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DE7128124U - Schraube mit unverlierbarer Federscheibe - Google Patents

Schraube mit unverlierbarer Federscheibe

Info

Publication number
DE7128124U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring washer
thread
shaft
elevation
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7128124U
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7128124U publication Critical patent/DE7128124U/de
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  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

Gebrauchsmuster G 71 28 124. S
Die !feuerung gellt aus vera einer Schraube mit unverlierbarer,geknickter ?ederscheit>e, t>ei der an einem ein Gewinde aufweisenden und einen Xopf tragenden Schaft neben mindestens einer Vertiefung eine das Gewiade radial Überragende Erhöhung vorgesehen ist, wobei die !Federscheibe zwischen dem Kopf und der Erhöhung mit nur geringem Spiel angeordnet ist.
Eine derartige Schraube z.3. wird in der Elektroindustrie mit einer sogenannten .Anschlußscheibe zum Klemmen von Drähten an dünne, nicht oder nur schwer ansenkbare Bleche verwendet. Die Federscheibe ist z.B. dachartig oder trapezartig geknickt und z.B. viereckig gemäß DIH 46 288 oder oval geformt.
Übliche Schrauben mit unverlierbarer, geknickter federscheibe werden hergestellt, indem auf einen glatten Schaft eine vergütete Federscheibe geschoben wird und dann ein Gewinde auf den Schaft gerollt oder gewalzt wird, das ein Abfallen der
Federscheibe verhindert. Bei dieser Schraube liegt die Federscheibe nicht dicht an dem Kopf des Schaftes an und endet das Gewinde mit relativ großem Abstand von dem Kopf.
Es ist auch bekannt, einen zunächst glatten Schaft mit einem mit Abstand vom Kopf endenden Gewinde zu versehen und anschliessend zwischen Kopf und Gewindeende eine geknickte Federscheibe anzuordnen,die dann derart verformt wird, daß sie nicht mehr über das Gewinde abgezogen werden kann. Ist die Federscheibe bei der Verformung bereits vergütet, so bereitet die Verformung Schwierigkeiten. Ist die Federscheibe bei der Verformung noch, nicht vergütet, so muß sie nach der Verformung im zusammengebauten Zustand zusammen mit der Schraube noch vergütet werden.
Bei den beiden vorher erwähnten Schrauben hat die Federscheibe nicht nur allzuviel Spiel zwischen Gewindeende Md Espf sondern kann sich auch leicht in dem Gewindeende verklemmen, da das Gewinde in einer sich verjüngenden Schräge ausläuft. Auch, erstreckt sich dann, wenn die Federscheibe am Kopf anliegt, das Gewinde nicht bis zwischen die, dem Kopf abgewandten, nach unten gezogenen Ränder der geknickten Federscheibe, was beim Einschrauben der Schraube in dünne Bleche von Nachteil ist, weil die Federscheibe nicht an das Blech angepreßt werden kann.
Es ist andererseits eine Schraube der anfangs genannten Art bekannt, bei der zunächst an einem glatten Schaft als Sriiöirong ein peripher umlaufender Wulst geformt wird, indem in axialer Richtung neben dem Wulst unter Bildung einer umlaufenden Ver-
tiefung Material verdrängt wird. Anschließend wird ein eich bis zu der umlaufenden Vertiefung erstreckendes Gewinde geformt, das von dem Wulst überragt ist. Die Federscheibe wird sodann über Gewinde und Wulst geschoben und so verformt, daß sie nicht mehr abfallen kann. Schließlich muß die Federscheibe ebenfalls zusammen mit der Schraube vergütet werden.
Bei dieser bekannten Schraube kann sich wegen der zusätzlichen Erhöhung die Federscheibe nicht im Gewindeauslauf verklemmen. Allerdings ist der Abstand zwischen den nach unten gezogenen Sandern der abgewinkelten Federscheibe und dem Gewinde relativ groß, da zwischen der Erhöhung und dem Gewinde sich noch die Vertiefung und die Schräge, über welche das Gewinde ausläuft, befinden. Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Schraube der anfangs genannten Art zu schaffen, bei deren Herstellung die Federscheibe sieht nach dem Aufschieben auf den Schaft verformt oder vergütet werden muß und bei der das Gewinde sich auch bei am Kopf anliegender Federscheibe bis zwischen die nach unten gezogenen Ränder erstreckt.
Die Heuerung sieht eine Schraube der anfangs genannten Art vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vertiefung und die Erhöhung, die in an sich bekannter Weise peripher nebeneinander angeordnet sind, im Bereich des bis zum Kopf geführten, sich unter die nach unten gezogenen Ränder der Federscheibe erstrekkenden Gewindes angeordnet sind. Dabei kann nur eine einzige Vertiefung und Erhöhung oder eine Mehrzahl von Erhöhungen und Vertiefungen vorgesehen sein.
Es wird dabei zunächst der Schaft der Schraube bis zum Kopf mit Gewinde versehen. Sodann wird die gehärtete Federscheibe auf den mit Gewinde versehenen Schaft bis zur Anlage an den Kopf geschoben. Anschließend wird in den mit Gewinde versehenen Schaft die Vertiefung geformt, indem Material des Schaftes peripher, d.h. in Umfangsrichtung verschoben wird. Dieses Material bildet die das Gewinde radial überragende Erhöhung, die ein Abfallen der Federscheibe verhindert. Da die Federscheibe zwischen Kopf und Erhöhung nur geringes Spiel hat undfsich zum freien Ende des Schaftes hin an die Erhöhung unmittelbar Gewinde anschließt, erstreckt sich das Gewinde ausreichend weit unter die nach unten gezogenen Ränder der Federscheibe.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend die Erfindung mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schraube»
Fig. 2 einen Schnitt gemäß linie II-II in Fig. 1 und j
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Werkzeug zur Formung des Schaftes j
der Schraube gemäß Fig. 1 und 2. j
Eine Schraube gemäß Fig. 1 und 2 besitzt einen Schaft 1, der elnerends einen Kopf 2 trägt und vom Kopf bis zum freien Ende mit einem Gewinde 3 versehen ist. Dicht unterhalb des Kopfes 2 sitzt auf dem Schaft 1 eine spitzdachartig· geknickte Fe- j
derscheibe 4 mit einer zentralen Bohrung, deren minimaler Durchmesser gleich oder geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des mit Gewinde 3 versehenen Schaftes. Die Federscheibe 4 ist rechteckig und entlang einer Mittellinie äacliartig geknickt,
so daß zwei einander gegenüberliegende Ränder 5 zxaa freien Ende des Schaftes 1 hin nach unten gezogen sind.
Auf einer Durchmesserlinie einander gegenüberliegend sind an dem mit Gewinde 3 versehenen Schaft 1 zwei noppenartige radiale Erhöhungen 6 vorgesehen. Jede der Erhöhungen 6 überragt das Gewinde 3 radial, so daß der Abstand von der Spitze der einen der Erhöhungen zur Spitze der anderen der Erhöhungen größer ist als der minimale Durchmesser der Bohrung der geknickten .Federscheibe 4. Die Federscheibe 4 liegt von oben auf dem Bereich der Erhöhungen 6 auf, der das Gewinde 3 überragt. In Sichtung des Umfanges des Schaftes 1 gesehen ist beiderseits jeder der Erhöhungen 6 eine Vertiefung 7 im Schaft vorgesehen, wobei die Srhö= hung von dem Material der beiden Vertiefungen gebildet ist.
Die beiden Ränder 5 sind um die Höhe h nach unten gezogen. Die axiale Höhe der Erhöhungen 6 ist b, wogegen die Dicke der Erhöhungen d ist. Die Höhe b der Erhöhungen ist geringer als die Höhe h. Vorzugsweise ist die axiale Höhe b der Erhöhungen geringer als die halbe Höhe h, um welche die Ränder 5 nach unten gezogen sind. Dabei liegt die Federscheibe 4 mit dem Rand, der die Bohrung der Federscheibe nach unten begrenzt, aaf den Erhöhungen auf.
Eine Schraube gemäß Fig. 1 und 2 wird hergestellt, indem zunächst der Schaft 1 mit dem Gewinde 3 versehen und die Federscheibe 4 fertig gehärtet und geformt wird. Anschließend wird die Federscheibe auf den Schaft in Anlage an Kopf geschoben.So-
dann werden die Vertiefungen 7 bzw. die Srhölnragen 6 mittels eines Werkzeuges geformt, das gemäß Fig. 3 zwei gegeneinander bewegbare Backen 8 !anfaßt, von denen jede zwei auf Abstand st eilende Finger 9 aufweist. Jeder der finger S dient zur Herstellung einer der Vertiefungen 7, wobei jeweils zwei einander gegenüberstehende Finger 9 der beiden Backen 8 eine der beiden Erhöhungen 6 formen und dabei Material des Schaftes 1 in etwa in peripherer Biehtung bzw. in einer Sichtung, die rechtwinkelig zwe Mittelachse des Schaftes 1 verläuft, verschieben.
Breite der Backen 8 bzw. der Abstand der Außenkanten der beiden Finger jeder der beiden Backen ist derart, daß die Finger zwischen die dachartig nach unten gezogenen Bänder 5 der Federscheibe 4 geschoben werden können. Die Erhöhungen 6 können also bei an dem Kopf 2 anliegenden Federscheibe 4 so hergestellt werden, daß ihre freien Enden sich von unten gegen die Federscheibe legen·

Claims (3)

Sehutzanspriiche
1. Scliraube mit unverlierbarer, geknickter Federscheibe, bei
der an einem ein Gewinde aufweisenden und einen Kopf tragenden Schaft neben mindestens einer Vertiefung eine das Gewinde radial überragende Erhöhung vorgesehen ist, wobei die Eederscheibe zwischen dem Kopf und der Erhöhung mit nur geringem Spiel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vertiefung (7) und die Erhöhung (6), die in an sich bekannter Weise peripher nebeneinander angeordnet sind, im Bereich des bis zum Kopf geführten, sich unter die nach unten gezogenen
Ränder (5) der Federscheibe (4) erstreckenden Gewindes angeordnet sind.
2. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Erhöhungen (6) auf einer Durchmssserlinie durch den Schaft
(1) der Schraube einander gegenüber vorgesehen sind.
3. Schraube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung (6) von dem Material zweier beiderseits der Erhöhung vorgesehener Vertiefungen (7) gebildet ist.
DE7128124U Schraube mit unverlierbarer Federscheibe Expired DE7128124U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7128124U true DE7128124U (de) 1972-08-31

Family

ID=1270335

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7128124U Expired DE7128124U (de) Schraube mit unverlierbarer Federscheibe

Country Status (1)

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DE (1) DE7128124U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3430296A1 (de) * 1984-08-17 1986-02-27 Kamax-Werke Rudolf Kellermann Gmbh & Co Kg, 3360 Osterode Aus kopfschraube und unterlegscheibe gebildete schraubverbindung
WO2012062674A1 (en) * 2010-11-10 2012-05-18 Arcelik Anonim Sirketi Balance weight connection screw
US9879369B2 (en) 2010-11-10 2018-01-30 Arcelik Anonim Sirketi Balance weight connection screw

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