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DE7244790U - Vorrichtung zur Sicherung eines Strammers gegen Öffnen, insbesondere für Steigeisen, Skibindungen od. dgl - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung eines Strammers gegen Öffnen, insbesondere für Steigeisen, Skibindungen od. dgl

Info

Publication number
DE7244790U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
tensioning lever
width
tensioning
securing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7244790U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gretsch & Co GmbH
Original Assignee
Gretsch & Co GmbH
Publication date
Publication of DE7244790U publication Critical patent/DE7244790U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

DIPL...NG. GRRMKOW :™.-MÖLt.ER;BORE
DIPL-PKYS. DR. MANITZ DIPL-CHEM. DR. DEUFEL DIPL-ING. Fl N STERWALD PATENTANWÄLTE „ *. n ~ /
Seelbergstraße 23/25
7 STUTTGART 50 (BAD CANNSTATT) KQUUCBStXXSSBCX. ,
Gr/Bt 3/4
Q. 880
Anmelderin:
Vereinigte Baubeschlagfabriken Gretsch & Co. GmbH, 725 Leonberg bei Stuttgart, Siemensstraße 21 - 29
"Vorrichtung zur Sicherung eines Strammere gegen öffner., insbesondere für Steigeisen, Skibindungen od.dgl w
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung eines Strammere gegen öffnen, insbesondere für Steigeisen, Skibindungen od.dgl. Vor allem bei Steigeisen ist es von größter Wichtigkeit, daß die Strammer, mit denen das Steigeisen am Schuh des Bergsteigers befestigt ist, nicht ungewollt aufspringen können,beispielsweise dadurch, daß der Strammerhebel hinter einen Felsvorsprung, einen Ast od.dgl, greift und aus seiner gesicherten Lage, z.B. einer Über-· totpunktlage, geschwenkt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein unbeabsichtigtes öffnen der Sicherung auf einfache und unbedingt sichere Weise zu verhindern. Die Erfindung besteht demgemäß im wesentlichen
Dlpl.-Ing. GRAMKOW 7 Stuttgart SO (Bad Cannstatt), MwI Telefon (0711) 56726t
Dr. MANITZ. Dr. DEUFEL, DIpL-In(J. FINSTERWALD 8 Manchen 22, Robert-Koch-Straße 1
110/227608, Telex 6-22OSO mbpat
Telefon (0811)2261 Il
72U79O
10.3.73
Dr. MOLLER-BORE
33 Braunschwelg, Am BOrgerpark 8
Telefon (0631) 26487
darin, daß ein im Bereiche des geschlossenen Strammerhebeis angeordnetes, axial verstellbares Sicherungseie-nent vorgssehsn ist, welches in eine Sperrstellung hinter einen Vorsprung am Strammerhebel oder an einem mit demselben mitbewegbaren Teil verstellbar ist und in dieser Stellung ein öffnen des Strammerhebels formschlüssig verhindert.
Vorzugsweise ist das Sichsrungselement ein auf einer Spindel verschraubbares Schraubglied. Es kann hierbei auf einem am Strammerhebel außerhalb der Strammerlagerung angelenkten Zugorgan der Bindung verstellbar sein> während der Vorsprung oder deren mehrere im Schwenkbereich des Zugorgans», den Durchgang desselben in Sperrstellung des Sicherungselementes sperrend, am Strammerhebel angeordnet sind. In einfachster Weise können die Vorsprünge durch Eindallungen oder Nietköpfe am Strammerhebel gebildet sein.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Vorsprung durch die Wandung einer öffnung, z.B. in Form einer Bohrung, gebildet wird, die in Schließriohtung des Strammerhebels durch einen Schlitz nach außen offen ist, dessen Breite kleiner als die Breite der öffnung ist, und daß die öffnung bei geschlossenem Strammer sich in der Achse des in die öffnung verstellbaren Sicherungselementes befindet, dessen Breite größer als die Breite des Schlitzes, aber kleiner als die Breite der öffnung ist. Vorzugsweise ist die öffnung am freien Ende des Strammerhebels angeordnet, das bei
72U79010.5.73
— "5 -
geschlossenem Strammer über einen das Sicherungselement verschraubbar oder verschiebbar tragenden Lagerbock greift.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht eines Strammers, teilweise im Schnitt, mit einer Ausführungsform der Sicherungsvorrichtur<5,
Pig. 2 eine Draufsicht auf den Strammer nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 die Seitenansicht des Strammers mit einer anderen Ausführungsform der Sicherungsvorrichtung, ebenfalls teilweise im Schnitt,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4 und Fig. 6 eine Tel!vergrößerung aus Fig. 4 mit zwei Stellungen des Sicherungsorganes relativ zum Strammtrhebel.
Auf einer Lagerplatte 10, die auf dem Ski, einer Steigeisenplatte od.dgl. aufschraubbar ist und mit zwei seitlichen Lagerböcken 11 sowie einer aufwärts gebogenen Endwand 12 versehen ist, ist mittels Gelenkzapfen 13 ein Strammerhebel 14 schwenkbar gelagert. Mit dem Strammerhebel ist in üblicher Weise mittels Gelenkzapfen 15 eine Gewindespindel 16 gelenkig verbunden. Auf diese ist als Sicherungselement für den Strammerhebel eine Gewindehülse 17 mit einem Handrädchen 18 aufgeschraubt, das in der in der Zeichnung dargestellten
geschlossenen Lage des Strammere unter zwei Vorsprünge 19 greift, die z.B. durch Nietköpfe der Gelenkzapfen I^ gebildet werden. Mit der Spindel 16 ist das Zugorgan, das z.B. als um den Schuhabsatz herumlegbares Kabel ausgebildet ist und durch welches die Bindung mit dem Schuh des Skiläufers oder Bergsteigers verspannt wird, in üblicher Weise verbunden,
In der gezeichneten Schließstellung des Strammers ist der Strammerhebel 14 gegen öffnen, d.h. gegen Schwenken in Pfeilrichtung χ um seine Gelenkzapfen 13, formschlüssig gesichert, da der Hebel beim Anheben die Gewindespindel l6 mittels der Gelenkzapfen 15 mitnehmen will und hierbei die auf die Gewindespindel aufgeschraubte in Sperrstellung befindliche Gewindehülse 17 gegen die Vorsprünge 19 stößt, deren Abstand voneinander kleiner als der Durchmesser der Gewindehülse ist.
Soll der Strammer durch Anheben des Strammerhebels 14 geöffnet werden, wird die Gewindehülse 17 in Pfeilrichtung ζ verschraubt, so daß sie in dieser Richtung hinter die Vorsprünge 19 tritt. Der Strammerhebel kann nunmehr hochgeschwenkt werden, da die Gewindespindel l6 einen Durchmesser hat, der kleiner als der Abstand der Vorsprünge 19 voneinander ist, und dadurch an einem Durchtritt nach oben in Pfeilrichtung y zwischen den VorSprüngen hindurch nicht gehindert wird.
724479G 10.5.73
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 bis 6 sind gleiche oder entsprechende Teile wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 mit feieichen Bezugszeichen versehen. Zur Sicherung des Strammerhebels 14 gegen Öffnen ist in diesem Falle eine an der hinteren aufgebogenen Wand 12 befestigte Schraubspindel gelagert, auf der eine wieder als Sicherungselement für den Strammerhebel dienende Gewindehülse 21 mit einem Handrädchen 22 und einen im Durchmesser verbreiterten Teil 23 aufgeschraubt ist. Die Gewindespindel ist derart angeordnet, daß das Ende des Strammerhebels 14 in Schließstellung des Strammers mittels eisne · Bohrung L4 über die Gewindehülse 21 greift, wobei ein Schlitz 25, dessen Breite gleich oder größer als der Durchmesser der Gewindespindel 20, aber kleiner als der Durchmesser des verbreiterten Teiles 23 ist, beim Herunterschwenken des Strammerhebels 14 entgegen der Pfeilrichtung y einen Durchtritt der Gewindespindel durch den Schlitz 25 erlaubt.
In Fig. 4 und 5 sowie (in ausgezogenen Linien) in Fig. 6 ist der Strammerhebel bei geschlossenem Strammer in entsichertem Zustande dargestellt. Der Strammerhebel kann in Pfeilrichtung χ um seine Gelenkzapfen 13 hochgeschwenkt werden, da die Grevdndehülse 21 auf ihrem nichtverbreiterten Teil durch den Schlitz 25 am Ende des Strammerhobels 14 hin^urchtreten kann.
Zur Sicherung des Strammerhebels wird die Gewindehülse 21 in Pfeilrichtung Z1 auf rler Gewindespindel 20, z.B. in die strichpunktierte Lage 21' mit dem Handrädchan 22 in dessen Lage 22',
verschraubt, sodaß ihr verbreitertes Teil 23 in Sperrstellung 23' in die Bohrung 24 am Ende des Strammerhebels 14 eintritt. Infolge seines großen Durchmessers kann das verbreiterte1 Teil 23 nicht durch den Schlitz 25 hindurchtreten, so daß der Strammerhebel 14 formschlüssig gegen Hochschwenken in Pfeilrichtung χ gesichert ist.
Gegebenenfalls kann. z.B. bei einem Steigeisen, die Gewindespindel 20 an ein Seil angeschlossen sein bzw. das Ende des bei 26 strichpunktiert angedeuteten Seiles bilden. Das Seil kann in diesem Falle in dem aufgebogenen Ende 12 der Grundplatte verschiebbar gelagert und durch einen mit ihm fest verbundenan als Anschlag dienenden Kopf 27 gegen Hindurchziehen duroh die Bohrung im aufgebogenen Ende 12 gesichert sein. Die Sicherung des Strammerhebels kann in diesem Falle durch einfaches Lockern und Spannen des Seilös erfolgen, indem beim Spannen des Seiles das verbreiterte Teil 23 der mit dem Seil fest verbundenen Gewindehülse 21 in die öffnung 24 am Strammerhebelende hereingezogen wird.

Claims (1)

  1. G. 880
    6.12.1972
    Ansprüche;
    1. Vorrichtung zur Sicherung eines Strammers gegen öffnen, insbesondere für Steigeisen, Skibindungen od.dgl., gekennzeichnet durch ein im Bereiche des geschlossenen Strammerhebels (Ik) gangeordnetes, axial verstellbares Sicherungselement (17,21), welches in eine Sperrstellung hinter einen Vorsprung (13,25a) am Strammerhebel (Ik) oder an einem mit demselben mitbewegbaren Teil verstellbar ist und in dieser Stellung ein öffnen des Strammerhebels (14) formschlüssig verhindert.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (17,21) ein auf einer Spindel (l6,20) verschraubbares Schraubglied (Gewindehülse 17,21) ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (17,21) auf einem am Strammerhebel (Ik) außerhalb der Strammerlagerung (13) angelenkten Zugorgan (Spindel 16,20) der Bindung verstellbar und der Vorsprung (13,25a) (oder deren mehrere) im Schwenkbereich des Zugorgans, den Durchgang desselben in Sperrstellung des Sicherungselementes (17,21) sperrend, am Strammerhebel (14) angeordnet sind.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der orter die Vorsprünge (13) durch Eindallungen oder Nietköpfe am Strammerhebel (14) gebildet sind.
    5· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (25a) durch dJe Wandung einer Öffnung (Eohrung 24) gebildet wird, die in Schließrichtung (y^) des Strammerhebels (14) durch einen Schlitz (25) nach außen offen ist, dessen Breite kleiner als die Breite der Öffnung (24) ist, und daß die Öffnung (24) bei geschlossenem Strammer sich in der Achse des Sieherungselementes (21) mit einem verbreiterten Teil
    (23) befindet, dessen Breite größer als die Breir.e des Schlitzes (25), aber kleiner als die Breite der öffnung
    (24) ist und dps in die Öffnung (24) verstellbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (24) am freien Ende des Strammerhebels (l4) angeordnet ist, das bei geschlossenem Strammer über einen das Sichsrungs^lement (21) verstellbar tragenden Lagerbock (Wand 12) greift.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieherungseleüi^nt (21) fest auf einem Zugorgan, z.B. einem Seil (26) angeordnet, das Zugorgan am Lagerteil (Lagerplatte 10) bis zu einem Anschlag verschiebbar gelagert ist, derart, daß beim Spannen des Zugorgans das Sicherungselement (21) bzw. sein verbreitertes Teil (23) in Sperrstellung (21' bzw. 23') gezogen wird.
DE7244790U Vorrichtung zur Sicherung eines Strammers gegen Öffnen, insbesondere für Steigeisen, Skibindungen od. dgl Expired DE7244790U (de)

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DE7244790U true DE7244790U (de) 1973-05-10

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