DE7244814U - Vorrichtung zum Einlegen von Werkstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Einlegen von WerkstückenInfo
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Description
| DIPL.-ING. H. | FINK | PATENTANWALT · | 7300 | ESSLINGEN (NECKAR) · | HINDENBURGSTRASSE 44 |
| f | |||||
| F>ilinn*n tt&mrttntX. Hindanburaiti | roft. 44 |
6. Dezember 1972 Br P 6051
OKU-Automatik Otto Kurz, 7065 Winterbacb Kreis Waiblingen,
Rosenstraße 12
"Vorrichtung zum Einlegen von Werkstücken"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einlegen von Werkstücken
für eine Maschine für den Einbau von Einzelteilen, wobei diese Vorrichtung in waagerechter Richtung koaxial angeordnete
Steuerkurven und mit diesen Stsuerkurven zusammenwirkende, lotrecht angeordnete und entgegen einem Kraftspeicher
axial verschiebbare Stössel hat.
Bei Maschinen für den Einbau von Einzelteilen in ein höchstens teilfertiges Erzeugnis, sogenannten Montagemaschinen, werden
Einzelteile von Hand eingelegt, was sehr aufwendig und teuer ist, insbesondere, wenn die Bedienungsperson nicht voll ausgelastet
ist. Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Einlegen von Werkstücken und zum Anbau an eine Maschine für den
Einbau von Einzelteilen zur Aufgabe, wobei die Vorrichtung Handarbeit ersetzt und zur Aufnahme von Werkstücken aus einem
Magazin und zum Einlegen in die Maschine für den Einbau von Einzelteilen geeignet ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß einer der Stössel eine Schlittenbahn mit
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einem im Winkel zum Stössel verschiebbaren Schlitten trägt und daß mit einem an einem andex-xi Soüubel "befestigten. Beta tigungskörper
ein am Schlitten angreifender Betätigungshebel zusammenwirkt. Der Schlitten wird mit Hilfe des einen Stössels
gehoben und gesenkt und mit Hilfe des andern Stössels auf seiner Schlittenbahn verschoben. Bei einfach ausgestalteter Vorrichtung
kann der Schlitten eine Bewegung in einer Ebene durchführen.
Wenn die Stössel kreiszylindrisch ausgebildet sind, so stehen die Schlittenbahn und der Betätigungskörper jeweils an einem
der Stössel der Vorrichtung zur Drehsicherung an. Es sind also für die Drehsicherung der Schlittenbahn und des Betätigungs-Aiörpers
keine zusätzlichen Teile notwendig, da zur Drehsicherung bereits vorhandene Stössel verwendet werden.
Eine besonders günstige Weiterbildung ergibt sich dadurch, daß der Betätigungshebel als Winkelhebel ausgebildet ist, von dem
je ein Ende mit .je einer Steuerfläche am Schlitten und am Betätigungskörper zusammenwirkt. Die Steuerfläche ist in der
Regel eine Ebene. Sie kann jedoch auch gewölbt ausgebildet sein.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist
eine Vorrichtung zum Einlegen von Werkstücken und zum Anbau an eine Maschine für den Einbau von Einzelteilen als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Ein Winkelstück 1 ist zum Anbau an eine Maschine nach der DT-OS 2 016 400 ausgebildet, die für den Einbau von Einzelteilen
in ein höchstens teilfertiges Erzeugnis dient, und hat hierzu an seiner Außenseite eine Anlagefläche 2. Das Winkelstück 1
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wird durch eine daran befestigte Konsole 3 zu einem rechteckigen
, wie in. rig.
dient zum Lagern einer Steuerwelle 4, die auf seiten der Anlagefläche
2 nach außen herausgeführt ist und an dem über die Anlagefläche 2 überstehenden Ende ein Kegelritzel 5 trägt, das
mit einem nicht dargestellten Kegelrad der nicht dargestellten Maschine für den Einbau von Einzelteilen kämmt.
Auf der Steuerwelle 4 sind in axialem Abstand voneinander drei Steuerkurven 6 bis 8 drehfest angebfacht. Jede der Steuerkurven
wirkt mit einer Steuerrolle 9 zusammen, die an einem Steuerhebel 10 drehbar gelagert ist, der eine Stützrolle 11 trägt und
auf einer im Rahmen 1, 3 angebrachten Achse 12 schwenkbar gelagert ist. Die Achse 12 ist in Fig. 2 gesehen auf der linken
Seite der Vorrichtung angeordnet. Sie 1 nn auch auf der rechten
Seiten angeordnet sein und durchsetzt <'ann eine zu ihrer Aufnahme
vorgesehene Bohrung 1?«
Jede der Stützrollen 11 dient zum Abstützen eines der iStössel
bis 16, zwischen dessen Fuß 17 und dem vom Stössel durchsetzten Winkelstück 1 je eine Feder 18 eingespannt ist, die den Stössel
14, 15 bzw. 16 nach unten zu drücken sucht. Jeder der Stössel
bis 16 ist kreiszylindrisch ausgebildet.
Auf dem Winkelstück 1 ist ein Stösseirahmen 19 angebracht, der
zur Führung der Stössel 14 bis 16 dient und den Stössel 14 auf 'seiner ganzen Höhe abdeckt, während die Stössel 15 und 16 nur
oben und unten abgedeckt sind, so daß sie in einer Art Fenster erscheinen.
Der Stössel 14 trägt eine Schlittenbahn 20 eines quer zum Stössel 14 verschiebbaren Schlittens 21. Zwischen diesem und
der Schlittenbahn 20 eingespannte Zugfedern 22 suchen das in Fig. 1 rechte Ende des Schlittens 21 an der Schlittenbahn 20
zu holten. Die Stössel 15 und 16 durchsetzen die Schlittenbahn
20 mit üblichem Lagerspiel und mindestens einer davon dient
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zur Drehsicherung der Schlittenbahn 20 gegen Verdrehen um die
A .-. T-. π ,-. Λ .-. .- P. 4-nc γ- r>
1 r· 11i.
Der Schlitten 21 hat an seiner in der Zeichnung rechten Seite eine ebene Steuerfläche 23, die mit einer Steuerrolle ?4 zuaammenwirict,
welche an einem Wink^lhebel 25 gelagert ist, dessen ochwenklager 26 sich am Stösselrahmen 15 befindet. Arn andern
Ende des Winkelhebeis 25 ist ebenfalls eine Steuerrolle 27 angebracht, die mit einsr ebenen Steuerfläche eines Betätigungskörpers 28 zusammenwirkt, der an dem Stössel 16 befestigt ist
und von dem Sfcössel 15 mit geringem Spiel durchsetzt wird,
welcher zur Sicherung des Betätigungskörpers 28 gegen Schwenken um die Achse des Stössels 16 dient.
mitt
Auf dem mittleren Stössel 15 ist ein Hubkörper Befestigungsgliedes 30 lösbar befestigt. Der Hubkörper 29 umgibt
die Sttf-ssel 14- und 16 mit geringem radialem Spiel, so daß
diese sich gegenüber dem Hubkörper 29 bewegen können. I/er Stössel 16 steht in den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtungen
über den Ilubkörper 29 vor und weist auf seinm. in
Hubköiper 29 befindlichen Teil eine Büchse 51 auf. Die Schlittenbahn
20, der Betätigungskorper 28 und der Hubkörper 29 können unabhängig voneinander gehoben und gesenkt werden.
Am Schlitten 21 ist eine Zange 32 angebracht, die zur Aufnahme
eines Werkstückes von einem Magazin 33 und zur Übergabe des
Werkstückes in eins Einlegestelle der nicht dargestellten Maschine für den Einbau von Einzelteilen nach der L'T-OS
2 016 400 dient. An dem Hubkörper 29 ist ein Stösserkörper 34
angebracht, der das von der Hubzange gegriffene Werkstück aus dieser ausstößt, wenn die Greifzange in einer bestimmten Lage
oberhalb der Einlegestalle der Maschine für den Einbau von Einzelteilen angekommen ist.
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Beim Heben und Senken des Stössels 14-, 16 wird die Schlittenbahn
20 bzw. der Hubkörper 29 gehoben und gesenkt. Beira Heben und Senken des Stössels 15 wird der Schlitten 21 auf der
Schlittenbahn 20 quer zu den Stösseln 14 bis 16 unter der Wirkung des Winkelhebels 25 und der Feder 22 verschoben.
Claims (4)
1. Vorrichtung ζ ι Einlegen von Werkstücken für eine Maschine
für den Einbau von Einzelteilen, wobei diese Vorrichtung in waagerechter Richtung koaxial angeordnete Steuerkurven und
mit diesen Steuer1' .rven zusammenwirkende, lotrecht angeordnete
und entg'egen einem Kraftspeicher axial verschiebbare Stössel hat, da' rch gekennzeichnet , daß einer
der Stössel (i , eine Schlittenbahn (20) mit einem im Winkel
zum Stössel '- -'schiebbaren Schlitten (21) trägt und daß mit einem ^n eiu.<
.n endern Stössei (16) befestigten Betätigungskörper (28) ein am Schlitten angreifender Betätigungshebel
(25) zusammenwirft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stössel (14· bis 16) kreiszylindrisch ausgebildet
sind und daß die Schlittenbahn (20) und der Betätigungskörper (28) jeweils an einem der Scössel (15, 16) der Vorrichtung
zur Drehsicherung anstehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Betätigungshebel (25) als Winkelhebel
ausgebildet ist, von dem je ein Ende mit je einer Steuerfläche (23) am Schlitten (21) und am Betätigungskörper
(28) zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in gleicher Ebene mit den
anderen Stösseln (14, 16) ein dritter Stössel (15) zum Heben
und Senken eines Hubkörpers (29) vorgesehen ist, der zur Drehsicherung an einem anderen Stössel (14, 16) ansteht.
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'?. Br
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'.orrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet , daß die Stössel (14 bis 16)
in einem Stösseirahmen (19) geführt sind, der auch zun Lagern
des Betätigungshebels (25) dient.
7244I14-7.I.7*
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7244814U true DE7244814U (de) | 1974-02-07 |
Family
ID=1287694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7244814U Expired DE7244814U (de) | Vorrichtung zum Einlegen von Werkstücken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7244814U (de) |
-
0
- DE DE7244814U patent/DE7244814U/de not_active Expired
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