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DE1151475B - Blendschutzvorrichtung fuer Leuchten, insbesondere fuer Strassenleuchten - Google Patents

Blendschutzvorrichtung fuer Leuchten, insbesondere fuer Strassenleuchten

Info

Publication number
DE1151475B
DE1151475B DEW27796A DEW0027796A DE1151475B DE 1151475 B DE1151475 B DE 1151475B DE W27796 A DEW27796 A DE W27796A DE W0027796 A DEW0027796 A DE W0027796A DE 1151475 B DE1151475 B DE 1151475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
light source
lamp
glare device
lights
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW27796A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Wittstock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW27796A priority Critical patent/DE1151475B/de
Publication of DE1151475B publication Critical patent/DE1151475B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V11/00Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
    • F21V11/06Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00 using crossed laminae or strips, e.g. grid-shaped louvers; using lattices or honeycombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)

Description

  • Blendschutzvorrichtung für Leuchten, insbesondere für Straßenleuchten Die Sicherheit des modernen Verkehrs verlangt eine blendungsfreie Straßenbeleuchtung. Die gebräuchlichen und bekannten Straßenleuchten erfüllen diese Forderung nur unvollkommen, weil schon aus großer Entfernung helle Lampenteile - gewöhnlich im Bereich der Lichtaustrittsöffnung -sichtbar sind.
  • Insbesondere bei ungünstigen Witterungsverhältnissen spiegeln sich auf nassen, dunklen Straßenoberflächen alle im Blickfeld befindlichen Lampen, selbst dann, wenn sie mit Diffusoren versehen sind, und bilden eine reflektierende Lichtbahn, die die Sichtverhältnisse für den Verkehrsteilnehmer außerordentlich herabmindert. Unter derartigen Umständen stellt sich das menschliche Auge automatisch aus naturgegebenen Gründen auf den Helligkeitsgrad der hellsten Objekte im Sichtbereich, das sind die Lampenöffnungen und ihre Spiegelbilder auf der Straßenoberfläche, ein und wird daran gehindert, sich optimal dem Helligkeitsgrad der beleuchteten Straßenoberfläche bzw. der sich darauf befindlichen Objekte anzupassen. Obwohl die Helligkeit auf der Straße an sich eine gute Sicht gestatten würde, entsteht auf diese Weise infolge der begrenzten Adaptationsfähigkeit des menschlichen Auges eine Sichtbehinderung, die im folgenden - entsprechend dem allgemeinen Sprachgebrauch - als »Blendung« bezeichnet wird, worunter aber keinesfalls die »Blendung« im eigentlichen Sinne zu verstehen ist, die durch geradlinige, direkte Lichtstrahlen, z. B. aus Kraftfahrzeugscheinwerfern oder Straßenleuchten, verursacht wird.
  • Man hat versucht, dieses Problem durch indirekte oder halbdirekte Beleuchtung zu lösen. Bei diesen Lampenkonstruktionen ist die Lichtquelle für das Auge des Verkehrsteilnehmers verdeckt, aber sehr helle, weiße oder diffuse Flächen im Bereich der Lichtaustrittsöffnung bleiben sichtbar. Hierdurch entsteht die einleitend beschriebene Sichtbehinderung und Blendung, so daß diese Lampen den modernen Forderungen nicht entsprechen.
  • Man hat ferner versucht, im Lichtkegel ein Blendensystem anzuordnen, das einerseits den Austritt der Lichtstrahlen aus dem Lampengehäuse gestattet, aber andererseits die Blendung des Verkehrsteilnehmers verhindern soll, so z. B. bewegliche, jalousieartige, parallele Abblendlamellen. Diese dünnen Lamellen können alle oder teilweise über einen Bowdenzug mehr oder weniger gekrümmt werden, wodurch der Lichtaustritt nach einer Seite verhindert werden soll, was zwar für die beabsichtigte Verwendung als Kraftfahrzeugscheinwerfer denkbar ist, aber diese Konstruktion für die Verwendung als Straßenleuchte ungeeignet macht, weil letztere unbedingt eine große Fläche möglichst gleichmäßig ausleuchten muß.
  • Man hat auch schon drehbare, plane und parallele Blenden im Lichtkegel vorgesehen, die geeignet sind, die gesamte Öffnung des Lampengehäuses zu verschließen und so den Lichtaustritt zu verhindern. Im geöffneten Zustand können die direkten Lichtstrahlen - entgegen der Absicht der Erfinder -das Blendensystem nicht ungehindert passieren, weil das Licht der punktförmigen Lichtquelle naturgemäß einen Kegel bildet und die geraden, planen Lamellen zumindest in der Randzone des Kegels erhebliche Schattenbildung verursachen, was eine befriedigende Ausleuchtung der Straßenoberfläche unmöglich macht. Ferner haftet beiden Lampenkonstruktionen der schwerwiegende Nachteil an, daß die Lamellen im geöffneten Zustand nicht konsequent den Einblick in das Lampeninnere verwehren und somit aus einer gewissen Entfernung bereits helle Lampenteile für den Verkehrsteilnehmer sichtbar werden.
  • Eine andere bekannte Scheinwerferkonstruktion sieht einen Reflektor mit hyperboloider oder paraboloider Form vor, dem entweder ringförmige, konzentrisch ineinander angeordnete oder plane, nahezu horizontal verlaufende Blenden vorgeschaltet sind. Dabei sind die Schräge und Richtung der Blenden so gewählt, daß die vom Reflektorhohlspiegel reflektierten Strahlen ungehindert zwischen den Blenden hindurchfallen können, was aber tatsächlich nur für die Leuchte mit rundem, konzentrischem Blendensystem zutrifft. Obwohl bei dieser Konstruktion für einen Beobachter in der konstruktiv festgelegten Entfernung sämtliche hellen Lampenteile unsichtbar bleiben, haften ihr schwerwiegende Nachteile an. Das von der Lichtquelle ausgestrahlte direkte Licht kann das Blendensystem nur durch den innersten Blendenring ungehindert und geradlinig passieren. Rechnet man den Anteil direkten Lichtes und den Anteil des vom Hohlspiegel reflektierten Lichtes, welches durch den innersten Blendring austritt, zusammen, so zeigt sich, daß mindestens 40 bis 50°/o der gesamten, von der Lichtquelle ausgestrahlten Lichtmenge, nur durch den innersten Blendring hindurchfällt. Damit ergibt sich eine Lichtkonzentration in der Mitte des Kegels, die für einenScheinwerferunterUmständenwünschenswert ist, die aber die Anwendung dieser Konstruktion als Straßenleuchte in Frage stellt, weil eine Straßenleuchte aus relativ geringer Höhe eine größtmögliche Fläche möglichst gleichmäßig ausleuchten soll. Abgesehen von der ungünstigen Lichtverteilung ist der relativ geringe Öffnungswinkel des Lichtkegels, der durch die hyperboloide bzw. paraboloide Lampenform und die dementsprechenden Ringblenden bedingt ist, äußerst nachteilig, weil nur kleine Flächen beleuchtet werden können. Deshalb würde die vollständige Ausleuchtung einer Straße eine sehr große Anzahl Lampen erfordern und damit äußerst unwirtschaftlich sein.
  • Die genannten Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, bei der ausgegangen wird von einer Blendschutzvorrichtung für Leuchten, insbesondere Straßenleuchten, mit einer Lichtquelle in einem lichtundurchlässigen Gehäuse und mit vor der Lichtaustrittsöffnung angeordneten, dünnwandigen, lichtundurchlässigen und lichtabsorbierenden Lamellen, deren Flächen derartig zu der Leuchtenachse geneigt sind, daß sie parallel zu den die Austrittsöffnung verlassenden, das ausgesandte divergierende Bündel bildenden Lichtstrahlen liegen. Die Erfindung besteht darin, daß die auf beiden Seiten lichtabsorbierenden, parallel zu den Lichtstrahlen des von der Lichtquelle ausgesandten direkten Lichtbündels verlaufenden Lamellenflächen zur Leuchtenachse derart geneigt und in ihrer Lage zur Lichtquelle und Lichtaustrittsöffnung derart gestaffelt sind, daß innerhalb eines etwa durch die Neigung der äußersten Lamellenfläche gegebenen Öffnungswinkels die zu beleuchtende Fläche unabgeschirmt, im wesentlichen nur von den direkten Lichtstrahlen der Lichtquelle beleuchtet ist, während außerhalb dieses Öffnungswinkels die Leuchte praktisch vollständig abgeblendet ist.
  • Im Gegensatz zu dem oben beschriebenen Stand der Technik handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Blendschutzvorrichtung, deren vorteilhafte Weiterbildungen in den Patentansprüchen im .einzelnen gekennzeichnet sind, um ein Blendensystem, das die direkten, von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen ungehindert und ungebrochen in dem ganzen Bereich der Lampenöffnung austreten läßt, wobei der öff nungswinkel des Lichtkegels mehr als 120° betragen kann. Gleichzeitig gewährleistet die erfindungsgemäße Ausbildung der Blenden, daß sämtliche hellen oder reflektierenden Teile für einen außerhalb des Lichtkegels befindlichen Beobachter völlig unsichtbar bleiben. Auf diese Weise bleiben Leuchten mit der erfindungsgemäßen Blendschutzvorrichtung- obwohl deren direkte Strahlen eine Straßenoberfläche kontinuierlich ausleuchten - für das menschliche Auge sowohl aus größerer als auch aus geringer Entfernung unsichtbar. Diese beiden Voraussetzungen gestatten dem menschlichen Auge, sich - ohne durch helle Lichtpunkte irritiert zu werden - dem jeweiligen Helligkeitsgrad der beleuchteten Straße und der Verkehrsobjekte anzupassen.
  • Die erfindungsgemäße Blendschutzvorrichtung kann naturgemäß nur in Verbindung mit allseitig geschlossenen, lichtundurchlässigen Lampengehäusen angewendet werden. Im Bereich der Lichtaustrittsöffnung befinden sich Blenden aus dünnem, lichtundurchlässigem Material mit allseitig tiefschwarzer, lichtabsorbierender Oberfläche. Die jeweils äußerste Blende ist mit dem Rand der Lampenöffnung fest verbunden.
  • Die Blendschutzvorrichtung kann sowohl für Leuchten mit birnenförmigen als auch mit röhrenförmigen Lichtquellen verwendet werden. Im ersteren Fall erhält das Gehäuse eine runde Form und die erfindungsgemäßen Blendenelemente weisen die Gestalt einer Kegelstumpfmantelfläche auf. Für Leuchtröhren wird in bekannter Weise ein längliches kastenförmiges Gehäuse mit erfindungsgemäßen planen Blenden in der Lichtaustrittsöffnung benutzt.
  • Das Prinzip der erfindungsgemäßen Blendschutzvorrichtung wird im folgenden für den Fall, daß eine übliche, birnenförmige Lichtquelle Verwendung findet, an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Der obere Teil 1 des Lampengehäuses in Abb. 1 ist in bekannter Weise als halbkugeliger oder parabolischer Reflektor ausgebildet, in dessen Mittelpunkt bzw. Brennpunkt die elektrische Glühlampe 2 befestigt ist. Nach unten ist der Reflektor mit einem kegelstumpfmantelförmigen Ring 3 fest verbunden. Erfindungsgemäß muß die theoretische Spitze dieses kegeligen Ringes 3 genau im Mittelpunkt der Lichtquelle liegen.
  • Konzentrisch in dem Ring 3 sind weitere kegelstumpfmantelförmige Ringblenden 4, 5 und 6 in zweckmäßiger Anzahl angeordnet, deren theoretische Kegelspitzen ebenfalls genau mit dem Mittelpunkt der Lichtquelle 2 zusammenfallen. Die erwähnten Teile, Leuchtengehäuse und ringförmige Blenden, bestehen aus lichtundurchlässigem Werkstoff mit tiefschwarzer, lichtabsorbierender Oberfläche. Die Wanddicke der ringförmigen Blenden ist so gering wie möglich, um konzentrische Ringschatten im Lichtkegel auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Somit kann das von der Lichtquelle 2 ausstrahlende, direkte Licht durch die zwischen den kegeligen Ringen 3 bis 6 verbleibenden Ringspalten hindurchtreten und an den äußeren und inneren Mantelflächen der kegeligen Ringe entlangstreichen. Da in der Praxis die Lichtquelle 2 nicht punktförmig ist, sondern eine gewisse Dimension hat, ist die Schattenbildung der Ringe 4, 5 und 6 minimal. Der äußere, am Reflektor 1 befindliche kegelige Ring 3 begrenzt die von der Lampe beleuchtete Fläche.
  • Die erfindungsgemäße, völlige Abschirmung der Lichtquelle und hieraus resultierende Blendfreiheit wird durch die Ausbildung der kegeligen Ringe 3 bis 6 gewährleistet. Die axiale Höhe und Anordnung der kegelstumpfmantelförmigen Ringe 3 bis 6 ist erfindungsgemäß so bemessen, daß der Blick eines Betrachters, welcher aus einer gewissen Entfernung zu der Lampe emporsieht, nur auf die äußeren und inneren Mantelflächen der kegeligen Ringe 3 bis 6 fallen kann. Diese Mantelflächen sind tiefschwarz, matt und mit rauher Oberfläche ausgeführt, so daß Reflexe oder Spiegelung wirksam verhindert sind.
  • Diese Wirkung tritt naturgemäß nur dann ein, wenn der Blickwinkel des Betrachters oberhalb der Horizontalen geringer ist als derjenige, der für die Konstruktion der Leuchte mit Blendschutzvorrichtung zugrunde gelegt wurde. Dieser Mangel ist jedoch in der Praxis zu vernachlässigen, weil das menschliche Auge nur einen sehr kleinen Blickwinkel umfaßt, so daß ein Betrachter (Verkehrsteilnehmer), der sich nahe am oder im Lichtkreis der Lampe befindet, bereits unter derselben vorbeisieht. vorausgesetzt, daß er seinen Blick auf den Straßenverkehr und nicht willkürlich nach oben richtet (s. Abb. 4). Da z. B. das Blickfeld eines Kraftwagenfahrers nach oben durch das Wagendach begrenzt wird, wirkt sich der geschilderte Nachteil zumindest nicht für Fahrer in geschlossenen Kraftwagen aus.
  • In Abb. 1 ist beispielsweise eine Leuchte mit Blendschutzvorrichtung für einen zulässigen Blickwinkel von etwa 25° gezeichnet. Abb. 2 zeigt dagegen eine Leuchte, bei der noch unter einem Blickwinkel von 40° oberhalb der Horizontalen sämtliche heller. Innenteile unsichtbar bleiben. Naturgemäß ist der größtmögliche Winkel für den aus der Leuchte austretenden Lichtkegel um so kleiner, je größer der Blickwinkel gewählt wird, unter welchem die Blendfreiheit erreicht werden soll.
  • Die Wirkungsweise der blendungsfreien Leuchte mit röhren- oder stabförmiger Lichtquelle, welche im Falle einer Straßenleuchte mit ihrer Längsachse vorzugsweise quer zur Straßenrichtung angeordnet wird, ist analog der vorstehend beschriebenen, runden Leuchte. Zusätzlich müssen die in Abb. 3 mit 7 bezeichneten Querrippen, die hauptsächlich zur Halterung der verschiedenen Blendenelemente dienen, so ausgebildet und in Anzahl und Anordnung so gewählt werden, daß auch für einen Beobachter, welcher sich etwa in der Längsrichtung der Leuchte befindet, der Blick in beleuchtete Lampenteile abgeschirmt ist.
  • Die Anwendung der erfindungsgemäßen Blendschutzvorrichtung ist nicht auf solche Anwendungsfälle beschränkt, in denen sich die Leuchte oberhalb des Beobachters (Verkehrsteilnehmers) befindet. Die Leuchte kann auch, bei entsprechender zweckmäßiger Ausbildung, gleich hoch oder tiefer als das Auge des Beobachters installiert sein, wie beispielsweise in Abb. 5 gezeigt.
  • Dieses Ausführungsbeispiel der Blendschutzvorrichtung ist in vorzugsweiser Verbindung mit Leuchtröhrenlampen geeignet, Fahrbahnen auf Brücken vom Geländer aus, oder Autobahnen vom Mittelstreifen aus zu beleuchten, wobei jegliche hohen Lampenmasten entbehrlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Blendschutzvorrichtung für Leuchten, insbesondere Straßenleuchten, mit einer Lichtquelle in einem lichtundurchlässigen Gehäuse und mit vor der Lichtaustrittsöffnung angeordneten, dünnwandigen, lichtundurchlässigen und lichtabsorbierenden Lamellen, deren Flächen derartig zu der Leuchtenachse geneigt sind, daß sie parallel zu den die Austrittsöffnung verlassenden, das ausgesandte divergierende Bündel bildenden Lichtstrahlen liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf beiden Seiten lichtabsorbierenden, parallel zu den Lichtstrahlen des von der Lichtquelle ausgesandten direkten Lichtbündels verlaufenden Lamellenflächen zur Leuchtenachse derart geneigt und in ihrer Lage zur Lichtquelle und Lichtaustrittsöffnung derart gestaffelt sind, daß innerhalb eines etwa durch die Neigung der äußersten Lamellenfläche gegebenen Öffnungswinkels die zu beleuchtende Fläche unabgeschirmt, im wesentlichen nur von den direkten Lichtstrahlen der Lichtquelle beleuchtet ist, während außerhalb dieses Öffnungswinkels die Leuchte praktisch vollständig abgeblendet ist. z. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1 mit runder Lichtaustrittsöffnung für punktförmige Lichtquellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenilächen Kegelstumpfmäntel sind, deren Kegelspitze in der Lichtquelle liegt. 3. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1 mit rechteckiger Lichtaustrittsöffnung für linienförmige oder zylinderförmige Lichtquellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenflächen die Seitenflächen von abgestumpften Prismen sind, die sich in der linienförmigen Lichtquelle oder in der Achse der zylindrischen Lichtquelle schneiden. 4. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lichtaustrittsöffnung weitere dünnwandige, lichtundurchlässige und lichtabsorbierende Lamellen senkrecht zur Leuchtenlängsachse angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 635 294; deutsche Auslegeschrift Nr. 1004116; schweizerische Patentschrift Nr. 333 715; französische Patentschriften Nr. 460 708, 462 817, 749549.
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Cited By (2)

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FR2372381A1 (fr) * 1976-11-30 1978-06-23 Shemitz Associates Inc Sylvan Appareil de luminaire a repartition de rayonnement amelioree
EP0377079A1 (de) * 1989-01-05 1990-07-11 THORN LICHT GmbH Mit einer stabförmigen Leuchtstofflampe bestückte Rasterleuchte

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DE635294C (de) * 1933-04-25 1936-09-14 Ladislaus Von Kramolin Abblendvorrichtung fuer Kraftfahrzeugscheinwerfer u. dgl.
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CH333715A (de) * 1955-02-17 1958-10-31 Stammbach Buehrer Ernst Röhrenleuchte

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