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DE7107080U - Leuchte - Google Patents

Leuchte

Info

Publication number
DE7107080U
DE7107080U DE19717107080 DE7107080U DE7107080U DE 7107080 U DE7107080 U DE 7107080U DE 19717107080 DE19717107080 DE 19717107080 DE 7107080 U DE7107080 U DE 7107080U DE 7107080 U DE7107080 U DE 7107080U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
luminous
roughened
fluorescent tube
matted
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19717107080
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MALCHEREK SONJA KATHERINA JULIA 6120 ERBACH
Original Assignee
MALCHEREK SONJA KATHERINA JULIA 6120 ERBACH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MALCHEREK SONJA KATHERINA JULIA 6120 ERBACH filed Critical MALCHEREK SONJA KATHERINA JULIA 6120 ERBACH
Priority to DE19717107080 priority Critical patent/DE7107080U/de
Publication of DE7107080U publication Critical patent/DE7107080U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Sonja Katharina Julia Ma Loherok Erbach, 6. Juli 1975
6120 E r b a ο h/Odw.
Schiller - Str. 13 a
"L e u c h t e"
Die Erfindung betrifft einen Leuchtkörper, bzw. Leuchte mit einer Lichtquelle, die von einem lichtdurchlässigen, nicht selbstleuchtenden Körper aus organischem Glas umgeben ist.
Aus Kunstglas bestehende nicht selbstleuchtende, lichtdurchlässige Körper, die dadurch zu Leuchtkörpern werden, daß sie Licht von einer Leuchtstoffröhre empfangen, sind in verschiedenen Ausführungsfonnen bekannt. Bei allen bekannten derartigen Leuchtkörpern ist die Leuchtstoffröhre unabhängig vom Leuchtkörper in Passungen gelagert. Der Leuchtkörper steht entweder der Leuchtstoffröhre in Form einer Platte gegenüber oder er umgibt die Leuchtstoffin Form einer Hülle.
Ein Körper aus organischem Glas, z.B. der unter dem Handelsnamen "Plexiglas" bekannten Kunstharz, hat u.a. die Eigenschaft hoher Leitfähigkeit für das Licht. Es ist bekannt, daß in einem massiven Stab aus Plexiglas mit polierter Oberfläche das an einer Stirnfläche eingestrahlte Licht parallel zur Staboberfläche durch den Stab geleitet wird, wobei das Licht in einer Richtung senkrecht zur Stabachse nur schwach beobachtbar ist. An der von der Lichtquelle entfernten aufgerauhten, gravierten oder mattierten Stirnfläche treten durch diffuse Lichtabstrahlung starke Leuchterscheinungen auf, die auch von der Seite gut beobachtbar sind. Dieser Effekt wird bei den bekannten Leuchtkörpern nicht ausgenutzt.
7107080 22.0176
Die Aufgabe der Erfindung ist auf die Schaffimg einer Leuchte aus lichtdurchlässigem, nicht selbstleuchtendem organischem Glas gerichtet, das Licht von einer Lichtquelle empfängt, daß paralell zur Körperoberfläche von der Lichtquelle fortgeleitet wird und von bestimmten Teilen der Ober- bzw. Außenfläche des Körpers stark abgestrahlt wird.
Zwecks Lösung der Erfindungsaufgabe liegt mindestens eine Leuchtstoffröhre mit ihrer Längsachse in einer Stoffachse des Körpers, wobei mindestens ein Teil der Außenfläche des Körpers diffuses Licht abstrahlende Beschaffenheit aufweist.
Durch die Erfindung ist ein Leuchtkörper mit neuen Leuchteffekten geschaffen, die durch Ausnutzung der großen Lichtleitfähigkeit organischen Glases verwirklicht wird. Außerhalb des Bereiches der Lichtquelle treten an Stellen der Außenstellen des Körpers, die diffuses Licht abstrahlende Beschaffenheit haben, sehr starke, seitlich beobachtbare Leuchterscheinungen auf.
In vorteilhafter Weiterausbildung der Erfindung liegt die Leuchtstoffröhre In einem Hohlraum mit aufgerauhter, mattierter oder polierter Begrenzungsfläche, der mit an der Außenfläche des Körpers liegendem lichtundurchlässigem Stoff abgedeckt ist.
Die aufgerauhte, mattierte oder polierte Begrenzungsfläche sendet einen starken Lichtstrom in den Körper. Durch den lichtundurchlässigen Stoff wird der Ort der Lichtaussendung unsichtbar. Eine über der Abdeckung liegende Oberfläche diffusem Licht abstrahlender Beschaffenheit erscheint in einer gleichmäßig starken Leuchtdichte.
Die Erfindung sieht weitere vorteilhafte Merkmale dadurch vor, daß aufgerauhte, gravierte oder mattierte Teile der Außenfläche des Körpers an polierte Flächenteile angrenzen.
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Durch diese erfindungsgemaßwn Merkmale werden auf der Körperoberfläche starke Helligkeitskontraste erzeugt, die für viele Zwecke, z.B. in der Beleuchtungstechnik, Reklametechnik, Innenarchitektur usw., anwendbar sind.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung, die in den folgenden Figuren schenatisch dargestellt sind·
Es zeigt:
Pig. 1 einen erfindungsgemäßen Leuchtkörper, bzw. Leuchte in Form eines
Quaders mit eingesetzer Leuchtstoffröhre, Fig. 2 den Quader mit abgedeckter Leuchtstoffröhre und auf der Außenfläche angebrachten diffuses Licht abstrahlenden Flächenteilen (Gravur, Mattierung )
Fig. 3 zwei Leuchtkörper in Form von Buchstaben und Fig. 4 nach gewünschtem Entwurf, eine Tisch- oder Bodenleuchte.
Das Prinzip des etrfindungsgemäßen Leuchtkörpers ist am besten aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich.
In der Nähe der Grundfläche hat ein quaderförmiger Leuchtkörper 1, der vorzugsweise aus Plexiglas besteht, eine vor der linken Seitenfläche endende Bohrung 2. In der Bohrung liegt eine Leuchtstoffröhre 3, deren Sockel mit der rechten Seitenfläche abschließt, so daß die Steckerstifte 4 aus dem Körper herausstehen· Die Bohrung kann nachträglich in den Quader eingearbeitet sein, so daß ihre Begrenzungsfläche aufgerauht ist. Die Bohrung kann aber auch in den Quader eingeformt sein, so daß sie eine glatte und polierte Begrenzungsfläche hat.
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Die Seitenflächen und die obore Fläche des· in Fig. 1 dargestellten Quaders sind glatt poliert.
Die Oberfläche des Quaders in Fig. 2 ist im Bereich der Grundfläche mit einem umlaufenden Streifen 5 aus lichtundurchlässigem Stoff abgedeckt. In der Nähe der oberen Fläche befindet sich ein Streifen 6, der eine aufgerauhte, gravierte oder mattierte Oberfläche hat. Unterhalb dieses Streifens liegen einige aufgerauhte, gravierte oder mattierte Stellen 7» die von glatt polierten Zwischenflächen 8 unterbrochen sind.
Das in dem in Fig. 1 dargestellten Quader nach oben geleitete Licht, wird im Auge eines seitlichen Beobachters nur schwache Leuchterscheinungen zeigen. Von der Oberfläche in der Nähe der Bodenfläche erhält das Auge eines seitlichen Beobachters wegen der sichtbaren Leuchtstoffröhre mehr Licht, als von den oberen Teilen der Oberfläche.
Anders verhält es sich mit dem Quader nach Fig. 2. Da die Leuchtröhre abgedeckt ist, wird ein seitlich stehender Beobachter von allen polierten Flächenteilen der Oberfläche gleichmäßig wenig Licht empfangen. Dagegen erscheinen dem seitlichen Beobachter die angerauhten, gravierten oder mattierten Flächenteile in einem hellen diffusen Licht. Die an die polierten Flächen angrenzenden mattierten Flächen rufen einen starken Helligkeitskontrast hervor.
Wenn der Quader abweichend von Fig. 2 oberhalb der Abdeckung 5 eine durchweg rauhe Oberfläche aufweist, eignet er sich vorzüglich als Leuchtwand für Raumbeleuchtung. Befinden sich an der Stelle der Flächenteile 6 oder 7 Buchstaben und/oder Zahlen, so ist der Quader als Leuchttafel geeignet. Ornamente oder Bilder in mattierter, gravierter Oberflächenbeschaffenheit geben dem Quader neue Verwendungsmöglichkeiten für die Raumausstattung. Es sind noch eine Reihe Möglichkeiten zur Verwendung des Quaders in der Architektur, der Reklametechnik usw. gegeben.
Die Fig. 3 sseigt ein Beispiel l'ür die grundsätzliche Ausbildung von Leuchtbuchstaben nach der Erfindung. Mit 9 und 10 sind Bohrungen mit eingesetzten Leuchtstoffröhren bezeichnet. Die Bohrung im Buchstaben T ist zweckmäßig langer als die Bohrung im Buchstaben L. Bei den Buchstaben mit schrägliegenden Teilen können auch Röhren in schräg verlaufenden Bohrungen eingeführt werden. Es lassen sich eine Reihe verschiedener Leuchteffekte erzielen. Zu diesem Zweck können nur die vorderen Seiten der Buchstaben angerauht sein. Zur Erzielung anderer Leuchteffekte können die vorderen Seiten abgedeckt und nur die Kanten angerauht sein usw.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Tisch- oder Bodenleuchte, liegt eine gebogene Leuchtstoffröhre 15 in einer Bohrung 15 im Leuchtenstiel 11. Auf dem Leuchtenschirm 12 sind mattierte, gravierte oder gerauhte Muster, Figuren oder Ornamente 16, angebracht. Am Fuß der Leuchte liegt der Anschlußsockel 14 mit den Steckerstiften.
Wegen der einfachen Verformbarkeit und Bearbeitbarkeit des organischen Glases können erfindungsgemäße Leuchtkörper mit allen möglichen Formen hergestellt werden. In manchen Fällen, z.B. bei der in Fig. 4 dargestellten Tisch- oder Bodenleuchte, muß der Körper aus mindestens zwei Einzelteilen zusammengesetzt werden. Das Zusammenfügen der Einzelteile kanu mit bekannten thermoplastischen Methoden oder mittels Verschraubung mit Gewindeteil, Steckstöpsel, erfolgen. Soweit es erforderlich ist, kann für die Kühlung der Röhren eine Anzahl von vorne unsichtbaren Bohrungen, vorgesehen werden. Die Tisch- oder Bodenleuchte hat in der Bohrung des Stieles genügend Entlüftungsraum, der im Fuß der Leuchte nach außen geöffnet werden kann.

Claims (3)

  1. Ansprüche
    1· Leuchtkörper mit einer Lichtquelle, die von einem lichtdurchlässigen! nicht selbstleuchtenden Körper aus organischem Glas umgeben ist, dadurch gekennzeichnet} daß mindestens eine Leuchtstoffröhre mit ihrer Längsachse in einer Stoffachse des Körpers liegt und mindestens ein Teil der Außenfläche des Körpers diffuses Licht abstrahlende Beschaffenheit aufweist·
  2. 2. Leuchtkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtstoffröhre (5) in einem Hohlraum (2) mit aufgerauhter, gravierter oder mattierter und auch polierter Begrenzungsfläche liegt und der Hohlraum mit an den Außenflächen des Körpers liegendem lichtundurchlässigem Stoff (5) abgedeckt ist.
  3. 3. Leuchtkörper nach Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß aufgerauhte, gravierte oder mattierte Teile (7) der Außenflächen des Körpers an polierte Flächenteile (θ) angrenzen.
    7107080 22.0176
DE19717107080 1971-02-25 1971-02-25 Leuchte Expired DE7107080U (de)

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DE19717107080 DE7107080U (de) 1971-02-25 1971-02-25 Leuchte

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DE7107080U true DE7107080U (de) 1976-01-22

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DE19717107080 Expired DE7107080U (de) 1971-02-25 1971-02-25 Leuchte

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DE (1) DE7107080U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8814555U1 (de) * 1988-11-17 1989-06-29 Kurt Grauvogel GmbH Akustik- und Trockenbau, 66564 Ottweiler Lichtlenker als Sekundärlichtquelle
DE102013225807A1 (de) 2013-12-12 2015-06-18 Richard Burkhart Leuchte und Leuchtenabdeckung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8814555U1 (de) * 1988-11-17 1989-06-29 Kurt Grauvogel GmbH Akustik- und Trockenbau, 66564 Ottweiler Lichtlenker als Sekundärlichtquelle
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