DE7148024U - Blattförmige Bnefmarkensammeleinheit für Briefmarkenalben - Google Patents
Blattförmige Bnefmarkensammeleinheit für BriefmarkenalbenInfo
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Description
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PATENTANWÄLTE 7 STUTTGART 1 15.11.197.1...!?
DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS iamob sirassesi
DR. BRANDES, DR.-ING. HELD teiex,07»312
Dipl.-Phys.Wolff
π Reg.-Nr. 123 4Ol/75O8rnl
Firma Lindner Falzlos-Geselj-schaft KG., 7464 Schömberg/
Ki'.Balingen (Baden-Württemberg)
Blattförmige Briefmarkensamraeleinheit für Briefmarkenalben.
PATENTANWÄLTE DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS
DR. BRANDES, DR.-ING. HELD Dipl.-Phys.Wolff
— 1 —
7 STUTTGART 1 1.5. ...11 ...1.97.1.
TELEX. 0722312
Die Erfindung betrifft eine blattförmige Briefmarkensammeleinheit für Briefmarkenalben, die aus mindestens zwei miteinander
längs mindestens eines Randes verbundenen Blättern besteht, von denen das eine Blatt ein Sammelblatt mit einer Sarranelflache
mit Taschen aus durchsichtiger Folie bildet und das andere Blatt als Grundblatt undurchsichtig ist.
Es ist eine blattförmige Briefmarkensamraeleinheit der oben genannten
Art bekannt, bei der das Sammelblatt undurchsichtig ist und auf der Vorderseite mit Vordrucken für Briefmarken bedruckt
ist. Die mit Vordrucken bedruckten Flächenstücke des Sammelblattes sind längs drei Rändern teilweise ausgestanzt. An die Rückseite
des Sammelblattes sind einmal gefalzte,durchsichtige,
streifenförmige Folien so angeklebt, daß sie die ausgestanzten
Öffnungen überbrücken und dadurch innerhalb jeder ausgestanzten Öffnung je eine durchsichtige Tasche bilden, die sich unmittelbar
über dem Vordruck befindet. Dieses so ausgebildete sammeiblatt
ist mit seiner ganzen Rückseite auf das Grundblatt sufgsklebt.
Die Herstellung dieser bekannten blattförmigen Briefir.arkensammeleinheit
ist sehr arbeitsaufwendig. Zunächst wird das aus Karton bestehende Sammelblatt mit den Vordrucken für die Briefmarken
bedruckt. Diese Vordrucke v/erden dann längs dreier Ränder teilweise ausgestanzt. Entsprechend den Vordrucken werden durchsichtige
Folien zugeschnitten und gefalzt. Jede dieser durchsichtigen, gefalzten Folien muß von Hand zwischen die ausge
stanzten Vordrucke und das Sammelblatt eingeschoben und an der
Rückseite desselben angeklebt werden. Das so mit aus durchsichtiger Folie gebildeten Taschen hergestellte Samtae1 blatt, wird
dann mit seiner Rückseite an das Grundblatt angek ^bt. Da beim
Einschieben der durchsichtigen Folien Fehler passieren können, muß nach Fertigstellung eines Sammelblattes nachgeprüft werden,ob
die durchsichtigen Folien so eingelegt sind, daß sie nach
oben offene Taschen bilden.
In Anbetracht der in letzter Zeit wesentlich gestiegenen Lohnkosten
liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine blattförmige
Briefmarkensammeleinhelt zu schaffen, die mit möglichst geringem Arbeitsaufwand und dadurch wesentlich billiger herstellbar
ist.
Ausgehend von der eingangs genannton blattförmigen Briefmarkenssmmeleinheit
ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Bildung des mit seinem Haftrand am Grundblatt
befestigten Sammelblattes an der sich mindestens mit der Sammelfläche deckenden Folie durchsichtige Einsteckstreifen befestigt
sind, die sich mit ihrer Länge von einem bis zum gegenüberliegenden Rand der Folie erstrecken und je eine sich im wesentlichen
über ihre ganze Länge erstreckende Tasche bilden. Dadurch
wird erreicht, daß das Sammelblatt äußerst einfach hergestellt v/erden kann. Hierzu müssen lediglich die fur die Einsteckstreifen
einer Art eines Sammelblattes vorgesehenen Streifen auf einen für die durchsichtige Folie Vorgesehenen Streifen durch
gleichzeitiges Abziehen dieser Streifen von Streifenrollen aufgelegt und beim Auflegen mit einer den Boden der Taschen
bildenden Schweißnaht laufend befestigt werden. Anschließend muß dann lediglich der für die durchsichtigen Folien
vorgesehene mit den Einsteckstreifen versehene Streifen durch
Trennen
Schweißen und /in die einzelnen blattförmigen durchsichtigen Folien aufgetrennt werden, wobei die durchsichtigen Einsteckstreifen dann beim Zertrennen gleichzeitig längs ihrer Seitenränder mit den Seitenrändern der blattförmigen durchsichtigen Folie verbunden werden. Da die durchsichtigen Einsteckstreifen dicht auf der durchsichtigen Folie aufliegen, kann sich eine eingesteckte Briefmarke innerhalb der Tasche nicht mehr ver-
Schweißen und /in die einzelnen blattförmigen durchsichtigen Folien aufgetrennt werden, wobei die durchsichtigen Einsteckstreifen dann beim Zertrennen gleichzeitig längs ihrer Seitenränder mit den Seitenrändern der blattförmigen durchsichtigen Folie verbunden werden. Da die durchsichtigen Einsteckstreifen dicht auf der durchsichtigen Folie aufliegen, kann sich eine eingesteckte Briefmarke innerhalb der Tasche nicht mehr ver-
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schieben. Es ist daher nicht notwendig, diese Einsteckstreifen in der Markengröße entsprechende Taschen zu unterteilen.
Es genügt, daß die durchsichtigen Einsteckstreifen jeweils so breit gewählt werden, daß die durch die Breite der Einsteckstreifen
bestimmte Tiefe der Taschen ausreicht, Briefmarken bestimmter Größen völlig aufzunehmen. Um so hergestellte Sammelblätter
verschiedenen Briefmarken und Briefmarkensätzen anzupassen, müssen lediglich die Sinsteckstreifen entsprechend
breit gewählt werden. Das so hergestellte Sammelblatt muß nun lediglich mit einem Rand am undurchsichtigen Grundblatt _
befestigt werden, so daß sich dann eine gebrauchsfertige blattförmige Briefmarkensammeleinheit ergibt. Bei dieser
Briefmarkensainmeleinheit können die Briefmarken gegenüber dem durch das undurchsichtige Grundblatt gebildeten Hintergrund
bequem betrachtet werden. Durch Aufblättern des Sammelblattes können die Briefmarken aber auch in den Einsteckstreifen
von ihrer Rückseite betrachtet werden. Das Grundblatt kann mit in ihrer Anordnung den Einsteckstreifen angepaßten Vordrucken
für die in die Einsteckstreifen einzusteckenden Briefmarken versehen sein. Hierbei können die verschieden großen
Briefmarkenvordrucke so auf verschiedenen Grundblättern angeordnet werden, daß für eine Vielzahl von verschiedenen
Grundblattern je eine bestimmte Art eines Sammelblattes verwendbar
ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daQ für je eine möglichst gro^e Anzahl von verschiedenen
Grundbiattorn die Vordrucke so in Reihen angeordnet sind,
daft sic sich von den Einsteckstreifen eines Sammelblattes
überdecken lassen. Dadurch vird die Möglichkeit geschaffen, daß mit nur 25 bis 40 verschiedenen Arten von Sarr.elblüttorn,
die sich lediglich dadurch voneinander unterscheiden, daß die durchsichtigen Kinsteckstreifen in verschiedener Breite und
verschiedener Reihenfolge auf der durchsichtigen Folio aufgeschweißt
sind, erfindungsgenuH^e Bricfmarkensammeleinheiten
für alle Marken der V'elt zusammengestellt werden können, da
für eino Anzahl von verschiedenen Orundblnttern immer ein
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-A -
und dasselbe Sammelblatt verwendbar ist. Dies hat den Vorteil,
daß dadurch die Lagerhaltung in einem die Briefmarkensammeleinheiten
herstellenden oder zusammensetzenden Betrieb vereinfacht und verringert wird.
Die Briefmarkensammeleinheit gemäß der Erfindung kann aber auch mit unbedruckten Grundblättern verwendet werden. Der Briefmarkensammler
kann dann selbst das Grundblatt nach seinem Wunsch beschriften, was z.B. für Motivsammler sehr wertvoll ist. Diese
brauchen dann nur das unbedruckte Grundblatt mit einer von ihnen selbst gewählten, ihrem Motiv entsprechenden Beschriftung zu versehen.
Hierbei ist es auch möglich, anstelle eines die zu sammelnden Briefmarken abbildenden Vordruckes lediglich Katalognummern
eines bestimmten Briefmarkenkataloges zu verwenden, die
unmittelbar an der Stelle, an der die Briefmarke in den zu-gecrdneten
Einsteckstreifen eingeschoben werden soll, auf dem Grundblatt aufgebracht, z.B. aufgedruckt werden.
Damit das Sammelblatt der Briefmarkensammeleinheit gemäß der Erfindung in einem Briefmarkenalbum beim Zuschlagen desselben sich
nicht knüllen oder falten kann, ist bei einer vorteilhaften-Ausführungsform
der Erfindung an dem Rand der Briefmarkensammeleinheit, der dem Haftrand gegenüberliegt, mindestens eine
Einrichtung zum lösbaren Verbinden des entsprechenden Randes · des Sammelblattes mit dem Grundblatt vorgesehen. Dadurch wird
erreicht, daß bei diesem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der blattförmigen Eriefmarkensammeleinheit das Sammelblatt inmer
fest mit dem Grundblatt verbunden ist und daß es trotzdem, falls die Rückseite der Briefmarke betrachtet werden soll, jederzeit
durch Lösen der lösbaren Verbindung aufgeschwenkt werden kann.
• Als lösbare Verbindungseinrichtung
•kann hierbei in mindestens einer Ecke des Grundblattes ein Schlitz für den Eingriff der benachbarten Ecke des Sammelblattes
und/oder mindestens eine Selbstklebestelle, vorzugsweise in mindestens einer dem Keftrand gegenüberliegenden Ecke, vorgesehen
sein, die in an sich bekannter Weise zum Herstellen einer ( mehrfach lösbaren Klebeverbindung geeignet ist.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispieles einer blattförmigen Briefmarkensammeleinheit
gemäß der E findung mit einem vom Grundblatt aufgeblätterten Sammelblatt;
(
(
Fig. 2 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Draufsicht des Ausführungsbeispieles nach
Fig. 1 mit ganz auf dem Grundblatt aufliegendem Sammelblattj
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Die in der Zeichnung dargestellte blattförmige Briefmarkensammeleinheit
v?eist ein Sammelblatt 1 aus einer durchsichtigen Kunststoffolie und ein Grundblatt 2 aus Karton auf, das auf seiner
Vorderseite mit Vordrucken 3 und an seinem Heftrand mit Lochungen 4 für eine ^ingmechanik versehen ist. Auf dem dem
Heftrand benachbarten Rand des von einem aufgedruckten
Rechteck 5 umfaßten Sammelfeldes des Grundblattes ist das Sammelblatt 1 mit seinem Haftrand 6 befestigt, z.B. angeklebt.
In den dem Haftrand 6 gegenüberliegenden Ecken des Sammelfeldes sind als Einrichtungen zum lösbaren Verbinden
der beiden freien Sammelblattecken mit dem Grundblatt 2 eine Selbstklebestelle 7, die zum Herstellen einer mehr-
disnt,
fach lösbaren Klebeverbindung/und ein Schlitz 8 in den die andere Ecke des Sammelblattes 1 t-^ngesteckt werden kann, vorgesehe...
fach lösbaren Klebeverbindung/und ein Schlitz 8 in den die andere Ecke des Sammelblattes 1 t-^ngesteckt werden kann, vorgesehe...
Das Sammelblatt 1 weist eine blattförmige durcLsichtige
Folie 3.1 auf, auf tier durchsichtige Einsteckstreifen 12 befestigt
sind, die sich mit ihrer Länge von einer Kante 13 bis zur gegenüberliegenden Kante 14 der blattförmigen Folie
11 erstrecken und je eine sich im wesentlichen Ibfr die
ganze Länge des Streifens erstreckende Tasche 15 bilden. Jeder der Einsteckstreifen 12 ist mit einer längs seines
unteren Randes verlaufenden Schweißnaht 16 und durch zwei sich längs den Kanten 13 und 14 der durchsichtigen Folie 11
erstreckende Schweißnähte 17 mit der Folie 11 verbunden. Die Breite der einzelnen Einsteckstreifen 12 ist hierbei
so gewählt, daß in der jeweilige.. Tasche 15 Briefmarken bestimmter Größe aufbewahrt werden können. Ein solches Sammelblatt
1 läßt sich sehr einfach herstellen, indem sowohl das Material zur Bildung der Folie 11 als auch das Material
zur Bildung der Einsteckstreifen 12 von verschieden breiten Folienrollen entsprechend aufeinanderliegend abgezogen,
übereinandergelegt und miteinander längs den Schweißnähten
16 zu einem Band zusammengeschweißt werden, das dann durch Trennschweißen und Bildung von je zwei Querschweißnähten 17
zu beiden Seiten der Trennstelle in die einzelnen Sammelblätter 1 zerlegt wird. Die Folio 11 und die Einnteckstreifen
12 bestehen vorzugsweise aus Acet.it.
-T-
AIs mehrfach lösbare Selbstklebestelle 7 ist ein vorzugsweise
rundes Stück eines an sich bekannten Selbstklebestreifens vorgesehen, der eine Trägerfolie 23 mit auf beiden
Seiten aufgetragenen verschiedenen Klebstoffschichten 24 und 25 aufweist. Die dem Grundblatt 2 zugekehrte Klebstoffschicht
24 ist dauerhaft sowohl mit der Trägerfolie 23 als auch mit dem Grundblatt 2 verbunden. Die zweite
Klebeschicht 25 ist lösbar mit der Trägerschicht 23 verbunden und so ausgewählt, daß sie geeignet ist/ sich mit der
durchsichtigen Folie 11 dauerhaft zu verbinden. Diese Klebstoffschicht 25 ist mit einem vor der Benutzung der Briefmarkensammeleinheit
abnehmbaren Schutzstreifen 21 bedeckt.
Beim Benutzen der Briefmarkensammeleinheit wird der Schutzstreifen
21 von der Selbstklebestelle 7 entfernt. Die Kunststoffolie wird dann mit ihrer unteren Ecke an die Klebstoffschicht
25 angedrückt und mit ihrer oberen Ecke in den Schlitz 8 eingesteckt. Dadurch, ist das Sammelblatt 1
an seinem dem Haftrand 6 gegenüberliegenden Rand lösbar mit dem Grundblatt 2 verbunden, so daß beim Umblättern der
einzelnen in dem Briefmarkenalbum angeordneten Briefmarken-Sammeleinheiten
die Sammelblätter nicht lose flattern und sich knüllen oder falten können. Will man aber die Rückseite
der Briefmarken betrachten, dann kann man ohne weiteres die beiden durch die Selbstklebestelle 7 und den Schlitz
8 gebildeten Verbindungseinrichtungen lösen und das Sammelblatt so aufblättern, daß man die Rückseiten der Briefmarken
betrachten kann. Da durch das Andrücken des Sammelbiattes 1 an die Klebstoffschicht 25 diese dauerhaft an der
Kunststoffolie 11 haften bleibt, löst sich beim Lösen der Selbstklebestelle 7 die an der Kunststoffolie 11 haftende
Klebstoffschicht 25 von der Trägerfolie 23. Dadurch ist gewährleistet,
daß bein wiederholten Andrücken des Sammelblattes dieses mittels der Selbstklebestelle 7 am Grundblatt 2
lösbar haftet. Man kann also jederzeit den dem Haftrand 6
gegenüberliegenden Rand des Sammelblattes 1 durch Einführen der oberen Ecke in den Schlitz 8 und durch Andrücken
der unteren Ecke an die Selbstklebestelle 7 mit dem Grundblatt 2 lösbar verbinden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind in den beiden dem Haftrand 6 gegenüberliegenden Ecken des vom Rechteck 5
eingefaßten Sammelfeldes die durch die Selbstklebestelle 7 ( und den Schlitz 8 gebildeten Verbindungseinrichtungen zum
Verbinden des Sammelblattes 1 mit dem Grundblatt 2 vorgesehen. Anstelle der beiden verschiedenen Verbindungseinrichtungen
können in den genannten Ecken gleiche Verbindungseinrichtungen/ z.B. nur Selbstklebestellen 7 oder nur
Schlitze 8/ vorgesehen sein. Bei der Verwendung von Selbstklebestellen
7 brauchen diese nicht unbedingt in den Ecken angeordnet zu sein. Es kann in vielen Fällen genügen, lediglich
eine Selbstklebesteiie etwa in der Mitte des dem Kaftränd
S /*rsrrsnüh>G3rlisrOndsn Randes des Ssüunslfsldf-s vorziisslisri·
Es können aber auch mehr als zwei Selbstklebestellen 7 vorgesehen sein. Die Selbstklebestellen 7 können aber auch
am Sammelblatt 1 befestigt sein. Hierbei ist es vorzuziehen,
das die Selbstklebestelle bildende Stück eines Selbstklebestreifens der oben beschriebenen Art mit der Klebstoffschicht
25 an der Folie 11 anzukleben, so daß sich bei der Benutzung die gleichen Verhältnisse ergeben, wie oben beschrieben.
Die Selbstklebestelle 7 kann alternativ aber auch so ausgebildet sein, daß die nur lösbar mit der Trägerfolie
23 verbundene Klebstoffschicht an das Grundblatt 2 geklebt
wird, an dem dann die Trägerfolie 23 lösbar haftet. Wird dann die Folie 11 an die vom Schutzstreifen 21 freigelegte
Klebstoffschicht 24 gedrückt, dann haftet die Trägerfolie
— 9 —
bei entsprechender Wahl des Klebstoffes für die Klebstoffschicht 24 dauernd an der Folie und somit am Sammelblatt
Beim Lösen des Sammelblattes 1 vom Grundblatt 2 löst sich dann die Trägerfolie 23 von der am Grundblatt 2 haftenden
Klebstoffschicht 25, so daß wieder eine wiederholt lösbare
Klebeverbindung entsteht. Entsprechend kann das die Selbstklebestelle bildende Stück des Selbstklebestreifens mit
einer Klebstoffschicht an der Folie 11 angeklebt sein,
anderen wobei vor der Benutzung dann die/Klebstoffschicht durch
( eine der Deckfolie 21 entsprechende Deckfolie bedeckt ist.
Als durchsichtiges Material für die Folie 11 und die Einsteckstreifen
12 hat sich als besonders vorteilhaft Acetat erwiesen, das völlig farblos ist. Acetat läßt sich aber nur
schwer schweißen, so daß es besonders vorteilhaft ist, daß bei der Briefmarkensammeleinheit für das Sammelblatt i nur
wenige Schweißnähte 16 und 17 notwendig sind.
Damit die Briefmarken in den Taschen 15 einen möglichst festen Sitz haben, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die
durchsichtige Folie 11 und die Einsteckstreifen 12 so aneinander zulegen, daß diejenigen Seiten der Folie 11 und der
^ Streifen 12 einander zugekehrt sind, die in den Folienrollen,die zum Herstellen der Sammelblätter 1 benutzt werden,
der Rolleninnenseite zugekehrt sind. Diese Seiten der durchsichtigen Folien sind etwas rauher als die Außenseiten,
was einen guten Sitz der Briefmarken in den Taschen 5 gewährleistet.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Einsteckstreifen 12 auf der dem Grundblatt 2 abgekehrten Vorderseite
der Folie 11 angeordnet. Bei einem abgewande. jn Ausführungsbeispiel können jedoch die Einsteckstreifen 12 auch auf der
-lO-dem Grundblatt 2 zugekehrten Rückseite des Sammelblattes
1 angeordnet sein. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß sich dann die Briefmarken bei geschlossener Sammeleinheit
vollständig zwischen dem Grundblatt 2 und der Folie 11 befinden und dadurch besonders gut geschützt sind.
Auch können die Briefmarken nicht den Taschen entnommen werden, wenn die lösbaren v^rbindungseinrichtungen nicht
gelöst werden. Dadurch wird gleichzeitig weitgehend ein unbefugtes Herausnehmen von Briefmarken aus den Taschen
erschwert.
Claims (9)
1) Blattförmige Briefmarkensairmeleinheit für Briefmarkenalben,
die aus mindestens zwei miteinander längs mindestens eines Randes verbundenen Elättern besteht, von denen
das eine Blatt ein Sammelblatt mit einer Sammelfläche mit Taschen aus durchsichtiger Folie bildet und das andere
Blatt als Grundblatt undurchsichtig ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des mit seinem Haftrand (6)
am Grundblatt (2) befestigten Sammelblattes (1) an der sich mindestens mit der Sammelfläche deckenden Folie (11)
durchsichtige Einsteckstreifen (12) befestigt sind, die sich mit ihrer Länge von einer bis zur gegenüberliegenden
Kante der Folie (11) erstrecken und je eine sich im wesentlichen über ihre ganze Länge erstreckende Tasche
(15) bilden.
2) Blattförmige Briefmarkensammeleinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Grundblatt (2) mit in ihrer Anordnung dem Einsteckstreifen (12) angepaßten Vordrucken
(3) für die in die Taschen (15) einzusteckenden Briefmarken versehen ist.
3) Blattförmige Briefmarkensammeleinheit nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fand der Briefmarkensammeleinheit, der dem Haftrand (6) gegenüberliegt,
mindestens eine Einrichtung (7, 8) zum lösbaren Verbinden des entsprechenden Randes des Sammelblattes
(11) mit dem Grundblatt (2) vorgesehen ist.
- 12 -
4) Blattförmige Eriefmarkensamrneleinheit nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Saramelblatt (1) kleiner ist als das Grundblatt (2) ■„•
5) Blattförmige Briefmarkensairaneleinheit nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß als lösbare Verbindungseinrichtung in mindestens einer Ecke des Grundblattes (2)
für den Eingriff der benachbarten Ecke des Saminelblattes
(1) ein Schlitz (8) vorgeseh^ ist./
6} Blattförmige Briefmarkensammeleinheit nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als lösbare Verbindunqseinrichtung mindestens eine Celbstklebestelle
(7) , vorzugsweise in mindestens einer dem Haftrand (6) gegenüberliegenden Ecke, vorgesehen ist,
die in an sich bekannter Feise zum Herstellen einer mehrfach lösbaren Klebeverbindung geeignet ist.y
7) Blattförmige Briefmark^nsamme!einheit nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der mehrfach lösbaren Selbstklebestelle (7) ein Stück eines an sich
bekannten Selbstklebestreifens vorgesehen ist, der eine Trägerfolie (23) mit auf beiden Seiten aufgetragenen
verschiedenen Klebstoffschichten (24, 25) aufweist, von
denen die eine dauerhaft und die andere lösbar an der Trägerfolie (23) haftet und dass beide Klebstoffschichten
(24, 2c0 für eine dauerhafte Verbindung mit dem vorzugsweise
aus Karton bestehenden Grundblatt (2) bzw. mit dem vorzugsweise aun Acetat bestellenden Sammelblatt (1)
geeignet sind. /
- 13 -
8) Blattförmige Briefmarkensammeleinheit nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stück des Selbstklebestreifens mit der dauerhaft an der Trägerfolie (23)
haftenden Klebstoffschicht (24) am Grundblatt (2) oder
mit der lösbar an der Trägerfolie (23) haftenden Schicht
(25) an dem Sammelblatt (1) befestigt ist und die jeweils andere Klebstoffschicht (25 bzw. 24) mit einem
vor der Benutzung der Briefmarkensammeleinheit abnehmbaren Schutzstreifen (21) bedeckt ist..
9) Blattförmige Briefr.iarkensömmeleinheit nach einem der An
sprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für je eine möglichnt große Anzahl von verschiedenen Grundblättern
(2) die Vordrucke (3) so in Reihen angeordnet sind, daß sie sich von den Einstecksrtrcifen (12) eines Sammelblattes
(1) überdecken lassen./
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7148024U true DE7148024U (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=1275524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7148024U Expired DE7148024U (de) | Blattförmige Bnefmarkensammeleinheit für Briefmarkenalben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7148024U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2510650A1 (de) * | 1975-03-12 | 1976-09-23 | Robert Hornberger | Formblaetter zum sammeln von briefmarken |
-
0
- DE DE7148024U patent/DE7148024U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2510650A1 (de) * | 1975-03-12 | 1976-09-23 | Robert Hornberger | Formblaetter zum sammeln von briefmarken |
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