verstellbar angeordnet
werden, so· daß der gegenseitige Abstand der Anschläge veränderbar ist.
Die Einsteigeleiter gemäß der Erfindung hat neben dem Vorteil des geringen Raumbedarfs
in der eingezogenen Lage die weiteren Vorteile, daß sie ein verhältnismäßig
geringes Gewicht aufweist und eine einfache und billige Herstellungsweise ermöglicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen:
Abb. ι eine Teilansicht der Einsteigeleiter, von der Seite gesehen, in der ausgefahrienien.
Lage,
Abb. 2 eine Vorderansicht von Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III der Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III der Abb. 1,
Abb. 4 eine schematische Darstellung der am Rumpf des Luftfahrzeuges mit Bodenluke
vorgesehenen Anordnung der Einsteigeleiter in der ausgefahrenen Stellung,
Abb. 5 eine Seitenansicht von Abb. 4,
Abb. 5 eine Seitenansicht von Abb. 4,
Abb. 6 die Anordnung der Leiter in einer Flugzeugkabine bei eingefahrener Leiter und
Abb. 7 eine Seitenansicht von Abb. 6. Die ausgefahrene Lage ist in beiden Abbildungen
mit strichpunktierten Linien angedeutet.
Die Einsteigeleiter ist in der Art einer Nürnberger Schere ausgebildet. Die Scherengelenkglieder
1 sind durch die mittleren Verbindungsbolzen 2 miteinander scherengelenkartig
verbunden, während ihre Enden durch Gelenkzapfen 3 aneinander befestigt sind. Sie
bilden die Holme der Leiter. Die Verbindungsbolzen 2 sind als durchgehende
Bolzen ausgebildet, so daß für beide Leiterholme gemeinsame Verbindungsbolzen 2 vorgesehen
sind. Diese bilden die Leitersprossen. Die Gelenkzapfen 3 sind kurz und dienen nur zur Verbindung von zwei Scherengliedern.
Das eine Leiterende wird am Gerüst des Luftfahrzeuges befestigt. Dazu dient der letzte Verbindungsbolzen 2a, der zu diesem
Zweck an ortsfesten Trägern 4 befestigt ist. Die durch diesen Gelenkbolzen 2° verbundenen
Scherenglieder ia weisen über den
Bolzen 2 hinaus verlängerte Enden 5 auf. Diese Enden 5 legen sich in der ausgefahrenen
Lage der Leiter gegen ortsfeste Anschläge 6.
Wird die Einsteigeleiter an einer Bodenluke 7 gemäß Abb. 4 und 5 ausgefahren, so
kann der Lukendeckel 8 mit dem unteren Leiterende verbunden werden. Bei der Anordnung
der Einsteigeleiter in einer Kabine, die eine Tür 9 aufweist, kann die Leiter in
Führungen 10 in Richtung der Flugzeugquerachse verschiebbar gelagert sein, so daß
sie in der eingefahrenen Lage im Raum unter dem Kabinenboden 11 aufbewahrt werden
kann. Die zum Ausfahren erforderliche öffnung 12 kann durch eine Klappe 13 abgeschlossen
werden. Die die Anschläge 6 tragende Lasche 14 kann verschiebbar vorgesehen
sein, um sie aus dem Luftstrom herausnehmen,
zu können,'oder entsprechend zurückversetzt sein.
Die Leiter kann, auch an der Tür öffinungskante angelerikt und nach; innen umklapphar sein·.
Man kann gegebenenfalls die Leiter auch einhängbar und abnehmbar vorsehen.
Zum Einziehen der Leiter können verschiedene
geeignete Mittel .vorgesehen sein. Dazu kann z.B. ein an der untersten Sprosse
befestigtes Seil oder eine Kette dienen, dessen Ende bei ausgefahrener Leiter im Luftfahrzeug
bleibt. Es kann auch für den gleichen Zweck eine Spreizvorrichtung für die obersten Scherenglieder vorgesehen sein.
Ferner kann die Leiter in der zusammengelegten Stellung durch zweckentsprechende
Mittel gesichert werden und können statt der mittleren Verbindungsbolzen oder außer
ihnen Sprossen zwischen den anderen Gelenkpunkten angeordnet sein.
Claims (3)
- Patentansprüche:
ι. Ausfahrbare Einsteigeleiter in Art einer Nürnberger Schere für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterende im Luftfahrzeug mit dem mittleren Verbindungsbolzen (2a) der letzten Scherengelenkglieder (ie) befestigt ist und diese über den Verbindungsbolzen (2a) hinaus verlängerte Enden (S) aufweisen, die in der ausgefahrenen Stellung der Leiter sich gegen räumlich ortsfeste Anschläge am Luftfahrzeug legen. - 2. Einsteigeleiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen- ig seitige Abstand der Anschläge (6) regelbar ist.
- 3. Einsteigeleiter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil der Einsteigeleiter in Führungen am Flugzeug in Richtung der Flugzeugquerachse schiebbar gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH153696D DE673256C (de) | 1937-11-20 | 1937-11-20 | Ausfahrbare Einsteigeleiter fuer Luftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH153696D DE673256C (de) | 1937-11-20 | 1937-11-20 | Ausfahrbare Einsteigeleiter fuer Luftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE673256C true DE673256C (de) | 1939-03-20 |
Family
ID=7181729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH153696D Expired DE673256C (de) | 1937-11-20 | 1937-11-20 | Ausfahrbare Einsteigeleiter fuer Luftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE673256C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2455157A (en) * | 1947-03-05 | 1948-11-30 | Charles A Bigelow | Emergency aircraft exit for transport aircraft |
| CN106477023A (zh) * | 2016-11-30 | 2017-03-08 | 江西洪都航空工业集团有限责任公司 | 一种折叠翻转式随机登机梯 |
-
1937
- 1937-11-20 DE DEH153696D patent/DE673256C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2455157A (en) * | 1947-03-05 | 1948-11-30 | Charles A Bigelow | Emergency aircraft exit for transport aircraft |
| CN106477023A (zh) * | 2016-11-30 | 2017-03-08 | 江西洪都航空工业集团有限责任公司 | 一种折叠翻转式随机登机梯 |
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