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DE716159C - Halbautomatische Drehbank - Google Patents

Halbautomatische Drehbank

Info

Publication number
DE716159C
DE716159C DEG94515D DEG0094515D DE716159C DE 716159 C DE716159 C DE 716159C DE G94515 D DEG94515 D DE G94515D DE G0094515 D DEG0094515 D DE G0094515D DE 716159 C DE716159 C DE 716159C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
semi
work spindle
headstock
automatic lathe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG94515D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG94515D priority Critical patent/DE716159C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE716159C publication Critical patent/DE716159C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B7/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a single working-spindle, e.g. controlled by cams; Equipment therefor; Features common to automatic and semi-automatic turning-machines with one or more working-spindles
    • B23B7/12Automatic or semi-automatic machines for turning of workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Halbautomatische Drehbank Die Erfindung bezieht sich auf eine halbselbsttätige Drehbank zum Bearbeiten von Wellen, Hülsen, Flanschen, Ringen u. dgl., die sowohl im Futter als auch zwischen Spitzen gespannt werden. Sie behandelt im besonderen Drehbänke mit einem Längsschlitten und einem oder mehreren Querschlitten, die ihren Vorschub von Plankurven erhalten, welche auf einer am Spirndelstockende :der Maschine untergebrachten Kurventrommel angeordnet sind.
  • Erfindungsgemäß soll der vor dem Werkstück angeordnete Längsschlitten auf einer nach hinten, etwa in Richtung der durch die Spitze des Werkzeugs gehenden Schnittdruckresultierenden geneigten Prismenführungsfläche gleiten und von einem zwischen Werkzeug und Schlittenführung an ihm angreifen-=den, längs bewegten Rollenschieber von der Kurventrommel gesteuert sein, die an der gleichachsig zu ihr gelagerten, linksumlaufenden -Arbeitsspindel in Längsrichtung abgestützt ist, wobei das Antriebsritzel für die Arbeitsspindel hinter :dieser gelagert ist. Hierbei sind zweckmäßig die Querschlitten als Schwenkstahlhalter ausgebildet und auf seiner oberhalb ,der Arbeitsspindel den Spindelkasten und Reitstock verbindenden Stange gelagert. Ferner sind vorteilhaft die zur Veränderung der Drehzahl von Arbeitsspindel und Vorschubkurve vorgesehenen Wechselräder im Spindelkasten in einem besonderen Raum leicht zugänglich untergebracht. Beiden bekannten Drehbänken, bei welchen der Werkzeugschlitten auf den normalen Bettführungen unterhalb des Werkstücks entlang gleitet, ist die Lagedes Drehstahls durch die Spitzenhöhe der Drehbank bestimmt. Hierbei wird die Längsbewegung,des Schlittens durch die Leit- oder Zugspindel unterhalb der Schlittenführung bewirkt, so daß der Schlitten beim Arbeiten durch .den Stahldruck aufgehalten: und durch die Leitspindel nach vorn gezogen wird. Hierdurch wird am Schlitten ein Kippmoment erzeugt, das eine Verdrehung des Werkzeugschlittens sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung verursacht. Außerdem versucht der von oben schneidende Stahl durch den Span nach vorn in das Werkzeug hineinzuschwingen, wodurch bei ungleichmäßigem Material Erschütterungen auftreten, die ein unsauberes Drehbild und einen unruhigen Schnitt verursachen.
  • Die bekannten V.ielstahldrehbänke sind mit verwickelten Spindel- und Vorschubgetrieben sowie Eilgängen eingerichtet, welch letztere noch neuerdings mit mehreren Elektromotoren besonders angetrieben werden, so d aß diese Maschinen bei der Bedienung besondere Aufmerksamkeit und Sachkunde erfordern.
  • Es sind auch Drehbänke, sog. Fließspandrehbänke, bekanntgeworden, die mit umgekehrter Drehrichtung arbeiten. Bei diesen Drehbänken, die eine nach hinten schräg abfallende Bettform ausweisen, sind aber die bei rechtslaufenden Maschinen üblichen Schlittenführungen verwendet, so daß beim Arbeiten der Schlitten durch den nach oben gerichteten Stahldruck aus seiner Führung herausgehoben wird und dadurch ein genaues Arbeiten unmöglich ist.
  • Es ist ferner eine Drehbank bekannt, bei der der Vorschub des Längsschlittens durch eine Kurvenbahn erfolgt, die auf einer Kurventrommel angebracht ist, welche gleichachsig zur Spindel gelagert ist und sich gegen diese abstützt.
  • Schließlich ist eine halbselbsttätige Drehf)ank bekanntgeworden, die ebenfalls mit Kurvenantrieb arbeitet, bei welcher die Schlitten auf runden Stangen angeordnet sind und die Bewegung an diesen Stangen angreift. Hierdurch tritt aber ebenfalls eine Verzerrung der einzelnen Elemente gegeneinander ein.
  • Die genannten Übelstände werden bei der Maschine nach der Erfindung durch ihren neuartigen Gesamtaufbau, nämlich die Ausbildung der Schlittenführung, die Anordnung des Kurvenantriebes und die Lage seines Angriffspunktes am Längsschlitten und schließlich durch die Anordnung des Antriebsritzels hinter der linksumlaufenden Spindel, beseitigt. Die linkslaufende Arbeitsspindel erzeugt hierbei einen Lagerdruck, der in das Spindelkastenunterteil gerichtet ist, während der Schlitten durch den von unten schneidenden Stahl in das Führungsprisma hineingezogen wird, wobei die Vorschubkraft unmittelbar unterhalb des Stahles und oberhalb der Führung angreift, so daß ein Kippen des Werkzeugschlittens ausgeschlossen ist. Durch das gleichzeitige Wirksamwerden der verschiedenen Erfindlungsmerkmale wird ein glattes und ruhiges Arbeiten der -Maschine erreicht.
  • Da die Vorschubbewegung von der achsig zur Arbeitsspindel gelagerten Plankurve abgeleitet wird und letztere unmittelbar an der Arbeitsspindel abgestützt ist, sind weder Zahnstangen, Hebel o. dgl. als Übertragungselemente notwendig. Die -Maschine kann als Drehbank mit oder ohne Reitstock als sog. Kopfdrehbank gebaut werden, wobei auch an Stelle der Schwenkstahlhalter entweder ein einfacher Planschlitten aller ein zweiter Längsschlitten oder ein Kreuzschlitten oder ein Bohrschlitten angewendet werden kann.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Gegenstandes _h r Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Ansicht einer -Maschine von oben bei Verwendung eines vorderen Längsschlittens und mehrerer Schwenkstahlhalter als Oberschlitten, wenn das Werkstück mittels Spanndorns zwischen Spitzen bearbeitet werden soll.
  • Abb. 2 ist ein Horizontalschnitt durch den Spindelkasten, aus welchem die Anordnung der Vorschubkurve sowie deren Antrieb als auch der Antrieb für die Arbeitsspindel ersichtlich ist.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt und zeigt die Anordnung .des Längsschlittens auf der Schlittenführung.
  • Abb. d. zeigt das an der Stahlschneide auftretende Kräftespiel.
  • Abb. 5 zeigt die Anordnung der Schwenk-', Stahlhalter.
  • Abb.6 zeigt eine andere Anordnung der Werkzeugschlitten, wenn beispielsweise kein Reitstock verwendet wird und an Stelle der Schwenkstahlhalter ein üblicher Planschlitten und ein Bohrschlitten zur Anwendung kommt.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich ist, ist auf der linken Seite des Maschinengestells i ein Spindelkasten -2 mit der Arbeitsspindel 3 und auf der rechten Seite ein Reitstock d. mit der Körnerspitze 5 angeordnet. An dein Arbeitsspindelflansch 6 ist ein Spanndorn 7 befestigt, der das Arbeitsstück a aufnimmt, welches in der Spitze 5 zentriert wird. Auf der Vorderseite des Maschinengestells i ist in der Längsrichtung der Maschine ein Schlittenprisma (Abb. 3) angeordnet, auf welchem ein Schlitten g verschiebbar gelagert ist. Auf dein Schlitten 9 ist ein Stahlhalterkörper Io befestigt, in dein mehrere verschiebbare Stahlhalter i i angeordnet sind. Der Schlitten g ist nach links so weit verlängert, daß er an der Vorderseite des Spindelkastens entlang läuft, an dessen Ende der Rollenschieber 12 befestigt ist. Gleichzeitig ist der Rollenschieber 12 noch einmal im Spindelkasten 2 geführt und trägt eine Rolle 13, welche in die Kurvennut der Kurventrommel 1.4 eingreift. Die Trommel 1.1. erhält ihren Antrieb über das Schnekkenrad 15, Schneckenwelle 16 und Kupplung 1;, die einerseits mit dem Schnellgang, der mittels Schraubenräder Is und I9 von der Hauptantriebswelle 2o abgeleitet wird, und andererseits mit dein Arbeitsgang gekuppelt werden kann, der über Schneckenrad 21 und Schnecke 22 sowie die Wechselräder 23 und 24 und die Zahnräder z5 Und 26, welch letzteres auf der Ritzelwelle -2; befestigt ist, vom Spindelantrieb abgeleitet ist. Auf der Ritzelwelle -27 ist das mit dem auf der Arbeitsspindel 3 aufgekeilten Bodenrad 28 in Eingriff stehende Antriebsritze- 2g und das Zahnrad 30 befestigt, das seinen Antrieb über das Rad 31, die Wechselräder 32 und 33 sowie die Räder 34 und 35 ebenfalls von der auf der Hauptantriebswelle o befestigten Antriebsscheibe 36 erhält.
  • Wie aus -,1,bb. 2 ersichtlich, ist die Kurventrommel 14 achsig an dem Spindelkugellager 3; abgestützt, das den vollen Schnittdruck aufnimmt, während die -\abe der Trommel 14 durch das hintere Spindellager hindurchreicht und .die außerhalb des Spindelkastens 2 angeordnete \Nockenscheibe 38 trägt, welche den Zeitpunkt für die Umschaltung der Kupplung 17 regelt. Das Schaltgestänge hierfür ist nicht gezeichnet, da dies aus allgemein bekannten Elementen besteht.
  • Die in Abb. 5 dargestellten Schwenkstahlhalter 40 bis 42 sind auf einer runden Stange 43 drehbar aufgehängt und als Tangentialstahlhalter ausgebildet. Die Stange d3 ist oberhalb des Werkstückes a angeordnet und verbindet den Spindelkasten mit dem Reitstock. An Stelle der Schwenkstahlhalter können auch ein oder mehrere normale Plan- oder Querschlitten angewandt werden, wie dies in Abb. 6 dargestellt ist. Auch ist dort gezeigt, daß an Stelle des Längsschlittens ein Bohrschlitten angewandt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Halbautomatische Drehbank mit einem vorderen Längsschlitten und einem oder mehreren hinteren Querschlitten, die ihren Vorschub von Plankurven erhalten, welche auf einer am Spindelstockende der Maschine untergebrachten Kurventrommel angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß .der vordere Längsschlitten (9) auf einer nach hinten, etwa in Richtung der durch -die Spitze des Werkzeuges gehenden Schnittdruckresultierenden (R) geneigten Prismenführungsfläche (8) gleitet und von einem zwischen Werkzeug und Schlittenführung an ihm angreifenden, längs bewegten Rollenschieber (r2) von der Kurventrommel 14 gesteuert ist, die an der gleichachsig zu ihr gelagerten, linksumlaufenden Arbeitsspindel (3) in Längsrichtung abgestützt ist, und daß das Antriebsritzel (29) für die Arbeitsspindel (3) hinter dieser gelagert ist.
  2. 2. Halbautomatische Drehbank nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die hinteren Querschlitten als Schwenkstahlhalter (4o, 41 und 4.2) ausgebildet sind, :die auf einer oberhalb der Arbeitsspindel (3) den Spindelkasten (2) und Reitstock (d.) verbindenden Stange (.1.3) gelagert sind.
  3. 3. Halbautomatische Drehbank nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Veränderung der Drehzahl von Arbeitsspindel (3) und Kurventrommel (rd.) vorgesehenen Wechselräder (23 und 2.3. bzw. 32 und 33) im Spindelkasten (2) in einem besonderen Raum leicht zugänglich angeordnet sind.-
DEG94515D 1934-12-13 1934-12-13 Halbautomatische Drehbank Expired DE716159C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG94515D DE716159C (de) 1934-12-13 1934-12-13 Halbautomatische Drehbank

Applications Claiming Priority (1)

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DEG94515D DE716159C (de) 1934-12-13 1934-12-13 Halbautomatische Drehbank

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE716159C true DE716159C (de) 1942-01-14

Family

ID=7140118

Family Applications (1)

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DEG94515D Expired DE716159C (de) 1934-12-13 1934-12-13 Halbautomatische Drehbank

Country Status (1)

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DE (1) DE716159C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933117C (de) * 1943-08-14 1955-09-15 Messerschmitt Boelkow Blohm Halbautomatische Drehbank

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933117C (de) * 1943-08-14 1955-09-15 Messerschmitt Boelkow Blohm Halbautomatische Drehbank

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