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DE727185C - Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE727185C
DE727185C DEB180516D DEB0180516D DE727185C DE 727185 C DE727185 C DE 727185C DE B180516 D DEB180516 D DE B180516D DE B0180516 D DEB0180516 D DE B0180516D DE 727185 C DE727185 C DE 727185C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
shift
pressure medium
switching device
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB180516D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Fiedler
Otto Rogg
Dipl-Ing Rudolf Schleicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DEB180516D priority Critical patent/DE727185C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727185C publication Critical patent/DE727185C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/26Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms
    • F16H61/28Generation or transmission of movements for final actuating mechanisms with at least one movement of the final actuating mechanism being caused by a non-mechanical force, e.g. power-assisted
    • F16H61/30Hydraulic or pneumatic motors or related fluid control means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Schaltvörrichtung für Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Zahnräderwechselgetriebe mit entfernt vom Getriebegehäuse angeordnetem Schalthebel, dessen Bewegung einesteils mit Hilfe eines Druckmittels und andernteils mittels Gestänge auf mechanischem Wege den Schaltvorgang bewirken, wozu mit dem Handschalthebel ein Winkelhebel fest verbunden ist, dessen Schenkel in den Bewegungsebenen des Handschalthebels liegen und Teile von zwei Parallelkurbeltrieben bilden, welche die Bewegungen in je einer der Bewegungsebenen übertragen.
  • Um eine solche Schaltvorrichtung zu vereinfachen und eine betriebssichere Gestängeausbildung zur Übertragung der vom Handschalthebel aus eingeleiteten Bewegungen einmal auf das Ventil zur Steuerung der hydraulischen Druckeinrichtung am Getriebegehäuse und zum anderen nach der Ganggruppenvorwahl des die Schaltgabel bewegenden Gestänges zu erreichen, übertragen erfindungsgemäß die Parallelkurbeltriebe die Bewegungen des ;einzigen zur Durchführung der Schaltung dienenden Handschalthebels bis zu am Getriebegehäuse befindlichen doppelarmigen Hebeln, von denen der eine die mechanische Einstellung des Schaltgliedes auf die. Schaltstangen und der andere die Verstellung des Druckmittelsteuerventils für die Schaltzylinder bewirkt.
  • Die Verstellung der Welle, auf der der die Schaltstangen betätigende Hebel schwenkbar, jedoch unverschieblich gelagert ist, erfolgt in axialer Richtung mit Hilfe des Druckmittels durch zwei Kolben, deren Kolbenstangen um die bei beiden Kolben gleiche Hublänge verschieden sind und die in an sich bekannter Weise über einen Waagebalken mit der Welle in Verbindung stehen.
  • In der Fig. r der Zeichnung ist in strichmäßiger Ausführung die Übertragung der Bewegung vom Handschalthebel auf die am eigentlichen Getriebegehäuse angeordnete Schaltvorrichtung gezeigt.
  • Die Fig.2 stellt einen Schnitt nach A-A und die Fig. 3 einen Schnitt nach B-B der .und i dar. Die Fig. 2 und 3 zeigen den Aufbau der Druckmittelsteuerung und die Über-, tragung der davon hergeleiteten Bewegung auf die Schaltgabeln in schematischer Darstellung.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise der Einrichtung nach der Erfindung soll im folgenden zugleich an Hand der Figuren beschrieben und erklärt werden.
  • Der Handschalthebel i ist - beispielsweise unter dem Armaturenbrett in einem Kugelgelenk 2 befestigt und betätigt über zwei mit ihm fest verbundene, um go° zueinander versetzte Hebelarme 3 und 4 einen von den beiden Lenkern , und 6 gebildeten Parallelkurbeltrieb. Die einzelnen Teile des Parallelkurbeltriebes sind untereinander alle kugelgelenkig verbunden.' Die Lenker 5 und 6 greifen mit ihren vom Handschalthebel i entfernt gelegenen Enden an je einem auf gemeinsamer Welle drehbar gelagerten Winkelhebel 7' und 8 an, Vom Winkelhebel 7 geht die durch Schwenken des Handschalthebels Z in waagerechter Ebene (Pfeilrichtung 9) eingeleitete Bewegung über die _Verbindungsstange io auf den doppelarmigen Hebel i i über. Der Hebel i i greift mit seinem freien Ende in eine Nut 12 des die Schaltstangen im Getriebe verstellenden Hebels 13 ein und schwenkt diesen um die Achse 14, auf der der Hebel 13 drehbar und längs verschieibbar gelagert ist.
  • Wird der Handschalthebel i in senkrechter Ebene (Pfeilrichtung 15) bewegt, so kommt der Hebelarm 3 in die Drehachse zu liegen, d. h. er führt keine hin und her gehende Bewegung aus, und es wird nur über den Heb,el.-arm.a. und den Lenker 6 der Winkelhebel 8 bewegt. Dieser steht durch den Lenkarm 16 in Verbindung mit dem Schwenkhebel 17, der an seinem freien Ende die auf ihn übertragene Drehbewegung auf geeignete Weise, beispielsweise mit Hilfe eines Zahnsegmentes 18, das in Eingriff mit dem Zahnrad 1g steht, auf die Welle 2o weiterleitet.
  • Mit der Welle 2o ist das Druckmittelsteuerv entil 21 drehsteif verbunden, von welchem in bekannter Weise entsprechend der jeweiligen Stellung der Bohrungen im Steuerventil das Druckmittel über Verbindungsleitungen in die betreffenden Druckkammern 22Q, 22b, 22,22d (Fig. 2) geleitet wird. Gemäß der jeweiligen- Stellung der Steuerkolben 23 bzw. 24 wird von den Kolbenstangen 25 bzw. 26 über den Waagebalken 27 die an dessen Mittelpunkt angelenkte Achse 14 in Längsrichtung verschoben und damit auch der auf der Welle 14 drehbar und längs unverschiebbar befestigte Hebel 13, -der durch die vom Hebel i i auf ihn einwirkende Drehbewegung jeweils mit einer der Schaltstangen im Getriebe in Eingriff gebracht wird und dann die Schaltstange, mit der er in Eingriff steht, in achsparalleler Richtung verschiebt und dadurch ein anderes Räderpaar in kraftschlüssige Verbindung mit der treibenden Welle bringt. , Die Wirkungsweise der Vorrichtung während des Schaltvorganges ist folgende: Der Handschalthebel i wird ebenso wie ein unmittelbar am Getriebegehäuse angebrachter Schalthebel bewegt und kann dabei in einer Kulisse geführt oder auch frei schwenkbar angeordnet sein. Durch Schwenken des Handhebels i in horizontaler Ebene wird der Getriebeschalthebel 13 in die Aussparung einer der bei einem Vierganggetriebe mit Rückwärtsgang beispielsweise vorhandenen drei Schaltstangen 28, 29 oder 3o geschwenkt, wobei noch keine kraftschlüssige Verbindung eines Ganges erfolgt. Diese Bewegung wird, wie im Vorhergehenden beschrieben, rein mechanisch getätigt. Erst durch Verschieben der jeweiligen Schaltstange in achsparalleler Richtung nach links oder rechts von der Leerlaufstellung wird jeweils ein Zahnradpaar kraftschlüssig mit, der treibenden und getriebenen Welle verbunden. Diese Bewegung wird durch Auf- oder Abwärtsschwenken des Handhebels i innerhalb der vorgesehenen Schaltstellungen eingeleitet. Dabei wird über den Mechanismus .t, 6, 8, 16 und 17 das Druckmittelsteuerv entil entsprechend verstellt und demzufolge dann von dem Kolben 23 und 24 eine Längsbewegung ausgeführt, die sich letzten Endes über den Getriebeschalthebel 13 auf eine der Schaltstangen 28, 29 oder 30 auswirkt. Die mit den Schaltstangen fest verbundenen Schaltgabeln bringen endlich das gewünschte Zahnradpaar in Verbindung mit der treibenden Welle. Dabei können Schalterleichterungen beliebiger Art, beispielsweise Gleichlaufkupplungen oder Freilaufeinrichtungen o. dgl., für alle Gänge vorgesehen sein.
  • Als Druckmittel können flüssige oder gasförmige Stoffe verwendet «-erden; als besotjders zweckmäßig soll hier die Benutzung des im Motor umlaufenden Schmieröles als Druckmittel erwähnt werden, welches in den meisten Fällen sowieso schon durch eine Ülpumpe unter Druck steht und damit ohne weiteres zur Betätigung der Steuerkolben verwendet werden kann.
  • Von den zwei Bewegungen des Schaltvorganges wird somit die eine mechanisch und die andere hydraulisch durchgeführt. Und zwar wird das besonderes Gefühl erfordernde Einrücken des Ganges mit Hilfe des Druckmittels gesteuert. Es kann also der Handschalthebel mit beliebiger Schnelligkeit nach oben bzw. unten gedrückt werden, ohne daß dadurch das Schalten des Ganges schädlich beeinflußt werden. würde. Insbesondere wird damit der Wert evtl. vorgesehener Gleichlaufeinrichtungen erst voll zur Geltung gebracht, da nunmehr die zur Synchronisierung erforderliche Zeit selbsttätig, ohne Beeinflusjung des Fahrers eingehalten wird und somit ein Durchschalten ohne Wartezeit ausgeschlossen ist.
  • Zur Verschiebung des Getriebeschalthebels 13 in achsparalleler Richtung mit Hilfe des Druckmittels dienen zwei Steuerkolben 23 und 24, die von einem gemeinsamen Druckmittelsteuerventil21 gesteuert werden. Die beiden Kolbenstangen 25 und 26 sind durch einen Waagebalken 27 verbunden. Für die Leerlaufstellung des Getriebes befindet sich der Kolben 23 in seiner vorderen, der Kolben 24 in seiner hinteren Grenzstellung; sind beide Kolben in der hinteren Endlage, so wird, je nachdem in welche Schaltstange der Getriebeschalthebel 13 eingeschwenkt ist, der i. oder 3. Gang eingerückt, und bei vorderer Endstellung beider Kolben ist entweder der . 2., 4. oder der Rückwärtsgang eingeschaltet. Diese Druckmittelkolbenstellungen werden dadurch erreicht, daß eine Kolbenstange, in diesem Falle beispielsweise die Stange 25, um die `Hublänge, die für beide Kolben gleich groß ist, kürzer ist als die Stange 26.
  • Damit steht bei vorderer Grenzstellung des Kolbens 23 und hinterer Grenzstellung des Kolbens 24 der Waagebalken 27 waagerecht, was für den Anlenkpunkt 31 der Achse 14 der Leerlaufstellung entspricht. Wird nun der Kolben 24 auch in die vordere Grenzstellung gedrückt, so wird der Anlenkpunkt 31 nach vorn und bei rückwärtiger EndsbeRung beider Kolben nach hinten gegenüber der Leerlaufstellung verschoben. Je nachdem in welche Schaltstange der Getriebeschalthebel 13 eingeschwenkt ist, bedeutet dann das Vorwärtsdrücken der Achse 14 das Einrücken des 2., 4. und Rückwärtsganges und die Rückwärtsbewegung der Achse 14 das Schalten des i. und 3. Ganges bei einem als Beispiel angenommenen Vierganggetriebe.
  • Durch diese Einstellmöglichkeit der Druckmittelsteuerkolben wird neben einfacher Ausbildung sämtlicher zur Steuerung dienender Mittel insbesondere eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet, da hierbei gegenüber anderen Anordnungen, bei denen die Steuerkolben auch andere als Grenzstellungen einnehmen, falsche Kolbeneinstellungen infolge Versagens irgendwelcher Einstellvorrichtungen ausgeschlossen sind.
  • Weiterhin bietet die Schaltvorrichtung insgesamt bei einfachstem Aufbau Möglichkeiten, die sonst nur unter Aufwand umständlicher und teuerer Vorrichtungen ermöglicht wer den konnten. Die keine weitere Vorsicht erfordernde Bewegung beim Schalten wird unmittelbar übertragen, während das Einrücken der Klauenkupplungen mit dem Handschalthebel nur eingeleitet und erst mit Hilfe der Steuerkolben ausgeführt wird, womit schädliches und falsches Schalten durch den 'Fahrer ausgeschaltet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSP1tÜCH1:: i. Schaltvorrichtung für Zahnräderzvechselgetriebe, insbesondere von Kraft fahrzeugen, mit entfernt vom Getriebegehäuse angeordnetem Schalthebel, dessen Bewegungen einesteils mit Hilfe eines Druckmittels und andernteils mittels Gestänge auf mechanischem Wege den Schaltvorgang bewirken, wozu mit dem Handschalthebel ein Winkelhebel fest verbunden ist, dessen Schenkel in den Bewegungsebenen des Handschalthebels liegen und Teile von zwei Parallelkurbeltrieben bilden, welche die Bewegungen in je einer der Bewegungsebenen übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelkurbeltriebe (3, 5, 7 bzw. 4, 6, 8) die Bewegungen des einzigen zur Durchführung der Schaltung dienenden Handschalthebels (i) bis zu am Getriebegehäusebefindlichen doppelarlnigenHebeln (11, 17) übertragen, von ,denen der eine (i i) die mechanische Einstellung des Schaltgliedes (13) auf die Schaltstangen (28, 29, 30) und der andere (17) die Verstellung (des Druckmittelsteuerventils (21) für die Schaltzylinder bewirkt.
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung 'der Welle (14) auf der der die Schaltstangen (28, 29, 3o) betä'tigende Hebel (13) schwenkbar, jedoch unverschiebbar gelagert ist, in axialer Richtung mit Hilfe des Druckmittels durch zwei Kolben (23 und 24) erfolgt, deren Kolbenstangen (25 und 26) um die bei beiden Kolben gleiche Hublänge verschieden sind und die in an sich bekannter Weise über einen Waagebalken (27) mit der Welle (14) in Verbindung stehen.
DEB180516D 1937-07-30 1937-07-30 Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen Expired DE727185C (de)

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DEB180516D DE727185C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen

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DEB180516D DE727185C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE727185C true DE727185C (de) 1942-10-28

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DEB180516D Expired DE727185C (de) 1937-07-30 1937-07-30 Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE727185C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113620B (de) * 1958-07-16 1961-09-07 Magneti Marelli Spa Vorwaehl- und Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe
DE1118617B (de) * 1956-11-13 1961-11-30 Ford Werke Ag Lenkradschaltung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118617B (de) * 1956-11-13 1961-11-30 Ford Werke Ag Lenkradschaltung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe
DE1113620B (de) * 1958-07-16 1961-09-07 Magneti Marelli Spa Vorwaehl- und Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe

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