DE718813C - Verfahren zur Herstellung von Lampenfuesschen aus Hart- oder Quarzglas fuer elektrische Hochdruckgluehlampen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Lampenfuesschen aus Hart- oder Quarzglas fuer elektrische HochdruckgluehlampenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K3/00—Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
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- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Lampenfüßchen aus Hart- oder Quarzglas für elektrische Hochdruckglühlampen Die Herstellung von Füßchen aus Hart-oder Quarzglas, insbesondere von solchen, die kleine Abmessungen besitzen sollen, stößt auf nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten, obwohl verschiedene Verfahren bekannt sind, Drähte oder Folien geringer Dicke aus schwer schmelzbaren Metallen in Gläser der genannten Art luftdicht einzuschmelzen. So kann man in gewisse hochschmelzende Borosilikatgläser Wolframdrähte bis zu Millimeterstärke und mehr ohne weiteres einschmelzen. Im Falle von Quarzglas kann man entweder ein sog. Zwischenglas, das sich einerseits mit Wolfram, ,anderseits mit Quarz verschmelzen läßt, verwenden oder aber eine Folie aus schwer schmelzbarem Metall, wie z. B. Molybdän, von geringer Dicke statt eines Drahtes nehmen und das erweichte Quarzglas im Vakuum darauffaIlen lassen.
- Benötigt: werden nun Lampenfüßchen aus Hart- oder Quarzglas vor allen Dingen in den Fällen, wo die Lampenkolben selbst aus diesen Materialien bestehen. Dies wird iiberall dort der Fall sein, wo man aus irgendeinem Grunde mit der Kolbengröße unter ein bestimmtes Maß herunterzugehen wünscht oder dazu gezwungen wird, wie z. B. bei Hochdruckglühlampen mit über 5 Atm. Fülhmgsdruck, Glühlampen mit Quecksilberdampffüllung usw. Da die Verkleinerung der Kolb-en@gröB@e zur Verwendung von Hart-oder Quarzglas als Kolben- und Lampenfußmaterial zwingt, ist es verständlich, daß insbesondere Hart- oder Quarzglaslampenfüße mit kleinen Abmessungen von großer Wichtigkeit sind. Ganz besonders ist dies der Fall bei Hochdruckglühlampen mit 3o, 5o und mehr Atmosphären Füllungsdruck, die rohrförmige Quarz- oder Hartglaskolben von 6 mm und weniger Durchmesser haben.
- Es sind nun bereits Stromeinführungen für Quarzglasgefäße bekannt, bei denen die Zuführungsdrähte durch Bohrungen eines zylindrischen Quarzglaskörpers hindurchgeführt sind, der in ein Quarzglasrohr eingeschmolzen ist. Dabei wird jedoch der luftdichte Abschluß nicht durch das unmittelbare Anschmelzen der Drähte an die Wandungen der Bohrungen hervorgerufen, wie dies an sich auch bekannt ist, sondern durch einen Bleistopfen bewirkt, der den Abschluß des äußeren Quarzglasrohres bewirkt. Die Herstellung der Bohrungen für die Durchführung der Drähte in dem zylindrischen Glaskörper ist umständlich. Ebenso ist das Verschmelzen des Körpers mit dem Umhüllungsrohr, das lediglich zum Festhalten des Körpers, nicht aber zum Einschmelzen der Drähte dient, so daß noch ein besonderes Dichtungsmittel hindurchgeführt werden muß, als eine nicht befriedigende Maßnahme anzusehen.
- Die Erfindung erreicht nun das Ziel der Herstellung von Füßchen für Glühlampen unter Benutzung des bekannten Gedankens der unmittelbaren Anschmelzung von Zuleitungsdrähten oder -folien aus schwer schmelzbarem Metall, vorzugsweise Wolfram oder Molybdän, unter Benutzung einer Hart- oder Quarzglaskapillare mit zwei Kanälen in besonders .gü,nstiger Weise dadurch, daß die beiden Kanäle der Hart- oder Quarzglasdoppelkapillare durch koaxiales Einschmelzen eines Hart-oder Quarzglasstabes in ein ebenfalls aus Hart- oder Quarzglas bestehendes abgeflachtes Rohr hergestellt werden.
- Es werden also die zur Einführung der Drähte notwendigen Kanäle nicht durch Ausbohren, sondern auf eine andere sehr einfache Weise geschaffen, und gleichzeitig mit .dem Zusammenschmelzen des Glaskörpers. wird ein luftdichtes Einschmelzen der Drähte erhalten, so daß die Herstellung gegenüber dem Bekannten wesentlich vereinfacht ist.
- Gemäß 'einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens wird das Rohr während seiner Verschmelzung mit dem massiven Stab gleichzeitig abgeflacht, so daß eine vorhergehende Verformung' des Rohres nicht notwendig ist.
- Das erfindungsgemäße Verfahren ist in der Zeichnung in drei Figuren veranschaulicht. Fig. i zeigt eine Kapillare mit eingeführten Stromdurchführungen vor deren Einschmelzen.
- Fig.2 zeigt eine Glühlampe mit einem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Lampenfuß.
- Fig.3 ist der Querschnitt durch eine Kapillare, welche aus einem äußeren Rohr und .einem eingeschobenen Stab hergestellt wurde.
- In Fig. i bezeichnet i ein Quarzglasrohr mit den beiden Kanälen 8 und 8', die eineu. -inneren Durchmesser von etwa i mm haben. Die beiden Stromzuführungen, die sich in diesen Kanälen befinden, bestehen aus dem Molybdändraht 2 und dem Wolframdraht 4., die durch das Molybdänband 3 miteinander verbunden sind. Das- Band ist z. B. 25It dick und o,8 mm breit. Die Doppelkapillare wird bei A entlüftet und an der mit B bezeichneten Stelle erhitzt, so daß das Rohr i zusammenfällt und die Bänder 3 luftdicht umschließt. Nun werden die beiden Enden der Kapillare bei C und D abgeschnitten, ohne aber die Drähte 2 und ¢ mit abzuschneiden.
- In Fig.2 ist i die an die Stromzuführungen 2, 3, 4. angeschmolzene Kapillare, 5 eine Wolframwendel und 6 der aus Quarzglas bestehende Kolben, der an seinem in der Zeichnung unteren Ende entlüftet und mit einem Gasgemisch von mehr als i o Atm. Druck gefüllt wird.
- Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt durch eine Kapillare nach Fig. i, die dadurch hergestellt worden ist, daß in das Rohr i ein Glasstab 7 eingeführt und das Rohr dann unter Abflachung mit dem Glasstab 7 zusammengeschmolzen wurde, so daß die kapillaren öffnungen 8 und 8' verbleiben. Das Rohr kann dabei zunächst einen runden Querschnitt aufweisen und während des Zusammenschmelzens abgeflacht werden, oder es kann von vornherein abgeflacht sein, so daß der Stab 7 an der Innenwand an den gegenüberliegenden Schmelzstellen des Rohres anliegt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Lampenfüßchen aus Hart- oder Quarzglas für elektrische Hochdruckglühlampen, bei welchem die Zuleitungsdrähte oder -folien aus schwer schmelzbarem Metall, vorzugsweise Wolfram oder Molybdän, mittels einer Hart- oder Quarzglaskapi.llare mit zwei Kanälen unmittelbar an das Glas luftdicht eingeschmolzen werden und die Einschmelzung unter vermiüdertem Druck geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kanäle (8, 8') der Hart- oder Quarzglasdoppelkapilläre durch koaxiales Einschmelzen eines Hart- oder Quarzglasstabes (7 in Abb.3) in ein ebenfalls aus Hart- oder Quarzglas bestehendes abgeflachtes Rohr (i) hergestellt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (i) während seiner Verschmelzung mit dem massiven Stab (7) gleichzeitig abgeflacht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE718813C true DE718813C (de) | 1942-03-21 |
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