[go: up one dir, main page]

DE7148628U - Elektrostauchmaschine - Google Patents

Elektrostauchmaschine

Info

Publication number
DE7148628U
DE7148628U DE7148628U DE7148628DU DE7148628U DE 7148628 U DE7148628 U DE 7148628U DE 7148628 U DE7148628 U DE 7148628U DE 7148628D U DE7148628D U DE 7148628DU DE 7148628 U DE7148628 U DE 7148628U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electric upsetting
rod material
upsetting machine
feed
straightening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7148628U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHINENFAB HASENCLEVER GmbH
Original Assignee
MASCHINENFAB HASENCLEVER GmbH
Publication date
Publication of DE7148628U publication Critical patent/DE7148628U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description

Andrejewski, Honke & Gesthuysen Patentanwälte
Diplom-Physiker Dr. Waiter Andrejewski Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honke Diplom-Ingenieur Anwaltsakte: 38 222/Ja- Hans Dieter Gesthuysen
4300 Essen, den 17. De ζ. 1971 Theaterplatz 3
Gebrauchsmusteranmeldung
Maschinenfabrik Hasenclever GmbH,
4 Düsseldorf, Witzelstraße 55
Elektro-Stauchmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektro-Stauchmaschine mit Staucheinrichtung, Führung und Vorschubzylinderkolbenanordnung für den Vorschub von stabförmigen Werkstücken längs eines linearen Vorschubweges und Amboß, wobei die Beheizung des Werkstückes auf elektrischem Wege erfolgt.
Bei bekannten Elektro-Stauchmaschinen der beschriebenen Gattung arbeitet die Beheizungseinrichtung mit Ohm'scher Erwärmung. In einem älteren Recht (der Anmelderin) ist vorgeschlagen worden, daß die elektrische Beheizungseinrichtung als Induktionsheizeinrichtung ausgebildet sowie
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
zwischen Führung und Amooß angeordnet ist, wobei der Amboß an einen Stelltrieb angeschlossen und dadurch aus der Arbeitsachse herausfahrbar ist. Hier kann auf einfache Weise das Werkstück in Vorschubrichtung auch ausgestoßen und aus der Maschine entfernt werden. Das ermöglicht es jedoch nicht nur, mit Induktionsheizeinrichtungen zu arbeiten, vielmehr besteht auch die Möglichkeit, die Werkstückzuführung besonders einfach zu gestalten und mit schwarzem unbearbeiteten Material zu arbeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Elektrostauchmaschine der beschriebenen Gattung, die mit einer Induktionsheizeinriohtung ausgebildet ist, eine sehr einfache und zumindest halbautomatische Werkstückzuführung zu verwirklichen. Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß oberhalb der Vorschubzylinderkolbenanordnung bzw. oberhalb der Führung des Werkstückes eine Rieht- und Trennvorrichtung für zuzuführendes Stabmaterial angeordnet und am Maschinengehäuse eine Aufnahme für coilförmig aufgeschlossenes Stabmaterial mit Abzugseinrichtung vorgesehen ist. Damit besteht die Möglichkeit, sogenanntes schwarzes Material, wie es z.B. aus dem Walzwerk kommt, unmittelbar von einem Coil abzuziehen und in der erfindungsgemäßen Elektrostauchmaschine auf Werkstücklänge zu trennen, sowie danach unmittelbar anschließend zu stauchen. Zweckmäßigerweise befindet sich dazu in Arbeitsrichtung hinter der
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz
Rieht- und Trennvorrichtung ein Manipulator, der abzutrennendes Stabmaterial festhält und abgetrenntes Stabmaterial in den Vorschubweg einführt. Die Rieht- und Trennvorrichtung wird man als Rollenrichtvorrichtung ausführen« * zum Trennen mag eine Trennscheibe, die mit Hartmetall
bestückt ist, dienen. Der Manipulator arbeitet zweckmäßigerweise mit einer hydraulisch oder mechanisch betätigten Zylinderkolbenanordnung orthogonal zur Vorschubrichtung verstellbar ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei einer erfindungsgemäßen Elektro-Stauchmaschine nicht mehr vorbereitetes Stabmaterial mehr oder weniger von Hand in die Führungen eingelegt werden muß, daß vielmehr schwarzes Stabmaterial kontinuierlich, wenn auch schrittweise, von einem Coil abgezogen werden, und ohne weiteres nach Richten und Trennen in den Vorschubweg eingeführt werden kann. Das kann je nach dem zusätzlichen steuerungstechnischen Aufwand vollautomatisch oder zumindest ohne Schwierigkeiten halbautomatisch erfolgen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Elektrostauchmaschine,
Andrejewski, Honlce & Gesthuysen, Potentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
Pig. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Pig. I,
Fig. j5 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 1 aus Richtung des Pfeiles A.
Die in den Figuren dargestellte Elektrostauchmaschine besitzt eine übliche Staucheinrichtung 1 mit Zylinderkolbenanordnung, eine Führung 2 sowie einen Amboß 3. Die beschriebenen Bauteile 1, 2, 3 sind in Arbeitsrichtung hintereinander angeordnet. Dazu ist eine elektrische Beheizungseinrichtung 4 vorgesehen, die als Induktionsheizeinrichtung ausgebildet ist. Diese Induktionsheizeinrichtung 4 befindet sich zwischen Führung 2 und Amboß 3>. Der Amboß 3 ist an einen Stelltrieb 5 angeschlossen und dadurch aus der Arbeitsachse herausfahrbar. Folglich kann das Werkstück 6 in Vorschubrichtung aus der Elektrostauchmaschine herausgeführt werden, wozu die Vorschubzylinderkolbenanorclnung 1 entsprechend eingerichtet ist.
Oberhalb der Vorschubzylinderkolbenanordnung 1 bzw. oberhalb der Führung 2 des Werkstückes 6 befindet sich eine Rieht- und Trennvorrichtung 7* 8 für zuzuführendes Stabmaterial. Am Maschinengehäuse 9 befindet sich eine Aufnahme 10 für coilförmig aufgeschlossenen Stabmaterial 11 mit Abzugseinrichtung 12. Im übrigen ist in Arbeitsrichtung
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz 3
hinter der Rieht- -und Trennvorrichtung 7, 8 ein Manipulator 13 angeordnet, der abzutrennendes Stabmaterial 6 festhält und abgetrenntes Stabmaterial in den Vorsohubweg einführt. Die Richtvorrichtung 7 ist als Rollenrichtvorrichtung ausgeführt, die Trennvorrichtung 8 besteht aus einer Schneidscheibe, die mit Hilfe einer Zylinderkolbenanordnung Ik mehr oder weniger orthogonal zum Vorschubweg ein- und ausfahrbar ist. Der Manipulator IJ ist als Zange ausgeführt und ebenfalls mit einer Zylinderkolbenanordnung 15 zum Ein- und Ausfahren ausgerüstet.
Man erkennt unmittelbar und unter Berücksichtigung der strichpunktiert eingezeichneten verschiedenen Punktionsstellungen des Manipulators 13* daß von einem Coil 11 stufenweise oder schrittweise Stabmaterial 6 abgezogen werden kann, welches in der Elektro-Stauchmaschine selbst gerichtet wird, um danach dem Stauchvorgang zugeführt zu werden. Da die Erwärmung als induktive Erwärmung durchgeführt wird, kann mit sogenanntem schwarzen Material gearbeitet werden, wie es vom Walzwerk kommt.

Claims (4)

Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz Schutzansprüche
1. Elektrostauchmaschine mit Führung und Vorschubzylinder- W kolbenanordnung für den Vorschub der stabförmigen Werkstücke längs eines linearen Vorschubweges und Amboß, wobei eine elektrische Beheizungseinriohtung als Induktionsheizeinrichtung ausgebildet und zwischen Führung und Amboß angeordnet ist, sowie der Amboß an einen Stelltrieb angeschlossen und dadurch aus der Arbeitsachse herausfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Vorschubzylinderkolbenaordnung (l) bzw. oberhalb der Führung (2) für das Werkstück (6) eine Rieht- und Trennvorrichtung (7,8) für zuzuführendes Stabmaterial (6) angeordnet ist und am Maschinengehäuse (9) eine Aufnahme (10) für coilförmig aufgeschlossenes Stabmaterial (11) mit Abzugseinrichtung (12) vorgesehen ist.
2. Elektrostauchmaschine nach Anspruch 1, dad\irch gekennzeichnet, daß in Arbeitsrichtung hinter der Rieht- und Trennvorrichtung (7,8) ein Manipulator (13) angeordnet ist, der abzutrennendes Stabmaterial (6) festhält und abgetrenntes Stabmaterial (6) in den Vorschubweg einführt.
Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen, Theaterplatz
3. Elektrostauchmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rieht- und Trenmro rrichtung als Rollenrichtvorrichtung (7) mit Trennscheibe (8) ausgeführt ist.
4. Elektrostauchmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Manipulator (13) aus
einer Zange plus Zylinderkolbenanordnung (15) besteht.
DE7148628U Elektrostauchmaschine Expired DE7148628U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7148628U true DE7148628U (de) 1972-04-06

Family

ID=1275664

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7148628U Expired DE7148628U (de) Elektrostauchmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7148628U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2320545A1 (de) * 1972-04-24 1973-10-31 Hasenclever Gmbh Maschf Verfahren zum stauchen einer metallstange sowie vorrichtung zur durchfuehrung desselben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2320545A1 (de) * 1972-04-24 1973-10-31 Hasenclever Gmbh Maschf Verfahren zum stauchen einer metallstange sowie vorrichtung zur durchfuehrung desselben

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1175192B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abstrecken von strangfoermigem Gut, z. B. Band
DE3116161C2 (de)
DE2005094A1 (de) Einrichtung zum Anbringen von teilkugel formigen Kontaktmetallkuppen an Kontakt teilen
DE2939360A1 (de) Montagevorrichtung zur fertigung von kabelbaeumen
DE7148628U (de) Elektrostauchmaschine
DE1913807A1 (de) Vorrichtung zur Mitnahme eines langen Gegenstandes
DE2935561A1 (de) Vorrichtung zum verquetschen von kabelanschlusstuecken
DE1486079A1 (de) Handbetaetigte Vorrichtung zum Verschliessen von flexiblen Umhuellungen mittels Klammern
DE2326984C3 (de) Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von nagelartigen Kopfdrähten
DE248724C (de)
DE914120C (de) Verfahren zur Herstellung schmiedeeiserner Parallelschraubstoecke
DE2742026C3 (de) Rohrformmaschine
DE1192600B (de) Vorrichtung zum Einschlagen von Naegeln
DE2235799A1 (de) Vorrichtung zur zufuehrung und/oder entnahme von werkstuecken bei bearbeitungsmaschinen
CH666635A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum formen von werkstuecken durch gesenkschmieden.
DE1615519C (de) Maschine zum Anschweißen eines Drah tes an ein Metallteil
AT221333B (de) Maschine zum Verformen von Streifen, Blechen oder Stangen aus Metall
DE424946C (de) Maschine zur Herstellung von eindraehtigem Stacheldraht
DE2232384C3 (de) Elektrostauchmaschine
DE552701C (de) Stauchpresse
DE2248915A1 (de) Zubringer von halbfabrikaten bei einem mehrstufen-formungsautomaten
DE1777066A1 (de) Vorrichtung zum schrittweisen Vorschieben von Bandmaterial
DE1270373B (de) Vorrichtung zum Erzeugen oertlicher, umlaufender Verstaerkungen an zylindrischen Hohlkoerpern
DD255100A1 (de) Vorrichtung zum biegen von ringen aus draht
DE1026894B (de) Vorrichtung zum raschen Erhitzen von stabfoermigen Werkstuecken wechselnder Laenge durch elektrischen Stromdurchgang