DE711606C - Feuerung - Google Patents
FeuerungInfo
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- DE711606C DE711606C DEM140538D DEM0140538D DE711606C DE 711606 C DE711606 C DE 711606C DE M140538 D DEM140538 D DE M140538D DE M0140538 D DEM0140538 D DE M0140538D DE 711606 C DE711606 C DE 711606C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
- F23J1/02—Apparatus for removing ash, clinker, or slag from ash-pits, e.g. by employing trucks or conveyors, by employing suction devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J2900/00—Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
- F23J2900/01021—Removing ashes from the ash pit using reciprocating means, e.g. pushers
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Details (AREA)
- Manufacture Of Iron (AREA)
Description
- Feuerung Die Erfindung betrifft eine Feuerung für industrielle Zwecke. Der Rost geht dabei hemmungsfrei in den Schlackenschacht über, dessen Wandungen unter den Spiegel einer wassergefüllten, mit Schubkolben besetzten Bogenwanne eintauchen. Die Erfindung erstrebt durch die Vereinigung von Vorkehrungen und Anordnungen an dem Schlackenschacht und der Austragsvorrichtung das Doppelziel, die anfallende Schlacke gelöscht und kleinkörnig stetig auszutragen und durch das Mittel der= Schlackenförderung den gesarriten Schichtstrom von der Beschickung bis zum Schlackenauslauf der Feuerung regelnd zu beeinflussen.
- Schlackenförderungsanlagen mit Schub-oder Pendelkolben .sind bereits vorgeschlagen worden. Sie haben aber zur Voraussetzung, daß der Schlackenschacht über dem Förderkolben möglichst frei von Schlacke ist, da sonst die Wirkung des Kolbens gehemmt und unmöglich wird. Zur :Zerkleinerung der Schlackenbrocken sind bereits Brechwalzen in den Schlackenschacht eingebaut -worden. Damit ist jedoch keine stetige- Förderung der Schlacke und keine Beeinflussung der Schichthöhe zu erreichen. Die Förderleistung von Brechwalzen ist sehr unregelmäßig und stoßweise, da in den Verbrennungsrückständen große Schlackenbrocken, die erst gebrochen werden müssen, mit hindurchrutscl.cnden grießförmigen Massen abwechseln. Diese Unregelmäßigkeiten lassen es nicht zu, die Regelung der Rostschicht mit Hilfe der Brechwalzen vorzunehmen. Auch werden die Brechwalzen durch die glühenden Schlackenbrocken rasch zerstört.
- Die von der Erfindung erstrebten Zwecke, die Schlacken fortlaufend zu zerkleinern und auszutragen und durch die Stetigkeit dieser Austragung eine regelbare Stauung im Schlackenschacht und damit die Schichthöhe auf dem Rast zu regeln, werden gemäß der Erfindung ohne Brechwalzen durch die Vereinigung folgender Vorkehrungen und Anordnungen am Schlackenschacht und der Austragsworrichtung erreicht a) Ausbildung der über dem Ausräumweg der Kolbenstirnfläche gegenüberliegenden Schachtwand als Gegenbrechbacke.
- b) Stauenlassen der Schlacken im Schlackenschacht.
- c)- Hochleitung der Löschdämpfe im Schlackenschacht zur Körnung der Schlackenbrocken.
- d) Gekrümmter Weg des geraden Schubkolbens unter dem Schlackenschacht zum Heben, Brechen und- Ausschieben der Inhaltsteile.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. '. Die Zeichnung zeigt, die Schlackenseite mit.
- gefülltem Schlackenschacht und Austragsvoirichtung einer Feuerung mit beweglichen Schürrosten.
- Es ist für die Erfindung an sich gleichgültig, «-elche Rostart in der Feuerung verwendet ist. In der Zeichnung ist ein Rückschubrost mit abwechselnd festen und beweglichen Roststufen i und z dargestellt. Die letzte Roststufe geht mit feststehenden, . an ihrer Oberfläche bogenförmig gestalteten Roststäben 3 in einen Schlackenschacht q. über, der von senkrechten Wänden eingeschlossen ist. Dieser an sich keine weiteren Einbauten enthaltende, mit Schlacke sich füllende Schacht taucht mit seinem unteren Stutzen 5 in eine wassergefüllte Bogenwanne 6 ein, die in eine ansteigende, sich zweckmäßig erweiternde Auslaufrinne 7 übergeht. Auf dem gekrümmten Boden der Wanne 6 liegt einseitig ein Kolben 8 ,auf, der mit seinem anderen Ende an einem Schwenkhebel 9 hängt, dessen Tragwelle i o durch einen weiteren Schwenkhebel i i und eine Schubstange iz von einem Kurbelgetriebe 13 pendelnd bewegt wird, das selbst über ein Klinkentriebwerk 14, 15 durch eine Schubstange 16 regelbar in Umlauf gesetzt wird. Der an sich bekannte Antrieb der Schubstange 16 kann mit dem Rostantrieb in Zusammenhang stehen oder ein Sonderantrieb sein. In allen Fällen wird auf seine Reg elbarkeit und Einstellbarkeit Wert gelegt. Der Kolben 8 wirkt fördernd in Richtung auf die Auslaufrinne 7 und die Schachtkante 17 zu.
- Die Wirkung der so aufgebauten Einrichtung ist bei gefülltem Schacht folgende: Durch den allmählichen Übergang des Rostendes 3 in den Schlackenschacht fallen die Schlackenmassen ohne jegliche Hemmung in den Schlackenschacht q. und bilden dort eine senkrechte, abwärts rutschende Säule, deren unteres Ende in die Wasserfüllung der Wanne 6 eintaucht und Dampfentwicklung hervorruft. Die sich entwickelnden Dämpfe steigen in der Schlackensäule hoch und bewirken eine Granulierung und Zermürbung der brockenförmigen Schlackenteile. Der gestreckte längliche Förderkolben 8 wird auf den bogenförmigen Muldengrund hin und her bewegt, wodurch er sich mit seiner geraden Deckfläche etwas hebt und senkt und so den Scbachtinhalt anhebt und wieder sinken läßt. Dadurch wird der Nachschub im Sclil:acken..chacht gesichert und anderseits ein Vorschub der Schlackenmasse auf die " Auslaufrinne 7 bewirkt. Auf dieser Grund-Uge des gleichzeitigen Förderns und Hebens @;'.t"ler Schlackenmassen tritt ein Brechen und rZerkleinern der Schlackenbrocken an der dem Kolben gegenüberliegenden Schachtwand, die als Gegenbrechbacke ausgebildet ist, ein, wobei diesem Heben und Senken der Masse besondere Bedeutung zukommt. Die Zerkleinerung durch den Schubkolben wird noch dadurch erleichtert, daß infolge der Dampfentwicklung eine Granulierung der großen Brocken und eine Zermürbung derselben stattgefunden hat. Die Förderung des Kolbens und das allmähliche Absinken der Schlackensäule erfolgt durchaus stetig. Man hat .es in der Hand, durch Regelung der Fördergeschwindigkeit des Kolbens 8 den Nachschub der Schlackensäule zu beeinflussen, d. h. eine Stauung der Säule oder eine Beschleunigung des Absinkens zu be-@izrken. Dadurch ist aber auch die Bewegung und Höhe des Schichtstromes auf dem Rost in der ganzen Ausdehnung von der Beschikkung bis zum Schlackenschacht ohne weiteres zu beeinflussen und zu regeln. Die Feuerung bietet neben der stetigen Austragung der Schlacke in granuliertem und gelöschtem Zustand und der leicht zu beeinflussenden Regelung des Schichtstromes den besonderen Vorteil eines außerordentlich einfachen Aufbaues, der einen von Einrichtungsteilen - vollkommen freien, nur mit Schlacke gefüllten Schlackenschacht ergibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feuerung, die hemmungsfrei in den Schlackenschacht übergeht, dessen Wandungen unter dem Spiegel einer wassergefüllten, mit Schubkolben besetzten Bogenwanne eintauchen, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Vorkehrungen und Anordnungen: a) Ausbildung der über dem Ausräumweg der Kolbenstirnfläche gegenüberliegenden Schachtwand als Gegenbrechbacke. b) Stauenlassen der Schlacken im Schlackenschacht. c) Hochleitung der Löschdämpfe im Schlackenschacht zur Körnung der Schlackenbrocken. d) Gekrümmter Weg des geraden Schubkolbens unter dem Schlackenschacht zum Heben, Brechen und Ausschieben der Inhaltsteile.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM140538D DE711606C (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Feuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM140538D DE711606C (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Feuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711606C true DE711606C (de) | 1941-10-03 |
Family
ID=7334599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM140538D Expired DE711606C (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Feuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711606C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262857B (de) * | 1962-06-27 | 1968-03-07 | R E T S A Soc Sa | Transportables Spannbett |
| DE19508488A1 (de) * | 1995-03-09 | 1996-09-19 | Martin Umwelt & Energietech | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von festen Verbrennungsrückständen einer Verbrennungsanlage, insbesondere einer Abfallverbrennungsanlage |
| DE10213790B4 (de) * | 2002-03-27 | 2006-05-24 | Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik | Verfahren zur Abfallverbrennung in einer Abfallverbrennungsanlage |
-
1938
- 1938-02-02 DE DEM140538D patent/DE711606C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262857B (de) * | 1962-06-27 | 1968-03-07 | R E T S A Soc Sa | Transportables Spannbett |
| DE19508488A1 (de) * | 1995-03-09 | 1996-09-19 | Martin Umwelt & Energietech | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von festen Verbrennungsrückständen einer Verbrennungsanlage, insbesondere einer Abfallverbrennungsanlage |
| US5711233A (en) * | 1995-03-09 | 1998-01-27 | Martin Gmbh Fuer Umwelt- Und Energietechnik | Process and arrangement for the treatment of solid combustion residues in a combustion installation, in particular in a waste incineration plant |
| EP0740110A3 (de) * | 1995-03-09 | 1998-03-11 | MARTIN GmbH für Umwelt- und Energietechnik | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von festen Verbrennungsrückständen einer Verbrennungsanlage, insbesondere einer Abfallverbrennungsanlage |
| DE19508488C3 (de) * | 1995-03-09 | 2001-03-15 | Martin Umwelt & Energietech | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von deponiefähigen oder weiterverarbeitbaren Verbrennungsrückständen aus einer Abfallverbrennungsanlage |
| DE10213790B4 (de) * | 2002-03-27 | 2006-05-24 | Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik | Verfahren zur Abfallverbrennung in einer Abfallverbrennungsanlage |
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