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DE728220C - Portalartiges Beladegeraet zum Beladen von Foerderzuegen - Google Patents

Portalartiges Beladegeraet zum Beladen von Foerderzuegen

Info

Publication number
DE728220C
DE728220C DEK137396D DEK0137396D DE728220C DE 728220 C DE728220 C DE 728220C DE K137396 D DEK137396 D DE K137396D DE K0137396 D DEK0137396 D DE K0137396D DE 728220 C DE728220 C DE 728220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading device
loading
conveyor
travel
portal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK137396D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK137396D priority Critical patent/DE728220C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE728220C publication Critical patent/DE728220C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F7/00Equipment for conveying or separating excavated material
    • E02F7/02Conveying equipment mounted on a dredger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

  • Portalartiges Beladegerät zum Beladen von Förderzügen Die Erfindung bezieht sich auf ein portalartiges Beladegerät zum Beladen von zwei in der Fahrtrichtung des Geräts nebeneinander fahrenden Förderzügen mit Schüttgut.
  • Es ist bei solchen Beladegeräten bereits bekannt, einen von einem Gleis zum anderen reichenden endlosen Querförderer vorzusehen, der umsteuerbar ist, so daß ein Wechsel zwischen der Beladung des einen und des anderen Zuges ohne Unterbrechung der Förderung erfolgen kann. Solche umsteuerbaren Querförderer sind bei ununterbrochener Förderung jedoch nur bei verhältnismäßig kleiner Förderleistung brauchbar, da bei größerer Förderleistung während der Umsteuerung eine unzulässige Stauung des Schüttgutes auf dem Querförderer eintreten würde. Das plötzliche Umsteuern der Förderer hat ferner den Nachteil im Gefolge, daß das Getriebe und der Motor stark beansprucht und daher häufig beschädigt werden.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Fördergerät der oben bezeichneten Gattung zu schaffen, bei dem die vorerwähnten Übelstände vermieden sind. Dieser Zweck wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß auf dem portalartigen Beladegerät zwei parallel zueinander und quer zur Fahrtrichtung des Beladegeräts sich erstreckende Bandförderer angeordnet sind, von denen der eine nach, dem einen und der andere nach dem anderen Gleis hin fördert und die Abwurfstelle des Zubringerförderers von einem Bandförderer auf den anderen verlegbar ist. Die Zuführung des Schüttgutes zu den beiden quer zur Fahrtrichtung angeordneten Bandförderern kann hierbei in an sich bekannter Weise mittels eines Bandförderers erfolgen, der in der Fahrtrichtung des Beladegeräts angeordnet ist; auch kann das- Abwurfende des zur Zuführung des Schüttguts dienenden Bandförderers in ebenfalls an sich bekannter Weise vierfahrbar abgestützt sein.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei dem angenommen ist, daß das Beladegerät zusammen mit einem den Abraum fördernden Eimerkettenportalbagger auf derselben Gleisanlage vierfahrbar ist. Um bei solchen Anlagen die durch .das Portal des Beladegeräts hindurchführenden Gleise für die Förderzüge gegenüber der Gleisanlage für den Portalbagger und das Beladegerät rücken zu können, ist auf dem Beladegerät quer zu dessen Fahrtrichtung ein Beladewagen vierfahrbar angeordnet. Gegenüber der bisherigen Ausführungsform solcher Beladegeräte besteht der Vorteil, daß ein Wechsel zwischen der Beladung des einen und des. anderen Förderzuges ohne Unterbrechung der Förderung erfolgen kann. Die wechselweise Beladung der beiden Züge kann erfindungsgemäß auch bei veränderlichem Abstand der Gleise der beiden Förderzüge ohne Unterbrechung der Förderung durchgeführt «erden, indem die beiden parallel zueinander verlaufenden Bandförderer an dem portalartigen Beladegerät senkrecht zu dessen Fahrtrichtung vierfahrbar angeordnet werden.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. z eine Draufsicht auf das Beladegerät und den anschließenden Bagger, Abb. 2 einen lotrechten, parallel zur Fahrtrichtung beider Geräte verlaufenden Schnitt durch die gesamte Anlage nach Abb. r, Abb. 3 einen lotrechten, senkrecht zur Fahrtrichtung beider Geräte verlaufenden Schnitt durch das Beladegerät nach der Linie 3-3 der Abb. 2, Abb.4 einen lotrechten Querschnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 2 und Abb. 5 eine Draufsicht auf die Anlage bei anderer Stellung des Zubringerbandförderers. Mit dem Eimerkettenbagger A ist das ebenso wie das Baggergestell portalartig ausgebildete Fahrgestell des Beladegeräts B gekuppelt. Die beiden zu beladenden Abraumzüge sind auf zwei nebeneinander durch die Portale des Baggers .1 und des Beladegerätes B hindurchgeführten Gleisen D und D' vierfahrbar. Die Schienen D und D' sind unabhängig von den mit E und F_' bezeichneten Gleisen des Baggers verrückbar. Die Gleise E und El, von denen das Gleis E der Abraumböschung zunächst liegt, werden beim Baggern stetig gerückt, während die Gleise D und D', von denen das Gleis D der Abraumböschung am nächsten liegt, nach Bedarf absatzweise gerückt werden.
  • Der über den Abraumzügen liegende Teil des Beladegerätes B ist in der aus Abb. r ersichtlichen Weise rahmenförmig ausgebildet. Innerhalb des Rahmens sind senkrecht zu den Gleisen D und D' zwei Beladewagen unabhängig voneinander vierfahrbar. Der eine Beladewagen besteht im wesentlichen aus einem in der Fahrtrichtung des Baggers sich erstreckenden Träger C=, der an seinen beiden Enden mittels Laufrollen c3 auf Schienen b` des Beladegerätes D verfahrbar ist und einem oberhalb und senkrecht zu dem Träger C= verlaufenden, einseitig über diesen hinausragenden Träger C4, der an seinem freien Ende eine auf einer Schiene b3 vierfahrbare Laufrolle c' trägt. Der andere Beladewagen besteht in ähnlicher Weise aus einem Träge- Cl, der an seinen beiden Enden mittels der Laufrollen c' auf den Schienen b= vierfahrbar gelagert ist, und einem oberhalb und senkrecht zu dein Träger Cl verlaufenden Träger C", der an seinem freien Ende eine auf der Schiene b3 vierfahrbare Laufrolle c° trägt. Der Träger 0' ist wesentlich länger als der neben ihm liegende Träger C4.
  • Die Verbindung zwischen den beiden Beladewagen und dem Schüttrumpf a1 des Baggers .1 wird durch einen mit einem Förderband F' versehenen Langförderer F hergestellt. Das eine Ende des Trägers F (Abb. 2) ist mittels einer waagerechten Schwenkachse auf einem Lagerbock G abgestützt, der auf einer Unterlagsplatte P um die Achse eines Zapfens g' seitlich drehbar ist. Die Unterlagsplatte P ist auf dem Träger C4 des Beladewagens C-, c3, c5 parallel zur Fahrtrichtung des Baggers mittels der Laufrollen (-) verfahrbar. Das andere Ende des Trägers F ist auf einem unter dem Schüttrumpf a1 liegenden Lagerbock H abgestützt, der um die lotrechte Achse seitlich drehbar ist. An dem Lagerbock H ist eine. in lotrechter Ebene drehbare Schwinge J vorgesehen, auf der der Träger F unter Vermittlung von Laufrollen k längs verschiebbar gelagert ist. Infolge der beschriebenen Lagerung kann sich der Langförderer F, F', wenn der Beladewagen C`, c3, c' quer zur Fahrtrichtung des Baggers verfahren wird, in seitlicher Richtung drehen und zugleich unter dem Schüttrumpf a1 in seiner Längsrichtung verschieben. Bei Stillstand des Beladewagens C°, c3, c' ist infolge der Lagerung des Langförderers auf dem durch die Unterlagsplatte P und die Rollen O gebildeten Laufwagen auch eine Längsverschiebung des . Langfördereres F, F' auf dem Träger C'1 möglich, wie in Abb. 2 strichpunktiert dargestellt ist.
  • Unterhalb der Fahrbahn des Laufwagens P, O ist am Träger C' des Beladewagens 0, c3, c' ein senkrecht zur Fahrtrichtung des ganzen Beladegerätes B verlaufender Bandförderer I_1 gelagert, der (v gl. Abb. 3) nach dem Fördergleis D hin fördert und eine verhältnismäßig kleine Länge hat. Neben dem Bandförderer L' ist am Träger CR des Beladewagens Cl, c', c9 ein zweiter Bandförderer L angeordnet, der eine dem größten Abstand der Fördergleise D und D' (Abb. 3) entsprechende Länge hat und nach dem Fördergleis D' hin fördert. Der das Abwurfende des Langförderers F, F' tragende Laufwagen P, D kann entweder so eingestellt werden, daß der Langförderer F, F', wie in Abb. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, den Abraum auf den Bandförderer L' abwirft, oder in eine Lage gebracht «erden, bei der der Langförderer, wie strichpunktiert dargestellt ist, auf den Bandförderer L' abwirft. Von dem Bandförderer L' des Beladewagens C'=, c3, Cl kann der Abraum auf einen am Träger C= angeordneten, parallel zur Fahrtrichtung des ganzen Beladegerätes fi verschiebbaren Bandförderer 17 und entsprechend von dem Bandförderer L' des Beladewagens C6, c', c9 auf einen Bandförderer 1111 abstürzen, der am Träger C6 parallel zur Fahrtrichtung des ganzen Beladegerätes B verschiebbar ist. Die Verschiebbarkeit der Bandförderer 117 und 171 parallel zur Fahrtrichtung des ganzen Beladegerätes B und damit parallel zu den Fördergleisen D und Dl ermöglicht es, daß der Abraum in den Wagen M der Länge nach genügend gleichmäßig verteilt werden kann.
  • Wenn der auf dem Gleis D (Abb. 3) befindliche Abraumzug beladen werden soll, wird dem Langförderer F, F1, wie in Abb. z mit ausgezogenen Linien dargestellt ist, eine solche Stellung erteilt, daß seine Abwurfstelle über dem Förderer L1 liegt. Die Förderung erfolgt dann von dem Schüttrumpf a1 aus Tiber den Förderer F, F1 und die Förderer L1 und 11I in die auf dem Gleis D stehenden Wagen N, wobei durch die Verfahrbarkeit des Beladewagens C2, c3, cl auf den Schienen b' und b3 ermöglicht ist, daß die Förderung nicht unterbrochen zu werden braucht, wenn der-Abstand zwischen dem Baggergleis E und dem Förderwagengleis D geändert wird. Soll der auf dem Gleis Dl befindliche Abraumzug beladen werden, so wird der Langförderer F, F1 in seine in Abb. a strichpunktiert veranschaulichte Längsstellung verschoben. Die Abwurfstelle liegt dann (vgl. auch Abb. 5) über dem Förderer L', und die Förderung erfolgt über den Förderer F, F1 und die Förderer L= und Ml in die auf dem Gleis Dl befindlichen Wagen N. Der Übergang von der Beladung des einen Zuges auf die Beladung des anderen Zuges kann, wie sich aus der beschriebenen Anordnung ohne weiteres ergibt, ohne Unterbrechung der Förderung bei beliebigem Abstand der Gleise D und Dl erfolgen. Abb. i und 5 zeigen die gegenseitige Stellung der beiden Beladewagen C°, c3, C und C6, c7, c9 entsprechend dem größten und dem kleinsten Abstand der Gleise D und Dl.
  • Die beschriebene Anordnung mit zwei nebeneinanderliegenden Förderern L1 und L= und willkürlicher Längsverschiebbarkeit des. Förderers F, F1 ist auch verwendbar, wenn die beiden Bandförderer L1 und L= nicht auf zwei unabhängig voneinander vierfahrbaren Beladewagen angeordnet, also nicht gegeneinander längs verschiebbar sind; -die beiden Beladewagen könnten vielmehr auch durch starre Verbindung der Träger C2 und C6 zu einem einzigen Beladewagen vereinigt -sein. Die beiden Förderer L1 und L' würden in diesein Falle, in dem immer nur bei dein gleichen Gleisabstand ein Wechsel in der Beladung der beiden Abraumzüge erfolgen könnte, gleich lang auszubilden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Portalartiges Beladegerät zum Beladen von zwei in der Fahrtrichtung des Geräts nebeneinander fahrenden Förderzügen mit Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem portalartigen Beladegerät (B) zwei parallel zueinander und quer zur Fahrtrichtung des Beladegeräts (B) sich erstreckende Bandförderer (L1 und L=) vorgesehen sind, von denen der eine (L1) nach dem einen (D) und der andere (L°) nach dem anderen Gleis (Dl) hin fördert und die Abwurfstelle des Zubringerförderers von einem Bandförderer (L1) auf den anderen (L=) verlegbar ist. -. Beladegerät nach Anspruch i mit einem zum Zuführen des Schüttguts dienenden Langförderer, dadurch gekennzeichnet, daß der Langförderer (F, F1) mit seinem Abgabeende an einem parallel zur Fahrtrichtung des Beladegeräts (B) vierfahrbaren Laufwagen (P, O) abgestützt ist. 3. Beladegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Langförderer (F, F1) auf dem Laufwagen (P, O) unter Vermittlung eines eine seitliche Schwenkung gestattenden Auflagergelenks (g1) abgestützt ist. ¢. Beladegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallel zueinander verlaufenden Bandförderer (L I und I_°) an dem portalartigen Beladegerät (B) senkrecht zu dessen Fahrtrichtung v erfahrbar sind. 5. Beladegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Bandförderern (L1 und L=) der eine (z. B. L°) parällel zum anderen (L1) längs verschiebbar ist und eine solche Länge hat, daß er in jeder Stellung im Bereich der über den beiden Bandförderern (L1 und L') liegenden Absturzstelle für das Schüttgut bleibt. 6. Beladegerät nach' Anspruch 4. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Bandförderer (L1 und L=) unabhängig vom anderen auf dem portalartigen Beladegerät (B) senkrecht zu dessen Fahrtrichtung vierfahrbar ist.
DEK137396D 1935-03-29 1935-03-29 Portalartiges Beladegeraet zum Beladen von Foerderzuegen Expired DE728220C (de)

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DEK137396D DE728220C (de) 1935-03-29 1935-03-29 Portalartiges Beladegeraet zum Beladen von Foerderzuegen

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DE728220C true DE728220C (de) 1942-11-23

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DE (1) DE728220C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891527C (de) * 1950-10-20 1953-09-28 Quester Fa Wilh Verfahren und Vorrichtung zum vollstaendigen und gleichmaessigen Beschichten eines Foerderbandes mit Gut, insbesondere mit Tabak
DE928096C (de) * 1951-05-08 1955-05-23 Eisen & Stahlind Ag Beladeanlage fuer einen wenigstens dreigleisigen Ladebetrieb mit nur einem Beladefuehrerstand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE891527C (de) * 1950-10-20 1953-09-28 Quester Fa Wilh Verfahren und Vorrichtung zum vollstaendigen und gleichmaessigen Beschichten eines Foerderbandes mit Gut, insbesondere mit Tabak
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