DE7114562U - Einfassung fuer kraftfahrzeugwindschutzscheiben - Google Patents
Einfassung fuer kraftfahrzeugwindschutzscheibenInfo
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Description
2 8. Dez. 19?3
G ?! I^ 562.5
Draftex ümbH
Jf06 Vierpen 1
Postfach 267
Jf06 Vierpen 1
Postfach 267
GeDrauchsmuster-Anmeldung
Aus U-förmig profiliertem Kunststoff oder 'iumaii
bestehender Rahmen für Kfz.-Windschutzscheiben.
Bei der Konstruktion und Montage von Windschutzscheiben in Kraftfahrzeugen
sind u.a. zwei Erfordernisse zu beachten: Einerseits
muß der zwecks Schonung der Scheibe aus einem nachgiebigen Material bestehende Rahmen, der die Scheibe in einem U-förmig profilierten
Aufnahmekanal hält und der seinerseits an einem Halteflansch in der Windschutzscheibenöffnung befestigt ist, so stabil
sein, da.a die Scheibe beim Auftreten einer starken Geschwindigkeitsminderung,
etwa bei einem Zusammenstoß oder bei scharfem Bremsen, nicht nach vorn herausfallen kann. Andererseits ist es
erwünscht, die Windschutzscheibe eo zu montieren, daß sie auch von einer Reparaturwerkstatt ohne besonderen Aufwand an Werkzeugen
oder maschinellen Einrichtungen eingesetzt werden kann.
Beide Voraussetzungen werden zugleich durch die bekannten Rahmungen
von Windschutzscheiben z.Zt. nicht oder nur mangelhaft erfüllt. Entweder ist das Material zu nachgiebig, eo daß bei plötzlicher Geschwindigkeitsminderung
die Scheibe nach vorn herausfällt, oder aber der Rahmen resp. die Scheibe ißt so fest verankert, daß beispielsweise
ein Einsetzen der Scheibe, z.B. einer Ersatzscheibe, mit einfachen Mitteln, insbesondere in einer Reparaturwerkstatt
nicht möglich ist.
Die vorliegende Neuerung löst die Aufgabe, eine Windschutzscheibe
genügend fest und gegen Herausfallen gesichert zu lagern und gleich-
zeitig deren einfache Montage ohne Desondere Einrichtungen und
Werkzeuge zu verwirklichen, in folgender .'/eise:
Werkzeuge zu verwirklichen, in folgender .'/eise:
iin aus U-förmig profiliertem Kunststoff oder Gummi bestehender
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teil aufweist, der far sich ebenfalls U-förmig profiliert ist und
auf einen entlang dem Rande der Windschutzscheibenöffnung verlaufenden, hinter der Scheibe liegenden Flansch aufsetzbar ist, ist
neuerungsgemäß so ausgebildet, daß der vor der Scheibenfläche liegende Rahmenteil eine an ihm entlang verlaufende, etwa schwalbenschwanzförmig profilierte Rille aufweist, in die eine entsprechend
profilierte Versteifungsleiste aus einem festen Material, z.B. aus |
und so angeordnet, daß sie in Fahrtrichtung sowohl mit einem in |
teflansch fluchtet. - Die Versteifungsieiste ist zweckmäßig zugleich i
als Zierleiste ausgebildet. \
baren Profilteil ,me Metalleinlage, die ebenfalls U-Profil hat, vor- ]
I zusehen und diesen Profilteil mit am Tragflansch anliegenden Halte- ;
rippen zu versehen.
Auch die an der Windschutzscheibe anliegenden Innenwände des Aufnahmekanals sind zweckmäßig mit Halterippen ausgerüstet.
Die Zeichnung lä.:>t Einzelheiten des Neuerungsgegenstandes sowie die
einzelnen Phasen der Hontage einer Windschutzscheibe an dem neuerungsgemäiien itahaien erkennen. Es zeigen den Nahmen, sämtlich als Profil-Ouerschnitte:
einzelnen Phasen der Hontage einer Windschutzscheibe an dem neuerungsgemäiien itahaien erkennen. Es zeigen den Nahmen, sämtlich als Profil-Ouerschnitte:
Fig. 1 nach dem Aufsetzen auf den Halteflansch,
Fig. 2 in der Phase des Heranführens der Windschutzscheibe
an der. kahmen von außen her,
Fir. 3 im Zustand der Abspreizung der in FahrtrichtungVorde-
Fir. 3 im Zustand der Abspreizung der in FahrtrichtungVorde-
ren Wandung nach außen durch Herausziehen einer eingelegten Kordel, und Einlegen der Scheibe in
den Aufnah me kanal,
k nach Rück tehr der ab aas preist« u Wandung in die
Soll-Lage, nachdem die Scheibe ihre Endlage im Aufnahmekanal eingenommen hat,
Fig. 5 in der endgültigen Anordnung nach Anbringung der
Versteifungsleiste.
Der in allen Figuren mit 1 bezeichnete Rahmen weist einen Aufnähmekanal 2 für die Windschutzscheibe auf, der durch ein U-förmiges Profil 3 des Rahmens gebildet wird, an dessen eine Seite sich ein weiterer U-Profil-Teil k mit nach der Gegenrichtung vom Führungskanal 2
weisender Öffnung anschließt. Dieser Teil 4 ist auf einen Tragflansch
5 aufgesetzt, der fest mit der Karrosserie in Verbindung steht und
iurch Aneinandersehweißen zweier Blsehtsils besonders stabil ausgeführt ist. Die in Fahrtrichtung vordere - in der Zeichnung nach links
weisende-Wandung 6 des Rahmens 1 weist zwei Einschnitte 7 und 8 auf,
zwischen denen eine schwalbenschwanzförmig profilierte zurückgesetzte
Rille gebildet wird, die im Profil leicht konvex gewölbt ist. Das in der Zeichnung linke untere Ende des Rahmens 1 weist eine Zunge £ auf,
die so ausgeführt ist, daß sie sich beim Aufsetzen des Rahmens auf den Tragflansch 5 an den vorderen, zweckmäßig nach unten abgewinkelten Teil 10 der Karosserie elastisch abdichtend anlegt. Zwei weitere, kleinere Zungen 11 und 12, die sich an der dem Aufnahmekanal 2
abgewandten Seite des Rahmenprofile befinden, erleichtern das elastische Anliegen dea Rahmens 1 am Karrosserieblech. - Der auf dem
Tragflansch 5 sitzende Profilteil k ist mit einer Metalleinlage 13 versehen und weist im übrigen an seinen Innenwänden elastische Rippen Ik auf, die den Sitz am Flansch 5 festigen. - £uch die Innenwände des Aufnahmekanals 2 sind mit Halterippen versehen, wobei die dem
Profilteil k zugewendete Wandung eine nasenförmig profilierte Rippe 15, die andere Wandung mehrere dreieckförmig profilierte Kippen 16 trägt.
711451222.5.7t
mene 1 wird die Scheibe 1? zunächst gemäß Figur 2 νυη außen her
an den Rahmen herangeführt. Diese Figur 2 läßt außerdem eine Kordel (oder einen Draht) 18 erkennen, die enfang dem Aufnahmekanal 2
auf dessen Basis vorher eingelegt ,vurde.
Figur J läßt erkennen, in welcher Weite die vordere Wandung 6 des
Rahmens 1 durch Hinausziehen der Kordel l8 in Richtung quer oder senkrecht zürn Aufnahmekanal so abgespreizt wird, daß die Scheibe 1?
in den Aufnahmekanal eingesetzt werden kann.
Sie endgültige Lage der Scheibe ißt dann in Figur k dargestellt, aus
der erkennbar ist, daß die Kordel 2.3 inzwischen aus dem Führungekanal 2 entfernt wurde, wobei die vollere Rahmenwand 6 wieder in ihre
ursprüngliche Lage durch ihr« Etetizität zurückgeschnellt ist.
Figur 5 sseigt schließlich die Endphase des Montagevorgangs, in welcher eine in die Rillen 7, 8 eingelegte Versteifungsleiste 19 angebracht ist. Diese Versteifungsleiste 19 fluchtet in Fahrtrichtung
mit dem Tragflanach 5 und dem unteren Teil der in den Aufnahmekanal
eingesetzten Scheibe 17. Hierdurch wird ein so fester Halt erzielt, daß die Scheibe 17 trotz der zu ihrer Schonung nachgiebigen Ausführung des Rahmenmaterials für den Fall siner plötzlichen Geschwindigiceitsminderung nicht herausfallen kann. Auch ein Herausfallen nach
hinten, d.h. in den Kfz.-Innenraum, das beispielsweise durch einen starkem von hinten wirkenden Auffahrprall verursacht seir könnte, ist
nicht möglich, da, wie gesagt, die miteinander fluchtenden Flächen des Tragflansches 5 und der Versteifungsleiste 19 eine äußerst stabile und allen Beanspruchungen gewachsene Halterung bilden.
7114SI222.J.74
Claims (1)
1. Aus U-förmig profiliertem Kunststoff oder Gummi bestehender Rahmen
für Kfz.-Windschutzscheiben, enthaltend einen Aufnahmekanal
für die Scheibe und einen entlang dem Rande der Windschutzschei benöffnung und hinter der Scheibe verlaufenden, auf einen Flansch
aufsetzbaren Halteteil, dadurch gekennzeichnet, daß der vor der Scheibenfläche (17) liegende Rahmenteil (6) eine an ihm entlang
verlaufende, etwa schwalbenscbwanzförmig profilierte Rille (7,
8) aufweist, in die eine entsprechend profilierte Versteifungsleiste (19) aus einem festen Material, z.B. Metall, einlegbar ist.
2* Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstei
fungsleiste (19) so breit bemessen ist und so angeordnet ist, daß sie in Fahrtrichtung sowohl mit einem in Raidnähe liegenden
Teil der Windschutzscheibe (50 als auch mit dem Halteflansch (5)
des Rahmens (1) fluchtet.
Λ v> 0 .xm ι«» h "L Λ/iiil
eEa· asebide ta«
Eahmen nach Anspruch 1, - 51 dadurch geker "eichnet, daß
sein auf dem Halteflansch (5) aufsetzbarer Profilteil (k) eine
Metalleinlage (13) enthält und mit am Flansch anliegenden Halterippen (1*0 versehen ist.
Rahmen nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auch die an der Windschutzscheibe (17) anliegenden Innenwände
des Aufnahmekanals mit Haiterippen (15» 16) versahen sind.
7114512 iü». 74
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717114562 DE7114562U (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Einfassung fuer kraftfahrzeugwindschutzscheiben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19717114562 DE7114562U (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Einfassung fuer kraftfahrzeugwindschutzscheiben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7114562U true DE7114562U (de) | 1974-05-22 |
Family
ID=6620581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19717114562 Expired DE7114562U (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Einfassung fuer kraftfahrzeugwindschutzscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7114562U (de) |
-
1971
- 1971-04-13 DE DE19717114562 patent/DE7114562U/de not_active Expired
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