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DE7131224U - Steuerhausanordnung für Binnenschiffe - Google Patents

Steuerhausanordnung für Binnenschiffe

Info

Publication number
DE7131224U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheelhouse
unit according
lifting device
base frame
roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7131224U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A SCHELLENBERGER
Original Assignee
A SCHELLENBERGER
Publication date
Publication of DE7131224U publication Critical patent/DE7131224U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

PATENTANWALT DIPL.-IN Q. JOACHIM STRASSE
HANAU ■ RÖMERSTR. 19 · POSTFACH 79J · ΤΕί_!0803· TELEQ7AMME: HANAUPATE NT · TELtX: 4 184 78« ρ·ι Bayerische Schiffbau-GmbH 13i AuouSt 1971
vorm. Anton Sehe I Ienberger * J
Erlenbach am Main Str/Ad - 10 Einbaueinheit mit Steuerhaus *nr Binnenschiffe
Die Neuerung betrifft eine Einbaueinheit mit einem Steuerhaus für Binnenschiffe. Es Ist Im Schiffsbau - auch Im Blnnenschlffsbau - üblich geworden, einzelne Einbaueinheiten gesondert herzustellen und für verschiedene Schiffe verfügbar zu machen. Hierzu gehört auch die Einheit "Steuerhaus", die für verschiedene Arten von Binnenschiffen wie für Last- oder Schleppkähne, MotorgUterboote oder Tanker vorgesehen werden können.
Den Bau von Binnenschiffen bestimmen unter anderem die BrUkken-und Schleusendurchfahrten, die bel-n Entwurf und Bau besondere Berücksichtigung Insofern finden müßen, als alle Aufbauten fleeh zu halten sl-id. Niedrige Wasserbauwerke wie BrUkken oder Schleusen müssen '.ssiert werden können, und zwar auch bei wechselnden Wasserständen und/oder bei wechselnden Belastungen. Während sich Masten für Signale oder Antennen
beispielsweise leicht umlegen lassen, orgeben sich besondere Schwierigkeiten für uns Steuerhaus. Einerseits so!! dss Steuerhaus wegen der Übersichtlichkeit möglichst hoch angeordnet sein, andererseits läßt es sich als voluminöse Einheit nicht ohne weiteres verschwenken. Außerdem Ist die FunktlonstUchtlgkelt des Steuerhauses aufrechtzuerhalten. Es Ist deshalb schon vorgeschlagen worden, das Steuerhaus teilweise absenkbar auszugestalten. Diese bekannte Absenkbarkelt reicht Jedoch nicht aus, um niedrige Brücken durchfahren zu können.
In solchen Fällen Ist es erforderlich, das Dach des Brückenhauses, das für diesen Zweck nur durch loses Überfällen aufgelegt 1st, abzunehmen. Danach werden alle vier FensterseItentölle uiü hierfür vorgesehene Scharniere am S teuerhausunterte I I abgeklappt. Erfahrungsgemäß Ist es erforderlich, für dieses Umrüsten drei bis vier Arbeltskräfte für etwa eine halbe Stunde zubeanspruchen.
Dieser Nachteil und andere Mängel werden neuerungsgemäß In besonders einfacher Woise dadurch vermieden, daß die Seltenwände und das Dach zwar In üblicher Welse mit dem Boden vei— bunden sind, während aber die Steuerhauseinrichtung, wie beispielsweise das Steuerrad, die Betätigungseinrichtung für die Maschine und auch beispielsweise eine Sitzbank auf einen lose auf dem Boden liegenden Zwischenboden aufgesetzt sind, welcher sich bei einem voI!ständigen Absenken auf entsprechend vorgesehene Stützen absetzt.
Der Vorteil liegt darin, daß das Steuerhaus In seiner Gesamthöhe abgesenkt werden kann. Hierbei verringert sich dadurch, daß der lose aufgesetzte Zwischenboden auf Stützen festgehalten wird, der lichte Innenraum Im Steuerhaus von der üblichen Stehhöhe in etwa eine Sitzhöhe. Der Rudergänger kann auf der Sitzbank Platz behalten und durch die Oberkante der Fenster des Brückenhauses hinaussehen. Die Funkt 1onstücht1gke11 des Steuerhauses bleibt erhalten. Sollte die Übersicht nicht aus-
— 3 ~
reichen, besteht die Möglichkeit, Im Dach eine Klappe vorzusehen, uis nach dsm Aufklappen dem Rudergänger die Möglichkeit gibt, sich die übliche Übersicht In Anpassung an die Durchfahrtshöhe zu verschaffen.
Vorteilhafterwelse bleibt die Steuereinrichtung über eine in der Höhe verstellbare Kabelschere o.a. mit den angeschlossenen Teilen verbunden.
Das Absenken und Anheben kann beispielsweise durch einen hydraulischen Stempel oder über eine Hubschere oder über einen Seil- oder Kettenzug o.a. erfolgen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der nacnfo ί Qenuön u63Ciii~€! bung «sr ! Γϊ dsr Zeichnung dargestellten AusfQhrungsbeIsple Ie.
Es zeigen:
FIg. 1 einen Querschnitt zur Schiffsachse durch eine erste Ausführungsform der Neuerung mit einem hydraulischen Stempel,
Flg. 2 einen Längsschnitt zu der Ausführungsform gemäß Flg. 1,
Flg. 3 einen Querschnitt In abgewandelter Ausführungsform und
Flg. 4 einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform.
Alle In den verschiedenen Zeichnungen vorkommenden Bezugszahlen bezeichnen dieselben Teile, unabhängig von der jeweiligen Ausführungsform, wobei die mit einem Apostroph versehenen Bezugszahlen auf gestrichelt eingezeichnete abgesenkte Positionen hinweisen.
Aui einem Hauptdeck 10 befindet sich In normaler Stellung und In optimaler Anordnung ein Steuerhaus 12. Das Steuerhaus 12 besteht 3U3 Ginsff! Steuerhaus-Grundrahmon 14 mit daran vorgesehenen Seitenwänden 16 und einem Steuerhausdach 18. Im Dach 13 ist eine aufschwenkbare Dachklappe oder ein Schiebeluk 20 vorgesehen.
I in Steuerhaus 1st eine übliche Steuerkonsole 24 mit den zur Schiffsführung notwendigen Armaturen vor einer Bank 26 angeordnet.
Im AusfUhrungsbeisplel gemäß Fig. 1 und 2 wird der Steuerhaus-Grundrahmen 14 von einem Kolbenstempel 28 getragen, der zu einer beliebigen hydraulischen Einheit gehört. Anstelle einer hydraulischen Einheit kann Jede beliebige fiuidumsbetätigfe Hubvorrichtung V'örQoäeiiöfi werden. 5 r, sifter Nische 32 des H?ypfdecks 10 Ist ein Hubzylinder 30 .o>jasehen, und die Lastverteilung übernimmt eine der statischen Erfordernissen entsprechende Konsole 34 an der Verbindungsstelle zwischen Kolbenstempel 2Θ und dem Grundrahmen 14.
Auf dem Grundrahmen 14 liegt lose ein Boden 36 auf. Mit diesem Boden 36, der von den Seitenwänden 16 geführt wird, sind die Steuerkonsole 24 und die Bank 26 verbunden, während die Steuerkonsole 24 und die Bank 26 gegenüber den Seitenwänden 16 frei sind.
Der Boden 36 ist'dafür vorgesehen, sich im abgesenkten Zustand auf Stützen 38 abzusetzen, die fest mit dem Hauptdeck 10 verbunden sind und die durch die freien Teile im Grundrahmen 14 ragen können.
Die Steuerkonsole 24 ist djrch die freien Teile im Grundrahmen 14 hindurch mit einer Kabelschere 40 verbunden, die unten am Hauptdeck 10 angelenkt ist und die für eine ständige Verbindung aller Kabel und Leitungen zwischen der höhenverstellbaren
Steuerkonsole 24 und dem Schiffskörper sorgt. Anstelle der beispielhaft eingezeichneten Kabelschere 40 ist auch jede andere äquivalente verbindung müyMeh.
Wenn es im Betrieb erforderlich sein sollte, das Stouerhaus abzusenken, um niedrige Wasserbauworke zu passieren, dann kann vorteilhafterweise völlig selbsttätig innerhalb kurzer Zelt ■ias Steuerhaus abgesenkt worden.
Im Normalfall hat das Stouerhaus Innen eine lichte Höhe von etwa 2000 mm. Erfahrungsgemäß reicht es aus, diese lichte Höhe um etwa 600 mm auf etwa 1400 mm zu reduzieren, wobei die Funktionstüchtigkeit des Steuerhauses einerseits erhalten bleibt, andererseits vorteilhafterweise eine Angloichung der Aufbauuöhe des Steuerhauses an άϊο anderen festen Aufbauten, beispielsweise des MaschinenhausoberIichtos 42, erreicht wird, wodurch auch niedrige Wasserbauwerke ohno weiteres unterfahren werden können. Der Sch I ffsfUhrer, der in einer geschlossen bleibenden Einrichtung verbleibt und doshalb völlig wettergeschützt ist, hat normalerwe'se sowohl eine ausreichende Sitzhöhe als auch die erforderliche Übersicht über das Schiff nach vorn. Sollte diese Übersicht ausnahmsweise nicht ausreichen. Ist es möglich, die Klappe 20 im Dach 13 zu öffnen, um sich die erforderliche Übersicht durch die Klappe hindurch zu verschaffen .
Beim Mbsenken trennt sich der Boden 36 mit 3ank 26 und Steuerkonsole 24 vom Steuerhaus-Grundrahmen 14 und wird dann durch die freien Te! ie des Rahmens hindurch von den Stützen 38 für die Dauer der Absenkung des Steuerhauses getragen.
Eine in Fig. 4 abgewandelte Ausführungsform weist anstelle ί eines hydraulischen Stempels eine Schere 48 auf, welche von
jj. einer beliebigen Spre i tze i η ri chtung 50 angetrieben wird. Die-
£'■ se Spre i tzvorr i chtung 50 kann beispielsweise jieichfaiis ajs
713122410.5.72
einer hydraulisch ο η Einrichtuno oder a j s einer .vindenspindel oder ähnliche^, best en en. 3er Anschluß an den Grundrahmen 14 ö r f ο ' 31 übe r oino C-Ieitkonsole 5 2. Im übrigen gilt für diese Ausfü"rungsform wie für die folgende Aus+ührungsform, die in FIg. 5 dargestellt ist, alles Yorherdar^siegte.
Die in Fig. 5 dargestellte abgewandelte Ausführungsform weist 2!s Hubvorrichtung s i η s η S e i i -, Kabel- oder Kettenzug 54 auf, der von einer beliebigen Aufwickelvorrichtung kraftbetätigt wird. Es ist eine Umlenkvorrichtung 56 vorgesehen, über die der Sei I- oder Kettenzug geführt wird, bevor das freie Endo am Grundrahmen 14 festaelegt ist.
Dor Hauptvortüi I der Nouerung Iiogt In dor Tatsache, daß kein manuelles Umrüsten mehr or forder I icd ist. Jadurch wird Arbeitskraft und Arbeitszoit an Uord gospart. Selbstverständlich ist es auch ncjglich, andcro SChtffe wie beispielsweise Fahrgastschiffe mit diosor Neuerung zu versehen.
Schutzansprüche :
713122AiO. 5.72

Claims (6)

Ansprüche
1. Einbaueinhe!t mit versenkbarem Steuerhaus für Binnenschiffe mit einer Hubvorrichtung, dadurch gekennzei chnet, daß Seitenwände (16) und Daen (18) mit einem Grundrahmen (14) verbunden und die Steuerhauseinrichtung (24,26) auf einem lose auf dem Grundrahmen (14) aufliegenden Boden (36) aufgesetzt sind, welcher sich beim Absenken auf Stützen (38) absetzt.
2. Einheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Dach (18) eine Klappe oder SchiebeKke (20) vorgesehen ist.
3. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet, daß für die Steuereinrichtung (24) eine Kabelschere (40) vorgesehen ist.
4. Einheit gemSß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Hubvorrichtung eine hydraulische Einrichtung mit StempeIkoIben (28) und Zylinder (30) Ist.
5. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung eine Hubschere (48) Ist.
6. Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung aus einem Seil oder Kettenzug (54) besteht.
DE7131224U Steuerhausanordnung für Binnenschiffe Expired DE7131224U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7131224U true DE7131224U (de) 1972-05-10

Family

ID=1271139

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7131224U Expired DE7131224U (de) Steuerhausanordnung für Binnenschiffe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7131224U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3524418A1 (de) * 1985-07-09 1987-01-22 Friedrich Waha Mobile einrichtung zur ausrichtung von ausstellungen, messen, veranstaltungen o. dgl.
NL2003961A (nl) 2008-12-20 2010-06-22 Bueter Hebetechnik Gmbh Hefinrichting voor het stuurhuis van een schip.

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3524418A1 (de) * 1985-07-09 1987-01-22 Friedrich Waha Mobile einrichtung zur ausrichtung von ausstellungen, messen, veranstaltungen o. dgl.
NL2003961A (nl) 2008-12-20 2010-06-22 Bueter Hebetechnik Gmbh Hefinrichting voor het stuurhuis van een schip.
DE102008064294A1 (de) 2008-12-20 2011-02-24 Büter Hebetechnik GmbH Hubvorrichtung für ein Schiffsteuerhaus
DE102008064294B4 (de) * 2008-12-20 2015-06-25 Büter Hebetechnik GmbH Hubvorrichtung für ein Schiffsteuerhaus

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