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DE726881C - Elektrischer Druckknopfschalter - Google Patents

Elektrischer Druckknopfschalter

Info

Publication number
DE726881C
DE726881C DEST59160D DEST059160D DE726881C DE 726881 C DE726881 C DE 726881C DE ST59160 D DEST59160 D DE ST59160D DE ST059160 D DEST059160 D DE ST059160D DE 726881 C DE726881 C DE 726881C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
push button
switching
button
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST59160D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Botz
Heinrich Schachtner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stotz Kontakt GmbH
Original Assignee
Stotz Kontakt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stotz Kontakt GmbH filed Critical Stotz Kontakt GmbH
Priority to DEST59160D priority Critical patent/DE726881C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE726881C publication Critical patent/DE726881C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/14Operating parts, e.g. push-button
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2217/00Facilitation of operation; Human engineering
    • H01H2217/02After travel
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2221/00Actuators
    • H01H2221/024Transmission element
    • H01H2221/026Guiding or lubricating nylon
    • H01H2221/028Telescopic guiding
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2221/00Actuators
    • H01H2221/064Limitation of actuating pressure

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Druckknopfschalter Elektrische Druckknopfschalter können mit nur einem einzigen oder auch mit mehreren Schaltdruckknöpfen versehen sein. Die Anordnung wird meist so getroffen, daß der Druckknopf über eine Schaltstange oder einen Zwischenhebel auf einen Teil eines Momentschaltwerkes, z. B. Kippschaltwerkes, einwirkt. Namentlich bei Ausführung mit nur einem einzigen Druckknopf, sogenannten Eindruckknopfschaltern, aber auch bei Ausführungen mit mehreren Schaltdruckknöpfen kann man eine Rückholfeder vorsehen, damit der Schaltkopf nach beendeter Schaltung stets von selbst wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt. Hierbei ist wiederum zu unterscheiden zwischen solchen Ausführungsformen, bei denen von dem zurückgehenden Druckknopf auch das Schaltwerk mit zuriickgenommen wird, und solchen, bei denen lediglich der Druckknopf unter der Einwirkung der Rückholfeder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
  • Wenn der Schaltdruckknopf, wie z. B. bei muhen Betrieben oder infolge hastigen Schaltens, mit großer Kraft niedergedrückt wird, so kann dies unter Umständen zu Schädigungen des Schaltwerkes führen, das bei derartigen Installationsdruckknopfschaltern zufolge der räumlich begrenzten Verhältnisse aus verhältnismäßig schwachen Blechteilen oder Isolierstoffteilen besteht. Man kennt wohl Ausführungen, bei denen zwischen dem Druckknopf oder seiner Schaltstange und dem eigentlichen Schalthebel des Momentschaltwerkes eine Feder zwischengeschaltet ist, doch geschieht dies lediglich aus dem Grund, um während der ersten Bewegung des Druckknopfes die Ausschaltfeder vorzuspannen, danach erfolgt eine kraftschlüssige Mitnahme des Schaltwerkes durch den Druckknopf; es wirkt sich also auch in diesem Fall eine zu hohe Einschaltkraft ungünstig auf die Schaltwerksteile aus.
  • Diesen Nachteil hat man bei einem bekannten Türeindruckknopfschalter dadurch zu beseitigen gesucht, daß in der Tür verschiebbar ein Druckbolzen angeordnet wird, der unter dem Einfluß einer Schraubenfeder steht und beim Schließen der Tür für den Druckknopf des Schalters eindrückt. Beim Schliel 3en der Tür wird zunächst die Schutzfeclei zusammengedrückt, so lange, bis ihre Kraft gleich oder größer ist als die zum Schalten des Druckknopfes erforderliche Kraft. Hierdurch werden zwar die Schaltwerksteile gegen Beschädigen zufolge zu hastigen Schließens der Tür geschützt, aber dies setzt voraus, daß die erforderlichen Abmessungen des Eindruckknopfschalters wie auch des in der Tür gelagerten. Druckbolzens genau den erforderlichen Maßen entsprechen und die Teile in richtiger Lage zueinander angeordnet sind. Schon eine bei der -Massenherstellung unvermeidliche Abweichung in der Länge des Druckknopfes des Eindruckknopfschalters kann bewirken, daß bei geschlossener Tür eine übermäßig hohe Irraft auf den Druckknopf des Schalters ausgeübt und dessen Teile beschädigt werden.
  • Die Erfindung b--trifft einen elektrischen Druckknopfschalter, dessen unter der Einwirkung einer Rückholfeder stellender Druckknopf über eine Schaltstange auf ein Moment-, z. B. ein Kipphebelschaltwerk, einwirkt. Es wird nach der Erfindung vorgeschlagen, zwischen dem Druckknopf und der Schaltstange eine Schraubenfeder anzuordnen, die stärker als die zwischen der Schaltstange und einem ortsfesten Widerlager angeordnete Rückholfeder in deren zusammengedrücktem Zustand ist. Der Erfolg dieser Anordnung ist, daß eine zwangsläufige oder auch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Schaltdruckknopf und dem Moinentschaltwerk überhaupt nicht besteht, zwischen beiden Teilen liegt vielmehr die starke Schraubenfeder, die die übermäßig hohe Einschaltkraft in jedem Fall abschwächt und dadurch die Schaltwerksteile vor Beschädigung schützt. Der Unterschied gegenüber dein bekannten Türeindruckknopfschalter besteht vor allem darin, daß bei diesem die Schutzfeder außerhalb des Eindruckknopfschalters, beim Erfindungsgegenstand innerhalb des Schalters nämlich zwischen dem Druckknopf und der Schaltstange angeordnet ist. Dies und die besondere Art der Bemessung der beim Erfindungsgegenstand zwischengeschalteten Feder haben zur Folge, daß beim Erfin.duligsgegenstand die Schutzfeder nur gegebeneilfalls, nämlich bei übermäßigem Einschaltdruck wirksam wird, während die Schutzfeder bei dem bekannten Türeindruckknopfschalter stets in Tätigkeit treten muß.
  • Auch ein weiterer Nachteil bekannter Ausführungen, daß nach beendeter Schaltung ein weiterer Druck auf den Knopf die Stellung der Kontakte ungünstig beeinflussen, sie gegebenenfalls aus der gewollten Stellung wieder herausziehen kann, ist beim Erfindungsgegenstand vermieden, da ein nach Beendigung der Schaltbewegung fortgesetztes Niederdrücken des Druckknopfes von der starken Schraubenfeder abgefangen und wirkungslos gemacht wird. Es kommt als weiterer Vorteil noch hinzu, daß durch die Zwischenschaltung einer starken Schraubenfeder zwischen Druckknopf und Schaltstange der Schaltweg des ersteren vergrößert wird. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Schalter z. B. nicht unmittelbar durch Druck auf den Knopf, sondern unter Vermittlung eines Schaltgestänges, das auf den Druckknopf einwirkt, geschaltet wird. Etwaige Ungleichmäßigkeiten, die sich aus der Massenherstellung ergeben, werden dabei ausgeglichen. Der größere Schaltweg des Druckknopfes ist ferner auch dann von Vorteil, wenn die Bedienung des Schalters 'zufolge der Installation in einem tief gekühlten Raum, in einem offenen Kraftwagen o. dgl. von mit einem Handschuh geschützter Hand durchgeführt werden muß.
  • Die Zeichnung läßt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Form eines Eindruckknopfschalters erkennen, obwohl die Anordnung nach der Erfindung auch bei Schaltern mit mehreren Druckknöpfen und insbesondere auch bei solchen möglich ist, bei denen das Schaltwerk beim Rückwärtsgang des Druckknopfes in der eingenommenen Schaltstellung zurückbleibt. In den Abb. i bis 3 ist zunächst lediglich die Wirkungsweise veranschaulicht; Abb. i zeigt die Ausgangsstellung; Abb.2 veranschaulicht den Augenblick, in welchem die Schaltung bereits beendet ist; Abb.3 läßt die tiefstmögliche Lage des Schaltdruckknopfes erkennen. Abb. 4. zeigt die Anordnung in Verbindung mit einem Kinoschaltwerk. In der Gehäusewandung a des Druckknopfschalters ist entgegen der Wirkung der Rückholfeder h eine Schaltstange c verschiebbar gelagert, die auf irgendein Schaltwert: zur Einwirkung gelangen kann. Die Rückliolfeder b stützt sich einerseits an einem umlaufenden Rand d der Schaltstange c. andererseits all einem Vorsprung e des Gehäuses a ab. In ihrem oberen Teil f ist die Schaltstange hohl ausgebildet, sie dient zur Aufnahme einer Schraubenfeder ba, die sich einerseits an der Schaltstange c, andererseits ein <lern Druckknopf h. abstützt. Dieser wird in einer Bohrung i auf einem Zapfen k" der Schaltstange c geführt. Die Schraubenfeder g ist von einer solchen Stärke, daß ein Zusammendrücken erst dann gelingt, wenn die Rückholfeder b vollkommen 7usaiiiinengedrücl:t worden ist. Der für die Schaltstange c mit Rücksicht auf das Schaltwerk höchstzulässige Schaltweg ist mit -r bezeichnet.
  • Beim Niederdrücken des Druckknopfes h wird zufolge der starken Spannung der Schraubenfeder g die Schaltstange c mitgenominen, und zwar unter Zusammendrücken lediglich der Rückholfeder b. Die Beendigung dieser Schaltbewegung ist in Abb.2 veranschaulicht, das von der Schaltstange c mitgenommene Schaltwerk, z. B. Kippschaltwerk, hat dann bereits seine neue Schaltstellung eingenommen. Erfolgt trotzdem noch ein weiterer Druck auf den Knopf h, so wird nunmehr (vgl. Abb. 3) die starke Schraubenfeder g mehr und mehr zusammengepreßt. Die Schaltstange c und damit das von ihr beeinflußte Schaltwerk bleiben davon unberührt. \Tach Loslassen des -Knopfes 1a kommt die ltückholfeder b zur Wirkung und bringt die Teile wieder in die Ausgangsstellung nach Abb. r. Auch die gegebenenfalls mehr oder weniger zusammengedrückteSchraubenfederg kann sich wieder entspannen und ihre Ausgangslage einnehmen.
  • In Abb.4 ist die Verwendung der Druckschalteinrichtung nach Abb. i bis 3 mit einem Kippschaltwerk veranschaulicht. Die Schaltstange c ist an einem .um -die ortsfeste Achse in drehbaren, einarmigen Hebel n angelenkt. Am freien Ende o des Hebels rt ist in bekannter Weise ein Kipphebel p angefügt, <ler den beweglichen Kontakt r trägt und von der Schaltfeder s umschlossen wird. Es ist bei derartigen Kippschaltwerken bekannt, zur Begrenzung der Bewegung des Schaltwerkes einen Anschlag t vorzusehen. Wenn es nämlich möglich ist, durch Druck auf die Schaltstange c den Hebel st noch «-eiter im Sinne entgegen dem Uhrzeiger zu drehen, als der Stellung nach Abb..t entspricht, so würde die Spannkraft der Ausschaltfeder s, die bei derartigen Schaltern die sichere Lage der Schaltkontakte herbeifuhrt, geschwächt und gegebenenfalls der Schaltkontakt aus seiner Schaltstellung herausgezogen werden. Das kann, wenn entgegen dein Ausführungsbeispiel nach Abb. 4. die Schaltbewegungen des beweglichen Kontaktes r nicht durch stark vorspringende Schultern v begrenzt sein sollten, dazu führen, daß der bewegliche Kontakt r aus seiner Einschaltstellung überhaupt herausspringt, so daß dann das Schaltwerk unbrauchbar wird.
  • Bei der Ausführung nach der Erfindung haben die Teile der Druckknopfschalteinrichtung tnrd des Kippschaltwerkes nach beendeter Schaltung die Stellung nach Abb. 2 tintl 4. <#ingenommen. Ein weiterer Druck auf den kn opf h wird von der starken Schraubenfeder g aufnenonimen, so daß trotz Anlal;e des llebels ii ain Anschlag t ein Verbiegen des Schalthebels n ausgeschlossen ist. Auch wenn der Anschlag t fehlt, würde der Hebel n die in Abb.4 veranschaulichte Stellung trotz. weiteren \Tiederdrückens des Knopfes lt beihehalten; die sichere Lage des Schaltkontaktes r und die volle Spannung der Schaltfeder s würden nicht berührt «erden.
  • Ein Vergleich zwischen Abb. i und 3 veranschaulicht, (lau es möglich ist, im Sinne der Erfindung den Schaltweg des Druckknopfes h zu vergrößern, jedenfalls größer zu machen, als es dem Schaltweg x -der Schaltstange c entspricht. Denn es macht nichts aus und bleibt ohne schädigende Wirkung auf die Schaltwerksteile, wenn der Bedienende mit zu roher Kraft oder zufolge Behinderung mit einem Handschuh den Druckknopf 1e statt nur in die Stellung nach Abb. 2 zu bringen, diesen bis in die Endstellung nach Abb. 3 niederdrückt. .
  • Die Anordnung nach der Erfindung ist naturgemäß auch dann möglich, wenn es sich nicht um einen Eindruckknopfschalter handelt. Die Ausführung kann dann z. B. derart getroffen werden, daß die Schaltstange c nicht fest an den Hebel fit angelenkt, sondern mit ihm nur in einer Richtung kraftschlüssig gekuppelt wird. Der Hebel st wird in diesem Falle nicht als einarmiger, sondern als doppelarmiger Hebel ausgebildet und auf seinen zweiten, in Abb. 4 fehlenden Hebelarm würde eine zweite Schaltstange c finit Druckknopf h usw. zur Einwirkung gelangen können. Im übrigen muß das 1Vlomentschaltwerk nicht aus einem Kipphebelschaltwerk bestehen. Es sind z. B. Schaltwerke bekannt, bei denen ein die Schaltkontakte tragender Isolierklotz eine geradlinige Schaltbewegung hin und her ausführt, und zwar derart, daß der Schaltklotz nach Beginn der Schaltbewegung eine von der Hand des Bedienenden nicht mehr zu beeinflussende schnelle Schaltbe«-egung ausführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Druckknopfschalter, dessen unter der Einwirkung einer Rückholfeder stehender Druckknopf Tiber eine Schaltstange auf ein Moment-, z. B. ein Kippliebelschaltwerk einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckknopf (h) und der Schaltstange (c) eine Schraubenfeder (g) angeordnet ist, die stärker als die zwischen der Schaltstange (c) und einem ortsfesten Widerlager (e) angeordnete Rückholfeder (b) in deren ztisanlinengedrücktem Zustand ist.
DEST59160D 1939-10-14 1939-10-14 Elektrischer Druckknopfschalter Expired DE726881C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST59160D DE726881C (de) 1939-10-14 1939-10-14 Elektrischer Druckknopfschalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST59160D DE726881C (de) 1939-10-14 1939-10-14 Elektrischer Druckknopfschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE726881C true DE726881C (de) 1942-10-22

Family

ID=7468089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST59160D Expired DE726881C (de) 1939-10-14 1939-10-14 Elektrischer Druckknopfschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE726881C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085588B (de) * 1956-12-17 1960-07-21 Siemens Ag Tastschalter, insbesondere Endschalter
FR2232060A1 (de) * 1973-06-01 1974-12-27 Burroughs Corp
EP1160817A3 (de) * 2000-06-02 2003-12-17 TYCO Electronics Austria GmbH Relais

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085588B (de) * 1956-12-17 1960-07-21 Siemens Ag Tastschalter, insbesondere Endschalter
FR2232060A1 (de) * 1973-06-01 1974-12-27 Burroughs Corp
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