DE3733032A1 - Foerdereinrichtung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Fördersysteme und
insbesondere Fördereinrichtungen mit einem Raupenketten
antrieb für einen selbstfahrenden Glieder- bzw. Gelenk
förderer, der entlang einer Bodenfläche bzw. Grubensohle
durch eine langgestreckte Raupenkette angetrieben wird
und der in der Lage ist, sich entlang Kurven enthalten
der Vorschubwege zu bewegen.
Im Bergbau, insbesondere im Untertagebergbau, wie z. B.
Kohlebergbau oder dgl., werden Förderer oder Reihen von
Förderern verwendet, um das abgebaute Erz aus der Grube
herauszufördern. Normalerweise ist ein Hauptförderer
vorgesehen, der das abgebaute Material entlang eines
unveränderlichen Transportweges fördert. Der Hauptför
derer hat ein Anschlußende an einer bestimmten Stelle,
an der das abgebaute Material aufgenommen wird. In der
Vergangenheit sind Pendelwagen oder andere Arten von
Kurzstrecken-Wegförderfahrzeugen verwendet worden, um
das abgebaute Material von der Abbaumaschine zu dem
festen Anschlußende des Hauptförderers zu transportie
ren. Der Gebrauch von Pendelwagen, Hunten und anderen
derartigen Förderfahrzeugen ist diskontinuierlich,
zeitaufwendig und ineffektiv, da er nicht für einen
kontinuierlichen Abtransport des abgebauten Materials
von der Abbaumaschine zu dem festen Förderer sorgt.
Daher haben sich in den letzten Jahren verschiedene
Entwicklungen auf mobile Glieder- oder Gelenkförderer
gerichtet, die für einen kontinuierlichen Abtransport
des von einer kontinuierlich arbeitenden Abbaumaschine
gebrochenen Materials zu dem Hauptförderer sorgen, wenn
die Abbaumaschine sich in Abbaurichtung vorwärts bewegt
und ihre Richtung der Vorwärtsbewegung ändert. Solche
bewegliche Glieder- oder Gelenkförderer sind insbeson
dere für das Kammerbauverfahren beim Kohleabbau geeig
net, bei dem der mobile Förderer der kontinuierlich
arbeitenden Abbaumaschine folgt und seine Richtung än
dert, wenn die Abbaumaschine in das Grubenflöz in einem
Raum eindringt und anschließend zurückgeführt und zum
Abbau des Grubenerzes in einem anderen Raum eingesetzt
wird, während Ausbauanker in dem gerade abgebauten Raum
installiert werden. Die Abbaumaschine wird dann aus
diesem zweiten Raum wieder herausgenommen und angesetzt,
um entweder in dem gerade mit Ausbauankern versehenen
Raum weiterzuarbeiten oder den Abbau in noch einem wei
teren Raum fortzusetzen.
Einer dieser in jüngerer Zeit entwickelten beweglichen
Gelenk- oder Gliederförderer ist in der US-PS 37 07 218
(Payne et al) gezeigt und wird unter der Handelsbe
zeichnung "Serpentix" verkauft. Der Serpentix-Förderer
hat ein endlos durchgehendes, faltenbalgartiges Förder
band, das auf einem wirbelartigen Teil gelagert ist, das
seinerseits auf der Grubensohle durch Streben abgestützt
ist. Der strebenabgestützte Förderer war schwerfällig
und war in seiner Gestaltung nicht geeignet, das häufige
Verändern des Förderweges von Raum zu Raum zu unter
stützen. Somit wurde in der US-PS 39 20 115 (Craggs) der
Serpentix-Förderer an einer Überkopf-Einzelschiene auf
gehangen, und es wurde hierdurch ein Förderer mit
flexiblem Rahmen geschaffen, der einem Abgabewagen hin
ter einer Abbaumaschine zugeordnet werden konnte. Der
Förderer konnte jedoch nicht der Abbaumaschine folgen,
wenn diese sich von einem Raum zu einem anderen bewegte,
um ihre Abbautätigkeit auszuführen.
Eine andere Ausführung solch eines beweglichen Gelenk-
oder Gliederförderers ist in der US-PS 37 01 411
(McGinnis) dargestellt, die einen Förderer zeigt, der
mit einem endlosen Fördergurt versehen ist, der auf
einem Zug von schwenkbar miteinander verbundenen be
weglichen Wagen oder Tragförderwagen abgestützt ist.
Jeder der Tragförderwagen ist auf am Boden abrollenden
Rädern abgestützt, um hierdurch die Beweglichkeit des
Förderers zu gewährleisten. Ein selbstfahrender Schlep
per ist mit dem Förderzug verbunden, um ihn von einem
Ort zum anderen zu bewegen. Eine andere, vergleichbare
Entwicklung kann in der US-PS 38 63 752 gefunden werden.
Ein späteres Patent von McGinnis, US-PS 40 61 223, zeigt
einen mobilen Glieder- oder Gelenkförderer, der an einer
Überkopfschiene abgehängt ist. Gezeigt ist ein U-förmi
ger Fördergurt, getragen durch eine Mehrzahl von einzel
nen Träger- oder Förderwageneinheiten, die an der Über
kopfschiene abgehängt sind. Die Träger- bzw. Förderwa
geneinheiten sind untereinander durch ein federndes,
flexibles Keilverbindungsteil befestigt, das für die
Positionierung der Trag- bzw. Förderwageneinheit rund um
vertikale und horizontale Kurven sorgt. Das Förderband
wird durch einen separaten Antriebsriemen angetrieben
und durch Führungswalzen geführt.
Ein Bevollmächtigter der Anmelderin hat deren Erfindung,
geschützt durch die US-PS 43 39 031, erhalten, die ein
mobiles Einschienen-Hängeförderersystem zeigt. Während
dieses Fördersystem sich als vielversprechend bei
höheren Kohleflözen oder bei anderem Mineralbergbau er
wiesen hat, gibt es Grenzen der Flözhöhe, bei der man
noch ein Fördersystem einsetzen kann, das als Hänge
system mit einer Überkopfschiene ausgebildet ist.
Die GB-PS 13 73 170 zeigt ein selbstfahrendes Förder
system, das Mineralien fördern kann und sich selbst von
einer Stelle zu einer anderen bewegen kann, nachdem eine
Förderfunktion nicht länger erforderlich ist. Ein offen
sichtlicher Nachteil dieses Systems besteht darin, daß
der Förderer nicht in der Lage ist, gleichzeitig
Material vom Eingangsende zum Abgabeende zu fördern,
während sich das Fördersystem zu einer anderen Stelle
bewegt.
Die anhängige US-Patentanmeldung USSN 8 32 188 zeigt ein
selbstfahrendes Fördersystem, das einen endlosen elasto
meren, auf einer Umfangsbahn geführten, beweglichen För
derriemen zur Förderung von Kohle von dem Aufgabeende zu
dem Abgabeende des Förderers enthält. Verschiedene
Abgabeverfahren sind in dieser Anmeldung der Anmelderin
gezeigt, wobei diese Anordnungen jedoch alle verhältnis
mäßig große Grubendurchgänge erfordern und daher in
vielen Fällen nicht anwendbar sind.
Eine Raupenkette zur Verwendung in einem Förderer, wie
z. B. gezeigt in der GB-PS 13 73 170 ist in der US-PS
43 32 317 gezeigt. Eine Muldengurtförderer-Antriebs
kette ist in der US-PS 42 82 971 dargestellt.
Es ist daher das Hauptziel der vorliegenden Erfindung,
eine Fördereinrichtung mit einem Gelenkförderer zu
schaffen, bei dem die vorerwähnten Probleme des Standes
der Technik überwunden sind und der einfach und kosten
günstig im Aufbau ist, zuverlässig im Betrieb und mit
einer niedrigen Profilhöhe versehen ist, so daß es mög
lich ist, diese um Pfeiler herum zu manövrieren und
durch Gänge niedriger Querschnittshöhe zu führen.
Insbesondere besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung
darin, einen verbesserten Gelenk- und Gliederförderer zu
schaffen, der durch den Boden eines Grubenabschnittes
bzw. der Grubensohle selbst abgestützt und benachbart zu
einem festen Fördersystem angeordnet ist und der in der
Lage ist, sich entlang eines kurvenförmigen Weges
vorwärts zu bewegen, während der Tragabschnitt eines
umlaufenden Förderbandes sich in seinem Betriebszustand
befindet.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere
darin, einen Glieder- bzw. Gelenkförderer zu schaffen,
der einen Zug von Rahmenteilen aufweist, die eine Rau
penkette oder Raupenspur in Eingriff mit dem Grubenboden
lagern und mit benachbarten Rahmenteilen zusammenwirken,
um den gesamten Förderzug in einer bestimmten Anordnung
relativ zu einem langgestreckten Förderweg entlang dem
Grubenboden (Sohle) zu halten.
Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung be
steht darin, ein umlaufend bewegbares elastomeres För
derband mit einem verhältnismäßig kurzen Abstand zum
Grubenboden zu lagern, um das Weitertragen und Abfördern
von abgebautem Material sowohl zu gestatten, während
sich das gesamte Fördersystem in Bewegung befindet oder
dies zu ermöglichen, wenn das Fördersystem in bezug auf
den Grubenboden in Ruhe ist.
Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung be
steht darin, eine Fördereinrichtung mit einem verbesser
ten Zugantriebssystem zur Bewegung des mobilen Gelenk-
bzw. Gliederfördersystem entlang des Grubenbodens ent
weder geradlinig oder entlang Kurven enthaltender Wege
zu schaffen, während gleichzeitig jedwede Klemm- oder
andere schädliche Kräfte, die normalerweise mit einem
starren Teil bei horizontal oder vertikal gebogenen
Transportwegen verbunden sind oder aus ihnen resultie
ren, beseitigt sind.
Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung be
steht darin, ein Fördersystem zu schaffen, das ein
flexibles Zugantriebssystem aufweist, das in der Lage
ist, um horizontale und/oder vertikale Kurven geführt zu
werden, während es einen festen langgestreckten Weg
innerhalb einer Grube folgt und wobei das Abgabeende
seitlich neben einem stationären Förderer bzw. einer
Transporteinrichtung bleibt, wenn das Fördersystem sich
vorwärts bewegt.
Zur Lösung dieser und weiterer Aufgaben ist erfindungs
gemäß ein Fördersystem vorgesehen, das aus einer Mehr
zahl von hintereinander angeordneten Rahmenteilen
besteht, die untereinander durch eine Gelenkverbindung
verbunden sind, so daß sich jedes Rahmenteil universell
relativ zu dem nächsten Rahmenteil bewegen kann und der
gesamte Zug an Rahmenteilen sich gemeinsam entlang eines
Kurven enthaltenden Weges bewegen kann. Jedes der Rah
menteile begrenzt einen Öffnungsbereich, der sich in
Längsrichtung durchgehend erstreckt und der eine Ein
richtung zur Lagerung eines umschlingenden Förderbandes
aufweist, das sich in Längsrichtung innerhalb des Öff
nungsbereiches des Förderzuges erstreckt und oberhalb
des Gleis- oder Schleppkettensystems bzw. Raupenketten
systems angeordnet ist, das sich gleichfalls an den
Rahmenteilen befindet. Anfänglich ist das gesamte be
wegliche Fördersystem eng neben dem festen Transport
system angeordnet. Wenn das bewegliche Fördersystem
fortschreitet, bewegt sich ebenfalls dessen Abgabeende
fort, bleibt jedoch stets in einer seitlichen, neben
einanderliegenden Anordnung zu dem festen Wegförderer.
Eine Hopper- und Übergabevorrichtung übergibt das
Material, das durch das bewegliche Fördersystem ge
führt wird, kontinuierlich an das feste Fördersystem.
An den jeweiligen Enden benachbarter Rahmenteile sind
Abschnitte vorgesehen, die die Gelenkverbindung bilden
und die hierdurch die benachbarten Rahmenteile verbin
den und eine universelle Bewegung eines Rahmenteiles
relativ zu seinem nachfolgend benachbarten Rahmenteil
gestatten.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der För
derzug durch das untere Trum einer Raupenkette oder
Spuranordnung gelagert, die in der Lage ist, den Förder
zug entlang des Grubenbodens anzutreiben.
An den Enden der benachbarten Rahmenteile sind Aufbauten
vorgesehen, die zusammenwirken, um wahlweise die Längs
bewegung benachbarter Kettenteile relativ zueinander
während ihrer Längsbewegung zu begrenzen. Andere Aufbau
ten werden verwendet, um horizontale, vertikale oder
Drehbewegungen der Rahmenteile gegeneinander zu verhin
dern, um sowohl den Tragriemen als auch die Raupenket
tenanordnungen zueinander in zuverlässiger, richtiger
Ausrichtung zu halten. Das gelenkige Fördersystem wird
entlang des Grubenbodens durch eine Zugkraft-Antriebs
einrichtung bewegt, die an zumindest einem Rahmenteil
angeordnet ist und in der Lage ist, die Laufketten- oder
Raupenkettenanordnung oder -anordnungen anzutreiben.
Die Raupenkettenanordnungen bestehen aus Gliedern, die
durch Kettenräder angetrieben werden, um hierdurch das
Fördersystem von Ort zu Ort zu bewegen. Die Glieder sind
so ausgebildet, daß Raupenkettenauflagen fest an den
Kettengliedern angeordnet werden können.
Die hierin dargelegte, bevorzugte Ausführungsform des
Fördersystems enthält eine Reihe von ausgezeichneten
Merkmalen zur Erleichterung des Transports von Material
von einem ersten Ort, wie z. B. einem Ort, wo ein konti
nuierlich arbeitendes Abbaugerät arbeitet, zu einem
zweiten Ort, wie z. B. einem Ort, wo das Aufnahmeende
eines zweiten Förderers angeordnet ist, wobei der För
derweg, der zwischen dem ersten und dem zweiten Ort zu
durchlaufen ist, horizontale und/oder vertikale Kurven
enthält.
Während diese ausgezeichneten Merkmale insbesondere vor
gesehen sind, um Materialien entlang gekrümmter Bahnen,
wie sie bei Untertageabbau auftreten, zu bewegen, ist
deutlich, daß einige dieser Merkmale einzeln oder ge
meinsam auch bei Übertagefördersystemen zur Förderung
von Materialien entweder entlang geradlinien oder Kurven
enthaltenden Wegen angewandt werden können, ebenso wie
sie für herkömmliche flexible Übertage- und Untertage
förderer verwendet werden können, um diese zu verbes
sern.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungs
beispieles und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert.
In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines Fördersystems, das
die Grundprinzipien der vorliegenden Er
findung zeigt, in schematischer Dar
stellung;
Fig. 2A eine Seitenansicht (Teilansicht) des
Abgabeendes des Fördersystems;
Fig. 2B eine Seitenansicht (Teilansicht) des
Ausgabeendes des Fördersystems;
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines
typischen Rahmenteiles;
Fig. 3A eine Draufsicht eines Kupplungssystems
zwischen benachbarten Rahmenteilen;
Fig. 3B eine Seitenansicht, teilweise im
Schnitt, des Verbindungssystems nach
Fig. 3A;
Fig. 4 eine Draufsicht des Fördersystems nach
der vorliegenden Erfindung, wobei das
Förderband weggeschnitten ist;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines
Abschnittes der Raupenkette und Unter
lagen nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Raupenkette und
Unterlage, gezeigt in Fig. 5;
Fig. 7 eine Druntersicht der Raupenkette und
Unterlage, gezeigt in Fig. 6;
Fig. 8 eine Seitenansicht des Förderzuges nach
der vorliegenden Erfindung mit dem An
triebssystem für die Raupenkette;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung des
Antriebskettenrades und der Kette nach
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Antriebsrahmen
teiles mit dem Antriebskettenrad nach
Fig. 9;
Fig. 11 einen Querschnitt des Kettenrades,
gezeigt in Fig. 9, entlang der Linie
11-11;
Fig. 12 eine Schnittdarstellung des Rahmen
teiles, das das Antriebssystem nach der
vorliegenden Erfindung enthält;
Fig. 13 eine Darstellung des Übergabebereiches
zwischen den Förderern nach der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 14 eine Draufsicht des Übergabebereiches
nach Fig. 13.
In der nachfolgenden Beschreibung wird darauf hingewie
sen, daß solche Begriffe wie "vorwärts", "rückwärts",
"links", "rechts", "aufwärts" und "abwärts" und dgl. zur
Vereinfachung der Beschreibung und nicht in einem be
grenzenden Sinne gewählt sind.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen und insbesondere auf
die Fig. 1 bis 4 ist in diesen ein Fördersystem gezeigt,
das einen mobilen Gelenk- bzw. Gliederförderer enthält,
der so ausgelegt ist, daß er oberhalb einer endlosen
Raupenkette montiert ist und wobei Förderer und Raupen
kette so beschaffen sind, daß sie kurvenförmige Wege
durchlaufen können. Dieses Fördersystem ist allgemein
durch das Bezugszeichen 10 bezeichnet und bildet ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung.
Wie in den Fig. 1 bis 4 gezeigt ist, enthält das
Fördersystem 10 allgemein einen Gelenk- bzw. Glieder
förderer, nachfolgend Gelenkförderer genannt, der all
gemein mit 11 bezeichnet, ein im Umlauf bewegbares
Förderband 12 aufweist, das durch einen Zug von Rahmen
teilen 14 gelagert ist, die in Reihe miteinander verbun
den sind und das Förderband 12 entlang der gesamten
Längserstreckung des Zuges unterstützen. In dem bevor
zugten Ausführungsbeispiel hat der Förderzug ein Abgabe
ende 16 und ein Materialaufgabeende 18 am dem Abgabeende
16 gegenüberliegenden Ende.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthält das Auf
nahmeende oder Aufgabeende 18, eine Steuereinrichtung,
um den fortschreitenden Förderzug eines bestimmten,
langgestreckten Weges innerhalb der Grube gerichtet
vorwärts zu bewegen. Steuereinrichtungen können auch am
Abgabeende 16 vorgesehen sein, um das Fördersystem 10
während eines Rückzuges von der Abbaufläche zu steuern.
Jedes Rahmenteil 14 lagert außerdem eine oder mehrere im
Umfangslauf bewegbare Raupenkettenanordnungen 20, die im
allgemeinen vertikal unterhalb des Förderbandes 12 ange
ordnet sind.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist normalerweise ein sta
tionäres Abbauförderband 22 innerhalb der Grube vorge
sehen, um das Material, das durch das Abgabeende 16 des
Fördersystems bereitgestellt wird, aufzunehmen. Ein Ver
fahren und eine Anordnung der tatsächlichen Übergabe des
Materials vom Förderband 12 auf das Transportband 22
werden im einzelnen weiter unten dargelegt.
Nur zu Illustration und als Beispiel wird darauf hinge
wiesen, daß eine bevorzugte Ausführungsform des um
schlingenden Förderbandes 12 von einer Art ist, wie sie
ursprünglich in der US-PS 43 87 801, "Conveyor Belt"
(Merle Hoover) dargestellt ist. Dieses Förderband ist
ein vorgegeben dehnbares Band, das aus einem dehnbaren
elastischen Material besteht, das die Fähigkeit hat, auf
einen Wert von bis zu 10% vorgedehnt oder gelängt zu
werden, um die Spannung innerhalb des Bandes aufrecht
zuerhalten, wenn es um Kurven läuft. Es ist erforder
lich, die Dehnung des Bandes zu steuern und zu begren
zen, und verschiedene Verfahren sind vorgeschlagen wor
den, um die Dehnung des Fördergurtes zu begrenzen. Sol
che Verfahren sind allgemein dargestellt in der US-PS
42 82 971 "Conveyor Belt Chain and Method for its Use"
(H. R. Becker) und US-PS 44 74 289 "Control Member for
an Elongatible Conveyor Belt" (N. W. Densmore). Die
Offenbarung dieser Patente wird hierdurch unter Bezug
nahme mit zum Gegenstand der Offenbarung der vorlie
genden Patentanmeldung gemacht.
Wie oben erläutert, ist eine Mehrzahl von Rahmenteilen
14 in Reihe miteinander verbunden, um das langgestreck
te Fördersystem 10 zu bilden. Wie aus den Fig. 3, 4 und
5 ersichtlich ist, weisen die Rahmenteile 14 einen
Bodenabschnitt 30 auf, der einen Teil einer Raupen
kettenanordnung 20 lagert und, in bestimmten Abständen,
die verschiedenen Antriebskomponenten für diese Ketten
anordnung. Außerdem lagert der Bodenabschnitt 30 des
Rahmenteiles 14 einen oberen Abschnitt 32, der die La
gerungselemente für das im Umlauf bewegbare Förderband
12 enthält.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht der
Bodenabschnitt 30 aus drei Abschnitten. Die zwei äußeren
Abschnitte 34 und 36 dienen als Abstützung des oberen
Abschnittes 32. Ein zentraler Abschnitt 38 wird verwen
det, um die oberen und unteren Raupenplatten 40 und die
Antriebskette 44 zu lagern und zu führen. Die Kombina
tion der oberen und unteren Raupenplatten 40 und der An
triebskette 44 bildet die Raupenkettenanordnung 20.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Raupenan
triebskette 44 in einer endlosen Schleife von horizon
talen und vertikalen Gliedern gebildet, wobei jede Rau
penplatte 40 mit alternierenden vertikalen Gliedern der
Kette in Reihe entlang der gesamten Länge des Förder
zuges verbunden ist. In dem bevorzugten Ausführungsbei
spiel besteht jede Raupenplatte 40 aus zwei Teilen, die
an der Kette 44 durch ein vertikal orientiertes U-förmi
ges Kettengliedteil 43 gelagert sind, das in der Kette
44 alternierend, d. h. im Wechsel mit im wesentlichen
horizontal orientierten Kettengliedern 45 vorgesehen
ist. Das U-förmige Teil 43 besteht aus einer umformtech
nisch hergestellten, insbesondere geschmiedeten Platte
141, typischerweise mit einer Dicke von 25,4 mm. Die
Platte 1 hat zwei Ausnehmungen 145 und 147, die benach
barte Kettenglieder 45 aufnehmen. Die Ausnehmungen 145
und 147 sind in ihrem Durchmesser geringfügig größer als
der Durchmesser "d" des Kettengliedes 45 und sind in
Längsrichtung der Kette langgestreckt (Langlochform), um
es der Kette zu gestatten, zusammenzubrechen, wenn sie
nicht unter Zugspannung steht. Die Platte 141 hat auch
zwei Öffnungen 149 und 151, die es ermöglichen, daß
jedes Teil der Raupenplatte 40 an jeder Seite der Platte
141 mit dieser verschraubt werden kann.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Paar
Sechskantschrauben 153 und 155 verwendet, um jedes Teil
der Raupenplatte 40 an der jeweiligen Seite der Platte
141 des Gliedes 43 zu befestigen. Jedes Teil der Raupen
platte 40 hat eine Ausnehmung 157, die im Oberteil der
Raupenplatte 40 ausgenommen ist, um die Schlüsselfläche
sowohl des Sechskantkopfes der Schrauben 153 und 155 als
auch der Sechskantmutter, die jeweils auf den Gewindeab
schnitt der Schrauben 153 und 155 aufgeschraubt ist,
aufzunehmen. Die Ausnehmung 157 ist in bezug auf die
Schraubenlöcher 159 und 161 in jedem Teil der Raupen
platte 40 so dimensioniert, daß der Abstand vom Schei
telpunkt jeder Seite des Schraubenkopfes zur Schrauben
achse kleiner ist als der Abstand der Oberkante der Aus
nehmung 157 zur Oberseite 163 der Raupenplatte 40. Der
Abstand von der Schraubenmitte zur flachen Schlüsselan
griffsfläche am Schraubenkopf (oder der Mutter) ist ge
ringer als der Abstand zur Oberseite der Ausnehmung 157,
so daß der Schraubenkopf und Sechskantmutter in die Aus
nehmung 157 eingesetzt werden können, aber sich nicht
drehen können. Die horizontalen Kettenglieder 45 der
Kette 44 wirken mit den U-förmigen Teilen 43 zusammen,
wenn die Kette 44 gespannt ist, um hierdurch jede Rau
penplatte 40 mit gleicher Geschwindigkeit wie die An
triebskette 44 entlang deren Laufrichtung zu bewegen.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel greifen die hori
zontal orientierten Kettenglieder 45 in ein Spezial
kettenrad 170 ein. Das Kettenrad 170 ist so gestaltet,
daß es in Umfangsrichtung jedes Ende der Kette 44 an
treibt und ist speziell ausgebildet, um zumindest ein
Kettenglied 45 stets mitzunehmen und hierdurch das
Kettenglied für zumindest einen Teil der Umdrehung des
Kettenrades 170 mitzunehmen. Wie aus Fig. 11 ersichtlich
ist, treten bei Rotation des Kettenrades 170 in Folge
Kettenglieder 45 in Eingriff mit ein Kettenrad 170,
werden angetrieben und verlassen das Kettenrad 170
wieder. Die vertikalen Kettenglieder 43, die abwechselnd
mit den horizontalen Kettengliedern 45 angeordnet sind,
laufen frei rundum das Kettenrad 170 und werden nicht
unmittelbar durch dieses angetrieben.
Um die horizontalen Kettenglieder 45 anzutreiben, hat
das Kettenrad 170 Taschen 271 ausgebildet, die der
Außenfläche des Kettengliedes 45 entsprechen, um hier
durch glatt mit dem Kettenglied 45 in Eingriff und außer
Eingriff zu gelangen. Die Kraft wird von den Taschen auf
dem Kettenrad 170 übertragen, die den nach außen ge
wandten Endabschnitt des Kettengliedes lagern. Zwischen
den Taschen hat das Kettenrad axiale Ausschnitte 273, um
einen Zwischenraum für die vertikalen Glieder 43 zu
schaffen. Seitlich jeder Tasche 271 hat das Kettenrad
170 einen U-förmigen Ausschnitt 275, um zu er
möglichen, daß Schmutz- und Kohleteilchen sich von der
Innenfläche des Kettenrades 170 entfernen können.
In der bevorzugten Ausführungsform stützt jeder Boden
abschnitt 30 des Rahmenteiles 14 ein Paar Oberlauf
schienen 46 und ein Paar Bodenlaufschienen 48. Wie am
besten aus Fig. 4 ersichtlich, erstrecken sich die
Laufschienen 46 und 48 über die Endabschnitte 50 und 52
des Bodenabschnittes 30 hinaus. Die Laufschienen 46 und
48 werden durch zwei Paar Anschlagplatten 54 und 56 (verdeckt) ab
gestützt. Jedes Paar Anschlagplatten 54 ist an gegen
überliegenden Seiten des Mittelabschnittes 38 mit dem
jeweiligen Endabschnitt 50 des Bodenabschnittes 30 ver
schweißt. Jede Anschlag- oder Lagerungsplatte 56 ist
fest mit dem Endabschnitt 52 des Bodenabschnittes 30 im
Anschluß an dessen Mittelabschnitt 38 angeordnet. In der
bevorzugten Ausführungsform sind die Laufschienen 46 und
48, die den Endabschnitten 50 und 52 zugeordnet sind,
versetzt angeordnet, so daß die oberen und unteren Lauf
schienen 46 und 48 benachbarter Rahmenteile 12 mitein
ander in Eingriff sind, um hierdurch eine kontinuier
liche Lagerung für die oberen und unteren Raupenplatten
40 zu schaffen.
Außerdem sind in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel die
Anschlagplatten 54 und 56 so ausgelegt, daß sie mit be
nachbarten Anschlagplatten 54 oder 56 des benachbarten
Rahmenteiles 14 in Eingriff gelangen, um eine Seitenver
satzbewegung zwischen benachbarten Rahmenteilen 14 zu
begrenzen. Die Begrenzung einer horizontalen Winkelbe
wegung zwischen benachbarten Rahmenteilen 14 wird durch
eine Bolzen-Schlitz-Anordnung geschaffen, die am besten
aus Fig. 4 ersichtlich ist. Ein Bolzen 60 ist an der
Anschlagplatte 54 befestigt und vertikal angeordnet, um
in einen Schlitz 62 und die Anschlagplatte 56 einzu
greifen. In der bevorzugten Ausführungsform ist die
Bolzen-Schlitz-Anordnung ungefähr in gleichem Abstand
von der Ober- und Unterseite der Anschlagplatten 54 und
56 entfernt angeordnet.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Bolzen 60
innerhalb des Schlitzes 62 mittig angeordnet, wenn die
Rahmenteile 14 in einer geraden Linie ausgerichtet sind.
Wenn der Förderzug um eine horizontale Kurve läuft, wird
die Winkelbewegung in der Horizontalebene zwischen be
nachbarten Rahmenteilen 14 in jeder Richtung begrenzt,
indem der Bolzen 60 an einem Ende 64 des Schlitzes 62
anschlägt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel be
trägt die zugelassene Winkelbewegung zwischen benachbar
ten Rahmenteilen 14 ungefähr 5° in jeder Richtung. Es
wird darauf hingewiesen, daß es ungeachtet der Tatsache,
daß hier der Bolzen 60 als in seiner Anordnung vertikal
beschrieben ist, der Bolzen 60 ebenso leicht in hori
zontaler Richtung orientiert sein könnte, ohne daß hier
durch ein Verlust an Flexibilität zwischen den Rahmen
teilen 14 einträte.
Die vorbeschriebene Bolzen-Schlitz-Anordnung 60, 62 be
grenzt ebenso die Rollbewegung (um eine Längsachse), die
zwischen benachbarten Rahmenteilen 14 zugelassen wird.
Diese Begrenzungsfunktion wird durch die Breite des
Schlitzes 62 gegenüber dem Durchmesser des Bolzens 60
gesteuert. Die Differenz zwischen der Breite des
Schlitzes 62 und dem Durchmesser des Bolzens 60 gestat
tet ungefähr 2,5° an Rollabweichung zwischen benachbar
ten Rahmenteilen 14. In der bevorzugten Ausführungsform
bedeutet dies, daß die Differenz zwischen der Breite des
Schlitzes 60 und dem Durchmesser des Bolzens 60 ungefähr
25,4 mm (1′′) beträgt. Diese Rollbegrenzung ist wegen
des üblichen Zustandes des Grubenbodens erforderlich,
der im allgemeinen sehr uneben ist.
In der bevorzugten Ausführungsform ist der Mittelab
schnitt 38 des Bodenabschnittes 30 mit Kettenführungen
versehen, wobei allgemein die obere Kettenführung mit 70
und die untere Kettenführung mit 72 bezeichnet ist. Jede
Kettenführung 70, 72 besteht aus einem Paar identischer
Führungsteile 74 und 76. In der bevorzugten Ausführungs
form erstreckt sich jedes Führungsteil 74, 76 über die
Endplatten 50, 52 des Bodenabschnittes 30 in einem aus
reichenden Maße hinaus, um die Kette in dem Raum zwi
schen zwei benachbarten Rahmenteilen 14 abzustützen und
als Anschlag zu wirken, wie nachfolgend noch beschrieben
wird. Die bevorzugten Kettenführungen 70 und 72 sind von
kreuzförmiger Gestalt, so daß die aufeinanderfolgenden
Kettenglieder der Antriebskette 30 parallel aber jeweils
rechtwinklig zu dem unmittelbar benachbarten Kettenglied
gehalten werden. Diese Gestaltung gibt der Kette 44 eine
Zwangsführung, die die Kettenglieder daran hindert, sich
nach oben oder seitwärts zu verlagern oder sich zu ver
drehen.
Der zentrale oder Mittelabschnitt 38 lagert außerdem ein
sich in Längsrichtung erstreckendes Kraftübertragungs
teil 78. In der bevorzugten Ausführungsform ist das
Kraftübertragungsteil 78 ein Rohr, das durch die End
plattenteile 50 und 52 hindurchgeht und hierdurch fest
gelagert wird. Wie in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist,
weist jedes Ende des Rohres 78 die erforderliche Ver
bindung auf, um eine Universalgelenk-Verbindung mit
einem benachbarten rohrförmigen Teil zu bilden, das
einem benachbarten Rahmenteil 14 angehört. In dieser
bevorzugten Ausführungsform hat das Rohr 78 ein erstes
Ende mit einem Gabelkopf 79 und ein zweites Ende mit
einer Kugelgelenkanordnung 81. Wenn die benachbarten
Rahmenteile 14 miteinander durch einen Bolzen 83 ver
bunden sind, greifen die gegenüberliegenden Enden der
benachbarten Rohre 78 kupplungsartig ineinander, so daß
sie über eine Gabelkopf-Kugelgelenkverbindung mitein
ander verbunden sind und hierdurch eine Universal-
Gelenkverbindung geschaffen ist. Die Universal-Gelenk
verbindung gestattet selbstverständlich eine univer
selle Beweglichkeit zwischen benachbarten Rahmenteilen
14 und auch die Übertragung von Längskräften (Zug und
Druck) zwischen den Rahmenteilen 14.
Das rohrförmige Teil 78 kann aus teleskopartig inein
ander angeordneten Teilen (nicht gezeigt) bestehen, so
daß eine Verlängerung des rohrförmigen Teiles 78 mög
lich ist, die einen Durchhang sowohl im Förderband 12
als auch der Antriebskette 44 aufnehmen kann, wenn
Verschleiß bezüglich dieser Teile auftritt. Eine Bolzen
anordnung würde verwendet werden, um die Teleskopelemen
te des Teiles 78 in ihrer ausgedehnten Lage zu verrie
geln.
Die Universal-Gelenkbewegung zwischen den Rahmenteilen
14 wird in vertikaler Richtung durch die Kettenführun
gen 70 und 72 begrenzt. In dem bevorzugten Ausführungs
beispiel erstrecken sich die Kettenführungen innerhalb
eines bestimmten Abstandes voneinander, um die verti
kale Winkelverlagerung zwischen benachbarten Rahmen
teilen 14 auf ungefähr 6° zu begrenzen. Die 6°-Begren
zung würde die maximale Winkelverlagerung zwischen
benachbarten Rahmenteilen 14 festlegen, wenn sich der
Förderzug nach oben oder unten entlang einer geneigten
Oberfläche bewegt. Wie leicht ersichtlich ist, würde die
obere Kettenführung 70 die Begrenzung bestimmen, wenn
sich der Förderer 10 entlang einer aufwärts geneigten
Bahn bewegt, und die Kettenführung 72 würde die Begren
zung bilden, wenn sich der Förderer 10 abwärts entlang
einer nach unten geneigten Bahn bewegt.
In der bevorzugten Ausgestaltung ist der Gelenkpunkt der
Universalverbindung zwischen den Enden 80 und 82 des
Rohres 78 sowohl vertikal als auch in Längsrichtung in
Übereinstimmung mit den Bolzen 60, die an jeder der
Anschlagplatten 56 vorgesehen sind. Diese Anordnung er
möglicht es, daß die Grenzen sowohl für die Verdreh- als
auch Horizontalbewegung des Förderers 10, wie oben er
läutert, unabhängig von der Vertikalneigung zwischen
benachbarten Rahmenteilen 14 sind, d. h. von der
Verlagerung, die auftritt, wenn das vordere Rahmenteil
14 eine Aufwärtsbewegung entlang einer geneigten
Oberfläche beginnt.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist jede Raupen
kette an ihren Enden durch eine Reihe von Aufnahmerah
menteilen 14 a angetrieben, die ein oder zwei Antriebs
einrichtungen enthält, wobei der Abstand der Antriebs
rahmenteile 14 a durch die Abbaubedingungen bestimmt
wird. Im allgemeinen sind die Antriebsrahmenteile 14 a
voneinander 9 bis 12 m entfernt und stimmen in ihrem
Abstand mit der Länge jeder einzelnen Raupenkettenan
ordnung 20 überein.
Während in einem Förderzug von z. B. 120 m 8 oder 10
Antriebe vorgesehen sein können, wird hier nur ein
solcher Antrieb in Verbindung mit einem Rahmenteil 14 a
erläutert.
Die Raupenkettenanordnung 20 kann entweder aus einer
kontinuierlichen Kette bestehen oder kann aus einer
Mehrzahl von getrennten Kettenanordnungen 20 aufgebaut
sein. In einem typischen, etwa 120 m langen Förderer
könnte entweder eine Kettenanordnung 20 von ungefähr 240
m Länge oder eine Reihe von Kettenanordnungen 20 verwen
det werden. Z. B. wären acht Kettenanordnungen 20 erfor
derlich, wenn z. B. eine in geschlossener Schleife je
weils 15 m lange Kettenanordnungen 20 verwendet würden.
Jede Kettenanordnung 20 hätte eine gesamte Kettenlänge
von ungefähr 30 m. Während es möglich ist, etwas Platz
zwischen benachbarten Kettenanordnungen zu lassen, soll
te dieser Raum, in dem keine Antriebskräfte wirken, so
klein wie möglich gehalten werden, da die nicht abge
stützten Rahmenteile am Boden schleifen würden. Um ein
Ausbauchen des Förderbandes bei der Umlenkung bzw. bei
der Führung um Kurven zu vermeiden, ist es auch erfor
derlich, das Raupenketten-Antriebssystem für im wesent
lichen die gesamte Länge des wie oben näher erläuterten
Förderzuges unterhalb des Förderriemens 12 anzuordnen.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel betragen die Ab
stände zwischen dem Mitten benachbarten Raupenplatten 40
ungefähr 30,5 bis 35,5 cm, wobei jede Raupenplatte 40
aus Stahlguß mit einer Breite von ungefähr 14 cm und
einer Höhe von ungefähr 2,5 cm besteht. Das Antriebs
rahmenteil 14 a, das den Kettenantrieb enthält, ist in
seinem Aufbau ähnlich dem Rahmenteil 14, das oben er
läutert wurde, ist jedoch ungefähr doppelt so breit, um
darin die zwei Kettenantriebe aufzunehmen, so daß hier
nachfolgend nur die Unterschiede erläutert werden. In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, in dessen Rahmen
zwei Umfangskettenantriebe in einem Rahmenteil 14 a auf
genommen sind, besteht das Rahmenteil 14 a aus zwei
Rahmenteilen 14, die entlang von Platten 260 und 262
durch Schrauben 197 miteinander verschraubt sind. Wäh
rend der Hauptunterschied darin besteht, daß das Rahmen
teil 14 a die Antriebskettenräder und die Antriebsein
richtungen enthält, die erforderlich sind, um die beiden
Kettenräder anzutreiben, wird darauf hingewiesen, daß in
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel das letzte Antriebs
kettenrad und der zugehörige Motor allein in einem
Standard-Rahmenteil 14 aufgenommen sind, das fest an der
Aufgabe-Abgabe-Übergabeeinrichtung befestigt ist.
Wie aus Fig. 10 ersichtlich, nimmt der Bodenabschnitt 30
des Antriebsrahmenteiles 14 a, das die Antriebsketten
räder 170 enthält, einen Motor 350 und ein Planetenrad
getriebe 352 auf, die miteinander durch eine Eingangs
welle 354 verbunden sind (siehe auch Fig. 12). Das Pla
netenradgetriebe 352 enthält eine Abtriebswelle 356, die
das Kettenrad 170 antreibt. Während in der bevorzugten
Ausführungsform das Getriebe ein Planetenradgetriebe
ist, kann irgendein geeignetes Reduktionsgetriebe ver
wendet werden, um das Kettenrad 170 anzutreiben.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Motor 350
ein Wechselstrom-Elektromotor mit einer Ausgangsleistung
von ungefähr 10 PS. Es kann jedoch irgendeine geeignete
Antriebsquelle verwendet werden, wie z. B. eine hydrau
lische oder pneumatische Antriebsquelle.
Wie oben angegeben, sind die Rahmenteile 14 a, die An
triebseinheiten enthalten, in vielerlei Hinsicht iden
tisch mit den Rahmenteilen 14, die oben beschrieben wur
den. Es wird darauf hingewiesen, daß das Kraftübertra
gungsteil 78 entfernt ist und durch zwei sich in Längs
richtung erstreckende Platten 160 und 162 und durch quer
verlaufende Mittelplatten 260 und 262 ersetzt ist. Die
Platten 160, 162, 260 und 262 sind nicht nur als Kraft
übertragungsteile in Richtung der Längsachse des Rahmen
teiles 14 a wirksam, sondern dienen jeweils auch sowohl
zur Montage der Motoren als auch der Getriebeeinheiten
350 bzw. 352.
Die Universalgelenk-Verbindungsteile 79 und 81 sind an
die Rahmenteile 14 a direkt, und zwar an deren Endplatten
50 und 52 angeschweißt, und nicht den Enden 80 und 82
des Kraftübertragungsteiles 78 zugeordnet, wie dies im
Falle der anderen Rahmenteile 14 der Fall ist. Es wird
darauf hingewiesen, daß in dem bevorzugten Ausführungs
beispiel die Antriebselemente, die für jedes der oben
beschriebenen Kettenradsysteme verwendet werden, in das
Standardmaß von ca. 61 cm Länge hineinpassen, das für
die bevorzugten Rahmenteile 14 angewandt wird. Daher
passen die einzelnen Endantriebe für die letzten der
Raupenketten-Antriebsanordnungen 20 innerhalb des För
derzuges in ein einzelnes Rahmenteil 14 a. In dem bevor
zugten Ausführungsbeispiel umfaßt das Antriebsrahmen
teil 14 a des Doppelantriebssystems, gezeigt in den
Fig. 8 und 10, zwei Standardrahmenteile 14, die durch
Schrauben 197 durch Platten 260 und 262 miteinander ver
schraubt sind.
Wie am besten aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich, hat
jedes Rahmenteil 14 einen oberen Abschnitt 32, der so
aufgebaut ist, daß er eine Öffnung begrenzt, die sich im
wesentlichen in Längsrichtung durch den Förderzug hin
durch erstreckt. Innerhalb dieser Öffnung enthält der
obere Abschnitt 32 jedes Rahmenteiles 14 eine Befesti
gungseinrichtung zur Lagerung des umschlingenden Förder
bandes 12 innerhalb des durchgehenden Öffnungsbereiches
des Förderzuges. Da, wie oben angegeben, alle Rahmen
teile 14 gleich sind, mit Ausnahme der Rahmenteile 14 a,
die die Antriebe für die Kette 44 enthalten, wird nach
folgend nur eines erläutert. Die Ausbildung des Förder
riemens 12 wird nachfolgend noch im einzelnen erläutert.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, enthält der obere Abschnitt
32 jedes Rahmenteiles 14 linke und rechte Förderband-
Lagerteile 100 und 102. Die Lagerteile 100 und 102 sind
mit den äußeren oder Seitenabschnitten 34 und 36 des
Bodenabschnittes 30 verschraubt. Direkt über dem Boden
abschnitt 30 ist zwischen den Lagerteilen 100 und 200
ein im wesentlichen offener Bereich gebildet.
Eine Mehrzahl von Walzen bildet die Einrichtung, die an
jedem Rahmenteil 14 vorgesehen ist, um den Umfangs-
Förderriemen 12 innerhalb des offenen Bereiches der
Lagerungsstruktur des Förderzug beweglich zu lagern.
Eine obere Reihe von Walzen ist vorgesehen, um den
oberen Zug 12 a des Förderbandes 12 zu lagern, und eine
untere Reihe von Walzen ist vorgesehen, um den unteren
Zug 12 b des Förderbandes 12 zu lagern.
Kantenrollen 104 und 106 sind jeweils an Halteklammern
108 und 109 montiert, die quer zum Bodenabschnitt 30
vorgesehen sind, um hierdurch die Kantenrollen 104 und
106 zu lagern. Die Halteklammern 108, 109 sind auf
irgendeine günstige Weise mit den äußeren bzw. Endab
schnitten 34, 36 des Bodenabschnittes 30 verbunden. In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Paar Förder
band-Lagerwalzen 112 und 114 ebenfalls durch und inner
halb der Klammer 108, 109 gelagert.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der obere Zug
12 a des Förderbandes 12 durch jeweilige linke und rechte
Muldenwalzen 116 und 118 sowie eine zentral angeordnete,
hantelartige Leerlaufwalze 120 gelagert. Wie aus Fig. 3
ersichtlich, sind die Muldenwalzen 116 und 118 unter
einem bestimmten Winkel in bezug auf die hantelartige
Leerlaufwalze 120 angeordnet, um dem oberen Förderzug
12 a eine muldenförmige Konfiguration zu geben und diese
aufrechtzuerhalten. Die Muldenwalzen 116 und 118 werden
durch ein Paar Lagerungsklammern 122 und 124 in dieser
bestimmten Winkellage gehalten.
Um den oberen Zug 12 a des Förderbandes 12 in Arbeitslage
auf den Muldenwalzen 116 und 118 sowie der hantelförmi
gen Leerlaufwalze 120 zu halten, ist jedes Rahmenteil 16
mit einer jeweiligen linken und rechten oberen Kanten
rolle 126 und 128 versehen. Die Kantenrolle 126 wird auf
der Halteklammer 122 gelagert, und die Kantenrolle 128
wird durch die Klammer 124 abgestützt. Wie aus Fig. 3
ersichtlich, rotieren die linke und rechte Kantenrolle
126, 128 um eine Achse, die im wesentlichen rechtwinklig
zur Drehachse der Muldenwalzen 116 und 118 orientiert
ist. Diese Orientierung der Kantenrollen 126, 128
schafft eine Rollenlagerung für die Kante des Förder
bandes 12 und minimiert den Abrieb.
Die hantelförmige Walze 120 ist so geformt, um Raum für
Dehnungsbegrenzer zu lassen (beschrieben in US-PS
44 74 289), die die Verlängerung des Förderbandes 12
steuern. Die Kantenrollen 104 und 106 übernehmen für den
unteren Zug 12 b des Förderbandes 12 die gleiche Funktion
wie die Kantenrollen 126 und 128.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Förder
band 12 an jedem Ende des sich in Längsrichtung er
streckenden Förderzuges durch einen Elektromotor und ein
Getriebe (nicht gezeigt) angetrieben. Die Einzelheiten
dieses Antriebes werden in der US-PS 43 39 031 in den
Fig. 21 bis 23 gezeigt und werden durch unbedingte Be
zugnahme hiermit zum Bestandteil der Offenbarung der
vorliegenden Beschreibung gemacht. Wie ersichtlich, gibt
es dort eine Anzahl bekannter Verfahren zum Antrieb
eines umlaufenden Förderbandes die auch bei dem Förder
zug nach der vorliegenden Erfindung angewandt werden
können.
In der hier bevorzugten Ausführungsform ist der Förder
zug normalerweise zwischen ca. 60 und ca. 155 m lang,
obwohl jede geeignete Länge eingesetzt werden kann,
solange eine ausreichende Antriebskraft zum Antrieb so
wohl der Raupenkette als auch des Förderriemens zur Ver
fügung steht. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat
jedes Rahmenteil 14 eine Länge von ungefähr 61 cm, wobei
diese Länge sich in Richtung der Längsausdehnung des
Förderzuges erstreckt und zwischen den Mitten benach
barter U-Verbindungsglieder gemessen ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß nicht jedes Rahmenteil
14 unbedingt Lagerungsmittel für den Förderriemen 12 und
die Raupenkettenanordnung 20 aufweisen muß, solange eine
ausreichende Abstützung und Lagerung durch diejenigen
Rahmenteile 14 geschaffen wird, die diese Strukturen
aufweisen. Zur Vereinfachung ist bei dem Ausführungsbei
spiel nach der vorliegenden Erfindung jedes Rahmenteil
14 mit solchen Lagerungselementen versehen.
Es wird auch darauf hingewiesen, daß ein Aufnahmesystem
(wie gezeigt in der US-PS 43 39 031, Fig. 2) an jedem
Ende 16 und 18 des Fördersystems 10 verwendet werden
kann, um eine angemessene und richtige Spannung inner
halb des langgestreckten Förderbandes 12 aufrechtzu
erhalten. Ein vergleichbares Spannsystem kann verwendet
werden, um eine angemessene und richtige Spannung in der
Kette 44 jeder Raupenkettenanordnung 20 aufrechtzuerhal
ten, wenn ein Verschleiß zwischen deren Kettengliedern
auftritt.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der vorbeschriebenen
Anordnung erläutert.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Aufgabe
ende 18 in der Lage, sich entlang Kurven enthaltender
Wege in Verbindung mit der Methode des Kammerpfeiler
abbaus im Kohlenbergbau zu bewegen. In der bevorzugten
Ausführungsform haben die kurvenförmigen Förderwege
Kurvenradien von ungefähr 7,5 m. Dies erlaubt die Ver
wendung von 60°-Querschlägen, wie sie für viele Gruben
typisch sind. Es sind selbstverständlich vorteilhaft,
den Kurvenradius eines Gelenk- bzw. Gliederförder
systems 10 möglichst geringzuhalten, um festere Kurven
strecken zu erhalten.
Es ist deutlich, daß das Fördersystem 10, wie es hier
beschrieben ist, ein mobiles Fördersytem schafft, das
gleichzeitig Material von dem Aufgabeende 18 zu dem
Abgabeende 16 fördern kann, während es sich auf dem
Raupenkettenvortriebssystem, wie oben beschrieben, ent
lang eines langgestreckten Weges in einer Untertage
grube vorwärts bewegt. Es wird ferner allgemein darauf
hingewiesen, daß das Aufgabeende 18 in geeigneter Weise,
wie durch Räder 19, gezeigt in Fig. 1, steuerbar sein
kann, um der Bereitstellung von Abbaumaterial, z. B.
durch eine kontinuierliche Abbaumaschine oder ein be
wegliches Mineralzuführungs-Brecherwerk oder auch einer
Mineral-Beladungsmaschine folgen zu können.
Um das Beladen zu erleichtern, kann das Ende 18 mit
einem schütttrichterartigen Rahmenteil 21 versehen sein,
das das Antriebssystem für das Förderband 12 enthalten
könnte. Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist,
kann das Fördersystem kontinuierlich Material von
irgendeiner dieser Bergbaumaschinen aufnehmen, während
das Fördersystem sich gleichzeitig vorwärts oder rück
wärts bewegt.
Nur zum Zwecke der Erläuterung wird nachfolgend der Be
trieb des Fördersystems beschrieben, wie er auftritt,
wenn das Fördersystem einer kontinuierlichen Abbauma
schine folgt.
Eine typische kontinuierliche Abbaumaschine hat einen
Abgabeförderer, der gelenkig ist und von einer Seite
nach der anderen geschwungen werden kann, wenn er das
Material abgibt. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
würde das Fördersystem 10 einen Beschickungstrichter 21
am Aufnahmeende 18 des Förderers verwenden. Das konti
nuierliche Förderband 12 würde sich eine bestimmte
Strecke in den Aufgabetrichter 21 hinein erstrecken, um
das gesamte Material, das durch die kontinuierliche
Abbaumaschine bereitgestellt wird, sicher aufzunehmen
und zu transportieren.
In einer typischen Bergbau-Abbausituation würde sich das
vorgenannte Fördersystem 10 ungefähr über eine Länge von
60 bis 160 m erstrecken, mit zumindest anfänglich dem
größten Teil des Fördersystems in Anordnung entlang dem
Abbauförderband 22. Wenn sich die kontinuierliche Abbau
maschine in die Abbaufläche hineinarbeitet, würde das
Raupenketten-Antriebssystem den Förderer 10 entsprechend
dem Vortrieb der kontinuierlichen Abbaumaschine vorfah
ren oder vorwärts bewegen, so daß der Aufgabetrichter 21
des Eingangsendes 18 stets so angeordnet ist, daß er das
abgebaute Erz oder Flöz vom hinteren Abgabeförderer der
Abbaumaschine aufnehmen kann. In dem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel veranlassen elektrische Steuerungen einen
gleichzeitigen Antrieb (oder Stop) der Mehrzahl von vor
gesehenen Raupenkettenanordnungen.
Der Weg, dem das Fördersystem 10 folgt, ist derjenige
Weg, der durch das steuerbare Aufgabeende 18 vorgegeben
wird. Sollte die kontinuierliche Abbaumaschine eine Ecke
schneiden, um eine Querstrecke herauszuarbeiten, würde
das Fördersystem 10 in gleicher Weise eine Drehung aus
führen, um der kontinuierlichen Abbaumaschine zu folgen.
Das Raupenkettensystem, unabhängig davon, ob es aus
einer Raupenkettenanordnung 20 oder einer Mehrzahl sol
cher Raupenkettenanordnungen 20 besteht, hält die Posi
tion des gesamten Fördersystemes entlang des Weges, der
durch das Aufgabeende 18 vorgezeichnet ist, aufrecht, da
sich nur die oberen Platten der Raupenkette relativ zu
dem Untergrund bewegen. Der untere Zug von Raupenplatten
ist eine Widerspiegelung des Streckenzuges des langge
streckten Weges des Förderers, da diese Platten im
wesentlichen an Ort und Stelle bleiben, wenn sich das
Fördersystem 10 vorwärts bewegt. Wenn sich das Förder
system 10 vorschiebt, nähert sich das Abgabeende 10 dem
Aufgabeendpunkt des festen Förderers 22. Während der
normalen Funktion des Förderzuges würde jedoch dieser
Vorschubpunkt nicht erreicht werden, da das Abtrans
portband 22 dann verlängert werden müßte, um sicher
zustellen, daß die abgebauten Materialien, die von dem
Förderer 10 zugeführt werden, weitergefördert werden.
Es ist jedoch deutlich, daß dann, wenn das Fördersystem
durch die Grube gefahren werden soll, wie z. B. wenn man
die Bewegung des Fördersystems von einem Abschnitt der
Grube zu einem anderen Abschnitt wünscht, dann das
letzte Rahmenteil 14 den Punkt bilden würde, an dem die
letzte Raupenkette den Boden verlassen und das erste
Rahmenteil 14 zunächst dem Aufgabeende 18 stets den
Punkt repräsentieren würde, an dem die Raupenplatte 40
zuerst auf den Grubenboden auftreffen würde. All die
dazwischenliegenden Raupenplatten, die sich (noch) in
Berührung mit dem Grubenboden befinden, würden im
wesentlichen stationär während des Vorschubes des För
derzuges verbleiben, bis das hintere Ende des Förder
systems die einst erste Raupenplatte 40 nach oben führt.
Umgekehrt sind die Raupenplatten 40 des oberen Zuges der
mit der Antriebskette verbundenen Raupenplatten in kon
tinuierlicher Bewegung, bis sie am vorderen Ende des
Förderers nach unten zur Bodenberührung gebracht werden.
Somit ist der Weg oder die Spur, die durch die Raupen
kette gebildet wird, genauso fest, als wenn Schienen auf
dem Grubenboden verlegt wären. Die Vorteile des mobilen
Fördersystems nach der vorliegenden Erfindung im Ver
gleich zu einem mobilen Fördersystem, das Räder verwen
det, sind offensichtlich. Wenn ein Fördersystem unter
Verwendung von Rädern verwendet wird sind keine Mittel
vorhanden um den Förderer auf einem festen Weg zu
halten, wenn er sich vorwärts bewegt. Dies ist insbe
sondere dann der Fall, wenn ein Radfördersystem sich um
eine Kurve bewegt.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, hat nicht jedes Ketten
glied 43 eine mit diesem verschraubte Raupenplatte 40.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, in dem die Form
glieder 43 mit Kettenglieder 45 abwechseln, sind nur die
wechselweise vorgesehenen Formglieder 43 mit an diesen
befestigten Raupenplatten 40 versehen. Es wurde gefun
den, daß die vorerwähnte Spurfunktion der Raupenketten
anordnungen 20 durch die Beseitigung von Zwischenraupen
platten 40 von den Zwischengliedern 43 nicht beeinträch
tigt wird. Selbstverständlich würde sich eine übermäßige
Entfernung zu vieler Raupenplatten 40 von den Zwischen
gliedern 43 als schädlich und dann im Ergebnis als unzu
reichend erweisen, um den Förderzug auf seinem Weg zu
halten.
Wie aus den Fig. 13 und 14 des bevorzugten Ausführungs
beispiels ersichtlich ist, ist das Fördersystem anfäng
lich in enger seitlicher Parallelanordnung mit dem
stationären Fördersystem 22 vorgesehen. Wenn sich das
Aufgabeende 18 des Förderers 10 vorwärts in Abbaurich
tung bewegt, bewegt sich das Abgabeende ebenfalls nach
vorn, jedoch steht in gleicher paralleler Seitenan
ordnung zu dem festen Förderer 22 in unverändert ori
ginaler Anordnung. Wie oben beschrieben, sichert die
Raupenkettenanordnung, daß das Abgabeende 16 sich
entlang des gleichen Weges bewegt, den ursprünglich das
gesamte Fördersystem 10 einnahm, unabhängig von der
Krümmung dieses Weges. Das Aufgabeende 18 folgt der
Abbaumaschine, und das Fördersystem bewegt sich vor
wärts.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Abgabe
ende 16 mit einem Übergabetrichter 200 versehen, der das
Material aufnimmt, das von dem Förderband 12 abgegeben
wird. Eine rotierende Zuführungsarmanordnung 202 wird
verwendet, um das Material von dem Zuführungstrichter
auf den stationären Bandförderer zu führen. In der be
vorzugten Ausführungsform ist der Überleitungstrichter
200 so gestaltet, daß dessen Kanten 204 an dem Abgabe
förderer 22 sich ein bestimmtes Stück über das Trans
portband 22 weg erstrecken und eine Schutzvorrichtung
206 vorgesehen ist, die verhindert, daß Material, das
durch die Rotationsanordnung 202 auf den festen Trans
portförderer 22 gebracht wird, auf den Grubenboden
fällt. In vergleichbarer Weise ist ein Gummiabweiser 208
an der abgewandten Kante der Übergabetrichteranordnung
209 verwendet, der sich nach unten bis zum Transport
band 22 erstreckt, um zu verhindern, daß Material auf
den Grubenboden von der abgewandten Kante des Transport
bandes 22 überläuft.
In der bevorzugten Ausführungsform hat die Rotations-
Abgabevorrichtung eine Mehrzahl von Armen 210, die die
Kohle von dem Übergabebereich 200 auf den Förderer 22
führen. Wie aus Fig. 10 ersichtlich, ist die Drehrich
tung der Übergabeanordnung 202 die Drehrichtung im Uhr
zeigersinn.
In der bevorzugten Ausführungsform wird die Übergabe-
Armanordnung 202 durch einen Elektromotor 212 ange
trieben. In der bevorzugten Anordnung sind die Weg
förderanordnung 202 und der Antriebsmotor 212 in bezug
auf eine horizontale Ebene geneigt angeordnet, so daß
die Materialfördersysteme 10 und 22 auf ungefähr glei
chem Niveau angeordnet werden können, ohne daß die
Grubenschachtverhältnisse eine Begrenzung der Einsatz
fähigkeit der Fördersysteme bedingen. Das Übergabe
blech 200 erstreckt sich unterhalb des Niveaus des
Förderbandes 12 und des Fördersystems 10 und ist so
geneigt, daß die Materialien nach oben bis über das
Transportband 22 bewegt und auf dieses abgegeben werden.
Wie aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich, wird Material
kontinuierlich auf das Transportband 22 abgegeben, wenn
das Aufgabeende 18 des Fördersystems 10 fortschreitet,
bis das in Abbaurichtung vorausliegende Ende des statio
nären Transportbandes 22 erreicht ist. Zu diesem Zeit
punkt muß das feste oder stationäre Fördersystem 22 um
eine Strecke erweitert oder ausgedehnt werden, die unge
fähr gleich der Länge des Fördersystems 10 ist, so daß
ein weiterer Vorschub desselben erfolgen kann. Selbst
verständlich müssen beim Beginn dieses zweiten Fort
schreitens die zwei Fördersysteme 10, 22 in enger
paralleler Seitenanordnung zueinander sein.
Es wird darauf hingewiesen, daß das Übergabeschema, das
oben dargelegt und in den Fig. 13 und 14 gezeigt ist, in
jedwedem Fördersystem verwendet werden könnte, bei dem
einen fortschreitendes Fördersystem sein Abgabeende in
enger Seitenanordnung zu einem stationären Fördersystem
hat, während das fortschreitende Fördersystem sich fort
bewegt.
Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung mit einem
Raupenkettenförderer und einer endlosen Raupenketten
anordnung, die in der Lage ist, die Fördereinrichtung
entlang eines Weges anzutreiben. Die endlose Raupenkette
enthält eine Mehrzahl von ersten Gliedern 45, die mit
einer Mehrzahl von zweiten Gliedern 43 verbunden sind,
um eine endlose Kette 44 zu bilden. Jedes der zweiten
Kettenglieder 43 hat ein Paar Öffnungen zur Aufnahme
benachbarter erster Kettenglieder 45. Die Öffnungen ge
statten es den ersten Kettengliedern 45, sich um einen
bestimmten Betrag in Längsrichtung zu bewegen, so daß
hierdurch die Kette 44 zusammenbrechen kann, wenn sie
nicht unter Spannung steht. Die zweiten Kettenglieder 43
enthalten außerdem ein paar Halterungen zum starren Be
festigen von zwei Hälften einer Raupenplatte 40 an jeder
Seite des zweiten Kettengliedes 43. Die ganze
Raupenkette 44 ist so gestaltet, daß sie im Umlauf an
treibbar ist, um hierdurch die Fördereinrichtung 10 ent
lang eines Förderweges selbstfahrend anzutreiben.
Claims (11)
1. Fördereinrichtung mit einer Raupenkettenanordnung
und einer endlosen Antriebs-Raupenkette, gekenn
zeichnet durch
eine Mehrzahl erster Kettenglieder (45),
einer Mehrzahl zweiter Kettenglieder (43), die mit den ersten Kettengliedern (45) verbunden sind, um
eine endlose Kette (44) zu bilden, und
eine Mehrzahl von Raupenplatten (40), die starr mit einer bestimmten Anzahl zweiter Kettenglieder (43) verbunden sind, wobei die Raupenplatten (40) ab folgend mit einer Bodenfläche in Eingriff treten, wenn die endlose Raupenkette (44) im Umlauf ange trieben ist.
eine Mehrzahl erster Kettenglieder (45),
einer Mehrzahl zweiter Kettenglieder (43), die mit den ersten Kettengliedern (45) verbunden sind, um
eine endlose Kette (44) zu bilden, und
eine Mehrzahl von Raupenplatten (40), die starr mit einer bestimmten Anzahl zweiter Kettenglieder (43) verbunden sind, wobei die Raupenplatten (40) ab folgend mit einer Bodenfläche in Eingriff treten, wenn die endlose Raupenkette (44) im Umlauf ange trieben ist.
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Raupenplatten (40) zwei Teile auf
weisen, wobei jedes Teil jeweils lösbar an einer
Seite des jeweiligen zweiten Kettengliedes (43) be
festigt ist.
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Kettenglied (43) eine
Platte mit Ausnehmungen (145, 147) in dieser auf
weist, um benachbarte erste Kettenglieder (45) darin
aufzunehmen und die das Verschrauben der Raupen
platte (40) mit dem zweiten Kettenglied (43) ge
stattet.
4. Fördereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Raupenplatte (40) aus zwei iden
tischen Halbteilen besteht, die durch Verschraubun
gen (153, 155) gekuppelt sind.
5. Fördereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest eine Schraube (153, 155)
durch beide Halbteile einer Raupenplatte (40) hin
durchgeht, wobei das zweite Kettenglied (43) sich
zwischen den Halbteilen befindet.
6. Fördereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Kettenglied (43) eine
Platte mit vier Ausnehmungen (145, 147, 149, 151)
umfaßt, wobei zwei der Ausnehmungen (145, 147) lose
die benachbarten ersten Kettenglieder (45) aufnehmen
und die zwei anderen Ausnehmungen (149, 151) zur
Aufnahme eines Schraubenpaares (153, 155) vorge
sehen ist, die in der Lage sind, die zwei Halbteile
der Raupenplatte (40) miteinander zu kuppeln.
7. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten Kettenglieder (45) lang
gestreckte Kettenglieder mit kreisförmigem Quer
schnitt des Kettengliedmateriales sind.
8. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweiten Kettenglieder (43) jeweils
eine Platte (141) aufweisen, mit vier Ausnehmungen
(145, 147, 149, 151), wobei zwei der Ausnehmungen
(145, 147) lose benachbarte erste Kettenglieder (45)
aufnehmen und die zwei anderen Ausnehmungen (149,
151) die Aufnahme eines Paares von Schrauben (153,
155) gestatten, die in der Lage sind, die zwei Halb
teile der jeweiligen Raupenplatte starr miteinander
zu kuppeln.
9. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die ersten Kettenglieder (45) im
wesentlichen horizontal angeordnet sind und die
zweiten Kettenglieder (43) im wesentlichen vertikal,
jeweils in bezug auf die Bodenfläche gesehen, ange
ordnet sind.
10. Förderreinrichtung mit einer Raupenkettenanordnung
und einer Antriebs-Raupenkette, gekennzeichnet durch:
eine Mehrzahl von horizontal orientierten, langge streckten Kettengliedern (45) mit kreisförmigem Querschnitt des Kettengliedmaterials,
eine Mehrzahl von vertikal orientierten, zweiten Kettengliedern (43), die alternierend mit den ersten Kettengliedern (45) angeordnet sind, um die endlose Raupenkette (44) zu bilden, wobei die zweiten Kettenglieder (43) jeweils eine Platte (141) auf weisen, die vier Ausnehmungen (145, 147, 149, 151) aufweist, wobei zwei der Ausnehmungen (145, 147) lose die benachbarten ersten Kettenglieder (45) aufnimmt und die zwei anderen Ausnehmungen (159, 151) zur Aufnahme einer Verschraubungseinrichtung (153, 155) dienen, und
eine Mehrzahl von zweistückigen Raupenplatten (40) vorgesehen ist, die mit einer Bodenfläche in Ein griff bringbar sind und starr an jeder Seite zumin dest einiger der zweiten Kettenglieder (43) durch die Verschraubungseinrichtung (153, 155) befestigt sind.
eine Mehrzahl von horizontal orientierten, langge streckten Kettengliedern (45) mit kreisförmigem Querschnitt des Kettengliedmaterials,
eine Mehrzahl von vertikal orientierten, zweiten Kettengliedern (43), die alternierend mit den ersten Kettengliedern (45) angeordnet sind, um die endlose Raupenkette (44) zu bilden, wobei die zweiten Kettenglieder (43) jeweils eine Platte (141) auf weisen, die vier Ausnehmungen (145, 147, 149, 151) aufweist, wobei zwei der Ausnehmungen (145, 147) lose die benachbarten ersten Kettenglieder (45) aufnimmt und die zwei anderen Ausnehmungen (159, 151) zur Aufnahme einer Verschraubungseinrichtung (153, 155) dienen, und
eine Mehrzahl von zweistückigen Raupenplatten (40) vorgesehen ist, die mit einer Bodenfläche in Ein griff bringbar sind und starr an jeder Seite zumin dest einiger der zweiten Kettenglieder (43) durch die Verschraubungseinrichtung (153, 155) befestigt sind.
11. Fördereinrichtung mit einer Raupenkettenanordnung
und einer Antriebs-Raupenkette zum Antrieb von För
derorganen entlang einer Bodenfläche, gekennzeichnet
durch:
eine Mehrzahl von horizontal orientierten, langge streckten Kettengliedern (45), deren Material einen kreisförmigen Querschnitt aufweist,
eine Mehrzahl von vertikal orientierten zweiten Ket tengliedern (43), wobei die zweiten Kettenglieder (43) eine Platte (141) aufweisen, die zumindest zwei Ausnehmungen (145, 147) aufweist, wobei die zumin dest zwei Ausnehmungen (145, 147) benachbarte erste Kettenglieder (45) aufnehmen, und
an zumindest einigen der zweiten Kettenglieder (43) Raupenplatten (40) starr befestigt sind, wobei die Raupenplatten sich jeweils an der Bodenfläche ab stützen, wenn die endlose Raupenkette (44) in Um fangsrichtung angetrieben ist.
eine Mehrzahl von horizontal orientierten, langge streckten Kettengliedern (45), deren Material einen kreisförmigen Querschnitt aufweist,
eine Mehrzahl von vertikal orientierten zweiten Ket tengliedern (43), wobei die zweiten Kettenglieder (43) eine Platte (141) aufweisen, die zumindest zwei Ausnehmungen (145, 147) aufweist, wobei die zumin dest zwei Ausnehmungen (145, 147) benachbarte erste Kettenglieder (45) aufnehmen, und
an zumindest einigen der zweiten Kettenglieder (43) Raupenplatten (40) starr befestigt sind, wobei die Raupenplatten sich jeweils an der Bodenfläche ab stützen, wenn die endlose Raupenkette (44) in Um fangsrichtung angetrieben ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: JOY TECHNOLOGIES INC., PITTSBURGH, PA., US BABCOCK |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |