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DE717918C - Vorrichtung zur Einfuehrung des pulverfoermigen Brennstaubes in die Arbeitszylinder einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Einfuehrung des pulverfoermigen Brennstaubes in die Arbeitszylinder einer Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE717918C
DE717918C DEP74326D DEP0074326D DE717918C DE 717918 C DE717918 C DE 717918C DE P74326 D DEP74326 D DE P74326D DE P0074326 D DEP0074326 D DE P0074326D DE 717918 C DE717918 C DE 717918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage space
chamber
combustion
working cylinder
fuel dust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP74326D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Pawlikowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF PAWLIKOWSKI DIPL ING
Original Assignee
RUDOLF PAWLIKOWSKI DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF PAWLIKOWSKI DIPL ING filed Critical RUDOLF PAWLIKOWSKI DIPL ING
Priority to DEP74326D priority Critical patent/DE717918C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE717918C publication Critical patent/DE717918C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur. Emiführung des pulverförnug gen Brennstaubes in die Arbeitszylinder einer Brennkraftmaschine . Die Erfindung bezieht sich auf eine VorrichtLuig zum Einführen des pulverförmigen Brennstäubes. in die Arbeitszylinder einer Brennkraftmaschine durch Verbrennungsgase.
  • Es ist bekannt, flüssige Brennstoffe durch Verbrennungsgase, welche bei der Verbrennung aus dem Maschinenzylinder abgezweigt und in einen Speicherraum übergeführt wurden, in den Brennra-Lun einzuführen. Dabei konnte dieser Spdcherra-um auch mit dem Brennstoffbehälter verbunden sein und den flüssigen Brennstoff zunächst überhaupt erst einmal zur Maschine bzw. in eine mit de-in Einspritzventil durch enge K-anäle verbundene ülkammer drücken. Bei einer anderen AusführunIgsforn-1 wurde der Brennstoff in eine ülmulde eingelagert, welche durch die aus dem Speicherraum in den Brennraum zurückgeführten Verbrennungsgase in den Brennra-um ausgeblasen wurde.
  • Diese Einrichtungen sind für pulverförmige Brennstofte nicht geeignet, obgleich gerade die Einführung ., pulverförmiger Brennstoffe durch Verbrennungsgase. aus f olgendem Grunde sich als sehr vorteilhaft enviesen hat. Flüssig ge Brennstoffe lassen sich in einfacher Weise unter hohen Pumpendruck setzen und durch Ausspritzen in äußerst feine Nebeltröpfchen zerteilen, so daß sie in diesem fein verteilten Zustand der Verdichtungshitze eine sehr große Angriffsfläche bieten, also schnell e.rhitz't und verdampft werden und verbrennen. Eine schIche feine Zerstäubung könnte bei Brennpulver nur dadurch erreicht werden, daß das Brennpulver vorher ebenso fein gemahlen wird. Da& könnte nur in teurer Weise unter großem Zeit- und Arheitsaufwand in mehreren Mahlgängen geschehen. Um diese teure Mahlarbeit zu sparen, muß d"is B.rennpulver gröber gelassen werden. Die Brennpulverki-irner sind also erheblich -rößer als die ölneb,eltröpfchen und haben z.B. bei Braunkohle von 5000 Calorien Heizwert je Kilo--ramm etwa Mveimal so viel Gewicht als Gasii,cl).eltröpfcll,cn von ioooo Calorien Heizivert je i kg. - Die Brennpulverkörner brauchen also mehr als GasöL Diebe wird den Breimpulverkörnern #mä der E-1findung schon beim Einfül:ixen durch die heißen Verbrennungsga#c zugeführt, C g g welche die Brennpulverkörner an dem geiiiineten Spalt des Brennstaubpulverventils nicht nur ansaugen und mit sich führen', sondern alich erwärmen, dabei üinen Teil der K örnerfeuchtilgkeit verdampfen und die Pulverkörner trocknen. Dieser außerordentliche Vorteil ,' e #II icht zum Teil den Nachteil wieder aus, daß sich- Brennpulver gegenüber öl mir in weniger feinem Grade zerstäuben und verteilen läßt.
  • Die Erfindung besteht also darin, daß die während des Ausdehnungshubes aus dem Brennraum der Maschine abgezweigten und in einen mit dein Brennraum in gesteuerter oder ungesteuerter Verbindung stehenden Speicherraum geführten und dort heiß erhaltenen Verbrennungsgase über eine düsenförmige, in den Brennraum führende Mündung den in einen diese Mündung zweckmäßig konzentrisch iiiiigebenden Vorratsraum liegenden Brennstaub injektorartig bei öffnung eines BrünnstaubzUlaßventils in den Brennraum mitreißen.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Abb. i, #velche ein Maschinendiagramm zeigt, und die Abb. 2 bis 5, -welche Ausführungsheispiele der Erfindung darstellen.
  • Das Schaubild (Abb. i) stellt den Druckverlauf im Arbeitszylinder einer Zweitaktinascbine dar, wobei der Zünddruck Z den VerdichtungsenddruckC in bekannter Weise bis 25 Atmosphären -übersteigt. Diese Druckgase werden zum Teil ans dem Brennraum der Maschine abgezw- g und in einen mit dem Brenn-ratim in gesteuerter oder ungesteuerter Verbindung stehenden Speicherraum geführt, was bei Maschinen ohne eine dem Arbeitsn-linder vorges g schaltete Beikammer in der Hauptsache während des Ausdehnungshubes während der Zeitspanne a.-b des KurbelkreisdiagrimiTis (Abb. i) erfolgen kann. Zur Zeit der nächsten Brennpulverbeschickung des C, Arbeitszylinders werden die abgezapften, im Speicberraum heiß erhaltenen Verbrennungs-,gase aus diesem über eine düsenförmige Mündung# welche konzentrisch von dem im V.-)rratsraum liegenden Brennstaub umgeben ist, in den Arbeitszylinder zurückgeführt. Infolge der die Höhe des Verdichtungsenddruckes übersteig-enden Spannung der Verbrennungsgase vermögen diese den Verdichtungsenddruck zu überwinden und noch bei öffnung des, Brennstaubzulaßventils das Brennpulver in den Arbeitszylinder injektorartig initzunehmen.
  • Es ist auch möglich, Zünd- oder Verbrennungsgase Z, g. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Zeitspanne b-c in den Speicherraum abzuzapfen. Infolge ihrer den V,:,rdiclitungssenddruck unterschreitenden Spannung können diese abgezapften Gase aber nur in der Hauptsache -während der Frischluftladung zum Betriebe des Injektors aus dem Speicherraum abgelassen und zum Einbringen der neuen Brennpulverladung direkt in den Arbeitszylin#d,er benutzt werden. Dzu dabei I3xennpul#r,crkörner gleich beim Einbringen in kaltem Zustande an die geölten Zylinderwände fliegen und sich dadurch der Verbrennung entziehen, verwendet man in diesem Falle besser eine dem Arbeitszylinder vorgeschaltete Beikaminer; denn diese nimmt die neue Brennpulverladung bis zu ihrer Ausblasung in den Arbeitszylinder auf.
  • Wünn der Injektor nicht direkt in den Arbeitszylinder arbeitet, sondern in eine diesem vorgescbaltete Vor- oder Beikammer., ist für den Betrieb des Injektors ein geringerer Druck als vorerwähnt ausreichend, weit die Vor- oder Beikammer vorteilhaft bereits vor dem Verdichtungsende mit dem Brennpulver beschickt wird, wenn sie also noch niedrigen Druck besitzt. In diesem Falle würden die Verbrennungsgase für den Injektor zweckmäßig erst während der Verbrennung, vorteilbaft vor Beginn des Auspufiens in den Speicherraum abgezapft werden. Die Zeit, während welcher die Abzapfung der Druckgase bei Beikammermaschinen erfolgen kann, ist in dem Kurbelkreisdiagramm (Abb. i) mit a-c bezeichnet.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 2 ist ein Ringraum 2 über einen Kanal 4 mit dein Vorratsbehälter i einerseits und über eine Offnung 5 mit der Beikammer 3 anderseits verbunden. Die öffnung 5 wirddurch ein Brennptilver7u]aßvüntil 7 im'Maschinentakt gesteuert. Im Innern dieses Ventils 7 ist eine Kammer o angeordnet, deren Ein- und Ausgang ro mit der Verbindungsöffnung 5 einen Injektor für die Beikammer 3 bildet. Die Beikammer der Maschine besteht also eigentlich aus zwei Kammern , - und 9, zwischen denen ein Injektor angeordnet ist. In dem Kanal 4 kann Z, noch. ein Drosselkörper i i angeordnet sein, durch den die vom Vorratsbehälter i nach dem Ringraum 2 eintretende, Brennpulvermenge geregelt werden kann, und zwar von Hand o der vom Maschinenregler, Außerdem kann der Speicherrauni 9 noch mit einer Preßluftztileitung 12 versehen werden.
  • Die Maschine wirkt wie folgt: Während der Zündun-, Teilverbrennung und Ausblasung der Beikammer3 in den Arbeitszylinder 6 strömt ein Teil, der Gase durch die Offnung 5 und den Kanal io in den Speicherraum 9 ein-, während der Hauptteil in den Arbeitszylinder6 ausbläst und den Arbeitskelben abwärts treibt. Dabei muß das Zulaßv, ciitil 7 von der Feder 13 oder durch eine "-üei-nete Steuervorrichtung fest geschlossen gehalten werden, damit keine Gase nach dem Ring gra-Lun 2 in das Brennpulver gelangen können, Durch die aus dem oberen Speicherraum 9 in den Arbeitsraum der Maschine zurückkebrenden abströmenden Abgase wird sodann der zwischen den beiden Kammern 3 und 9 angeordnete Injektor betätigt und dadurch die nette Brennpulverladung aus dem Ringraum 2 in die Untere Kammer 3 eingeführt. Dann beginnt der Arbeitskolben _seinen Verdi,chtungshub". so daß die durch den Ausblasekanal 14 in die Beikammex 3 eingeführte Verdichtungsluft dem Injektürstrahl entgegenbläst und ein Austreten des Brennpulvers in den Arbeitszylinder verhindert. Bei Aufhören der Injektorströmung wird das Brennpulverzulaßventil 7 wieder geschlossen, und mit der Zündung und Teilverbrennung in der Beikammer 3 und 9 wiederholt sich dasselbe Spiel.
  • Mit Hilfe von Preßluft durch die Leitung 12 kann der Injektor beim ersten Anlassen in Be- trieb gesetzt und seine Wirkung im Betriebe erforderlichenfalls erhöht werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung läßt e C sich auch bei -,Maschinen ohne Beikarnmer anwenden. Dabei ist es erforderlich, den Arbeitszylinder 6 von dem Injektor noch durch ein besonderes Abschlußventil 8 zu trennen. Abb. 3 zeigt eine solche Anordnung, welche im wesentlichen dieselbe ist wie vorher beschrieben. Doch befindet sich an der öffnung 5 außer dem nach dem Brennpulvervo,rr.Lt i zu angeordneten Zulaßventil 7 noch das Abschlußventil 8 nach dem Arbeitszylinder 6 zu, das ebenfalls im Maschinentakt gesteuert wird, wobei es -während einer Maschinentundrehung einmal zum Abzapfen von Zünd- bzw. Verbrennungsgasen aus dem überdruck des Arbeitszylhiders in den Speicherratim 9 und zum zweiten Male beim Zurückströmen der Injektorgase in die Beikammer 3 bzw. clen Arbeitszylinder 6 geöffnet wird. Außerdem ist an dem Speiclierraum 9 noch ein Sicherheitsventil 15 vorgesehen.
  • Das Abschlußventil 8 ermöglicht, die Zurückströmung der in den Speicherraum 9 abge7apften Gase zu regeln und die Gase erst züi dem Zeitpunkt zum Betriebe des Injektors in die Beikammer3 bzw. in den Arbeitszylinder 6 -abzulassen, in dem die Brennpulverbeschickung vor sich gehen soll. Die Einrichtung eignet sich deshalb auch für Viertaktmaschinen, bei denen zwischen Verbrennung und Verdichtung der ganze Auspuff- und auch der Ansatightib liegen, die abgezapften-Gase alse zeitweise in dem Speicherratung zurückgehalten werden müssen. Im übrigen ist die Arbeitsweise des Injektors einer solchen Viertaktmaschin-c mit Beikammer dieselbe wie die der vorher beschriebenen Z-,v-eital,-tmas.r-hin-c mit Beikammer-Die mit ge g stetterter Verbindung zwischen Speicher- und Brennraum, arbeitende Vorrich.-tung nach Abb.3 und eine im Viertakt betriebene Maschine ohne Beikammer -würde -,vie folgt wirk-en. Vor Beginn des Auspuffens wird zunächst ein Teil der Verbrennungsgase durch das geöffnete Abschlußventil 8 #Abb- 3) in den Speicherraum 9 abgezapft und hierauf das Abschlußventil 8 wieder geschlossen. Bei Öffnung des den Speicherraum 9 zugleich als Hohlköiper Lunschließenden Brennstaubzulaßventils 7 wird das Abschlußventil 8 sodann wieder - ,geöffnet, wodurch der überdruck der in dem Speicherraum 9 befindlichen Gase zur Wirkung kommt. Sie blasen durch den als Injektordüse ausgebildeten Kanal io in den Arbeitszylinder 6 zurück, saugen dabei vor der öffnung 5 bei gleichzeitiger öffnung des Brennpulverzulaßventils 7 das Brennpulver aus dem Ringraum 2 an und führen es mit sich in die verdichtete Luft des Arbeitszvli-aders- Die heißen Gase aus dem Speiäerraum 9 erhitzen dabei vorteilhaft die angesaugte *nette Brennpulvermenge, so daß die Pulverkörner beim Eintreten in den Arbeitszylinder auch "ohne Beikammer sofort richtig zünden.
  • Vorteilhaft ist es, das den Arbeitszylinder bzw. die Beikammer abschließende Ventil 8 nach innen öffnen zu lassen, wie Abb. 4 zeigt, so daß es durch den überdruck aus dem Arbeitszylinder auf den Sitz gedrückt wird. Abb. 5 zeigt eine -_Nnordnung, bei der beide Ventile 7 und 8 nach innen geöffnet werden.
  • Außerdem ist an der Vorrichtung nach Abb- 5 noch beispielsweise dargestellt, wie die ab < g ge7 apften Verbrennungsgase in dem Speicherratun 9 zweckmäßig heiß gehalten werden können. Die Wandung des zweckmäßig vom Bretuipulvervorratsbehälter ringförmig umgebenen Speicherraumes bzw. des als Hohlkö#rper ausgebildeten Brennpulverzulaßventils besitzt an ihrem Innenumfang einen die Wärme schwer durchlassenden Einsatzmantel oder eine Schutzschicht aus Emaille.
  • Damit aber anderseits die Pulverladung durch die Hitze des Speicherraumes 9 nicht vo..rzeitig schädlich erhitzt wird, zusammenbackt und dadurch ihre Fähig .,keit verliert, sieh mit der Förder- und Verbrennungsluft ut zu vermischen, besitzt die Wandung des Speicherraumes 9 an ihrem Außenumfang einen Mantel aus die Wärme gut leitender Dichtungsmasse, der gegebenenfalls noch von einem Kühlwassermantel umgeben ist. Zweckmäßig werden besondere Kühlrohre ig auch no,ch im Ringraum2 angeordnet.
  • Die Regelung der vom Injektor angesaugten Brennpulveyinenge erfolgt vor offi#r während ihrer Einführung durch die Injektorströmung in die Maschine durch den Drosselkörper i i in der Zuführung zum Injektor odcr durch die öffnungsweite und -dauer des Brennpulverzulaßventils 7. Die Regelung kann aber auch dadurch erfolgen, daß der Gasdruck im Speich,erraum geregelt wird z. B. durch ein am Speicherratim 9 angebrachtes Druckablaßventil ähnlich dem Sicherheitsventil 15 oder durch Veränderung des Rauminhalts der Injektorkammer 9 mittels eines Kolbens oder Stempels, deren Betätigung jeweils durch den Mascliinenregler erfolgen kann.
  • I

Claims (2)

  1. PATENTAN-SPRÜCHE: i - Vorrichtung zum Einführen des pulverförmigen Brennstaubes in die Arbeitszviinder einerBrennkraftmaschinedurchVeri;rleniii.in,gs,-ase ', dadurch gekennzeichnet, daß die während des Ausdehnungshuhes aus dem Brennraum der Maschine ab,-,czweigten und in einen mit dem Brennrauni in gesteuerter oder unggesteuerter Verbindung stehenden Speicherraum geführten und dort heiß erhaltenen Verbrennungsgase über -eine düsenförmige, in den Brünnraum führende Mündung (5, io) den in einem diese Mündung zweckmäßig konzentrisch umgebenden Vorratsraum (2) liegenden Brennstaub injektorartig bei üffnung eines Brennstaubzulaßventils (7) in den Breimraum mitreißen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit ge- steuerter Verbindung zwischen Speicherraum und Brennraum, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen dem Speicherr.aum (9) und dem BrennnIum #tvaurii(le, Ywecliiiäßi-,- nach ülciii Brennraum zu öffnende Ventil (8) zuni Aufladen des Speicherraumes (9) mit den heißen Verbrennungsgasen vor Beginn des Auspu1fens geöffnet und wieder gescblos-#zen,- sodann bei Offnung eines zweckmäßig den Speicherraum (9) zugleich_ als Holilkörper umschlief.)enden BrennstaubzulaßventilS (7) wieder geöffnet wird (Abb.3" 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandun,-I des zweckmäßig vom Brennpulvervorratsbehälter (2) ringförmig um,-ebenen Speicherraumes (9) bzw. des als Hohlkörper ausgebildeten Brennpulverziilaß-"entiJs an ihrem Innenumfang einen die Wärme schwer durchlassenden Einsatzniantel oder eiiie Schutzschiebt -, z. B. aus Emaille (17), und an ihrem Außenumfang einen Mantel. aus die Wärine glit leitender DiclitLingsniasse besitzt, der gegebeni#nfalls noch von einem Kühlw-assermantel (18) umgeben ist (-Abb. 5). 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, ekennzeichnet durch Regelung des Gasdruelzes im Speicherraum (9) in Abhängig-ZD keit vom Maschinenregler. 5. Vorrichtung nach Anspruch i li)i!s 3, -(-kennzeichnet durch Regelung der je Arbeitsbub einzuführenden Brenngtaubinenge vor oder während ihrer Einführung durch die Injektorströmung in die Maschine. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherraum (9) mit ein-er gesteuerten Zufuhrvorrichtung (12) für Druckluft versehen ist (Abb. 3 und 4).
DEP74326D 1936-12-18 1936-12-18 Vorrichtung zur Einfuehrung des pulverfoermigen Brennstaubes in die Arbeitszylinder einer Brennkraftmaschine Expired DE717918C (de)

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