DE7247130U - Düsenkopf zum Auftragen von Uberzugsstoffen - Google Patents
Düsenkopf zum Auftragen von UberzugsstoffenInfo
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Description
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Daimler-Benz Aktiengesellschaft
Stuttgart-Untertürkheim
Stuttgart-Untertürkheim
Palm 8974A 21. Dez. 1972
Die Erfindung bezieht sich auf einen Düsenkopf zum Aufbringen von Überzugsstoffen auf die Innenflächen von Hohlkörpern mit
Hilfe eines Druckmittels, das zusammen mit den Überzugestoff Über eine Leitung dem sich in Längsrichtung bewegenden im
wesentlichen zylinderfönnig ausgebildeten Düsenkopf zugeleitet
wird.
Es sind bereits derartige Düsenköpfe bekannt, bei denen der Überzugestoff entweder aus den Kanälen eines rotierenden
Schaufelrades (DT-PS 611 131) oder aus einzelnen Kanälen eines ruhenden Düsenkopfes (DT-PS 412 680) austritt, wobei im
zweiten Fall der Überzugsstoff anschließend durch eine rotierende Bürste verstrichen wird. In beiden Fällen sind zum Erreichen
einer einigermaßen gleichmäßigen Verteilung des Überzugsstoffes rotierende Teile notwendig, die störanfällig sind und einen
erhablichen Bauaufwand darstellen. Auch lassen sich .T.it ihrer
Hilfe nur rohrförmige Körper gleichmäßig beschichten, jedoch nicht kastenförmige Hohlkörper, auf deren Innenflächen insbesondere
beim Automobilbau zum Korrosionsschutz eine Wachsschicht aufgebracht werden soll.
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Daim 897*»A
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Düsenkopf anzugeben,
der mit geringen Bauaufwand, inabesondere ohne rotierende Teile, eine genügend gleichmäßige Beschichtung der Innenflächen
von Hohlkörpern erlaubt.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Düsenkopf einen Ringspalt aufweist, der über eine oder mehrere Bohrungen mit der Leitung in Verbindung steht.
Durch den Ringapalt tftritt der Überzugsstoff über, den Umfang
gleichmäßig verteilt aus dem Düsenkopf aus, ao daß bei einer Längsbewegung des DUsenkopfes alle Teile der Innenflächen des
Hohlkörpers mit dem Überzugsstoff in genügender Dicke beschichtet werden, ohne daß ein zu hoher Verbrauch an Überzugsstoff eintritt. Der Düsenkopf weist einen sehr einfachen Aufbau
auf, inabeaondere fehlen bewegliche Teile.
In vorteilhafter Ausgestaltung dej$ Erfindung alnd die Bohrungen
zum Ringapalt in Längsrichtung versetzt, wobei ein Ringkanal die Verbindung zwiaohen Ringapalt und Bohrungen herstellt.
Da sich der Überzugsstoff bereite im Ringkanal weitgehend gleichmäßig über den Umfang verteilt, wird durch diese Anordnung
die Gleichmäßigkeit des austretenden Überzugsstoffs weiter
erhöht.
Eine besondere einfache Heratellungamöglichkeit für den Düsenkopf
ist dann gegeben, wenn ein hohles Endstück des Dttsenkopfes
in ein Innengewinde eines hohlen Zwischenstücks eingeschraubt ist und wenn sowohl der Ringspalt wie der Ringkanal durch Ausapffcrungea
,, zwischen dem Endstück und dem Zwischenstück gebildet
werden, wobei die Bohrungen im Endstück liegen. Durch diese
Teilung des Düsenkopfes in ein Endstück und' ein Zwischenstück
wird die Herstellung wesentlich vereinfacht, da insbesondere der Ringspalt und der Ringkanal durch bei der Bearbeitung leicht
zugängliche Oberflächen gebildet werden und da die Bohrungen leicht ausgeführt werden können.
Pain» 897UA
Eine besonders günstig· Ausführungaart des zweigeteilten Düsenkopf
es ergibt eich» wenn der Ringkanal von der Innenwand eines über das Innengewinde in Längsrichtung hinausragenden Ringes
dee Zwischenstückes und einem Teil der Außenwand, in dem die
Bohrungen liegen, des Endstücks gebildet wird. Weiterhin kann der Ringspalt im Anschluß an den Ringkanal von der Endfläche
des Zwischenstückes und einer Bundfläche des Endstückes gebildet werden, das an dieser Stelle den Durchmesser des Zwischenstückes
erreicht. Diese Ausführungen des Düsenkopfos ergeben für diesen einen sehr kleinen Durchmesser, so daß die Einführungsöffnung
für den Düsenkopf und die zugehörige Leitung im Hohlkörper sehr klein gehalten werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Düsenkopf in einem Hohlkörper und
Fig. 2 di» Anordnung nach Fig. 1 mit den zugehörigen Betätigungseinrichtungen
in einem kleineren Maßstab.
Der kastenförmige Hohlkörper 1 der Fig. 1 ist an seinen beiden Stirnseiten 2 und 3 abgeschlossen. Durch eine öffnung k in
einer Stirnseite 2 ist ein Schlauch 5 eingeführt, der an seinem etwas aufgeweiteten Ende ein Innengewinde 6 trägt. In dieses,
ist ein hohles Zwischenstück 7 eines Düsenkopfes 8 eingeschraubt,
das mit einem Bund 9 an die Stirnseite 10 des Schlauche 5.anliegt.
Das Zwischenstück 7 weist auf etwa halbe Länge eine Bohrung 11 auf mit etwa gleichem Durchmesser, wie der Innendurchmesser des
Schlauches 5 beträgt. An die Bohrung 11 schließt sich mit größerem Durchmesser ein Innengewinde 12 und an dieses ein dünnwandiges
Ringstüek 13 an.
-U- Dalai 897UA
In das Innengewinde 12 des Zwischenstücks 7 ist ein Endstück 1U des Düsenkopf es 8 tsit seinem dünnwandigen Hals 15 eingeschraubt.
Der Hals 15 iet von einer Sackbohrung λ6 durchsetzt,
dessen Durchmesser etwa demjenigen der Bohrung 11 entspricht. Der Außendurchmesser des Halses 15 iet kleiner als der Innendurchmesser
des Ringetuekea 13, so daß zwischen beiden ein
Ringkanal 17 entsteht. Dieser Ringkanal 17 ist über vier radiale gleichmäßig über den Umfang verteilte Bohrungen 18
im Hals 15 mit der Sackbohrung 16 verbunden.
Der sich an den Hals 15 anschließende Kopf 9 des Endstückes ^k hat etwa denselben Durchmesser wie das Ringstück 13. Der
Übergang zwischen dem Hals 15 und Kopf 9 wird durch einen Bund 20 gebildet. Da dieser Bund 20 im eingeschraubten Zustand des
Endstückes 1U nicht ganz an das Kopfende des Ringstückes 13 heranreicht, bildet sich zwischen beiden ein Ringspalt 21,
der sich ununterbrochen über den gesamten Umfang des DUsenkopfes
8 erstreckt. Der Ringspalt 21, der unmittelbar mit dem Ringkanal 17 in Verbindung steht, ist dadurch um etwa 20
nach vorn geneigt, daß sowohl der Bund 20 als auch das Kopfende des Ringstückes 13 parallel zueinander nach vorne geneigt
sind.
Zur Auftragung des Überzugstoffes wird das freie Ende des
Schlauches 5 mit einer Spritzpistole 22 (Fig. 2) verbunden,
an die eine Druckluftloitunf* 2.3 und ein Gefäß 2k oder eine
nicht dargestellte .'-ufuhrleitung für den Überzugs st off angeschlossen
sind. Bei BeU'i-igung der Spritzpistole 22 bildet
sich in dieser ein Gemisch aus Überzugsstoff und Luft, das
über den Schlauch 5. die Bohrung 11 des Zwischenstückes 7·
die Sackbohrung 16 und die Bohrungen 18 des Endstückes 1U dem
Ringkanal 17# in. des: ss sich gleichmäßig über den Umfang verteilt,
und anschließend dem Ringspalt 21 zugeführt wird. Aus
■ .;'.ι!ίί\.ί
■ ji. .vsüisa
diesem triti das Gemisch gleichmäßig über den !Anfang verteilt
aus·
schoben, so setzt sich der Überzugsstoff auf der stirnseitigen Wand und in deren Nähe auf den Längswänden 2k des Hohlkörpers
1 als dünne Schicht 25 ab. Dabei wird die Beschichtung der stirnseitigen Wand durch die geneigte Ausführung des Ringspaltes
21 besonders begünstigt. Wird nun der Schlauch 5 langsam aus der Öffnung U herausgezogen, so wird der Hohlkörper nach und nach von innen beschichtet. Die öffnung k wird
nach dem Herausziehen des Düsenkopfes 8 verschlossen*
Claims (1)
- - 6 - Palm 8974/»Ansprüche1. Düsenkopf zum Aufbringen von Uberzugsstoffen auf die Innenflächen von Hohlkörpern mit Hilfe eines Druckmittels, das zusammen mit dem Überzugestoff über eine Leitung dem sieh in Längsrichtung bewegenden im wesentlichen zyJinderfttrmig ausgebildeten Düsenkopf zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkopf (€') einen Ringspalt (21), der übor eine oder mehrere radiale Bohrungen (i8) mit der Leitung !Schlauch 5) in Verbindung steht, aufweist.2. Düsenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (18) zum Ringopalt (21) in Längsrichtung versetzt sind und daß ein Ringkanal (17) die Verbindung zwischen Ringspalt (21) und Bohrungen (i8) herstellt.3· Düsenkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein hohles Endstück (1Ί) des Düsenkopf es (8) in ein Innengewinde (12) eines hohlen Zwischenstückes (7) eingeschraubt ist und daß sowohl der Ringspalt (21) wie der Ringkanal(17) durch Aussparungen'zwischen dem Endstück (11O und dem Zwischenstück (7) gebildet werden, wobei die Bohrungen(18) im Endstück (lU) liegen.k. Düsenkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (17) von der Innenwand eines über das Innengewinde (12) in Längsrichtung hinausjagenden Ringes (13) des Zwischenstückes (7) und einem Teil der Außenwand, in dem die Bohrungen (18) liegen, des Endstückes OM gebildet wird.Palm β97»Α5. Düsenkopf ns.eh Anspruch 3 odor U, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (21) im Anschluß an den Ringkanal (17) von der Endfläche des Zwischenstückes (7) und einem Bund (20) des Endstückes (1^) gebildet wird, das an dieeer
Stelle den Durchmesser des Zwischenstückes (7) erreicht.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7247130U true DE7247130U (de) | 1975-03-06 |
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ID=1288295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7247130U Expired DE7247130U (de) | Düsenkopf zum Auftragen von Uberzugsstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7247130U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015001534A1 (de) * | 2015-02-06 | 2016-08-11 | Jürgen Burkhard | Sprühvorrichtung |
-
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- DE DE7247130U patent/DE7247130U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015001534A1 (de) * | 2015-02-06 | 2016-08-11 | Jürgen Burkhard | Sprühvorrichtung |
| US10105739B2 (en) | 2015-02-06 | 2018-10-23 | Juergen BURKHARD | Spraying device |
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