DE7115464U - Leuchte fur Wohn oder Aufenthalts - Google Patents
Leuchte fur Wohn oder AufenthaltsInfo
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Description
DiPL-ING. KLAUS NEUBECKSR
Patentanwalt
4- Dusseidorf 1 - Schadowplatz 9
Düsseldorf, 21- April 137? 7106
Roswitha Ronkholz/Tölle
' 4 Düsseldorii-Überkassel
' 4 Düsseldorii-Überkassel
.Die votliegende Neuerung betrifft eine tettehte für Wohn- oder Aufenthalt «räume.
Leuchten für Hohn- bzw. Aufenthaltsraum sind in einer Vieltftäl
von Aueführungen bekannt. Das Licht dieser bekannten Leuchten wird
dabei im allgemeinen zumindest teilweise dutch Abschirmungen wie
stoffschirme, Glaskugeln, Glaskolben oder dergleichen geleitet
,α oder aber dutch reflektorartige Schirme gebündelt, so daß sich je
** nach dem speziellen Anwendungs2weck, dem die Leuchte dienen soll,
gedämpftes, gebündeltes, diffuses Licht oder dergleichen ergibt
und gleichzeitig das menschliche Auge vor Blendung geschützt wird»
Die Zuordnung von Abschirmung und dadurch abgeschirmter Leuchtquelle ist jeweils starr, so daß sich dementsprechend auch nur ein
bestimmtes Beleuchtungsbild erhalten läßt. Außerdem kann mit den
bekannten Abschirmungen auch stets nur ein bestimmter Beleuchtungsieffekt
erzielt werden, das heißt das Licht, das den die Leuchte aufnehmenden Raum ausleuchtet, ist entweder diffus oder aber gebündelt
oder aber entsprechend einer bestimmten Farbe getSnt, während Kombinationen daraus nicht möglich sind.
Aufgabe vorliegender Neuerung ist daher in erster Linie die Schaü-
Telefon (O
fung einer Leuchte, mit der gleichzeitig mehr als nur eine Lichtart
erzeugt werden kann, wobei gleichzeitig eine formschöne Gestaltung einer solchen Leuchte möglich sein soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Leuchte für Wohn- bzw. Aufenthaltsräume
neuerungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strahlengang einer Leuchtquelle der Leuchte zwei koaxiale, mit ihren
konkaven Seiten einander zugewandte und dabei aneinander angrenzende, jeweils beidseitig mit einer semipermeablen Schicht versehene
Hohlspiegel angeordnet sind.
Die beiden Hohlspiegel ergeben gemeinsam einen linsenförmigen Hohlkörper
mit einer ersten bis vierten in dem Strahlengang hintereinanderliegenden semipermeablen Schicht, der einen Teil des von der
Leuchtquelle abgegebenen Lichtes, das von der ersten bzw. dritten semipermeablen Schicht nicht reflektiert wird, durchläßt. Der übrige
Anteil des Lichtes wild von der ersten, außerdeia teilweise von
der dritten semipermeablen Schicht in Richtung auf die Leuchtquel— Ie, ferner von der zweiten semipermeablen Schicht in von der
Leuchtquelle abgewandter Richtung reflektiert, so daß sich beiderseits
des Hohlkörpers in der angestrebten Weise unterschiedlich geartete Lichtfelder ergeben. Dabei tritt diese Unterschiedlichkeit
in verstärktem Maß in Erscheinung, wenn die semipermeablen Schichten
farbig sind. Ebenso läßt die Unterschiedlichkeit der Beleuchtung beiderseits der Hohlspiegeianordnung sich unterstützen, wenn
beide Hohlspiegel unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen. Die vierte semipermeable Schicht bleibt ohne Einfluß, bis die neuerungsgenäß
vorgesehene Hohlspiegelanordnung gegebenenfalls in ihrer Lage gegenüber der Leuchtquelle so verändert wird, daß dann das
Licht der Leuchtquelle auf die vierte Schicht auftrifft und diese die Funktion der ersten Schicht übernimmt.
Die Leuchtquelle ist vorzugsweise an einem im Verhältnis zu dem übrigen
Leuchtenaufbau, der auch die beiden Hohlspiegel trägt, verschieblichen Element befestigt, so daß ihre Lage bezüglich der
Brennpunkte der Hohlspiegelanordnung verändert und dadurch die Ausbildung
der Lichtfelder beiderseits der Hohlspiegelanordnung
maßgeblich beeinflußt werden kann.
Die Neuerung wird nachstehend zusammen mit weiteren Merkmalen anhand
eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Leuchte nach der Neuerung; Fig. 2 eine Vorderansicht der Leuchte nach Fig. 1;
Fia. 3 eine Draufsicht auf die Leuchte der Fiq. 1;
Fig. 4 einen Querschnitt durch zwei mögliche Ausführungsformen
von neuerungsgemäß verwendeten Hohlspiegeln;
Fig* 5 schematisch eine Seitenansicht von neuerungsgemäß zu
einem linsenförmigen Hohlkörper zusammengesetzten Hohlspiegeln;
Fig.. 6 in vergrößertem Maßstab einen Teilschnitt durch Fig. 3
längs der Linie VI-VI; und
Fig» 7 einen Teilschnitt durch Fig. 2 längs der Linie YII-VII-
einzelnen ist in Fig. 1 allgemein eine Leuchte IO nach der
Neuerung bezeichnet, die eines sich über einen Fuß 14 abstützenden',
allgemein mit 12 bezeichneten Schaftabschnitt aufweist. An seines
oberen Ende geht der Schaftabschnitt 12 in einen - bezogen auf die
Zeichnung - horizontalen Tragana 16 über, der an seinem freien Ende
in eine Fassung 18 ausläuft, die eine als im wesentlichen punktfönaige
Leuchtquelle wirksame Laispe 2O anftiiTnrat.
Unterhalb des Tragarmes 16 befindet sich ein Kopfteil 22, das sich
in Por-s pj^og horizontalen Ringes an den Schaftabschnifct 12 anschließt,
wie das deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die RingforH
des Kopfteiles 22 entspricht is wesentlichen dex Form des
Fußes 14, der - wie ebenfalls mit Fig. 3 gezeigt - als kreisförmiger Ring ausgebildet ist, dessen Durchmesser den Durchmesser des
Kopf teils 22 geringffgji 54£fc*2°§v 71
3n dem Kopfteil 22 1st um eine zu dem Tragarm 16 senkrechte Achse
eine Halterung 24 drehbar gelagert/ die einen ersten, oberen Hohlspiegel 28 sowie einen zweiten, unteren Hohlspiegel 30 aufnimmt.
Die beiden Spiegel 28 und 30 sind mit ihren konkaven Seiten einander zugewandt und grenzen im wesentlichen aneinander an, so daß
sie einen linsenförmigen Hohlkörper 26 bilden.
permeablen Schicht versehen, so daß von der Lampe 20 aus auf sie auftreffendes Licht teilweise reflektiert, teilweise jedoch durchgelassen
wird. Die beiden Hohlspiegel 28, 30 haben einen Krümmungsradius in der Größenordnung von 6OO - 2000 mm.
Das von der Kohlspiegelanordnung 28, 30 durchgelassene Licht ergibt
je nach der Beschaffenheit der Leuchtquelle eine relativ helle Leuchtfläche. Der von der gewölbten Fläche des Hohlspiegels 28
sowie der konkaven Fläche des Hohlspiegels 30 reflektierte Teil des von der Lampe 20 abgegebenen Lichtes bewirkt dagegen oberhalb
der Laispe, beispielsweise an einer Zimmerdecke, eine rötliche
Lichtvsrteilung.
Der Lampenschaft 12 kann, wie mit Fig. 2 veranschaulicht, zwei zueinander
parallele Schenkel 32 haben, die zwischen sich einen Zwischenraum einschließen, der ein Führungsrohr 34 aufnimmt. In den
Hohlraum dieses Führungsrohres 34 kann ein sich vertikal an den horizontalen Tragarm 16 anschließender Rohrabschnitt 36 teleskopartig
eingesetzt sein, so daß der Abstand der Lampe 20 im Verhältnis zu den Hohlspiegeln 28, 30 durch Anheben bzw. Absenken des Rohrabschnittes
36 gegenüber dem Führungsrohr 34 verändert und damit eine unterschiedliche Lage der Leuchtquelle relativ zu den Hohlspiegeln
eingestellt werden kann. Zur Fixierung des Rohrabschnittes 36 in einer bestimmten Höhenlage kann eine in Fig. 1 schematisch
angedeutete Feststellschraube 37 dienen.
Die Speisung der Lampe 20 kann über ein Spiralkabel erfolgen, gegebenenfalls
unter Zwischenschaltung eines Spannungstransformators 40, sofern es sich bei der Lampe 20 um eine üiedervoltausführung
J·
handelt. Der Kolben der Lampe 20 ist in bekannter Weise auf aer
der Lichtaustrittsfläche gegenüberliegenden Rückseite verspiegelt und befindet sich mittig über den Hohlspiegeln 28, 30. Die die
Lampe 20 aufnehmende Fassung 18 ist an dem freien Ende des Tragarms
16 vorzugsweise über ein Kugelgelenk befestigt, außerdem an
ihrem oberen Ende mit einem Vorschaltwiderstand (Dimmer) versehen,
der gleichzeitig als Schalter dient. Durch Verstellung dieses Widerstandes
kann die Helligkeit der Lampe 20 entsprechend auf einen helleren oder dunkleren Wert eingestellt werden. Infolge ihrer Befestigung
mittels eines Kugelgelenkes läßt die Fassung 18 sich verschwenken und damit in ihrer Lage relativ zu den Hohlspiegeln 28,
3O verändern. Mittels des in das Führungsrohr 34 eingesetzten Rohrabschnittes
36 ist im übrigen außer einer vertikalen Höhenverstellung auch eine Verschwenkung des Tragarmes 16 um die vertikale
Rohrachse möglich, so daß auch insofern die Relativlage der Lampe 20 zu den Hohlspiegeln 28, 30 veränderlich ist (vgl. Pfeil m in
Fig. 3 sowie die beiden mit dünnen Linien angedeuteten Endlagen dos Tragarmes 16).
Die Hohlspiegel können im Querschnitt eine Gestalt haben, wie sie mit Fig. 4 gezeigt ist, das heißt, unterschiedliche Krümmungsradien
aufweisen. Grundsätzlich kommt sowohl eine kalottenartige, als auch
eine parabelförmige Gestalt in Frage. Der von der Halterung 24 aufgenommene linsenförmige Hohlkörper 26 kann dann von zwei gleichartigen
Hohlspiegeln oder aber auch von Hohlspiegeln unterschiedlichen Krümmungsradius gebildet sein, wie das mit Fig. 5 veranschaulicht
ist. Auch die Durchmesser der beiden Hohlspiegel könnem gegebenenfalls unterschiedlich sein.
Die in Fig. 1-3 nur schematisch angedeutete Halterung kann eine ringartige Einfassung 42 aufweisen, die beispielsweise aus Metall
besteht und an ihrer Innenseite mit Innennuten 43 versehen ist, in die die Ränder der Hohlspiegel 28, 30 staubdicht eingreifen. Längs
des äußeren ümfanges der Einfassung 42 verläuft eine Umfangsmit 48,
in die zwei Halbringe 44, 46 in der aus Fig. 6 und 7 ersichtlichen Weise eingesetzt sein können, die sich an der Stoßstelle in radial
nach außen abgebogene Vorspränge 5O, 52 fortsetzen, so das Zapfen
entstehen, die von einer Hülse 54 aufgenommen werden können. Dabei
können die beiden Vorsprünge sn ihrer Außenseite nr'.t einem Außengewinde
56 versehen sein, mittels dessen sie in ein entsprechendes Innengewinde 58 der Hülse 54 eingeschraubt sein können. Die Hülse
54 der Fig. 6,7, der diametral gegenüberliegend eine weitere gleiche Hülse 54 (vgl. Fig. 3) entspricht, durchsetzt das Kopfteil
und ragt dabei mit einem freien Ende über den Umfang des Kopfteiles
22 hinaus, an das ein Flügel 60 angeschlossen ist. über diesen Flügel
60 sowi* einen diametral gegenüberliegenden Flügel kann die
Halterung Ii in Richtung de· Pfeile· ρ «usamtnen mit den Hohlspiegeln
28, Io verSehwenkt werden.
Dutch entsprechende Aüsnuttung der verschiedenen Veretellmögllchkelten, da« heifit Höhenverstellung bew. seitliche Verschwenkung
des fragSxises 16, Kippen der Fassung 18 um das tugehörige Kugelgelenk sowie Verdrehen der Halterung 24, gegebenenfalls Abdunkeln
bsw. Aufhellen der Leuchtstärke der Lampe 20 können dann in der gewünschten weise neuerungsgemäfi eine Vielzahl unterschiedlicher
fieleuchtungsfelder beiderseits der Hohlspiegelanordnung erzeugt werden.
Claims (2)
1. !Leuchte für WoIm- oder Aufenthalrsrätnne , dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Strahlengang einer Leuchtquelle der Leuchte
ClO) zwei koaxiale, mit ihren konkaven Seiten einander zugewandte und dabei im wesentlichen aneinander angrenzende, jeweils
beidseitig mit einer semipenneablen Schicht versehene
Hohlspiegel (28, 3O) angeordnet sind.
2. Lachte fiAch Anlt>ruch 1, dadurch *ik*ftnieiehnefc* daß die beif\ den aohl*t>i#gel (28, 30) gleiche **ÜMttttngir*dieil häbfcft.
4 keucht· filch Anspruch 1, dadurch geketinliichnet^ ddfi die ttohl-(28# 30) untexechledliche KrÜttttungerÄdien haben«
Leichte nach einem oder nehrerefi der Ansprüche 1-3, dadurch
gefcennseichnet, die die beiden fiohlepiegiil (28, 30) von
ringartigen Linfattung (42) gehalten sind, die in einem ein
Kopfteil (22) der Leuchte (10) mit den Durchneftfter der Einfassung (42) übersteigendem Durchmesser um eine zu der ttauptachse
der Letichtquelle senkrechte Achse drehbar gelagert ist.
Leuchte »ach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, dafi sie einen Schaftabschaitt (12) mit zwei
Schenkeln (32) aufweist, zwischen denen ein Führungsrohr (34i)
angeordnet ist, das einen die Leuchtquelle tragenden Rohrabschnitt (36) in unterschiedlichen Höhen- und Winkellagen feststellbar
aufnimmt.
KN/hs 3
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7115464U true DE7115464U (de) | 1971-09-02 |
Family
ID=1267135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7115464U Expired DE7115464U (de) | Leuchte fur Wohn oder Aufenthalts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7115464U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3628721A1 (de) * | 1986-08-23 | 1988-02-25 | Steinecke Wolfhart | Leuchte fuer die indirekte beleuchtung eines raumes |
-
0
- DE DE7115464U patent/DE7115464U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3628721A1 (de) * | 1986-08-23 | 1988-02-25 | Steinecke Wolfhart | Leuchte fuer die indirekte beleuchtung eines raumes |
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