DE7112039U - Lichttonaufnahmegerat - Google Patents
LichttonaufnahmegeratInfo
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Description
Es wird die Priorität der Ausstellung "photokina" vom
3. bis 11. Oktober 1970 - Köln - in Anspruch genommen.
Die Neuerung betrifft ein Lichttonaufnahmegerät· mit einer von einem Film umschlungenen Tonrolle, einer Lichtquelle,
einer Lichtmodulationsvorrichtung und einem das modulierte Licht auf die Filmebene an der Tonrolle projizierenden
Objektiv. Mit derartigen Geräten kann eine Lichttonspur auf einen fotografischen Film aufgezeichnet werden.
Häufig ist es erwünscht, mehrere Spuren aufzuzeichnen, z.B. wenn auf einem Filmstreifen mehrere Schmalfilme nebeneinander
aufgebracht sind, von denen ,jeder mit einer Tonspur zu versehen ist und die nach Entwickeln des Films
gesplittet werden. Sind auf einem Filmstreifen nur zwei Filme aufgebracht, so kann man diese mit einem derartigen
Gerät dadurch mit einer Tonspur versehen, daß man nach dem Schreiben einer Spur die Kassetten tauscht bzw. durch
Umspulen des Tonsxreifens oder des fotografischen Filmes
die Tonspurlage verändert. Eine andere Möglichkeit, mehrere Tonspuren auf einen Film aufzubringen, besteht dar-
iv., das modulierte Licht in zwei Strahlen zu teilen unö
zwei Tonspuren gleichzeitig zu belichten. Hier besteht die Schwierigkeit, daß der Strahlenteiler und die Objektive
nicht so klein gehalten werden können, daß die beiden auf den Film fallenden Lichtbündel nebeneinander zu
liegen kommen, sondern daß sie in Laufrichtung des Films versetzt sind, so daß ein sogenannter Bild-Tonversatz entsteht.
VPA 9/364/1511, Zin/Scl
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- 2 - VPA 9/564/1511
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lichttonaufnahmegerät zu schaffen, das einfach zu bedienen
ist und mit dem mehrere Tonspuren nebeneinander auf einen Film auf ge ζ eicttnef werden können.
Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lichtquelle, die Modulationseinrichtung und das Objektiv
auf einem parallel zur Tonrollenachse verschiebbaren Schlitten angebracht sind. Mit einem solchen Gerät wird
zunächst eine Spur geschrieben, dann wird der Film, vorzugsweise mit erhöhter Geschwindigkeit, zurückgefahren,
der Schlitten verschoben und eine zweite Spur aufgezeichnet. Es können beliebig viele Spuren und auch dicht nebeneinanderliegende
Spuren geschrieben werden. Die Bedienung ist dabei deshalb einfach, weil das Tonsignal üblicherweise
von einem Magnetfilmgerät geliefert wird, dessen Laufwerk mechanisch oder über eine elektrische Welle starr
mit dem Tonaufnahmegerät synchron läuft. Magnetfilm und Bildfilm können daher, wenn der Synchronismus einmal hergestellt
ist, beliebig oft hin- und hergefahren werden, ohne daß Bild und Ton asynchron werden. Sofern ein geeigneter
Modulator zur Verfügung steht, kann auch beim Zurückfahren des Filmes eine Spur geschrieben werden.
Zweckmäßig ist der Schlitten, wenn er auf eine Spurlage
eingestellt ist, in dieser Stellung arretierbar. Hierzu sind ein Rastkamm und ein Stift vorgesehen, der zur Arretierung
in eine ausgewählte Raste des Kammes eingreift. Entweder der Rastkamm oder der Stift-kann ortsfest, d.h.
an der Schlittenhalterung befestigt sein, während das andere Teil, also der Stift oder der Rastkamm, am Schlitten
angebracht ist. Stift und Rastkamm können durch Schwenken des Stiftes oder auch des Rastkammes zum Eingriff gebracht
werden, wobei man vorzugsweise den Rastkamm feststehend anbringt und den Stift auf eine drehbare Achse setzt. Der
Rastkamm soll leicht auswechselbar sein, damit das Gerät einfach auf unterschiedliche Tonspurenlagen umgestellt
werden kann.
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- 3 "VPA 9/364/1511
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung bilden die Kanten der Rasten einen Winkel, so daß der Stift zwischen die
Finten eingeklemmt wird. Verläuft eine Kante der Rasten parallel zur Schwenkrichtung des Stiftes, so ist die Stellung
des Schlittens bezüglich der Sob.littendCuh.rung und damit
des Films nur durch die Lage dieser Kante bestimmt. Der Winkel, den die Rastkante bilden, hat dagegen auf die
Stellung des Schlittens keinen Einfluß.
Weitere Vorteile und Ergänzungen der Neuerung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben und erläutert.
Die Figuren 1 bis 4 zeigen ein Ausführungsbeispic.i. der
Neuerung in verschiedenen Ansichten.
Mit i ist eine Tonroi e bezeichnet, welche von dem zu belichtenden
Film mitgenommen wird, auf den ein Objektiv 2 ein in seiner Breite moduliertes Lichtband projiziert. In
einem Gehäuse 3 befinden sich der Lichtmodulator und die Lichtquelle. Dieses Gehäuse 3 sitzt auf einem Schlitten
mit wälzgelagerten Längsführungen 4 und ist damit parallel zur Tonrollenachse verschiebbar.
An der Schlittenhalterung ist ein Rastkamm 5 befestigt, in dessen Rasten ein Stift 6 eingreift. Dieser sitzt auf
einer mit einem Drehgriff 7 versehenen Achse 8. Durch Drehen derselben rastet der Stift 6 aus dem Kamm 5 aus
und der Schlitten kann parallel zur Achse der Tonrolle 1 verschoben werden, worauf der Stift mit einer anderen
Raste in Eingriff gebracht werden kann. Der Stift wird von einer Feder 9 in die Rasten gedrückt.
Die Kanten der Rasten bilden einen Winkel, damit der Stift 6 in die Rasten eingeklemmt wird und der Schlitten spielfrei
arretiert ist. Je eine Kante der Rasten verläuft in Schwenkrichtung des Stiftes 6, im Ausführungsbeispiel senk-
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recht zur Achse 8. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß nur diese Kante die Stellung des Schlittens bestimmt, der
Winkel der Kanten dagegen keinen Einfluß auf die Schlittenstellung hat.
Der Rastenkamm ist mit zwei Schrauben befestigt und kann schnell ausgewechselt werden, wenn Film? mit einer anderen
Tonspurenzahl oder Tonspurenlage beschrieben werden sollen. Im Ausführungsbeispiel weist der Rastenkamm zwei
Rasten für eine Aufzeichnung von zwei Spuren auf einen Film auf. Sollen vier Spuren aufgezeichnet werden, ist
ein Kamm mit vier Rasten erforderlich.
Mittels einer Einstellschraube 14 kann der Schlitten feinverstellt
werden und damit die Lage der aufzuzeichnenden Spur exakt justiert werden. Eine Klemmschraube 15 dient
zur Arretierung der Feineinstellung. Die Schlittenatellung
ist dann nur noch von dem Rastkanus und dem in diesem
eingreifenden Stift bestimmt.
Vor Inbetriebnahme des Gerätes ist sicherzustellen, daß der Schlitten einwandfrei parallel zur Tonrollenachse
läuft. Zur Justierung kann die Schlittenhalterung um einen Punkt 10 geschwenkt werden, der so angebracht ist, daß
die Schwenkachse die Objektivachse etwa schneidet, wenn das Objektiv auf einen äußeren Bereich der Tonrolle gerichtet
ist, d.h. der Schlitten in einer äußeren Stellung eingerastet ist. Das auf den Film projizierte Bild wird
scharf eingestellt, was mittels einer" besonderen, nicht dargestellten, optischen Einrichtung durch das Objektiv 2
von der Bedienungsperson überwacht werden kann. Alsdann wird der Schlitten ^n die andere äußerste Stellung gebracht
und das auf den Film projizierte Bild durch Schwenken der Schlittenhalterung scharf eingestellt.
Eine auf dem Schlitten angebrachte Marke 11 (Figur 4)
zeigt der Bedienungsperson auf einer ortsfest angebrach-
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ten Skala, welche Tonspur gerade "beschrieben wird. Im Ausführungsbeispiel
dient al3 Skala eine Abbildung 12 eines Filmstücks, auf das die Tonspuren eingezeichnet sind.
Selbstverständlich kann auch die Skala auf dem Schlitten und die Marke ortsfest angebracht sein, lerner ist es
auch möglich, aus dem Strahlengang, der mit dem Schlitten verschoben wird, einen Lichtstrahl auszublenden und
auf die feststehende Skala zu projizieren, so daß dort durch einen Lichtfleck die Schlittenstellung angezeigt
ist.
Um zu verhindern, daß eine Spur doppelt belichtet wird, ist ein Schalter 13 vorgesehen, der von dem Schlitten betätigt
wird, wenn dieser in eine neue Stellung gebracht wird. Der Schalter sperrt dann eine Umkehrung der Laufrichtung
des Tonaufnahmegerätes. Es ist z.B. nicht möglich, nach dem Beendigen des Aufzeichnens einer Spur das
Gerät unmittelbar zurücklaufen zu lassen; es muß zuerst der Schlitten in eine neue Stellung gebracht werden.
8 Schutzansprüche
4 Figuren
4 Figuren
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Claims (8)
1. Lichttonaufnahmegerät mit einer vom Film umschlungenen
Tonrolle, einer Lichtquelle, einer Lichtmodulationsvorrichtung und einem das modulierte Licht auf
die Filmebene an. der Tonrolle projizierenden Objektiv,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle, die Modulationseinrichtung and das Objektiv auf einem
parallel zur Tonrollenachse (1) verschiebbaren Schlitten angebracht sind.
2. Lichttonaufnahmegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten mittels eines parallel
zur Verschieberichtung des Schlittens angeordneten Rastkammes (5) und eines in dessen Rasten eingreifenden
Stiftes (6) feststellbar ist.
3. Lichttonaufnahmegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der einzelnen Rasten"des
Rastkammes einen Winkel bilden und daß je eine Kante parallel zur Schwenkrichtung verlauft.
4. Lichttonaufnahmegerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkamm (5) an der Halterung des
Schlittens befestigt ist und der Stift (6) an einer
am Schlitten drehbar befestigten parallel zur Verschieberichtung des Schlittens verlaufenden Achse (8) befestigt
ist.
5. Lichttonaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung des Schlittens
um eine senkrecht zur Achse des Objektivs (2) und
der Tonrollenachse verlaufende und bei in eine äußere Stellung gebrachten Objektiv den Haupt strahlengang des
Objektivs etwa schneidende Achse drehbar und" in einer eingestellten 'Lage feststellbar ist.
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6. Lichttonaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Marke und eine Skala, von denen die eine auf den Schlitten und die
andere in einem ortsfestea Teil angebracht ist, die Stellung des Schlittens anseigen.
7. Lichttonaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bia 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem ortsfesten
Teil des Gerätes eine Skala angebracht ist, auf die ein Lichtfleck von der Lichtquelle projiziert ist.
8. Lichttonaufnahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten mittels einer Einstellschraube (14) verschiebbar isx.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7112039U true DE7112039U (de) | 1971-10-28 |
Family
ID=1266234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7112039U Expired DE7112039U (de) | Lichttonaufnahmegerat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7112039U (de) |
-
0
- DE DE7112039U patent/DE7112039U/de not_active Expired
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