DE7246088U - Laborbecken-ablaufventil - Google Patents
Laborbecken-ablaufventilInfo
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Landscapes
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Description
A 39 816 b
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27. Nov. 1972
Firma
Blanc & Co.
7135 Oberderdingen
Plehinger Str. 59
Laborbecken-Ablaufventil
Die Erfindung betrifft ein Laborbecken-Ablaufventil mit Kelchplatte und unterem Anschlußstutzen zum Anschließen
an übliche Abflußrohr-Anschlußvorrichtungen.
Bei den bekannten Ventilen dieser Art ist der untere Anschlußstutzen
an den Boden eines Laborbeckens angeschweißt, was die Montage .umständlich macht. Desweiteren mußte auf
das untere Ende des Anschlußstutzens ein Gewinde geschnitten werden, um über Zwischenanschlußstücke und handelsübliche
Anschlußvorrichtungen das Ablaufventil an ein Abflußrohr anschließen zu können.
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Der Erfindung lag nun die Forderung zugrunde, ein korrosionsbeständiges
Laborbecken-Ablaufventil zu schaffen, das leicht
und schnell montiert und insbesondere an die üblichen Abflußrohranschlußvorrichtungen
ohne zeitraubende Vorarbeiten angeschlossen werden kann. In diesem Zusammenhang ist darauf
hinzuweisen, daß es im wesentlichen auf dem Markt drei übliche Abflußrohr-Anschlußvorrichtungen gibt, und zwar eine
erste, bei der der Innendurchmesser eines elastischen Dichtrings dadurch verkleinert wird, daß er zwischen dem Abflußrohr
und einer auf dieses aufgesetzten überwurfmutter festgezogen wird (Schraubverbindung), eine zweite, bei der
einander zugekehrte Bördelflansche zwischen Spannringen festgezogen werden (Bördelflanschverbindung)( und eine dritte,
bei der mittels einer Schelle ein mit einer nach innen vorspringenden Dichtlippe versehener Dichtring dazu verwendet
wird, mit der Jichtlippe den Spalt zwischen zwei Rohrenden abzudichten, die jeweils mit einer Ringwulst versehen sind
(sog.Quick-Fit-Verbindung).
Grundgedanke der Erfindung ist es nun, dem Verbraucher so viele unten an die verschiedenen Abflußrohr-Anschlußvorrichtungen
angepaßte Anschlußstutzen anzubieten, wie es handelsübliche, derartige Anschlußvorrichtungen gibt und
die Anschlußstutzen oben alle gleich und so auszubilden, daß sie nicht mehr am Beckenboden festgeschweißt werden müssen.
Gemäß der Erfindung wird also die vorstehend erwähnte Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Satz von Anschlußstutzen vorgesehen
ist, deren untere Enden den verschiedenen Abflußrohr-Anschlußvorrichtungen
angepaßt und die oben identisch sind und eine Anlagefläche für eine Dichtung zwischen Beckenboden
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und Anschlußstutzen sowie ein Widerlager für eine mit ihrem anderen Ende an der Kelchplatte angreifende Zugschraube
aufweisen. Auf diese Weise lassen sich Anschlußstutzen und Kelchplatte sowie dazwischengeschaltete Dichtung so gegeneinander
festziehen und aneinander befestigen, daß eine gute Abdichtung gewährleistet ist, wobei in diesem Zusammenhang
bemerkt werden muß, daß die Verwendung von Zugschrauben zwischen Kelchplatte und unterem Anschlußstutzen von den
üblichen Haushaltsspülen her bekannt ist.
Die Erfindung gestattet also nicht nur eine wesentlich raschere Montage des Anschlußstutzens am Laborbecken, sondern
auch einen einfacheren und zeitsparenden Anschluß an ein Abflußrohr mit Hilfe handelsüblicher Anschlußvorrichtungen,
und schließlich läßt sich das erfindungsgemäße Ablaufventil wegen seines einfachen Aufbaus billig fertigen, und zwar auch
aus rostfreiem Stahl, wie dies bei einer bevorzugten Ausführungsform geschieht, so daß es vollständig korrosionsbeständig
ist.
Im Hinblick auf die derzeit üblichen Anschlußvorrichtungen
umfaßt der Satz von Anschlußstutzen drei solcher Stutzen, die unten ein kreiszylindrisches Ende für die Schraubverbindung,
einen Flansch für die Bördelflanschverbindung bzw. eine Ringwulst für die Quick-Pitverbindung besitzen, während
oben alle drei Anschlußstutzen einen Flansch aufweisen, zwischen dem und dem Beckenboden die Dichtung mit Hilfe der
erwähnten Zugschraube festgezogen wird.
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Bisher verwendete man zwei Typen von Kelchplatten, nämlich einen Typ für Stopfen und einen für das Einsetzen sog.
Standrohre. In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird nun empfohlen, die Kelchplatte mit einer Einprägung
solcher Tiefe, solchen Durchmessers und solcher Konizität zu versehen, daß übliche Stopfen und Standrohre mit Metallkonus
einsetzbar sind, so daß man mit einem Kelchplattentyp auskommt.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der beigefügten zeichnerischen Darstellung einer
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ablaufventils mit
drei verschiedenen Anschlußstutzen sow Beschreibung der Zeichnung; es zeigen:
aus drei verschiedenen Anschlußstutzen sowie/der nachfolgenden §
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein . erfindungsgemäße Laborbecken-Ablaufventil mit angesetzter Schraubverbindung;
Fig. 2 einen Axialschnitt durch dasselbe Ablaufventil, jedoch mit einem für eine Bördelflanschverbindung
geeigneten Anschlußstutzen, und
Fig. 3 einen Axialschnitt durch das Ablaufventil mit einem für eine Quick-Fitverbindung geeigneten Anschlußstutzen.
Die Figur 1 zeigt einen aus einem Laborbecken herausgebrochenen Teil des Beckenbodens 10, in dem sich eine kreisrunde
Öffnung 12 befindet. In dieser sitzt eine aus Edelstahlblech geprägte und gestanzte Kelchplatte 14 mit einem
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konischen Wandbereich 14a und einem'mit Ablauflöchern 14b
versehenen Roden 14c. Letzterer besitzt noch ein Durchgangsloch 14d für eine Zugschraube 16.
Das erfindungsgemäße Laborbecken-Ablaufventil umfaßt ferner
einen ersten Anschlußstutzen 18 mit einem oberen Flansch 18a; im übrigen ist der Anschlußstutzen rein kreiszylindrisch.
Im innern ist ein Haltesteg 18b in ihn eingeschweißt, ü-jr
ebenfalls ein Durchgangsloch 18c für die Zugschraube 16 besitzt und an den ferner eine Mutter 18d für diese Zugschraube
angeschweißt ist.
Zwischen Beckenboden 10 und oberem Flansch 18a des Anschlußstutzens
18 sitzt nun eine korrosionsbeständige Dichtung 20, die mit Hilfe der Zugschraube 16 festgezogen werden kann,
wodurch gleichzeitig die verschiedenen Teile des Ablaufventils aneinander und am Beckenboden montiert werden.
Die übrigen in Figur 1 gezeigten Teile sind handelsüblich es handelt sich um eine auf dem Markt befindliche Schraubverbindung
zum Anschließen eines Abflußrohrs. Diese bekannte Schraubverbindung besitzt einen Gewindestutzen 22
mit einem Außengewinde 22a, eine Überwurfmutter 2 4 mit einem Innengewinde 24a, einen nicht wesentlich elastischen Zwischenring
26 sowie einen elastischen Dichtring 28. Beim Anziehen der Überwurfmutter 24 wird nun der elastische
Dichtring 28 so deformiert, daß er nicht nur dicht am Anschlußstutzen 18 anliegt, sondern auch eine feste reibungsschlüssige
Verbindung garantiert.
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Die Kelchplatte 14 ist so ausgebildet, daß in ihren konischen
Wandbereich 14a nicht nur ein nicht dargestellter, handelsüblicher Stopfen paßt, sondern auch ein ebenfalls aus Edelstahlblech
bestehendes Standrohr 30, das unten einen konischen Bereich 30a besitzt, der in den konischen Wandbereich 14a
paßt. Die Kelchplatte 14 unterscheidet sich also von den bekannten Kelchplatten für Stopfen durch die Tiefe ihres
konischen Wandbereichs 14a.
In den Figuren 2 und 3 wurden für Teile, die Teilen des in Figur 1 gezeigten AblaufVentils entsprechen, dieselben Bezugszeichen, jedoch unter Hinzufügung eines Strichs oder zweier
Striche verwendet. Außerdem unterscheiden sich die Ablaufventile nach den Figuren 2 und 3 lediglich in der Form des
Anschlußstutzens vom Ventil gemäß Figur 1.
Der Anschlußstutzen 18' in Figur 2 besitzt unten einen Bördelflansch 18e', gegen den ein Bördelflansch 40 eines
Ablaufrohres 42 anliegt. Um eine dichte Verbindung zu erhalten, sind zwei Spannringe 44 und 46 vorgesehen, zwischen
denen ein elastischer Dichtring 48 liegt und die mittels
Spannschrauben 50 gegeneinander festgezogen werden können, wodurch gleichzeitig die Bördelflansche 18e' und 40 aneinander
gepreßt werden. Die Figur 2 zeigt a.lao die übliche
Bördelflanschverbindung.
Der in Figur 3 gezeigte Anschlußstutzen 18" besitzt eine Ringwulst 18e", und nach unten schließt sich ein Ablaufrohr
mit einer oberen Ringwulst 52 an. Der Verbindung des Ablaufrohrs mit dem Anschlußstutzen 18" dien'ü nun eine sog. Quick-
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Fitverbindung, die aus einer Schelle 54 mit Anzugschraube 56 sowie einem elastischen Dichtring 58 besteht, der mit
einer Dichtlippe 60 zwischen die Ringwulste 18e" und 52 eingreift und dort beim Anziehen der Anzugschraube 56 abdichtet.
Aus der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung geht also hervor, daß das erfindungsgemäße Ablaufventil lediglich durch
das Anziehen von Schrauben montiert und an ein Abflußrohr angeschlossen werden kann und daß je nach verwendeter Anschlußvorrichtung lediglich der an diese angepaßte Anschlußstutzen
eingesetzt werden muß.
-B-
Claims (5)
1. Laborbecken-Ablaufventil mit Kelchplatte und unterem
Anschlußstutzen zum Anschließen an übliche Abflußrohr-Anschlußvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Satz von Anschlußstutzen (18,18',18") vorgesehen ist,
deren untere Enden den verschiedenen Abflußrohr-Anschlußvorrichtungen (22-28; 40,44-50; 54-60) angepaßt und die
oben identisch sind und eine Anlagefläche (1> ϊ) für eine
Dichtung (20) zwischen Beckenboden (10) und Anschlußstutzen (18,18',18") sowie ein Widerlager (18b) für
eine mit ihrem anderen Ende an der Kelchplatte (14) angreifende Zugschraube (16) aufweisen.,
i/ .
2. Ablaufventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Satz drei Anschlußstutzen umfaßt, die unten
ein kreiszylindrisches Endf einen Flansch (18e*) bzw. eine Ringwulst (ISe") besitzen, /
3. Ablaufventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Anschlußstutzen oben einen Flansch
(18a) aufweisen.]
4. Ablaufventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kelchplatte eine Einprägung (14a) solcher Tiefe solchen Durchmessers und solcher Konizität besitzt,
daß übliche Stopfen und Standrohre (30) mit Metallkonus (30a) einsetzbar sind.
5. Ablaufventil nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Teile
mit Ausnahme der Dichtung aus rostfreiem Stahl sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727246088 DE7246088U (de) | 1972-12-16 | 1972-12-16 | Laborbecken-ablaufventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727246088 DE7246088U (de) | 1972-12-16 | 1972-12-16 | Laborbecken-ablaufventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7246088U true DE7246088U (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=6634522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727246088 Expired DE7246088U (de) | 1972-12-16 | 1972-12-16 | Laborbecken-ablaufventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7246088U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023084252A1 (en) * | 2021-11-15 | 2023-05-19 | Ellsi Limited | A waste outlet |
-
1972
- 1972-12-16 DE DE19727246088 patent/DE7246088U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2023084252A1 (en) * | 2021-11-15 | 2023-05-19 | Ellsi Limited | A waste outlet |
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