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DE71214C - Maschine zum Falten und Bekleben von Zündholzschachteln - Google Patents

Maschine zum Falten und Bekleben von Zündholzschachteln

Info

Publication number
DE71214C
DE71214C DENDAT71214D DE71214DA DE71214C DE 71214 C DE71214 C DE 71214C DE NDAT71214 D DENDAT71214 D DE NDAT71214D DE 71214D A DE71214D A DE 71214DA DE 71214 C DE71214 C DE 71214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
chip
machine
gluing
folding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT71214D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FEHR & WOLFF in Habelschwerdt
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE71214C publication Critical patent/DE71214C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/28Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms
    • B31B50/30Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving
    • B31B50/34Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving about their own axes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2105/00Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2120/00Construction of rigid or semi-rigid containers
    • B31B2120/60Construction of rigid or semi-rigid containers of drawer-and-shell type

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man unterscheidet Klebemaschinen fürAufsenschachteln oder Hülsen, welche aus einem Windespan, umklebt mit einem Papierstreifen, bestehen, und Klebemaschinen für Innenschachteln oder Schieber, welche aus einem Windespan und einem Bodenspan, beide zusammengehalten durch einen Papierstreifen, bestehen. Da die Construction der ersteren Art Maschinen mit in der letzteren enthalten ist, sei durch Zeichnung und Beschreibung die Maschine für Innenschachteln erläutert.
Es ist Fig. ι eine vordere Ansicht der Maschine , Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B, mit punktirter Darstellung einiger vor dem Schnitt liegender Maschinentheile; Fig. 3 stellt die obere Ansicht nach Hinwegnahme des Bodenspankastens dar, Fig. 4 einen Theil der hinteren Ansicht; Fig. 5 und 6 zeigen einen Theil der Fig. 2 in zwei verschiedenen Ausführungen.
Derjenige Theil der Maschine, welcher den Constructionen für Innenschachteln wie für Aufsenschachteln gemeinsam ist, besteht aus dem unten offenen Kleisterkasten 1, Fig. 2 und 3, dem Behälter 2 für die Windespäne und der an Welle ei, Fig. 1 und 3, befestigten und mit dieser umlaufenden Form 3, welcher der Windespan aus 2 mittelst des von Kurbelscheibe 4 und den Hebelstangen 5 bethätigten Schiebers 6 zugeführt wird.
Das Verfahren der Herstellung der Schachteln ist ähnlich dem in Patentschrift Nr. 40841 beschriebenen, indem das zur Beklebung erforderliche Papier von einer Rolle 7, Fig. 2, abgewickelt , unter dem Kleisterkasten 1 durchgezogen und von der ersten Rolle r des Andrückapparates 8, Fig. 5, welcher durch ein Excenter e auf Welle α b in Bewegung gesetzt wird, an den gerade vorgeschobenen Windespan angedrückt wird. Letzterer wird alsdann von einer Feder an Form 3 fest angeprefst und windet sich beim nunmehr erfolgenden Rotiren der Form 3 zusammen mit dem anklebenden Papierstreifen um dieselbe herum, wobei das Papier durch eine zweite Rolle r1 des Andrückapparates 8 gut aufgemangelt wird, so dafs ein Zurückbleiben des Papierstreifens ausgeschlossen ist. Der Andrückapparat trägt zwischen den beiden Walzen einen gezahnten Metallsteg s, über welchen der endlose Papierstreifen hinweggleitet, bis ein durch Excenter e1 auf Welle ab bewegtes gezahntes Blech f, von oben kommend und in den Metallsteg s einstechend, das angespannte Papier zum Abreifsen bringt.
Eine weitere Glättung der auf Form 3 gebildeten Hülse oder Aufsenschachtel erfolgt noch durch Rolle 9, welche von einem an zwei Stäben gleitenden Schieber 10 getragen und mittelst Excenters e von Welle ab aus bethätigt wird. Da bei schnellem Arbeiten und alsdann erfolgendem schnellen Umgange der Form 3 der endlose Papierstreifen leicht äbreifst, wenn er nicht von vorzüglicher Qualität ist, haben Erfinder in bekannter Weise einen Papierzubringer eingeschaltet, bestehend aus einem als Klemme wirkenden, an den Wellen 11, Fig. 2, drehbar befestigten Blech 12, welches von dem Spanschieber 6 aus mittelst eines am hebelartig wirkenden Stifte 13 angreifenden Armes in der Gleitbahn 14 hin- und herbewegt wird. Dadurch, dafs das Klemmblech 12 um Welle 11 pendeln kann, wird es fest auf
den unter ihm liegenden Papierstreifen aufgedrückt, so dafs dieser beim Vorschub des Bleches 12 auch vorgeschoben wird. Der zwischen einer beweglichen Brücke und dem Klemmblech 12 hindurchgehende Papierstreifen wird also bei dem Vorschieben des Spanes schon langsam vorgezogen, worauf erst das schnelle Aufwickeln auf Form 3 erfolgt.
Die aufgewundene Hülse wird bei der Maschine für Aufsenschachteln durch einen die Form 3 an drei Seiten umfassenden Schieber abgestofsen und fällt in einen Korb, während der Schieber mittelst einer an Excenterscheibe 1 5, Fig. 3, laufenden Gleitrolle zurückgezogen wird.
Bei der Klebemaschine für Innenschachteln wird ein Papierstreifen benöthigt, welcher auf beiden Seiten über den schmalen Windespan vorsteht. Der vordere, vorstehende Rand wird nun in eine ringsum gehende Rinne der Form 3 während des Umganges derselben eingeschlagen mittelst des in einer Gabel 17, Fig. 2, gelagerten Röllchens, welches von Hebel 16 getragen und mit diesem durch mehrere auf eine Gleitrolle wirkende Einbuchtungen der Excenterscheibe 15, Fig. 3, in Schwingungen versetzt wird. Hierauf erfolgt erst das Abschieben des aufgewickelten, umklebten Windespans durch vier Federn 18 von winkelförmigem Querschnitt (Fig. 5), an einem gleichzeitig mit Form 3 zu rohrenden und auf Welle c d beweglichen Schieber sitzend, welcher mittelst des in der Nuth 19, Fig. 1 und 3, gehenden Stiftes 20 vom hufeisenförmigen Hebel 21 vor- und zurückgeschoben wird, indem dessen anderer Arm durch Führungsleisten auf Excenterscheibe 15 bewegt wird. Während des Abschiebens überschlägt sich der in die Rinne der Form 3 eingedrückte Papierrand nach innen und der Windespan gelangt, während der hintere Papierrand noch übersteht, auf eine Form 22, Fig. 3, welche ebenso wie Form 23, 24, 25 an einer Drehscheibe 26 sitzt und durch die stehende Welle 27, Fig. 1 und 2, Winkelgetriebe »>, unter der Tischplatte liegende Welle 28 und die zwei Räderpaare 29 und 30 in Umdrehung gesetzt wird, und zwar macht die Drehscheibe während des zweimaligen Umgangs der rotirenden Form 3 gerade eine Vierteldrehung, so dafs beim Stillstehen der Form 3 stets eine feste Form der Drehscheibe vor dieselbe tritt, deren genaues Aufeinanderpassen noch durch eine unter der Tischplatte auf Welle 27 befestigte Scheibe 31, Fig. 2, mit vier nicht gezeichneten Einkerbungen und einer Einfallfeder regulirt wird.
Während des Ueberschiebens des Windespans von der rotirenden Form 3 auf die feste Form 22 des Drehkörpers ist zwischen die beiden Formen ein Bodenspan gebracht worden, welcher durch den mit einer senkrecht auf- und niedergehenden Stange 45 fest verbundenen Schieber 32, Fig. 2 und 4, aus dem Spankasten 33 herabgeschoben, durch einen aus der rotirenden Form 3 vortretenden Knopf festgehalten und beim Ueberschieben des Windespans von diesem rings umschlossen wird, während der eine Papierrand des Windespans über den Bodenspan vorsteht.
Die Schachtel wird nunmehr am Drehkörper fertiggestelt, indem dieser vorstehende Papierstreifen von allen vier Seiten umgeschlagen und mit dem Bodenspan zusammengeklebt wird. Die hierzu erforderlichen Faltvorrichtungen müssen eine doppelte Bewegung haben, nämlich an die Form herantreten, um das Papier umzubiegen, und alsdann wieder von der Form sich entfernen, ohne den umgelegten Papierrand zurück zu streichen. Während sich die feste Form 22 noch gegenüber der rotirenden Form 3 befindet, wird der Papierstreifen an der Unterkante umgefaltet, indem eine nach oben zu abgeschrägte Streichplatte 35, Fig. i, welche an einem Hebelarm befestigt ist, mittelst Excenters von Welle α b aus angehoben wird und das Papier umlegt, worauf der Hebelarm mit der Streichplatte 35 auf seiner Drehachse seitlich verschoben und von der festen Form 22 in horizontaler Richtung entfernt wird mittelst des von einem seitlichen Excenterbacken beeinflufsten Hebels 37, Fig. 3. Alsdann fällt die Streichplatte 35 wieder in die Ruhestellung zurück. Damit der Bodenspan durch das Umlegen und Ueberstreichen des Papierrandes mittelst der Streichplatte nicht nach oben verschoben werde, wird derselbe durch eine schräg von vorn wirkende, schaufelartige Feder 34, Fig. 1, welche durch Hebel 36 mit Excenterscheibe 4 in Verbindung steht, festgehalten und der obere vorstehende Papierrand mit umgelegt.
Da nun der Bodenspan zwischen dem unteren und oberen Papierrand festgelegt ist, kann der aus der umlaufenden Form 3 vortretende Knopf wieder zurückgezogen werden, indem derselbe durch die hohle Welle c d hindurch mit einem Schieber 38, Fig. 1 und 3, verbunden ist, welcher durch eine an der seitlichen Wange m des auf Welle α b sitzenden grofsen Zahnrades gleitende Rolle in Thätigkeit gesetzt wird.
Die feste Form 22 macht hierauf mit der Drehscheibe 26 eine Viertelkreisbewegung und gelangt in die Stellung 23, wo durch einen von oben herab wirkenden Faltapparat (Fig. 2 und 4) der obere, schon umgelegte Papierrand nochmals angerieben wird. Es geschieht dies durch eine um die eigene Achse drehbare Streichplatte 39, befestigt an einem unter dem Bodenspankasten hindurchgreifenden Hebelarm, welcher erst wieder hochgeht, nachdem die Streichplatte durch Drehung um die eigene Achse von der Form 23 sich entfernt hat,
was durch einen mit dem Spanschieber 32 in Verbindung stehenden, fingerartig ausgebildeten Drücker n, Fig. 2, bewirkt wird.
Alsdann wird in derselben Stellung 23 der festen Form durch die beiden auf einem Schieber 43, Fig. 2 und 3, drehbar befestigten Hebel 40, welche an ihren gabelförmigen Enden schwache Röllchen I tragen, das überstehende Papier an den beiden noch freien Seiten umgefaltet und an den Bodenspan angeklebt, indem die Hebel 40 durch eine dieselbe umfassende Gabel des Hebels 41, welcher von Excenter 42 aus eine gegen die Form gerichtete Bewegung erhält, zusammengedrückt werden. Hierauf werden dieselben durch Zurückziehen des Schiebers 43 mittelst des .Hebels 44 und Excenters 42 wieder von der Form 23 entfernt und nach Rückgang des Hebels 41 durch eine Feder aus einander gedrückt.
Die feste Form macht nunmehr wieder einen Viertelkreis und tritt in die Stellung 24, in welcher durch die beiden Abstreicher 45 *, Fig. 4, an drehbaren, mit einander verbundenen Armen, welche mittelst Gleitrolle vom Excenter 42, Fig. i, aus in Betrieb gesetzt werden, die fertige Innenschachtel von der Form abgestreift wird, um in den bereitstehenden Korb an der schmalen Seite der Maschine, wo auch die Bedienung ihren Stand hat, zu fallen.
Falls eine Schachtel bei dem Ueberschieben von der rotirenden Form 3 auf den Drehkörper 26 verunglückt, wird hier durch die Drehscheibe der unbrauchbare Span mit dem anklebenden Papier weggeführt und von den Abstreichern 45 x entfernt, so dafs in Stellung 25 die festen Formen am Drehkörper immer wieder frei und arbeitsfähig erscheinen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Falten und Bekleben von Zündholzinnenschachteln nach Art des Patentes Nr. 40841, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Drehkörpers 26 mit mehreren unbeweglich daran befestigten Formen (22, 23, 24, 25), auf welche der mit Papier umklebte Windespan für Innenschachteln von der rotirenden Form 3 aus behufs weiterer Bearbeitung übergeschoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71214D Maschine zum Falten und Bekleben von Zündholzschachteln Expired DE71214C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE71214C true DE71214C (de) 1900-01-01

Family

ID=344535

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT71214D Expired DE71214C (de) Maschine zum Falten und Bekleben von Zündholzschachteln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE71214C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177317B (de) * 1959-02-10 1964-09-03 Richard Haupt Haltekopf fuer Innenschachteln an Zuendholz-schachtelmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177317B (de) * 1959-02-10 1964-09-03 Richard Haupt Haltekopf fuer Innenschachteln an Zuendholz-schachtelmaschinen

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