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DE711971C - Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von Laufbildern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von Laufbildern

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Publication number
DE711971C
DE711971C DEL91471D DEL0091471D DE711971C DE 711971 C DE711971 C DE 711971C DE L91471 D DEL91471 D DE L91471D DE L0091471 D DEL0091471 D DE L0091471D DE 711971 C DE711971 C DE 711971C
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DE
Germany
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light
copying
image
copier
short
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Expired
Application number
DEL91471D
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English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Priority to DEL91471D priority Critical patent/DE711971C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE711971C publication Critical patent/DE711971C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/08Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic copying of several originals one after the other, e.g. for copying cinematograph film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von Laufbildern Zum Kopieren von Laufbildern sind zwei Verfahren bekannt, die sich im wesentlichen durch die Art des Transports des Bild- und Kopierschichtträgers unterscheiden. Nach dem einen Verfahren werden die Träger kontinuierlich an dem Belichtungsfenster einer sogenannten Schlitzkopiermaschine vorbeigeführt. Das zweite Verfahren besteht darin, daß die beiden Träger bildweise in das Belichtungsfenster einer sogenannten Schrittkopiermaschine gebracht werden.
  • Bei der Herstellung von Kopien ist es erforderlich, den Einfluß der Relativverschiebung der Träger, die durch die unvermeidliche Schrumpfung des Kopierschichtträgers bedingt ist, soweit wie möglich auszuschalten, damit eine möglichst vollkommene Bildschärfe erzielt wird. Außerdem ist einerseits eine große Kopiergeschwindigkeit erwünscht, andererseits soll die Möglichkeit einer Kontrolle der kopierten Bilder während der Belichtung bestehen.
  • Im Falle kontinuierlicher Bewegung der Träger läßt sich der Einfluß der Relativverschiebung der Träger während der Belichtung grundsätzlich nicht beseitigen. Um trotzdem eine brauchbare Bildschärfe zu erzielen, wird das Belichtungsfenster in der Laufrichtung der Träger sehr schmal ausgebildet, so daß die relative Verschiebung sich jeweils auf einen kleinen Bildabschnitt beschränkt. Damit ist aber notwendigerweise die Kopiergeschwindigkeit beschränkt, und außerdem ist eine bildweise Kontrolle des Kopierschichtträgers unmöglich gemacht.
  • Im Falle bildweiser Fortschältung kann sich die Relativverschiebung nicht nachteilig auswirke; es ist auch eine bildweise Kontrolle ohne weiteres möglich. Nachteilig ist aber die geringe Kopiergeschwindigkeit, die dadurch bedingt ist, daß der hin und her gehende Greifer für die Fortschaltung der Träger nur eine beschränkte Schaltzahl erlaubt; außerdem muß auf die Festigkeit der Träger Rücksicht genommen werden, die keine beliebig hohe Beschleunigung nach jedem Stillstand zuläßt.
  • Die Erfindung hat demgegenüber ein Verfahren zum Gegenstand, welches den Vorteil hoher Kopiergeschwindigkeit, die an und für sich bei kontinuierlicher Bewegung der Träger möglich ist, mit den Vorteilen des Schrumpfungsausgleichs und der bildweisen Kontrollierbarkeit verbindet. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht demgemäß unter Beibehaltung der kontinuierlichen Bewegung der Bild- und Kopierschichtträger darin, daß die Belichtung bildweise durch Lichtblitze so geringer Dauer erfolgt, daß eine Relativverschiebung der Träger während der Belichtung die Bildschärfe praktisch nicht verringert. Für die Steuerung der Aufeinanderfolge der Lichtblitze werden zweckmäßig Zackenrollen vorgesehen, welche von den Trägern mitgenommen werden.
  • Es ist für die Zwecke der Aufnahme und Wiedergabe von Laufbildern bereits vorgeschlagen worden, eine im Rhythmus der Bildfrequent aufblitzende Lichtquelle zu verwenden. In beiden Fällen kann jedoch das beim Kopieren vorliegende Problem, bei bildweiser Belichtung die Relativverschiebung der beiden Träger unschädlich zu machen, gar nicht auftreten.
  • Für die Ausübung des neuen Verfahrens eignen sich Vorrichtungen mannigfacher Art. Die Kopiervorrichtung läßt sich z. B. mit einer zeitweilig zum kurzen Aufblitzen gebrachten Gasentladungslampe versehen. Unter Gasentladungslampe soll hierbei ein mit Gasen, Dämpfen oder einem Gemisch von beiden gefülltes Entladungsgefäß verstanden werden. Gegebenenfalls kann die Gasentladungslampe auch mit z. B. unter Einfluß der von der leuchtenden Entladung ausgesandten Lichtstrahlung, insbesondere von deren kurzwelligen Anteilen zur Fluoreszenz angeregten, jedoch nicht störend nachleuchtenden Stoffen versehen sein oder mit diesen zusammenwirken.
  • Als Kopierlichtquelle kann auch eine zur zeitweiligen momentanen Lichtaussendung gebrachte Kathodenstrahl-Fluoreszenzröhre mit sehr geringer Schirmträgheit dienen.
  • Es empfiehlt sich, durch die Gasentladungslampe oder die Kathodenstrahl-Fluoreszenzröhre hindurch elektrische Kondensatoren kurzzeitig zu entladen. Dabei können zwecks Regelung der Kopierlichtintensität mehrere Kondensatoren zu- oder abschaltbar angeordnet oder die Betriebsspannung veränderlich sein oder beide Maßnahmen zugleich getroffen werden.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, die Kopiervorrichtung bei konstant tätiger Kopierlichtquelle mit einem elektrischen Lichtventil zu versehen, bei welchem Intensität und Zeitdauer der jeweils kurzzeitig durchgelassenen Lichtmenge im wesentlichen von Größe und zeitlichem Verlauf der das Lichtventil steuernden kurzen elektrischen Impulse abhängig sind. Hierzu eignet sich vorzugsweise ein elektrisches Lichtventil, das auf der Verwendung der elektrooptischen oder magnetooptischen Effekte an polarisiertem Licht beruht.
  • Die eine Fremdsteuerung der Ionen- oder Elektronenentladungsgefäße oder eine Steuerung des Lichtventils bewirkenden, blitzartig auftretenden Spannungs- oder Stromstöße lassen sich erfindungsgemäß mittels einer Kondensatorkippvorrichtung durch Stoßentladung des Kondensators sehr leicht und auch mit großer Genauigkeit hinsichtlich ihrer Aufeinanderfolge erzeugen.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf die angegebenen Möglichkeiten zur Erzeugung der kurzen elektrischen Steuerimpulse beschränkt. Beispielsweise können die kurzen Strom- oder Spannungsstöße auch durch umlaufende oder pendelnde elektromagnetische Stromerzeuger oder auch mit Hilfe von Elektronenröhren erzeugt werden, deren Gitterspannung so gesteuert wird, daß der Anodenstrom die gewünschte Form von Stromstößen annimmt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Kopiervorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt; es zeigt Fig. i eine Kopiervorrichtung mit einer intermittierend zum Aufleuchten gebrachten Gasentladungslampe, Fig.2 eine Kopiervorrichtung mit einer gesteuerten Kathodenstrahl-Fluoreszenzröhre als Kopierlichtquelle, Fig. 3 eine Vorrichtung zum Kopieren eines kontinuierlich bewegten Filmstreifens auf eine sich stetig drehende Scheibe, auf welcher die Einzelbilder spiralig aneinandergereibt werden sollen.
  • In Fig: i wird der Bildfilm i zusammen mit dem lichtempfindlichen Band 2 stetig abgespult und bei Durchtritt durch das Bildfenster 3 von der intermittierend aufblitzenden Gasentladungslampe 6 ausgeleuchtet. Die Steuerung der Gasentladungslampe 6 geschieht in folgender Weise: An den Klemmen g und io wird Gleichstrom zugeführt, der über den Widerstand i i den Kondensator i2 auflädt. Parallel zu dem Kondensator 12 liegt die Gasentladungslampe 6, welche die Hauptelektroden 13 und 14 und außerdem eine Hilfselektrode 15 besitzt. Die Elektroden 13 und 14 erhalten ihre Potentialdifferenz von dem Kondensator 12. Die Hilfselektrode 15 hat beispielsweise Gitterform und ist über die auf einer Unterbrecherscheibe 5 schleifenden Kontakte 7 und 8 mit einer Hilfsbatterie 16 verbunden. Die Unterbrecherscheibe 5 besteht aus nichtleitendem Material und ist beiderseitig mit einem gemeinsamen Metallbelag 18 mit radialen Ausnehmungen 17 versehen. Die Unterbrecherscheibe 5 ist auf gleicher Achse mit einer Zahntrommel q. angeordnet, welche ihrerseits durch die Filmstreifen i und 2 mitgenommen wird.
  • Die Hilfsspannung der Batterie 16 verhindert die Zündung der Gasentladungslampe 6 bei voll oder annähernd voll aufgeladenem Kondensator. Wird diese Hilfsspannung durch die Ausnehmungen 17 unterbrochen, so wird die am Gitter 15 liegende Verzögerungsspannurig aufgehoben, so daß nunmehr, die Zündung erfolgen kann, wobei sich der Kondensator 12 schlagartig über die Gasentladungslampe 6 unter Erzeugung eines sehr kurzen, aber sehr hellen Lichtblitzes entlädt. Mit Hilfe eines Kondensators i9 wird in diesem Augenblick der Kopierfilm 2 belichtet. Der Abstand der Ausnehmungen 17 voneinander ist zweckmäßig so bemessen, daß die Aufhebung der Gitterspannung, also die Kondensatorenentladung durch die Gasentladungslampe jeweils erst in dem Moment bewirkt wird, wo sich ein volles Bildchen an der Kopierbelichtungsstelle des Bildfensters 3 befindet.
  • Statt mittels einer Kontaktscheibe kann die Synchronisierung der Entladungsfrequenz auch mit Hilfe von Kontaktmarken oder Einschnitten bewirkt werden, die z. B. am Rande des Bildfilmstreifens neben den Einzelbildchen angeordnet sind. Es können auch Synchronisieraufzeichnungen auf dem Bildfilm vorgesehen sein, die lichtelektrisch abgetastet werden und, gegebenenfalls nach Verstärkung, die Entladungsfrequenz steuern.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 wird eine gesteuerte Kathodenstrahl-Fluoreszenzröhre als Kopierlichtquelle verwendet.
  • In dem Entladungsgefäß 2o nach Art einer Braunschen Röhre sendet die Glühkathode 21 Elektronen aus, die unter dem Einfluß der über die Klemmen 22, 23 zugeführten Anodenspannung beschleunigt werden und auf denn Fluoreszenzschirm 25 einen Lichtfleck erzeugen. Die Beschleunigungsspannung ist so bemessen, daß der Lichtfleck noch nicht intensiv genug ist, um das lichtempfindliche Filmband 2 schon durch das Bildband i hindurch zu beeinflussen. Die Gleichstromquelle lädt die Kondensatoren 26, 27 über die Widerstandsdrosseln 28, 29, 30, 31 in Parallelschaltung auf. Die Kondensatoren 26; 27 sind in bekannter Weise über die Funkenstrecke 32a in Serie geschaltet. Wird die kritische Spannung der Funkenstrecke 32" erreicht, so erfolgt ein Überschlag, durch welchen die Kondensatoren 26, 27 in Serie geschaltet und über die Hauptfunkenstrecke 32 entladen werden. Wirkt die in diesem Moment erzeugte kurzzeitige Hauptspannung, die, wenn man eine entsprechende Anzahl von Kondensatoren und Schaltfunkenstrecken vorsieht, ein Vielfaches der Ruhespannung beträgt, auf die parallel zur Hauptfunkenstrecke 32 geschalteten Elektroden 21 und 24 der Entladungsröhre 20, so fließt ein momentan stark beschleunigter Elektronenstrom durch die Röhre und erzeugt auf dem Leuchtschirm 25 für kurze Zeit einen sehr hellen Lichtfleck, welcher durch den Bildfilm i hindurch das lichtempfindliche Band 2 momentan beleuchtet. Da die Hauptspannung jeweils nur für sehr kurze Zeit an der Röhre 2o liegt, ist es möglich, sie wesentlich höher zu wählen, als es bei Dauerbetrieb zulässig wäre.
  • Der Vorgang wiederholt sich periodisch, und die Frequenz kann durch entsprechende Dimensionierung der einzelnen elektrischen Größen geregelt werden.
  • Um die gewünschte Stoßspannungsfrequenz zu erzielen, kann man auch eine Steuerung der Schaltfunkenstrecke 32d beispielsweise mittels nicht weiter gezeichneter, mechanisch bewegter Schaltelemente vornehmen, die ihrerseits mit der Zahntrommel4 (vgl. Fig.1), über welche die Filmstreifen i und 2 laufen, in Antriebsverbindung stehen.
  • Im übrigen kann man auch in der Weise verfahren, daß man den Kathodenstrahl, statt ihn seiner Geschwindigkeit nach kurzzeitig zu beeinflussen, seiner Form oder Intensität nach steuert oder ihn bei konstanter Beschleunigung erst durch ein Gitter vor dem Schirm steuert oder ihn entsprechend kurzzeitig ablenkt und erst, z. B. mit Hilfe von Blenden, dem abgelenkten Kathodenstrahl momentan sichtbar macht.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 wird ein stetig ablaufender Bildstreifen 33 auf eine stetig gedrehte lichtempfindliche Scheibe 34 übertragen, wobei die Einzelbildchen beispielsweise in einer Spirale aufeinanderfolgen sollen. Zu diesem Zwecke wird bei der Scheibe 34 außer ihrer Drehung noch eine Radialverschiebung vorgenommen. Zwischen die konstante Kopierlichtquelle 35, z. B. eine Glühlampe, und den Bildstreifen 33 ist hier in den Lichtstrahlenweg eine Kerrzelle mit flüssiger oder fester Füllung geschaltet, bestehend aus den beiden Kondensatorplatten 36, 37, zwischen denen sich das doppelt brechende Medium befindet, und den gekreuzten -Nicols 38 und 39, die so angeordnet sind, daß die Lichtquelle 35 nicht auf den Bildfilm 33 wirken kann. Die Kerrzelle wird in folgender Weise gesteuert: Der an den Klemmen 40, 41 zugeführte Wechselstrom lädt über einen Gleichrichter42 den Kondensator 43 äuf, der sich bei Erreichen der Zündspannung einer in den Entladungskreis geschalteten Glimmlampe 44 durch diese und die Primärwicklung des Induktors 45 hindurch entlädt. Dadurch entsteht an der Sekundärseite des letzteren ein kurzer Spannungsstoß, der, an die Platten 36 und 37 der Kerrzelle gelegt, einen kurzzeitigen Durchtritt des Lichtstroms der Kopierlichtquelle 35 und damit eine Momentbeleuchtung des Bildfilms 33 und der lichtempfindlichen Scheibe 34 bewirkt.
  • Die Frequenz der so erzeugten Spannungsstöße kann beispielsweise mit Hilfe einer Unterbrecherscheibe 46 geregelt werden, die mit der Kopierguttransporteinrichtung in Antriebsverbindung steht und den Strom einer Hilfsbatterie 47 periodisch ein- und ausschaltet, welche die Glimmlampe 44 in ähnlicher Weise steuert wie in Fig. i.
  • Bei Kopiervorrichtungen, die nach dem Projektionsverfahren arbeiten, kann das elektrische Lichtventil auch in den Abbildungsstrahlengang geschaltet werden.
  • Die Abbildungen sind durchweg nur als schematische Skizzen und nicht als maßstabrichtig anzusehen; sie sollen vielmehr nur die wichtigsten Gesichtspunkte und einige Einrichtungsgestaltungen für die erfindungsgemäßen Ausführungsformen erläutern. Wesentliche, aber für die Kennzeichnung der Erfindung weniger belangreiche Einzelheiten wurden übersichtlichkeitshalber fortgelassen oder durch vereinfachte Symbole ersetzt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kopieren von Laufbildern bei kontinuierlich bewegtem Bild-und Kopierschichtträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtung bildweise durch Lichtblitze so geringer Dauer erfolgt, daß eine Relativverschiebung der Träger während der Belichtung die Bildschärfe praktisch nicht verringert.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch von den Trägern mitgenommene Zackenrollen, welche die Aufeinanderfolge der Lichtblitze steuern.
  3. 3. Kopiervorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, die mit einer zeitweilig zum kurzen Aufblitzen gebrachten elektrischen Gasentladungslampe versehen ist. ,I.
  4. Kopiervorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, die mit einer zur zeitweiligen momentanen Lichtaussendung gebrachten Kathodenstrahl-Fluoreszenzröhre mit sehr geringer Schirmträgheit versehen ist.
  5. 5. Kopiervorrichtung nach Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daß durch die Gasentladungslampe oder die Kathodenstrahl- Fluoreszenzröhre hindurch elektrische Kondensatoren kurzzeitig entladen werden.
  6. 6. Kopiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Regelung der Kopierlichtintensität mehrere Kondensatoren zu- oder abschaltbar angeordnet sind oder die Betriebsspannung veränderlich ist oder beide Maßnahmen angewendet werden.
  7. 7. Kopiervorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein elektrisches Lichtventil, bei welchem Intensität und Zeitdauer der jeweils kurzzeitig durchgelassenen Lichtmenge im wesentlichen von Größe und zeitlichem Verlauf der das Lichtventil steuernden kurzen elektrischen Impulse abhängig sind. B. Kopiervorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein elektrisches Lichtventil, das auf der Verwendung der elektrooptischen oder magnetooptischen Effekte an polarisiertem Licht beruht, wie insbesondere eine Kerr- oder Faradyzelle. g. Kopiervorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i in Verbindung mit den Ausführungsformen nach Anspruch 3, q., 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Fremdsteuerung der Ionen- oder Elektronenentladungsgefäße oder eine Steuerung des Lichtventils bewirkenden elektrischen Impulse kleiner Dauer mittels einer Kondensatorkippvorrichtung erzeugt werden.
DEL91471D 1936-11-15 1936-11-15 Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von Laufbildern Expired DE711971C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2048606A1 (de) * 1970-10-02 1972-04-06 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Fotografisches Kopiergerät zur Herstellung von Farbbildern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2048606A1 (de) * 1970-10-02 1972-04-06 Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen Fotografisches Kopiergerät zur Herstellung von Farbbildern

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