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DE724029C - Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veraenderlichen Wechselspannung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veraenderlichen Wechselspannung

Info

Publication number
DE724029C
DE724029C DET46080D DET0046080D DE724029C DE 724029 C DE724029 C DE 724029C DE T46080 D DET46080 D DE T46080D DE T0046080 D DET0046080 D DE T0046080D DE 724029 C DE724029 C DE 724029C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplitude
voltage
minimum value
measuring
alternating voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET46080D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Schienemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET46080D priority Critical patent/DE724029C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724029C publication Critical patent/DE724029C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/06Measuring depth of modulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veränderlichen Wechselspannung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, mit welcher eine Wechselspannung daraufhin untersucht werden kann, ob sie einen bestimmten beliebig wählbaren Mindestwert unterschreitet. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise für Modulationsmeßgeräte anwendbar, d. h. z. B. zur Beantwortung der Frage, wie groß die kleinste Trägerfrequenzamplitude einer modulierten Wechselspannung ist. Für den Fall, daß die betreffende Trägerfrequenzspannung durch einen Sprach- oder Musikvorgang moduliert ist, läßt sich die kleinste auftretende Trägerfrequenzamplitude leicht dadurch ermitteln, daß man die größte auftretende Trägerfrequenzamplitude mißt und mit dem mittleren Trägeramplitudenwert, der bei sogenannter Telefonie-Modulation, d. h. beispielsweise bei Modulation durch Musik- oder Sprachvorgänge, konstant ist, vergleicht. Man kann auch, wie es ebenfalls bekannt ist, für den Fall der Telefonie-Modulation die Mindestamplitude der modulierten Trägerspannung dadurch messen, daß man die modulierte Hochfrequenz zunächst gleichrichtet und mittels eines Nullinstrumentes die kleinste auftretende Gleichspannung mit einer einstellbaren Kompensationsspannung vergleicht.
  • Diese Methode liefert bei Telefonie-Modulation brauchbare Ergebnisse, wenn die Modulationstiefe überwacht werden soll. Sie setzt jedoch zur Feststellung der Größe des Minimalwertes die Einstellung einer Gegenspannung voraus, was nur mit einem von Hand zu betätigenden Potentiometer durchgeführt werden kann. Beim Erfindungsgegenstand wird dagegen die Amplitude der Wechselspannung ständig durch das Meßinstrument angezeigt, ohne daß eine Nachstellung von Hand erforde-rlich ist vorausgesetzt daß die Wechselspannung eine bestimmte, von vornherein einstellbare Mindestamplitude unterschreitet.
  • Gemäß der Erfindung soll die einen bestimmten Mindestwert unterschreitende Amplitude einer in ihrer Amplitude veränderlichen Wechselspannung, insbesondere bei Modulationsmeßgeräten, dadurch festgestellt werden, daß die zu überwachende Wechselspannung (U12) und eine mit ihr frequenz gleiche von konstanter Amplitude (U1) und entgegengesetzter Phase je einer den Elektronenstrom steuernden Elektrode eines Hochvakuumentladungsgefäßes (Io) zugeführt werden, und es sollen die Betriebsbedingungen dieses Entladungsgefäßes derart gewählt sein daß bei Unterschreitung des vorgegebenen Äiindestwertes ein meßbarer Anodenstrom fließt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung. welche sich auf die Aufgabe bezieht, die einer schwarzen Bildstelle im Fall der Übertragung eines Fernsehbildes entsprechende Trägerwellenamplitude zu messen, ist in der Abb. I der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Es ist dabei vorausgesetzt, daß den schwarzen Bildstellen eine endliche Trägerwellenamplitude entspricht, daß für die Übertragung hellerer Bildstellen dieTrägerwellenamplitude erhöht und zur Übertragung der Synchronisiersignale die Trägeramplitude unter den obenerwähnten Schwarzwert vermindert werden möge. Der entsprechende Verlauf der Trägerwellenamplitude innerhalb mehrerer Bildzeilen des Fernsehbildes ist in Abb. 2 dargestellt. In dieser bedeutetS die dem Schwarzwert entsprechende Trägeramplitude, welche innerhalb der Dauer Z der einzelnen Bildzeilen je etwa in der Zeilenmitte erreicht wird.
  • Während der übrigen Zeit der Zeilendauer ist eine Trägerwellenamplitude vorhanden, die helleren Bildstellen entspricht als dem Schwarzwert. Während der Zeilenpause p wird die Trägerwellenamplitude unter den Wert S vermindert In der Einrichtung nach Abb. I bedeutet IO eine Hochvaliuumschirmgitterröhre, in deren Anodenkreis eine konstante Wechselspannung 11 von der Frequenz der zu untersuchenden Wechselspannung und in deren Gitterkreis die zu untersuchende modulierte Wechselspannung 12 liegt. DerAnodenkreis der Röhre 10 erhält einen Widerstand I3 und einen dazu parallel liegenden Kondensator 14 und der Gitterkreis eine einstellbare Gleichspannung, welclle durch einen Potentiometer I5 in Verbindung mit einer konstanten Gleichspannungsquelle I6 geliefert wird. Außerdem ist im Gitterkreis noch ein Widerstand I7 vorhanden.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise soll vorausgesetzt werden, daß die vom Potentiometer 15 gelieferte Spannung etwas kleiner ist als der Amplitudenwert S in Abb. 2.
  • Der Verlauf der Anoden- und der Gitterspannung ist in Abb. 3 veranschaulicht. Die Anodenspannung ist mit Ut1 bezeichnet und die Gitterspannung mit U1O. Die Nullinie der Gitterwechselspannung ist entsprechend dem oben Dargelegten von der Nullinie der Anodenspannung um einen Betrag, der kleiner als S ist in positiver Richtung, d. h. in Abb. 3, nach oben verschoben. Ein Anodenstrom durch die Röhre IO kann lediglich während der positiven Halbwellen der Anodenspannung auftreten. Die Kur-e i;' ergibt diejenigen Mindestlverte der zur Spannung Us1 gehörigen Gitterspannung an, welche während der positiven Halbwellen der Spannung U11 einen Anodenstrom herbeiführt. Diese Kurve jit kann aus dem Kennlinienfeld 1a über e, mit dem Parameter , leicht ermittelt werden. Bei Gitterspannungswerten, die oberhalb der Kurve m liegen, tritt also ein Anodenstrom in der Röhre auf, während bei Gitterspannungswerten unterhalb der Kurve der Anodenstrom auch während der positiven Halbwelle gesperrt bleibt. Nach dem Beginn t1 einer positiven Halbwelle der Spannung Ul, ist eine wenn auch kleine Anodenspannung vorhanden, und es fließt daher, da die positive Gittergleichspannung die zu diesem Zeitpunkt negative Gitterwechselspannung U12 übersteigt ein gewisser endlicherAnodenstrom, der einen Spannungsabfall ebenfalls am Widerstand I3 hervorruft. Non Zeitpunkt t ab bis zum Zeitpunkt t3 ist die Spannung U1 größer als die positive Gittergleichspannung, und der Allodenstrom ist infolgedessen Null. \tom Zeitpunkt t3 bis zum Zeitpunkt t, überwiegt wieder die positive Gittergleichspannung, und der Anodenstrom hat somit wieder einen kleinen endlichen Betrag. Die Zeitspanne t bis t3, innerhalb deren der Anodenstrom unterlrochen ist, ist nun von der Amplitude der Gitterwechselspannung abhängig. Verläuft nämlich die Gitterwechselspannung etwa nach der Kurve U'l2, so fließt vom Beginn jeder positiven Anodenspannungshalbwelle bis Ü ein Anodenstrom und ebenso vom Zeitpunkt t'3 bis zur Beendigung der positiven Anodenspannungshalbwelle. Die an dem Widerstandskondensatorglied I3, 14, dessen Zeitkonstante etwas größer als die Periodendauer der zu untersuchenden Wechselspannungen sein möge, auftretende Spannung ist also um so höher, je kleiner die Amplitude der Spannung l 12 ist. Bei geeigneter Eichung eines Meßinstrumentes, welches diese Spannung mißt und z. B. auch gegebenenfalls an Stelle des Widerstandes 13 eingeschaltet werden kann, kann man die Unterschreitung eines bestimmten Wertes der Spannung U1 somit leicht verfolgen.
  • Damit während der Zeiten p in Abb. 2, in denen die Trägerwellenamplitude unter den Wert S sinkt, keine Messung stattfindet, sollen dem Schirmgitter der Röhre IO während dieser Zeiten negative Impulse, welche den Stromdurchgang durch die Röhre völlig sperren, zugeführt werden.
  • Wenn man die Einstellung des Potentiometers 15 in Abb. I verändert, so entspricht jeder Potentiometerstellung eine bestimmte Mindestamplitude der zu untersuchenden Wechselspannung, so daß für- einen konstanten Ausschlag des am Widerstandltondensa- 1 torglied 13, 14 liegenden Meßinstrumentes das Potentiometer in Werten der Wechselstromamplitude geeicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veränderlichen Wechselspannung, insbesondere für Modulationsmeßgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die zu überwachende Wechselspannung (U12) und eine mit ihr frequenzgleiche von konstanter Amplitude (ei,) und entgegengesetzter Phase je einer den Elektronenstrom steuernden Elektrode eines Hochvakuumentladungsgefäßes (1 o) zugeführt werden und daß die Betriebsbedingungen dieses Entladungsgefäßes derart gewählt sind, daß bei Unterschreitung des vorgegebenen Mindestwertes ein meßbarer Anodenstrom fließt.
DET46080D 1935-11-29 1935-11-29 Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veraenderlichen Wechselspannung Expired DE724029C (de)

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DET46080D DE724029C (de) 1935-11-29 1935-11-29 Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veraenderlichen Wechselspannung

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DET46080D DE724029C (de) 1935-11-29 1935-11-29 Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veraenderlichen Wechselspannung

Publications (1)

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DE724029C true DE724029C (de) 1942-08-17

Family

ID=7562220

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DET46080D Expired DE724029C (de) 1935-11-29 1935-11-29 Schaltungsanordnung zur Messung der einen bestimmten Mindestwert unterschreitenden Amplitude einer in ihrer Amplitude veraenderlichen Wechselspannung

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DE (1) DE724029C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092063B (de) * 1957-08-22 1960-11-03 Westdeutscher Rundfunk Einrichtung zur Erfassung von informationsfreien Pausen bei Nachrichtenuebertragungssystemen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1092063B (de) * 1957-08-22 1960-11-03 Westdeutscher Rundfunk Einrichtung zur Erfassung von informationsfreien Pausen bei Nachrichtenuebertragungssystemen

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