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DE7108072U - Kupplung fur mehrpolige Selbst schalter - Google Patents

Kupplung fur mehrpolige Selbst schalter

Info

Publication number
DE7108072U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
triggering
circuit breaker
units
switch
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19717108072
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA CHRISTIAN GEYER
Original Assignee
FA CHRISTIAN GEYER
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Filing date
Publication date
Application filed by FA CHRISTIAN GEYER filed Critical FA CHRISTIAN GEYER
Publication of DE7108072U publication Critical patent/DE7108072U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/1009Interconnected mechanisms
    • H01H71/1027Interconnected mechanisms comprising a bidirectional connecting member actuated by the opening movement of one pole to trip a neighbour pole

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Kupplung für mehrpolige Selbstschalter
Die Neuerung bezieht sich auf einen mehrpoligen Selbstschalter, der durch den Zusammenbau mehrerer einpoliger, selbstständiger Schaltereinheiten gebildet wird, wobei die einzelnen Schaltereinheiten so miteinander gekuppelt sind, daß die Auslösung einer Schaltereinheit auch die Auslösung der benachbarten Schaltereinheiten bewirkt.
Mehrpolige Selbstschalter bestehen meist aus mehreren selbstständig auslösenden einpoligen Schaltereinheiten in Schalenbauweise, die durch entsprechende Befestigungselemente miteinander verbunden sind. Über einen gemeinsamen Handschalthebel erfolgt die manuelle Ein- und Ausschaltbetätigung. Jedsr selbsttätigen Schaltereinheit ist die Überwachung eines Strompfades zugeordnet. Tritt in einem Strompfad ein Über-oder Kurzschlußstrom auf, schaltet die entsprechende Sehaltereinheit ab. Um zu gewährleisten, daß bei Ausfall e- .es Strompfades auch die übrigen ausgeschaltet werden, bedarf es einer Auslöseverbindung der einzelnen Schaltereinheiten untereinander.
Als Verbindung zwischen den Auslösemechanismen der einzelnen Schaltereinheiten sind verschiedene Ausführungsarten bekannt. So gibt es durch sämtliche Sehaltereinheiten hindurchragende Traversen oder Achsen, die an den äußeren Gehäuseschalen oder den äußeren Mechanismen gelagert sind und im Bereich der einzelnen Auslöseglier*3r Tasthebel tragen, die über einen Kraftspeicher die Auslösung auf die anderen Schaltereinheiten übertragen. Es gibt auch Ausführungen, wo aus bautechnischer Ver-
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einfachung die gemeinsame Achse durch Achsstummel, die etwa der Breite einer Schaltereinheit entsprechen, ersetzt werden.
Die Verbindung erfolgt dann über entsprechend geformte Buchsen,
die
in die von beiden Seiten Achsen eingreifen.
Die Nachteile dieser Anordnungen liegen in einer aufwendigen Montage und umständlichen Justierung der einzelnen Schaltereinheiten. Da die Lagerstellen der Achsen oder Traversen in verschiedenen Mechanismen oder Schalterwänden angebracht sind, ergeben sich, besonders bei der Verwendung von Kunststoff, starke Toleranzabweichungen, die sich ungünstig auswirken. Auch ist die Anzahl der Schaltereinheiten beschränkt, da entsprechend der gedrängten Bauweise der Mechanismen auch die Kraftspeicher klein gehalten werden müssen. Je weiter der Abstand in achsialer Richtung zwischen der auslösenden Schalterinheit und der auszulösenden ist, umso ungünstiger wird die Kraftübertragung.
Eine weitere Ausführungsart, bei der die vorgenannten Nachteile nicht auftreten, besteht aus einem Kupplungsglied, welches in Form eines Schiebers ausgebildet und zwischen zwei benachbarten Schaltereinheitenlose angeordnet ist. Hierzu muß zwischen den aneinanderliegenden Gehäusewänden so viel Raum ausgespart werden, daß der Kupplungsschieber,ohne zu klemmen, bewegt werden kann. Dies bedeutet, daß die sowieso sehr dünnen Gehäusewände im Bereich des Schiebers geschwächt werden müssen. Vom Schieber aus greifen Tastglieder in die beiden benachbarten Mechanismen, um eine Kraftübertragung zu ermöglichen. Es ist dies aber nur dann möglich, wenn die Betätigungsrichtung des auslösenden Kraftspeichers und die des Auslösers gleich sind und etwa auf gleicher Höhe liegen.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei verschiedenen Betätigungs —,richtungen eine einfache und leicht montierbare Kupplung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemaß bei einem mehrpoligen Selbstschalter der eingangserwähnten Art dadurch gelöst, daß ein Kupplungshebel verwendet wird» der, unabhängig vom Aufbau des Mechanismus, im Innern einer Schalteinheit, mit nur einer Iagerste?JLe schwenkbar angeordnet ist, wobei die Lagerstelle so gewählt ist, daß die zur Übertragung der Auslösung dienenden lastglieder des Kupplungshebels in den günstigsten Bereich der auslösenden und ~~~~ auszulösenden Organe des eigenen Mechanismus, als auch, durch entsprechende Ausbrüche in den Gehäuse wandungen hindurch, in den Mechanismus der benachbarten Schaltereinheit eingreifen*
Die Auslösekupplung zwischen zwei benachbarten Schalteiäinheite/i erfolgt somit nur durch ein Teil, das aus Isolierstoff gefertigt ist.
Da durch die Auslösung immer nur die benachbarte Schaltereinheit beeinflußt wird, ist es möglich, eine beliebige Zahl von Schaltereinheiten in vorgenannter Weise zu kuppeln. Da der Kupplungshebel nur in die entsprechende Lagerstelle der Schaltereinheit eigelegt wird, kann die Montage als auch die Justierung einer Schaltereinheit in gleicher Art und Weise vorgenommen werden, wie bei einem einpoligen Selbstschalter, so daß sich besondere Montage- und Justiervorriehtungen erübrigen. .!""./„
Anhand der Zeichnungen wird die Neuerung nachstehend erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 die Anordnung des Kupplungshebels, Fig. 2 die Anordnung des Kupplungshebels bei der Auslösung, Fig. 3 den Schnitt durch einen dreipoligen Selbstschalter, der aus drei einpoligen Schaltereinheiten zusammengebaut ist
und
Fig. 4 die perspektivische Ansicht eines Kupplungshebels.
Der mehrpolige Selbstschalter ist aus drei einpoligen, selbstständigen Schaltereinheiten 1,2,3 zusammengebaut. Jede Schaltereinheit besteht aus einer Mechanik, die nur so weit dargestellt ist, wie zur Erklärung erforderlich, die zwischen den Gehäusewänden 4. 5 untergebracht ist. In den Schaltereinheiten 2, 3 ist zusätzlich je ein Kupplungshebel 6 schwenkbar auf einem Zapfen 7 gelagert. Dieser Zapfen 7 dient gleichzeitig als Fixpunkt für die Mechanik und als Lagerung des Handbetätigungshebels Der Kupplungshebel 6 besitzt auf der der Mechanik zugekehrten Seite zwei kurze Tastglieder 9» 10, die so weit in die Mechanik hineinragen, daß sie in den Wirkbereich der Auslöseorgane reichen. Auf der Rückseite befinden sich zwei längere Tastglieder 11, 12, die durch entsprechende Aussparungen 13 in den Gehäusewänden 4, 5 bis in den Wirkbereich der Auslöseorgane des Mechanismus der benachbarten Schaltereinheit 1,2 reichen. Die Handbetätigungshebel 8 der drei Schaltereinheiten 1, 2, 3 sind durch Zwischenglieder 14 starr miteinander verbunden.
In Fig. 1 und 2 ist die Funktion schematisch dargestellt. Die Auslöseklinke 15 stützt sich mit ihrer Schneide 16 auf den Auslösehebel 17 ab. Gegen die Zugkraft der Feder 18 wird die Aus-
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löseklinke 15 durch den Nocken 19 des Handbetätigungshebels 8 herabgedrückt, wobei geführt in dem Langloch 20, Jie Kontaktstange 21 die beiden Kontakte 22, 23 schließt. Bei einem Über- oder Kurzschlußstrom spricht ein nicht näher beschriebenes Auslö.seorgan am Auslösehebel 17 an und dreht diesen entgegen des Uhrzeigersinnes. Die Schneide 16 der Auslöseklinke 15 wird frei und schlägt, den Nocken 19 als Drehpunkt benützend, angetrieben durch die Feder 18, nach unten auf das Tastglied 10 des Kupplungshebels 6 und nimmt dieses mit. Die Kontaktstange 21 gleitet nach obt ι und öffnet die Kontakte 22, 23. Durch die Auslenkung des Kupplungshebels 6 trifft das auf der Rückseite und durch die Gehäusewände 4, 5 hindurchragende Tastglied 11 auf die Nase 24 des Auslösehebels 17 der benachbarten Schaltereinheit 1,2 auf und bewegt den Auslösehebel 17 entgegen des Uhrzeigersinnes. Der gleiche, soeben beschriebene Vorgang wiederholt sich nun in dieser Schaltereinheit,
Findet die Über- oder Kurzschlußauslösung in der ersten Schaltereinheit 1 statt, so geht die Auslösekupplung in der gleichen Weise vor sich, jedoch über die Tastglieder 12 und 9.
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Claims (3)

Schutzansprüche
1. Mehrpoliger Selbstschalter, der durch den Zusammenbau mehrerer einpoliger, selbständiger Sehaltereinheiten gebildet wird, wobei die einzelnen Schaltereinheiten so miteinander gekuppelt sirxL, daß die Auslösung einer Schalter*- einheit auch die Auslösung der "benachbarten Schaltereinheiten bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungshebel (6) verwendet wird, der unabhängig vom Aufbau des Mechanismus, im Innern einer Sehaltereinheit mit nur einer Lagerstelle schwenkbar angeordnet ist, wobei die Lageretelle so gewählt ist, daß die zur Übertragung der Auslösung dienenden Tastglieder (9,10,11,12) des Kupplungshebels (6) in den günstigsten Bereich der auslöse: "sn und auszulösenden Organe des eigenen Mechanismus, als auch, durch vorgesehene Ausbrüche (13) in den Gehäusewänden (4,5) hindurch, in den Mechanismus der benachbarten Schaltereinheit eingreifen.
2. Mehrpoliger Selbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (6) nur aus einem Teil besteht und aus Isolierstoff angefertigt ist.
3. Mehrpoliger Selbstschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur die benachbarte Schaltereinheit direkt gekuppelt ist und die folgenden Schaltereinheiten in gleicher Weise mit der vorhergehenden gekuppelt sind.
DE19717108072 1971-03-04 1971-03-04 Kupplung fur mehrpolige Selbst schalter Expired DE7108072U (de)

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DE19712110258 DE2110258A1 (de) 1971-03-04 1971-03-04 Kupplung für mehrpolige Selbstschalter

Publications (1)

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DE19717108072 Expired DE7108072U (de) 1971-03-04 1971-03-04 Kupplung fur mehrpolige Selbst schalter
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DE3505004A1 (de) * 1984-03-12 1985-09-12 Kombinat Veb Keramische Werke Hermsdorf, Ddr 6530 Hermsdorf Mehrpoliger leitungsschutzschalter

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DE2110258A1 (de) 1972-09-21

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