DE7137032U - Einrichtung zum Festlegen von Schlagleisten in Prallmühlenrotoreti - Google Patents
Einrichtung zum Festlegen von Schlagleisten in PrallmühlenrotoretiInfo
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Description
HAZEMAO
Hartzerkleinerungs- und Zement-Maschinenbau-Oes.m.b.H.,Münster
i. Westfalen, Rösnerstr. 6/8
i. Westfalen, Rösnerstr. 6/8
Einrichtung »um Festlegen von Sohlaglelsten In
PrallmUhlenrotoren
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung aui Festlegen von
Sohlaglelaten in Randausschnitten des Rotors τοη PrallnUhlen,
bei der auf der einen Seite dv>r Ausschnitte fest am Rotor vorgesehene Halteteile angeordnet sind, die mit entsprechenden
Teilen der eiagesetzten Schlagleisten ic Eingriff frommen und sie dadurch gegen eine Bewegung radial nach außen festlegen,
und bei der auf der anderen Seite der Ausschnitte zwischen der Seitenwand der Ausschnitte und der Schlagleiste
Kelle vorgesehen sind, die die Schlagleiste alt den Halteteilen in Eingriff halten und durch sl-sh gegen den Rotor abstützende
Druckelemente in ihrer Klemmlage gehalten werden.
Die Schlaglelsten von Prallmühlen unterliegen eines hohen
Verschleiß, ao daß ein öfteres Nachstellen, Umwenden oder
Auswechseln der ächlaglelsten erforderlich ist. Dies ist zumal
die Zugänglichkeit zum Rotor nicht loser gut ist bei den bekannten Einrichtungen eine verhältnismäßig umstandliehe
und daher zeitraubende Arbeit, besonders dann, wenn bei langen oder in der Rotormitte geteilten Schlagleisten
derartige Druckelemente auch in der Mitte dee Rotors vorgesehen
βInd. Die bekannten Einrichtungen bestehen nämlich
aus Druokspindeln, die einzeln angezogen bezw. gelöst werden
müssen.
Die Erfindung schafft hler eine re«entliohe Erleichterung
and Beschleunigung dieses Vorganges, und zwar dadurch, daO die Druukelemente hydraulisch betatigbar sind und daß alle
eia«r Sviil&giaia»« sugöwFäüvten Druukelesente an eine gemeinsam«
Druckleitung angeschlossen sind. Es hat sloh entgegen
allgemeinen Befürchtungen herausgestellt, daß man die
Druokelemente und die am Ende der gemeinsamen Druckleitungen vorzusehenden Kupplungeventile so diohtsohlleOend ausfuhren
kann, daB der Anlagedruok sum mindesten Über die
Beit bis sum näohsten Nachstellen, Umwenden oder Auswechseln der Sohlagleisten aufreohterhalten bleibt. Es ist dariiberhinaus
aber auch möglich, in die su den einzelnen Sohlagleisten gehörenden Druoksysterne kleine Federspeicher einzubauen,
die geringe Verluste an Druckflüssigkeit ausgleichen.
Man kann die τοη den hydraulischen Druokeiementen beaufschlagten
Kelle selbsthemmend maohen, so daß sie nach einmaligem
Eindrücken durch die Druokelemente in ihrer Lage verbleiben· Solohe Keile haben sioh jedoch als nachteilig
erwiesen, well sie nach mehreren Betrlebsstunden so fest
sitzen, daB sie schwer wieder zu lösen sind. Es 1st daher im Hinblick auf die ständig wirksamen Druokelemente vorteilhaft,
wenn die Kelle - wie bekannt - nicht selbsthemmend
sind· Sie fallen daher, wenn die nachzustellende oder auszuwechselnde Sohla^leiste im Zenith des Rotors
steht, beim Lösen der Druokelemente von selbst aus ihrer Haltelage heraus oder benötigen hierzu jedenfalls nicht
mehr als eines lelohten Hamaersohlages. Es 1st vorteilhaft,
wenn die Druokelemente so eingebaut sind, daß ihre Druokrichtung
den Keilwinkel halbiert. Dadurch werden die Druckelemente vor seitlichen Kräften bewahrt und Verkantungen
der Druokstempel vermieden.
Man kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung sämtliche
zu einer Sohlagleiete oder - bei geteilten Schlagleisten
- gegebenenfalls auch zu beiden Schlagleistenteilen gehörigen Druükeleaenis gleichseitig durch Entlasten der
Druckleitung lösen und umgekehrt auch wieder wirksam werden lassen. Dabei ist es möglich/, das Ende der gemeinsamen
Druckleitung, das mit einem selbsttätigen Kupplungsventil versehen 1st, an eine Stelle des Rotors zu fuhren, die
bequem zugänglich ist, z. B, zu einer Stirnseite des Rotors. In dieser Stirnseite sind dann so viele Druckleitungs-Anschlußstellen
wie Schlagleisten vorhnnden, und diese Anschlußstellen können so gewählt werden, daß sie, wenn sich
die zugehörige Schlagleiste in der Nachstell- oder Auswechselstellung befindet, die nicht unbedingt im Zenith des
Rotors liegen muß, besondere gut zugänglich sind.
Da» Tjnterdruckaetzen bezw. Entlasten der Druckleitungen kann
beispielsweise durch eine Handpa«.' erfolgen, die bei Anschluß ihres Druckschlauohes an die Anschlußstellen der einzelnen
Druckleitungen das Kupplungsventil öffnet.
Bs ist zwar denkbar, sämtliche am Rotor vorgesehenen Durckelemente
an einer gemeinsamen Druckleitung mit nur einer Anschlußstelle vorzusehen. Diese Anordnung ist aber im Hinblick
auf die nicht selbsthemmenden Kelle nicht vorteilhaft, weil während der nacheinander erfolgenden Montage der einzelnen
Schlagleisten die vorher montierten Schlagleisten noch nicht festgelegt und daher ungewollt verschoben werden können.
Bei Rotoren, die aus zwei oder sehr mit axialem Abstund auf
der Rotorwelle befestigten Rotorscheiben mit Randausschnitten für die Schlagleisten bestehen, ist es vorteilhaft, wenn die
hydraulischen Druckelement« innerhalb der Randausschnitte angeordnet and so ausgebildet sind, daß sie nicht Über die
Seitenflächen der Sotorscheiben vorstehen. Im Handel erhältliche
Druckelemente, die nicht für einen so rauhen Betrieb
wie In einer Prallmühle bestimmt sind, kann nan zur Sicherheit
in Auedrehungen der Rotorsohelben oder von an diesen
befestigten HaltestUoken anordnen, die ihrerseits, wie vorstehsnd
angegeben; in den Randaussol.mitten der Rotorschelben
angeordnet sind. Sie sind dann bis auf die au» den Auadrohunigen
herausragenden Stempel völlig gegen Beschädigungen und Verschleiß geschlitzt.
Auch die Druckleitungen müssen geschlitzt im Rotor angeordnet
worden. Bei einem Rotor der beschriebenen Art kann nan beispielsweise
die Zuleitungen zu den einzelnen Druckelementen in innerhalb der Scheiben vorgesehenen Bohrungen verlegen,
oder man kann solche Bohrungen selbst als Leitungen verwenden, und diese Zuleitungen werden an eine zur Rotorwelle parallele
Leitung angeschlossen, die innerhalb von die Rotorwelle umge-
« au usd die Scheiben miteinander verbindenden Rohren oder
in Beauischlagungsschatten von zwischen den Scheiben angeordneten
Schutzplatten angeordnet ist und in der Außenfläche einer der beiden Endscheiben des Rotors ausmündet.
Es 1st im Zusammenhang mit den hydraulischen Druokelementen
vorteilhaft, wenn - wie dies ebenfalls bekannt ist - die Halteteile
des Rotors auf der in Umlaufrichtung hinteren Seite der Randaussohriitte angeordnet und nie durchgehende Stützbalken
ausgebildet sind und die Keile und Eruckelemente auf der vorderen
Seite angeordnet sind. Denn die Schlagleisten erhalt''.ι
dadurch eine sehr stabile und sich über ihre ganze Lunge erstreckende
Anlfigeflache zur Aufnahme der auf sie kommenden
Schläge. Hierzu sind die Keile, zumal wenn sie nicht selbsthsmmend
sind, nicht geeignet.
In der Zeiohnung ist ein Prallmühlemrotor mit hydraulischen
Kellandriickeinriohtungen gessO der Erfindung beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ί eine Stirnansicht des Botors, teils im Schnitt nach
der Linie I=I I^ Fig. 2,
Maßstab. >
Der Rotor besteht aus vier Rotorsehciben 1, die durch ein
Rohr 2 mit Abständen miteinander verbunden sind. Die Rotorscheiben
sind auf einer nicht dargestellten Welle befestigt. :
Zar Aufnahme und Befestigung der Schlagleisten 3 am Rotor weisen alle Rotorscheiben Randausschnitte k auf, in denen
auf der in Umlaufrichtung des Rotors (Pfeil a) hinteren Seite über die ganze Länge des Rotors durchgehende Stütz- .;
balken 5 vorgesehen sind, die mit den Rotorscheiben 1 verschweißt sind. Diese Stützbalken sind mit Längsrippen 6 :
versehen, die in entsprechende Nuten der Schlagleisten 3 eingreifen. Der Eingriff wird durch Kelle 7 gesichert, die
zwischen die vorderen Begrenzungsflächen 8 der Randaueschnitte h und die vorderen Seltenflächen 9 der Schlagleisten
von innen her eingeschoben werden. Die Keile sind vorzugsweise nicht durchgehend Über die Länge des Rotors,
sondern es ist in jedem Randaueschnitt jeder Rotorscheibe ein Kell vorgesehen,, der die Rotorscheibe seitlich und nach
außen vorzugsweise etwas fberragt, gegebenenfalls auch
etwas übergreift, und der die hotorscheibe an dieser stark
beanspruchten Stelle dadurch etwas gegen Verschleiß schlitzt.
In radialer Richtung innerhalb der Keile 7 ist In jedem Randaueschnitt
k ein hydraulisches Druckelement 10 angeordnet,
dessen Stempel 11 von innen gegen den Keil anliegt. Von jedem Druckelement führt eine Zweigleitung 12 etwa in Richtung
auf die Rotorwelle, und zwar im dargestellten AusfUhrungsbelepiel
als innerhalb der Rotorsohelbe vorgesehene Bohrang. Sästlichs *u einer Schlagleiete gehörigen Zweileltungen
12 sind an eine achsparallele Druckleitung 13 angeschlossen, die innerhalb des Rohres 2 und damit gegen
Verschleiß geschützt angeordnet ist. Dieses Leitungssystem ■iindet über eine in der einen Endscheibe 1 des Rotors vorgesehene
Bohrung 14 in einem mit einem Kupplungsventil versehenen Anschlu0atiickl5i das an der Außenseite dieser Scheibe
gut zugänglich angeordnet ist.
Gs ist aber auch möglich, die Zweig- und Druckleitungen außerhalb der Rotorscheiben 1 bazw. des Rohres 2 zu verlegen
und sie duroh in Umlaufrichtung des Rotors davor angeordnete
Schutzplatten vor Beschädigungen zu bewahren. In diesem Falls kann die achsparallele Druckleitung über die ganze Länge des
Rotors zu der Stelle gerade durchgeführt werden, wo das AnechluQetiick 15 vorgesehen werden soll.
Das in Flg. 3 dargestellte Druckelement 10 besteht aus einen Zylinder 16 und den darin angeordneten, hohl ausgebildeten
Stenpel 11. Der Stempel steht unter der Wirkung einer Feder 17»
die ihn, wenn der Druok in den hydraulischen System 12, 13 abgebaut wird, zurückzieht. Das Druckelement ist mit Gewinde
in ein nlt der Rotorscheibe 1 verschweißtes Haltestiick 19
unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes 20 eingeschraubt. Das HalteetUok kann zun Schutz des Druokelementes 10 durch
einen Kragen etwa bis zur Oberkante des Zylinders 16 verlängert sein.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Pestlegen von Schlagleisten in Randausschnitten
von Prallmühlenrotoren, bei der auf der
einen Seite der Ausschnitte fest am Rotor vorgesehene Halteteile angeordnet sind, die mit entsprechenden
Teilen der eingesetzten Schlagleisten in Eingriff können und sie dadurch gegen eine Bewegung radial nach
außen festlegen, und bei der auf der anderen Seite der Ausschnitte zwischen der Seitenwand der Ausschnitte und
der Schlagleiste Keile vorgesehen sind, die die Schlagleiste
Hit den Halteteilen in Eingriff halten und durch sich gegen den Rotor abstützende Druokelemercte in ihrer
Klenalage gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drucketemente (iO) hydraulisch betätigbar sind und
daß alle einer Schlagleiste (3) zugeordneten Druckelement
e an eine gene insasse Druckleitung (13) angeschlossen
sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daO die Keile (7) nicht selbsthennend sind.
3« Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckelenente (lO) so eingebaut sind, daß ihre Druokriohtnng den Winkel der Keile (7) halbiert.
ht Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die gerneinsane Druckleitung (13) zu einer der beiden Stirnseiten
des Rotors geführt und dort mit einem selbsttätigen AnsohlußstUck (15) alt Kupplungsventil versehen 1st.
5c Einrichtung nach Anspruch i bei einen Rotor, de* aus
zwei oder mehr mit axialem Abstand auf der Rotorwelle befestigten Rotorscheiben mit Randausschnitten für die
Schlagleiaten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Druckelemente (iO) innerhalb der Randausschnitte
(k) angeordnet und so ausgebildet sind, daß
sie nicht über die Seitenflächen der Rotorecheiben (i)
▼orstehen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß
die Zweigle tun/r θ η (12) zu den hydraulischen Oruckeie-■enten
(10) innerhalb der Rotorscheiben (l) liegen und durch eine zur Rotorwelle parallele Druckleitung (13)
Miteinander verbunden sind, die innerhalb von die Rotorscheiben miteinander veibindenden Rohren (2) oder im
Beaufschlagungeechattan von zwischen den Rotorscheiben
vorgesehenen Schutzplatten angeordnet ist und in der Außenfläche einer der beiden End-Rotorscheiben ausmündet.
7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckelenente (10) in Ausdrehungen der Rotorscheiben (l) oder von an diesen befestigten Haltestücken (19) so
angeordnet sind, daß nur die Stempel (ll) der Druckelemente
aus den Ausdrehungen her&usragen.
Berücksichtigte Druckschriften: US-PS 2,7^7,803.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2148752 | 1971-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7137032U true DE7137032U (de) | 1974-09-26 |
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ID=1272683
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE7137032U Expired DE7137032U (de) | 1971-09-30 | Einrichtung zum Festlegen von Schlagleisten in Prallmühlenrotoreti |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7137032U (de) |
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