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DE1126013B - Mehrpoliger UEberstromschalter - Google Patents

Mehrpoliger UEberstromschalter

Info

Publication number
DE1126013B
DE1126013B DEF30782A DEF0030782A DE1126013B DE 1126013 B DE1126013 B DE 1126013B DE F30782 A DEF30782 A DE F30782A DE F0030782 A DEF0030782 A DE F0030782A DE 1126013 B DE1126013 B DE 1126013B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
contact
actuating
shaft
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30782A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Mitchel Cole
Alfred Eugene Maier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Federal Pacific Electric Co
Original Assignee
Federal Pacific Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Federal Pacific Electric Co filed Critical Federal Pacific Electric Co
Publication of DE1126013B publication Critical patent/DE1126013B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/1009Interconnected mechanisms

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf mehrpolige Überstromschalter mit beweglichen Kontaktarmen, die mechanisch miteinander verbunden, jedoch voneinander isoliert sind und getrennte stromempfindliche Elemente in jeder Phase aufweisen, die auf eine gemeinsame verklinkte Auslösewelle zur Betätigung der Klinke einwirken.
Bei bekannten mehrpoligen Überstromschaltern ist ein gemeinsamer Betätigungsmechanismus für die beweglichen Kontakte des vielpoligen Schalters vorgesehen, die zur gleichzeitigen Betätigung gemeinsam verbunden sind. Hierbei ist der an den Kontakten auftretende Kontaktdruck von diesem Betätigungsmechanismus abhängig. Der Betätigungsmechanismus in derartigen Schaltern weist eine Gabel auf, die lösbar mit dem Schaltwerk des Unterbrechers verklinkt ist. Das Schaltwerk erzeugt somit eine Gegenkraft, die von der Kraft des Betätigungsmechanismus abhängt und die die Kontakte zu öffnen versucht und die ferner von dem Betätigungsmechanismus abhängt, der die Kontakte schließt, und in der Einschaltstellung einen kräftigen federnden Kontaktdruck bewirkt. Es wird nur ein Teil der Gegenkraft, die durch den Betätigungsmechanismus erzeugt wird, tatsächlich auf das Schaltwerk übertragen, dieser Teil ist jedoch praktisch nach unten begrenzt.
Es ist das Ziel der Erfindung, einen geschlossenen Überstromschalter hoher Schaltgeschwindigkeit mit einer neuen Betätigungsvorrichtung zur Aufnahme der kräftigen Kontaktdrücke, die in solchen Schaltern erwünscht sind, zu schaffen.
Ferner sollen keine unzulässig großen Kräfte in das Schaltwerk gelangen. Außerdem soll zur schnellen Öffnung der Kontakte des mehrpoligen Überstromschalters ein besserer Antrieb vorgesehen werden, und schließlich soll mit dem Schalter auch ein größerer und gleichförmigerer Druck auf die einzelnen Kontakte des vielpoligen Schalters ausgeübt werden.
An Hand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 stellt die Ansicht eines vielpoligen Schalters gemäß der Erfindung von oben dar, bei dem die Abdeckkappe abgenommen ist;
Fig. 2 zeigt die Anordnung in einem Schnitt längs der Linie 2-2 nach Fig. 1,
Fig. 3 die Ansicht eines Schnittes nach der Linie 3-3 nach Fig. 1,
Fig. 4 die Ansicht eines senkrechten Schnittes längs der Linie 4-4 nach Fig. 1,
Fig. 5 im vergrößerten Maßstab einen Teil des Mehrpoliger Überstromschalter
Anmelder:
Federal Pacific Electric Company,
Newark, N. J. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Parkstr. 13
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. März 1959 (Nr. 800 808)
Thomas Mitchel Cole, Harrison, N. Y.,
und Alfred Eugene Maier, Colonia, N. J.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Schaltwerkes, das nach der Linie 5-5 aus Fig. 1 geschnitten ist, und
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des Schaltwerkes nach Fig. 5 in der Ansicht von links.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein dreipoliger Schalter 10 dargestellt, dessen Pole Λ, B und C jeweils zwei Klemmen 12 und 14 aufweisen, die an entgegengesetzten Enden des Schalters liegen. Der Schalter weist eine Grundplatte 16 aus gegossenem Isoliermaterial, auf der die einzelnen Bestandteile des Schaltennechanismus befestigt sind, auf. Eine Abdeckkappe 18 aus gegossenem Isoliermaterial ist abnehmbar mit der Grundplatte 16 verbunden und bildet mit dieser zusammen ein Gehäuse für den Schaltmechanismus. Der Schalter weist an jedem Pol zwei zusammengehörige Paare von festen und beweglichen Hauptkontakten 20 und 22 auf, denen jeweils Paare von festen und beweglichen Lichtbogenkontakten 24 und 26 zugeordnet sind. Jede Lichtbogenkammer 28 enthält eine Anzahl von Lichtbogenlöschplatten 25. Jeder der beweglichen Hauptkontakte 22 ist auf einem Kontaktsockel 30 befestigt, und der bewegliche Lichtbogenkontakt 26 ist auf einem Lichtbogenkontaktsockel 32 befestigt, während ein Lichtbogenhorn 34 in die Kammer 28 hineinragt. Auf diese Weise besitzt jeder Pol zwei Sockel 30 und einen Sockel 32, von denen letzterer zwischen den
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beiden anderen Sockeln angeordnet ist. Die Sockel lieh und wirksam erzeugt. Die Betätigungsmechanis-30 und 32 eines jeden Pols sind drehbar auf einem men 66 sind gleich ausgebildet, jeder weist eine Träger 36 für die beweglichen Kontakte über Dreh- Schnappfeder auf, die ein schnelles Schließen und stifte 38 befestigt, die sich durch die einen Abstand ein schnelles Öffnen gewährleistet. Jeder Mechanisvoneinander aufweisenden Schenkel 40 des Kontakt- S mus 66 enthält einen Rahmen 76, der auf der Platte trägers 36 und die Sockel erstrecken. Der Lichtbogen- 16 befestigt ist und nach innen gerichtete Flansche kontaktsockel 32 spannt den Kontakt gegen den zu- 78 besitzt, die Anschläge für das Betätigungsglied 80 gehörigen Kontakt 24 über die Druckfeder 42 nach in Form eines umgekehrten »U« darstellen, das am unten vor, welche ihrerseits in die Anordnung 44 der Rahmen durch Stifte 82 gelenkig befestigt ist (Fig. 4). Grundplatte 46 des Kontaktträgers 36 eingreift. Eine io Der Stift 84 verbindet die beiden oberen Gelenke 86 mit Schraubgewinde versehene Welle 48 erstreckt und das untere T-fÖrmige Glied 88, das durch eine sich von dem Lichtbogensockel durch eine geeignete Öffnung 90 im Kontaktträger 36 greift, wobei das Öffnung der Platte 46 nach oben und nimmt eine Glied 88 mit dem Kontaktträger durch Stifte 92 verMutter 50 mit, die mit der Platte 46 so zusammen- bunden ist. Die Gelenke 86 sind an ihren entgegenwirkt, daß ein Anschlag zur Begrenzung der Dreh- 15 gesetzten Enden drehbar mit einer federnden Gabel bewegung des Lichtbogensockels bei Kontaktöffnung 94 durch Drehstifte 96 verbunden, die Gabel ist an entsteht. Der Kontaktdruck für jeden der Kontakt- einer Welle 98, die in den Rahmen 76 ragt, befestigt, sockel 30 wird durch eine Druckfeder 52 am einen Zwei Zugfedern 100 sind zwischen Stift 84 und Be-Ende der Anordnung 54, die an der Platte 46 be- tätigungsglied 80 angeordnet. Die Gabel 94 ist mit festigt ist, erzeugt. Das entgegengesetzte Ende der 20 einem Klinkenteil 102 mit geneigter Fläche versehen, Feder 52 liegt an einer Aussparung 56 des Kontakt- der durch das Schaltwerk verklinkt ist. Sowohl wähsockels an, welche eine mit Schraubgewinde ver- rend des Öffnens als auch während des Schließens sehene Welle 58 aufweist, die sich durch diese Feder des Schalters von Hand bleibt die Gabel verklinkt, hindurch nach oben erstreckt. Eine Mutter 60 auf Bei einer Bewegung des Betätigungsgliedes 80 im der Welle 58 stellt einen Anschlag zur Begrenzung 25 Sinne eines Schließens des Stromkreises spannt das der Drehbewegung des Sockels 30 bei der Kontakt- Betätigungsglied die Zugfedern 100 des Gelenkes, Öffnung dar. und ein Überschnappen der Federn des Kontakt-
Der bewegliche Kontaktträger 36 ist drehbar in trägers 36 bewirkt ein Umschnappen in die Eineinem zugehörigen Rahmen 62 durch einen Dreh- schaltstellung. Bei einer Bewegung des Betätigungszapfen 64 befestigt, so daß er sich zwischen den 30 gliedes 80 in einem den Stromkreis öffnenden Sinne Stellungen »offen« und »geschlossen« des Strom- bewegt das Gelenk am Knie 84 den Kontaktträger kreises bewegen kann. Die drei Kontaktträger 36 36, so daß der Stromkreis geöffnet wird. Bei geschloswerden durch zwei Betätigungsmechanismen 66 be- senem Stromkreis bewirkt das Lösen der Gabel tätigt, die im folgenden näher beschrieben werden. durch das Schaltwerk eine Drehung der Gabel um Jeder der Pole des Schalters liegt in einer abgeteilten 35 ihren Drehpunkt und ein Überschnappen der Federn, Kammer des Gehäuses, die durch die Zwischen- so daß das Gelenk umschnappt und den Schalter phasenwände 68 und 68' an Grundplatte und Ab- öffnet.
deckplatte gebildet werden; diese Kammern verlaufen Die Betätigungsglieder 80 des Mechanismus 66 in Längsrichtung des Schalters. Die beweglichen lassen sich mit HiMe des Betätigungsgriffes 104 ge-Kontaktträger 36 sind zur gemeinsamen Bewegung 40 meinsam bewegen, dieser Handgriff greift durch eine starr mit Hilfe der Hauptwelle oder Drehschiene 70 Öffnung 106' am mittleren Pol in der Abdeckplatte und der Hilfswelle oder Drehschiene 72 verbunden. 18. Der Handgriff 104 weist einen Überbrückungsteil Diese Wellen weisen einen Isolierüberzug auf und 106 mit Schlitzen 108 zur Aufnahme der Verreichen über alle Pole des Schalters bis zu den Wän- bindungsplatten 110 auf, welche mittels Schrauben den 68. Die Wellen sind mit den Platten 46 des Kon- 45 112 am Überbrückungsteil befestigt sind. Die beiden taktträgers 36 über Bügel 74 verbunden. Die Welle 72 Platten 110 am Ende des überbrückenden Teiles ist mit den vom Drehpunkt abgelegenen Kontakt- greifen in einen Schenkel 114 des Betätigungsgliedes trägem 36 befestigt, um die Kontaktträgeranordnung 80, so daß die Betätigung des Handgriffes 104 direkt starr zu machen und die gewünschte gleichmäßige die Betätigungsglieder 80 gemeinsam antreibt und die Verteilung der Schaltkraft zwischen den Kontakt- so miteinander verbundenen Kontaktglieder 36 eines trägem 36 zu erzielen. jeden Pols betätigt werden. Wenn entweder der Me-
Die äußeren Pole A und C weisen Betätigungs- chanismus 66 unmittelbar vor dem anderen während mechanismen 66 zur direkten Betätigung ihrer züge- einer beabsichtigten stufenweisen Betätigung umhörigen Kontaktglieder auf, wogegen der mittlere schnappt, verzögern die Wellen trotzdem die öffnende Pol keinen derartigen Betätigungsmechanismus be- 55 Wirkung des ersten Mechanismus und beschleunigen sitzt. Auf diese Weise bilden die beiden Betätigungs- die öffnende Wirkung des zweiten, sobald der tote mechanismen 66 den Antrieb für die drei Kontakt- Punkt überwunden ist.
träger 36. Dadurch können Betätigungsmechanismen Die Kontakte 20 und 24 sind an die Klemmen 12 mit geringen Abmessungen verwendet und ein An- über eine Kontaktplatte 116 angeschlossen, und die wachsen der Größe des Schalters vermieden werden, 60 Kontaktsockel 30 und 32 sind elektrisch mit dem während für einen einzelnen Betätigungsmechanis- Leiter 118 durch Leiter 120 und 122 (Fig. 4) vermus zur Erzielung der erforderlichen hohen Kontakt- bunden, wobei der Leiter 118 an die Klemme 14 andrücke eine größere Kraft aufgewendet werden geschlossen ist. Die Welle 72 trägt die Zwischenmüßte. Da der mittlere Träger 36 zwischen den bei- phasentrennelemente 124 an den Trennwänden 68, den anderen Trägern angeordnet ist, die Betätigungs- 65 so daß die Welle 72 sich frei in den Schlitzen 125 mechanismen aufweisen, und da die Wellen 70 und innerhalb dieser Wände bewegen kann, während die ein Drehmoment nur auf den einzelnen mittleren Schlitze abgedeckt sind. Die Welle 72 ist mit den Träger ausüben, werden die Kontaktdrücke einheit- Trägem 36 der äußeren Pole über Bügel 74 und mit
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dem Träger 36 des mittleren Pols durch einen U-för- binden, falls plötzlich hohe Überströme auftreten, migen Bauteil 129, der in den Träger 36 eingreift, Drei Einstellschrauben 182 sind zur Einstellung des verbunden. Ansprechwertes an der Schaltwelle vorgesehen, deren
Das Schaltwerk 126 dient normalerweise dazu, die jede vom freien Ende des zugehörigen Bimetall-Betätigungsmechanismen 66 in der verklinkten Stel- 5 Streifens 132 betätigt werden kann, so daß bei Auslung zu halten. Die Schalteinrichtung wird durch eine lenkung eines der Streifen 132 eine Betätigung der auftretende Überlast ausgelöst, die in einem durch Schaltwelle erfolgt, wenn der (oder die) Bimetallden Schalter zu überwachenden Stromkreis auftritt; streifen lange genug durch einen Überlaststrom bees werden beide Betätigungsmechanismen freigegeben heizt worden sind. Jede elektromagnetische Schalt- und auf diese Weise alle beweglichen Kontakte des io einrichtung wird durch den durch ihre entsprechen-Schalters selbsttätig geöffnet. Das Schaltwerk ist als den Pole fließenden Strom erregt, und jeder Streifen Einheit in einem eigenen Isoliergehäuse 128 unter- 132 wird in Abhängigkeit vom Strom, der durch die gebracht; diese Schalteinrichtung ist herausnehmbar entsprechenden Pole fließt, beheizt, und mit Schrauben 130 befestigt. An jedem Pol des Die Klinke 150 ist leicht gegen einen Gegen-
Schalters sind ein thermisch ansprechendes Element, 15 anschlag 190 des Bügels 154 über die Zugfeder 192 z. B. ein Bimetallstreifen 132, sowie eine magnetisch auf der Welle 194 vorgespannt. Die Welle 194 wird ansprechende Einrichtung vorgesehen. An jedem Pol durch die seitlich versetzten Arme 196 und 198 des verbindet ein Bolzen 131 die Streifen 118' mit einer Bügels gehalten, ein Endteil 200 der Feder erstreckt Gegenklemme 14. Die Leiterplatten oder Streifen sich dabei durch die öffnung 202 des Flansches 204 118' stellen Klemmen für das Schaltwerk und eine 20 der Klinke. Die Feder 192 weist zwei Gruppen von Erregeranordnung für die elektromagnetische Schalt- Windungen auf, die in Längsrichtung auf der Welle einrichtung dar. Die Streifen 118' weisen zwei ent- 194 versetzt sind, sowie ein gerades Stück 206, das gegengesetzt verlaufende Biegungen 134 und 136 auf, mit dem Teil 208 im Eingriff steht, um dieses im ein gerader Teil 138 dient zur Erregung der magne- Gegenuhrzeigersinn, wie in Fig. 5 dargestellt, zutisch ansprechenden Einrichtung. Die durch die Bie- 25 sammen mit dem Vorspannteil 207 gegen den Angung 134 gebildete Schleife dient als Heizelement für schlag 190 vorzuspannen. Der Teil 208 weist zwei den Bimetallstreifen 132. Die magnetisch an- seitliche versetzte Arme 210 auf, die drehbar auf der sprechende Einrichtung an jedem Pol weist einen Welle 194 innerhalb der Arme 196 und 198 ange-Kern 140 aus magnetischem Material und einen be- ordnet sind, wobei dieser Teil einen winkelförmigen weglichen Anker 142 auf, der an einem Führungs- 30 Bauteil 212 zwischen den Armen 210 besitzt. Ein stift 144 bewegbar ist. Der Anker wird mit Hilfe Arm 210 weist einen abwärts gerichteten Nockenteil einer Feder 146 zwischen dem Bügel 146' und dem 214 auf, der durch eine Rolle 164 der Klinke 150 Bund 148 auf dem Stift 144 vom Eisenkern abgehal- festgehalten wird, wenn die Klinke 150 durch den ten. Der Teil 138 des leitenden Streifens greift durch Teil 172 der Schaltwelle blockiert ist. Eine nach oben den Eisenkern 144 und bildet eine Erregerwicklung 35 gegen den Teil 212 gerichtete Vorspannung, die von für die elektromagnetische Schaltanordnung. Ein dem festgehaltenen Kontaktbetätigungsmechanismus Nebenschlußwiderstand 149 kann, falls erforderlich, herrührt, spannt den Teil 208 im Uhrzeigersinn vor vorgesehen werden. und bewirkt, daß der Nockenteil 214 eine Vorspan-
Das Schaltwerk weist eine Klinke 150 am mitt- nung (Fig. 5) im Uhrzeigersinn für die Klinke 150 leren Pol (Fig. 5 und 6) auf, die drehbar über einen 40 darstellt. Bei Betätigung der Schaltwelle wird die Drehstift 152 am Bügel 154 befestigt ist. Der Bügel Klinke 150 freigegeben und dreht sich im Uhrzeiger-154 ist an der äußeren Fläche einer Wandung des sinn um ihren Drehpunkt 152 (Fig. 5). Die Rolle 164 Gehäuses 128 über Niete 156 befestigt. Die Klinke dreht sich dabei aus dem Bereich des Nockenteils 150 weist zwei seitlich versetzte Wandungen 158 und 214, so daß sich der Teil 208 im Uhrzeigersinn um 160 auf, die durch die Grundwandung 162 mit- 45 die Welle 194 drehen kann und die Betätigungseinander in Verbindung stehen. Eine Rolle 164 am mechanismen in der bereits beschriebenen Weise frei-Stift 166 wird durch diese Wandungen getragen. Die gegeben werden. Der untere Teil 218 des Bügels 154 Klinke 150 ist, wie in Fig. 5 dargestellt, in ihrer ver- ist mit Schrauben 130 am Gehäuse befestigt, die Leiverklinkten Stellung vorgespannt, in der sie die tungsstreifen 118' werden unterhalb des Bauteils 218 federnden Gabeln in verklinkter Stellung hält. Diese 50 von dieser Schraube in ihrer Stellung gehalten. Die Klinke weist einen nach oben reichenden Bauteil 168 Streifen 118' sind elektrisch mit dem Leiter 118 über auf, der durch die öffnung 170 im Gehäuse 128 eine Schraube 130 verbunden, die eine Verbindung greift. Der Teil 168 greift normalerweise in einen für den mittleren Pol darstellt. Ähnliche Schrauben, die Klinkenansatz 172 der gemeinsamen Schaltwelle 174 jedoch nicht zur mechanischen Befestigung der Schaltein, die die Klinke in der verklinkten Stellung hält. 55 anordnung dienen, werden zur Verbindung der ent-
Die Schaltwelle 174 aus gegossenem Isoliermaterial sprechenden Leiter 118 und 118' der Pole verwendet, kann so betätigt werden, daß ein Lösen der Klinke Mit dem Teil 208 steht ein Bauteil 216 in Ver-
150 erfolgt und damit die Gabeln 94 durch eine der bindung, dessen Mittelteil 216' unter den Bauteil 212 Schalteinrichtungen an einem der Pole freigegeben und die Arme 220 greift und mit Isolierbefestigungswerden. Die Schaltwelle ist an Drehstiften 176 in 60 elementen 222 an den Enden 224 der Welle 194 Gegenlagern in den vorstehenden Armen 178 des (Fig. 1) versehen ist. Die Teile 208 und 216 verlaufen Bügels 154 befestigt (Fig. 1). Die Arme 178 greifen koaxial und wirken gemeinsam, so daß sie, falls es durch öffnungen im Gehäuse 128. Die Schaltwelle ist erforderlich ist, aus einem Stück hergestellt werden in ihrer verklinkten Stellung vorgespannt, wo sie mit können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Klinke 150 über die Feder 180 im Eingriff steht. 65 bestehen die Arme 220 aus Metall und sind mit den Die Köpfe der Führungsstifte 144 greifen in Aus- Elementen 222 aus Isoliermaterial verbunden. Ein sparungen an der Schaltwelle, um diese mit jeden Stift 226, der in einem Gegenschlitz 228 am inneren der zu betätigenden beweglichen Anker 142 zu ver- Schenkel 230 des Rahmens 232 vorgesehen ist, er-
streckt sich seitlich von jedem der Elemente 222. Ein solcher Rahmen 232 ist an jedem der äußeren Pole für jede der Gabeln der einzelnen Betätigungsmechanismen vorgesehen und drehbar auf der Welle 234, die von einem Rahmen 76 getragen wird, befestigt. Eine längliche Klinkenrolle 236 wird von jedem Rahmen 232 in den länglichen Schlitzen 238 aufgenommen, diese Rollen werden durch die Drehfedern 240 gegen die linke Seite in Fig. 2 vorgespannt. Die Schlitze 238 ermöglichen es, daß die Rollen 236 so verschoben werden, daß sie die Gabel 94 bei deren Verklinkung freigeben, wenn diese geschaltet wurde, indem der Handgriff 104 wieder betätigt wurde. Somit übertragen die Teile 208, 216, 232 und 236 die nach oben wirkende Vorspannkraft (Fig. 2), die dem Schaltschienenteil 172 von den Gabeln 94 zugeführt wird. Bei der Freigabe des Schaltmechanismus an der einzigen Schaltabgabestelle 172 werden die sonst unabhängigen Gabeln 94 der beiden Betätigungsmechanismen 66 freigegeben und öffnen alle Pole des Schalters. Die Schalteinrichtung einschließlich aller Teile der Fig. 5 und 6 und aller Teile, die durch die Rahmen 232 betätigt werden, ist als Ganzes herausnehmbar, wenn die Verbindungen zu den Klemmen 14 und zu den Leitern 118 entfernt werden sollen, indem die Schalteinrichtung nach rechts geschoben wird und damit die beweglichen Stifte 226 in den Schlitzen 228 im Rahmen 232 verschoben und herausgeführt werden können.
Nur ein kleiner Teil der großen nach oben wirkenden Vorspannkraft der Gabeln 94 wirkt auf die Schalteinrichtung ein. Die einzige Kraft, die durch die Betätigungsmechanismen 66 auf das Schaltwerk ausgeübt wird, ist eine Drehkraft geringer Größe, die erforderlich ist zur Betätigung des Schaltwerkes. Die Flächen 102 der Gabeln erzeugen eine nach oben wirkende Kraft längs einer Linie, die etwa vom Punkt der Kontaktgabe zwischen den Flächen 102 und den Rollen 236 und den Drehachsen der Rollen verläuft und die nur eine kleine Bewegung im Uhrzeigersinn unter Einwirkung der Kraft, die den Rahmen um die Welle 241 im Rahmen 76 zu drehen sucht, bewirkt. Die Rahmen 76 wirken deshalb dem größten Teil der Kraft, die vom Mechanismus 66 bereitgestellt wird, entgegen. Die Rahmen 76 sind so ausgelegt, daß sie diesen Kräften ohne weiteres widerstehen, ohne daß unnötige Belastungen auf die bewegliche Schalteinrichtung ausgeübt werden. Die nach oben wirkende Kraft, die längs einer derartigen Linie ausgeübt wird, wirkt auf einen verhältnismäßig kurzen Hebelarm, der von der Achse der Welle 240 senkrecht zur Kraftrichtung der Gabel 94 verläuft, und weist eine geringe Größe der Drehkraftkomponente auf, um die Rahmen 232 um die Drehpunkte 234 in Richtung des Uhrzeigers zu drehen, wie in Fig. 2 dargestellt ist, und dem Schaltwerk die erforderliche Vorspannung zuzuführen. Auf diese Weise wird die von den Mechanismen 66 an den Flächen 102 erzeugte Kraft von der Hauptwirkung der Kraft weggenommen, die auf den Rahmen 76 mit nur einem kleinen Teil der Kraft übertragen wird, der vom Schaltwerk an den Stiften 226 übertragen wird. Die Hauptwirkung der Kraft an der Gabel eines jeden Mechanismus 66 wird am entsprechenden Pol abgenommen.
Die Kopplung zwischen jedem Rahmen 232 und der beweglichen Schalteinrichtung ist verhältnismäßig
unkritisch, wenn folgendes berücksichtigt wird: Die Drehachse des Rahmens 232 verläuft in geringem axialem Abstand von der Achse der Welle 241 senkrecht zur nach oben wirkenden Kraftrichtung, die durch jeden Gabelteil 102 der Rolle 236 zugeführt wird, wobei ein verhältnismäßig großer Abstand zwischen der Drehachse des Rahmens 232 und der Achse des Stiftes 226 gewählt wird. Der Abstand zwischen der Achse des Stiftes 226 und der Achse der Welle 194 ist relativ groß, während der Abstand zwischen der Welle 194 und dem Teil 216' relativ klein ist. Deshalb ergeben kleine Änderungen der Stellung der Schalteinrichtung in bezug auf den Rahmen 232 keine größeren Änderungen der Kraftkomponente von den Gabeln 94, die auf die Schalteinrichtung einwirkt. Die Sperreinrichtung für jede Gabel ist mit der anderen durch entsprechende Verbindungen zum Schaltwerk in Übereinstimmung gebracht, um eine gemeinsame Freigabe der Gabeln durch die vorerwähnten Überlastbedingungen zu erzielen, auch wenn die Gabeln nicht miteinander verbunden sind. Jede derartige Verbindung der Gabeln würde schwierig sein im Hinblick auf ihre seitliche Trennung, ihre Betätigung bei verschiedenen Spannungen und die auftretenden mechanischen Kräfte. Bei der Freigabe der Klinke 150 wirkt keine Sperre auf die beiden Gabeln, so daß bei der Freigabe einer Gabel zu einem bestimmten Zeitpunkt, der theoretisch vor dem anderen liegt, die andere Gabel ebenfalls sofort freigegeben wird.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mehrpoliger Überstromschalter mit beweglichen Kontaktarmen, die mechanisch miteinander verbunden, jedoch voneinander isoliert sind und getrennte stromempfindliche Elemente in jeder Phase aufweisen, die auf eine gemeinsame verklinkte Auslösewelle zur Betätigung der Klinke einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere getrennte, die Kontaktarme (36) betätigende Mechanismen (66) vorgesehen sind, denen jeweils ein lösbarer Bauteil (94) zugeordnet ist, und daß eine gemeinsame Sperre (216, 222, 226, 232, 236) durch die Klinke (212) zur Betätigung der lösbaren Bauteile (94) der Betätigungsmechanismen (66) festgehalten ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Sperre (216, 222, 226, 232, 236) entsprechende Klinkenteile (232, 234, 236) zur Arretierung aller lösbaren Glieder (94) aufweist und daß nur ein Teil der Haltekraft auf die Klinke (212) übertragen wird.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2 mit drei beweglichen Kontaktarmen in drei nebeneinanderliegenden Schaltkammern, die durch Wandungen getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei äußeren Kammern (A, C) jeweils einen Betätigungsmechanismus (66) und den Klinkenteil (232, 234, 236) aufweisen und daß die mittlere Kammer (B) den Klinkenteil (216) der gemeinsamen Sperre sowie einen gemeinsamen Betätigungshebel (104) für die beiden Betätigungsmechanismen (66) enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 813 734.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209· 520/338 3.62
DEF30782A 1959-03-20 1960-03-19 Mehrpoliger UEberstromschalter Pending DE1126013B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US80080859A 1959-03-20 1959-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1126013B true DE1126013B (de) 1962-03-22

Family

ID=25179420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF30782A Pending DE1126013B (de) 1959-03-20 1960-03-19 Mehrpoliger UEberstromschalter

Country Status (3)

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