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DE714169C - Fluessigkeitsselbstverkaeufer, insbesondere zum Tanken von Benzin - Google Patents

Fluessigkeitsselbstverkaeufer, insbesondere zum Tanken von Benzin

Info

Publication number
DE714169C
DE714169C DEN40655D DEN0040655D DE714169C DE 714169 C DE714169 C DE 714169C DE N40655 D DEN40655 D DE N40655D DE N0040655 D DEN0040655 D DE N0040655D DE 714169 C DE714169 C DE 714169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
hose
door
seller
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN40655D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Benatzy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANTONIE NEVERIL GEB PAVLIK
Original Assignee
ANTONIE NEVERIL GEB PAVLIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANTONIE NEVERIL GEB PAVLIK filed Critical ANTONIE NEVERIL GEB PAVLIK
Application granted granted Critical
Publication of DE714169C publication Critical patent/DE714169C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Flüss.igkeitsselbs'tverkäufer, insbesondere zumTanken von Benzin Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin, mit einem an die Druckleitung einer Pumpe eines Vorratsbehälters angeschlossenen Meßgefäß, dessen Ablaßhahn durch eine auch den im Gehäuse gebrauchsfertig verwahrten Abzugssichlauch .zur Ausgabe freigebende Steuervorrichtung geöffnet wird.
  • Bei den bekannten Selbstverkäufern dieser Art wird nur darauf Wert gelegt, daß die Flüssigkeit stets richtig gemessen zur Ausgabe gelangt. Die richtige sachgemäße Biehandlung des Selbstverkäufers bei der Ausgabe der Flüssigkeit sowie die Wiederherstellung des abgesperrten Ruhezustandes ist 'hierbei dem Käufer selbst überlassen, was insbesondere bei der Ausgabe von feuergefährlichen Flüssigkeiten, wie Benzin, nicht tragbar ist. Es wird z. B. ;auf das Verwahren des Ausgabesdhlauches und Verschließen des Selbstverkäufers gegen Benutzung durdh Unbefugte gar kein Wert gelegt: Zur Vermeidung dieses überl.standes wird ein verkehrstechnisch einwandfrei funktionierender Flüssigkeitsselbstverkäufergemäß der Erfindung erst dadurch geschaffen, daß die Steuervorrichtung ,außer der Pumpe in Kombination mit einem Zeitlaufwerk noch eine Vorrichtung zum zwangsläufigen öffnen und Schließen der Tür des Ausgaberaumes für den Abzugsschlauch, eine Vorrichtung zum Ausladen und Zurückziehen des Abzugsschlauches sowie ;eine Vorrichtung zum öffnen und Schließen des Ablaßhahmes des Meßgefäßes für die Dauer einer Ausgabe zwangsläufig steuert.
  • Hierbei wird von der Voraussetzung ausgegangen, daß die Messung der Flüssigkeit durch ein eine stets gleiche Menge gewährleistendes Überlaufgefäß erfolgt so daß der Steuerung die Aufgabe zufällt, die Füllung und restlose Entleerung ,des Überlaufgefäßes zu jeder Ausgabe sicherzustellen und dazu im entsprechenden Zeitausmaß den Selbstverkäufer zu öffnen, den Schlauch aüszu geben und wieder zurückzuziehen, den - Ablaßliahn dabei zu öffnen und wieder zu schließen und schließlich den Selbstverkäufer zu schließen. Es fällt daher dem Käufer außer der Einschaltung des Selbstverkäufers lediglich die Aufgabe zu, die Füllung seines Vor ratsbehälters zu überwachen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. i und 2 den Flüssigkeitsselbstverkäufer in Frontansicht und im Schnitt durch das Gehäuse nach der Linie 11-1I der Fig. i. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Antrieb mit den zwei Vorgelegen und den Umsteller in zwei verschiedenen Ansichten. Die Fig. 5 zeigt den Umsteller mit einer Voll-- und Leerscheibe in Draufsicht. Aus den Fig. () und 7 ist die Pumpe mit dem Einschalter und dem Ausschalter in zwei zueinander senkrechten Ansichten ersichtlich. Die Fig. 8, 9 und io -neigen die Konstruktion des Einschalters in drei verschiedenen Ansichten. In den Fig. i 1, 12 und 13 ist die 'für und ihr Antrieb in zwei Ansichten und ini Schnitt durch die Türführung dargestellt. Die Fig. 14. und 15 -neigen den Schlauch und seine Führung. Aus den Fig. 16, 17 und 18 ist das Zwischenschaltgetriebe ersichtlich, und zwar ist die Fig. 16 eine Axialänsicht, Fig. 17 eine Vorderansicht des Getriebes, und die Fig. i 8 stellt das ausschä.ltbare Zahnrad dar.
  • Der Flüssigkeitsselbstverkäufer ist in einem Gehäuse i untergebracht, das, wie Fig. i zeigt, an seiner Frontwand eine Tür 2 zum Hinausführen des Schlauches sowie eine Öffnung zum Einlegen einer in ihrem Wert dem Kaufpreis der auszugebenden Flüssigkeitsmenge entsprechenden, an sich bekannten Marke. -Der Selbstverkäufer wird .durch die Marke in Tätigkeit gesetzt welche durch eine an sich bekannte Einlege- und Prüfeinrichtung 3, 4. (Fig. i und a) mittels einer Handhabe 7 in einen Fallkanal 43 gelangt, durch welchen die Marke zuerst auf einen den Stromkreis des Motors .15 schließenden Kontakt (nicht dargestellt) und unmittelbar darauf auf einen Sicherungshebel 73 trifft, der einen Handhebel 75 zur Betätigung freigibt (Fig. 2, 8, 9, 1o).
  • Der :Motor 45 treibt nun das Vorgelege 46, wie aus der Zeichnung Fig. 2 ersichtlich ist, mittels des Kettentriebes 47 an. Das Vorgelege besteht aus einer Riemenscheibe ,48 und zwei Kettenrädern 4.9 und 5o, die durch die Welle starr miteinander verbunden sind (Fig. 3 und .a:). Die Riemenscheibe 48 des Vorgeleges .46 steht noch durch einen Riemen 11.4 mit einer Voll- und Leerscheibe 52 eines Vorg2leges 51 in Verbindung, das ein Kettenrad 53 besitzt. Das Kettenrad 53 steht durch eine Kette mit einem Kettenrad 55 eines V orgeleges 54. in Verbindung, das durch die Keri;`Izahnräder 59 eine Schraubenspindel 60 in Orehung versetzt (Fig. 2, 12). Am Vorgeleg.e 54 ist noch eine Riemenscheibe 58 angebracht.
  • Das Vorgelege 54 dient zum Heben und Senken der Tür 62, die mit einer ':Mutter 6 i an der Spindel 6o angreift. Wenn daher der Motor in Betrieb gesetzt wird, wird durch Antreiben der Schraubenspindel 6o die Schiebetüre 62 in ihrer prismatischen Führung 63 aus der Schließlage (Fig. 2) hoChgeschoben (Fig.1). ' Die Riemenscheibe 58 des Vorgeleges 5.1 steht mit der Riemenscheibe 65 eines Vorgeleges 64 in Verbindung. Das Vorgelege 64 besitzt ein Zahnrad 66 (Fig. 2, 1:1, 15), das einen Schlauch 67, der durch eine Druckrolle 68 angedrückt wird, aus der Öffnung 2 hinausbefärdert. Der Schlauch 67 ist an einen Ablaßhahn 1o6 angeschlossen und durch eine Beschwerungsrolle 72 im eingezogenen Zustand in der Spannlage erhalten. Der Schlauch ist entweder über seinen ganzen Umfang oder nur über einen Teil desselben mit Zähnen ausgestattet, deren Teilung der Zahnteilung des Zahnrades 66 entspricht.
  • Gleichzeitig mit dem Öffnen der Tür wird also durch das Zahnrad 66 der Schlauch mit seinem- einen Ende aus der Öffnung hinausbewegt und dabei das Beschwerungsgewicht 72 angehoben. Das apdere Ende des Schlauches 67 ist durch den Ablaßhahn io6 mit einem M@eßgefäß 69 verbunden, welches in einem Überlaufbehälter 7o angeordnet ist, der durch ein Überlaufrohr 71 (Fig. 2) mit einem unter dem Gehäuse i angeordneten Benzintank in Verbindung steht.
  • Der durch den Sicherungshebel 73 beim Abfallen der Marke entsicherte Handhebel 7 5 ist um' den Zapfen 83 schwenkbar und als Riemengabel 8.I ausgebildet (Fig.6 bis io). Der Sicherungshebel 73 ist hierbei um den Zapfen 7.4 an einem Gehäusearm, der nicht dargestellt ist, schwenkbar gelagert und gleitet mit seinem hakenartigen Ende beim Ver- ; schwenken des Handhebels 75 auf einen vom Handhebel seitlich abstehenden Lappen 7;. Der Handhebel 75 ragt durch einen Schlitz der Gehäusevorder wand und ist durch einen Knopf 8o mit der Hand verschwenkbar j (Fig. 9). Mit dem Handhebel wird die Pumpe 88 (Fig. 2 und 6) dadurch eingeschaltet, daß die Riemengabel den Riemen 81 auf die Vollscheibe 87 eines Vorgeleges 86 (Fig. 6) rückt, das durch den Kettentrieb 89 mit dem Motor i 4.5 und durch den Riemen 81 mit der Scheibe 85 der Pumpe 88 verbunden ist. Die Pumpe 88 steht durch eine Saugleitung go init dein Tank (nicht dargestellt) in Verbindung und drückt die Flüssigkeit durch die Druckleitung gi (Fig. :2) in einen Meßbehälter 69, der in dem 1_Jberlaüfbehälter 7o angeordnet ist. Die Pumpe fördert nun so lange die Flüssigkeit aus dem Tank in den Meßbehälter, bis sie durch ein Ausschaltgetriebe 93 vom Motor 45 abgeschaltet wird. Das Ausschaltgetriebe wird vom Motor 45 aus über das Vorgelege 46 mittels des Kettentriebes 49., 92 (Fig. 2, 6, 7) angetrieben. Es besteht aus einem Exzenter 95, der mittels eines Kegelzahnradtriebes 93, 94 für die Dauer einer Ausgabe um eine Umdrehung angetrieben wird. Der Exzenter 95 betätigt während seiner Umdrehung zwei mit Rollen ausgestattete Schalthebel 95, welche um die Achsen 97 schwenken und durch eine Feder 98 gegen den Exzenter gedrückt werden. Der eine der beiden Schalthebel 96 schlägt bei der Drehung des Exzenters gegen den Handhebel 75, so daß dieser in die in Fig. 9 dargestellte Ausgangslage zurückgeschwenkt wird und hierbei den Riemen 81 von der Voll- auf .die Leerscheibe 87 des Vorgeleges 86 rückt. Die Pumpe 88 ist somit ausgeschaltet, und das Ausschaltgetriebe wird durch ihren die Umdrehung vollendenden Exzenter 95 wieder in die in Fig. 6 und 7 dargestellte Grundlage zurückgestellt. Beim Zurückschwenken des Handhebels 75 ist der Sicherungshebel 73 wieder in die Rast eingefallen und hält damit den Handhebel in seiner Grundlage gegen Betätigung fest. Der Selbstverkäufer ist nunmehr ausgabebereit.
  • Die Ausgabe der Flüssigkeit aus dem Meßbehälter 69 wird nun durch ein nachstehend beschriebenes Zeitlaufwerk gesteuert, das in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Das Zeitlaufwerk wird durch das Kettenrad 5o des Vorgelegen 46 angetrieben, das durch die Kette ioo mit einem Kettenrad ioi in Verbindung steht und für @die Dauer der Ausgabe ständig umläuft. Die Kette ioo besitzt einen Anschlag 1o2, der so eingestellt ist, daß er nach erfolgter Füllung des Meß-Behälters 69 eine in seinem Bewegungsbereich angeordnete Steuerschiene 103 entgegen dem Druck von Federn 104 zur Betätigung eines Hebels 105 bewegt. Der Hebel io5 öffnet bei seiner Betätigung den Absperrhahn io6 und. gibt dadurch die Flüssigkeit zur Ausgabe durch den Schlauch 67 frei, der bereits aus der -öffnung 2 herausragt. Der Absperrhahn 1o6 bleibt so lange geöffnet, bis der Anschlag io2 von der Steuerschiene io3 abgleitet und die Schließung d-es Absperrhahnes unter dem Druck einer Feder 107 selbsttätig erfolgt. Das öffnen und Schließen des Absperrhahnes io6 kann nur durch ein vom Hebel 105 oder 1 der Steuerschiene io3 zwangsläufig gesteuertes Signalinstrument (nicht dargestellt) den Kunden angezeigt werden. Dem Zeitlaufwerk ist ein Umschalter zum Umschalten des Türantriebes 54, 59 und des Schlauchantriebes 66 zugeordnet.
  • Der Umschalter besteht aus einer vom Vorgelege 54 mittels des Kettentriebes 57, io8, iog angetriebenen Schraubenspindel iio (Fig. 3 und 5), die ein Joch i i i, das zwei als Muttern ausgebildete Anschläge 112, 113 besitzt, hin und her bewegt. Das Joch i i i rückt mittels der ,Anschläge 112, 113 den das Vorgelege 5i mit dem Vorgelege 46 verbindenden Riemen 114 auf die Voll- oder Leerscheibe 52. Zum Aufschieben der Schiebetür 62 läuft der Riemen 114 auf der Vollscheibe 52 und treibt damit das Vorgelege 51 an. Das Ausschalten des Vorgelegen 5i von Vollauf Leertrieb erfolgt nun durch die in einer das Füllen und Entleeren des Meßgefäßes 69 gewährleistenden Entfernung voneinander angeordneten Anschläge 112, 113 dadurch, daß jeweils einer - der beiden Anschläge den Riemen 114 auf die Voll- oder Leerscheibe 52 rückt. Damit wird auch das Vorgelege 54 ein- oder abgeschaltet.
  • Das Zeitlaufwerdc besitzt einen halbkreisförmigen Zahnbogen 115, der unmittelbar nach erfolgter Flüssigkeitsausgabe in ein auf der Welle 116 sitzendes Zahnrad 117 eingreift und damit über einen Kettentrieb 118, iig, 56 das Vorgelege 54, welches bereits vom Vorgelege 51 abgeschaltet wurde, im entgegengesetzten Drehsinn antreibt und damit das Schließen der Tür 62 und das Zurückbewegen des Schlauches 67 einleitet. Mit dem Vorgelege 54 wird die Schraubenspindel i io des Umschalters i i i im entgegengesetzten Drehsinn gedreht und dadurch die Anschläge 112, 113 in der Gegenrichtung, wie vorher, gegen den Riemen 114 bewegt. Gleichzeitig hat das Vorgelege 54. den Kegelzahnrädertrieb 59 der Schraubenspindel 6o zum Schließen der Tür 62 und das Vorgdege 64 zum Zurückziehen des Schlauches 67 angetrieben. Im Moment des Schließens der Tür 62 ist der Schlauch 67 bereits in das Gehäuse von dem Zahnrad 66 zurückgezogen worden und durch die Beschwerungsrolle 72 in Form einer Schleife gegen den Boden gezogen. Die Beschwerungsrolle 72 betätigt hierbei einen Schalter i2o, der in den Stromkreis des Motors 45 eingeschaltet ist und im Moment der Betätigung den Motor 45 abschaltet. Gleichzeitig hat der Anschlag 113 den Riemen 114 wieder auf die Vollscheibe 52 gerückt und (las Schaltwerk für die nächste Ausgabe vorbereitet.
  • Für den Fall, daß ein Kunde mehr - als eine Ausgabe benötigt, ist vorgesehen, daß Schlauch 67 und Tür 62 in der Ausgabestellung beharren, wenn der Kunde am Ende der Flüssigkeitsausgabe, die ihm zweckmäßig durch ein Signal bekanntgegeben wird, einen mit einem Griff 134 versehenen Hebel i31 o. dgl. betätigt, durch den ein 7.wischenschaltwerk eingeschaltet wird. Im Zeitmoment der Einschaltung des Zwischenschaltwerkes hat auch der Umschalter i i i den Riemen i 14 von der `'oll- auf die Leerscheibe 52 umgestellt und dadurch da°s Vorgelege 5.1. samt Türantrieb und Schlauchtransport abgeschaltet.
  • Das Zwischenschaltwerk @Fig. 2 und 16 bis 18) besteht aus einem auf der. Welle des Kettenrades ioi befestigten Kettenrad 121. das durch die Kette 122 mit dem Kettenrad 123 verbunden ist. Das Kettenrad 123 treibt mit der Welle 124 über die Kegelzahnräder 125 eine Scheibe 126 an, die durch einen Riemen 127 mit einer auf der Welle 128 befestigten Vollscheibe 129 verbunden ist. Neben der Vollscheibe 129 sitzt lose auf der Welle 128 eine Leerscheibe 13o, auf der der Riemen 127 mittels einer durch eine Schubstange 131 verschiebbaren Riemengabel 132 gehalten wird. Die Schubstange 131 ragt in einem durch die Tür 62 normal abgeschlossenen Raum 133 hinein und kann mittels einer Handhabe 134 nur bei geöffneter Tür 62 vom Kunden zum Zweck einer Wiederholung der Flüssigkeitsausgabe durch Herausziehen der Handhabe 13.1. betätigt werden. Beim Herausziehen der mit der Handhabe 134 ausgestatteten Schubstange 131 wird-der Riemen 127 von der Leerscheibe 13o auf die Vollscheibe 129 gerückt und dadurch ein auf der Welle 128 sitzender Exzenter 135 mit dem Kettenrad 121 des Zeitlaufwerkes verbunden. Der Exzenter 135 wird dadurch sofort für eine volle Umdrehung in Bewegung gesetzt, bewegt hierbei zwei .durch eine Feder 136 miteinander verbundene Schwenkhebel 137 zum Ausrücken des Zahnrades 117 aus dem Bereich des Zahnbogens i i 5 in der einen oder anderen Richtung. Einer der beiden Schwenkhebel 137 ist zu diesem Zwecke mit einer am Zahnrad 117 angreifenden Gabel 138 ausgestattet. Durch das Ausrücken des Zahnrades i 17 wurde das bereits durch den Umschalter i i i bis 114 für den Rücklauf vorbereitete Vorgelege 54 ausgeschaltet, so daß die Tür offen bleibt und der Schlauch herausragt.
  • Zur Ausgabe der Flüssigkeit ist es jetzt bloß erforderlich, eine weitere Marke in die Öffnung einzulegen und den Antrieb in der bereits beschriebenen Weise mit dem entsicherten Handschalthebel 75 einzuschalten. Ist die Ausgabe der Flüssigkeit erfolgt, so trifft ein am Zahnbogen 115 angebrachter Anschlag 139 auf einen Arm iq.o der Schubtange 131 und bewegt letztere in ihre Ausgangslage zurück, in welcher der Riemen 127 wieder auf der Leerscheibe 130 läuft, so daß (las Zwischenschaltwerk ausgeschaltet und durch den seine Umdrehung inzwischen beendenden Exzenter z35 das Zahnrad 117 in den Bereich des Zahnbogens i 15 wieder gebracht wird. Erfolgt jetzt keine nochmalige Betätigung der Schubstange 131 so wird durch das nunmehr wieder eingeschaltete Vorgelege der Schlauch 67 mittels des Zahnrades 6b zurückgezogen und die Tür 62 durch den Spindelantrieb 6o geschlossen.
  • Der Beginn und das Ende der Flüssig= keitsausgabe kann durch ein optisches oder akustisches Signal, das nicht dargestellt ist, angezeigt werden, das durch den Absperrhahn io6, die Anschlagschiene 103 oder einen irn Meßgefäß angeordneten Schwimmer zwangsläufig gesteuert wird. Die Anordnung und Steuerung dieses Signals ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsselbstverkäufer, insbesondere zum Tanken von Benzin, mit einem an die Druckleitung einer Pumpe eines Vorratsbehälters angeschlossenen Meßgefäß, dessen Ablaufhahn durch eine auch den im Gehäuse gebrauchsfertigverwahrten Abzugsschlauch 'zur Ausgabe freigebende Steuervorrichtung geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung außer der Pumpe (88) in Kombination mit einem Zeitlaufwerk noch eine Vorrichtung (6o) zum zwangsläufigen Öffnen und Schließen der Tür (62) des Ausgaberaumes für den Abzugsschlauch (67), eine Vorrichtung (5d. bis 58 und 64 bis 66) zum Ausladen und Zuzurückziehen des Abzugsschlauches (67) sowie eine Vorrichtung (io2 bis i05) zum Öffnen und Schließen des Ablaßhalines (iob) des Meßgefäßes (69) für die Dauer einer Ausgabe zwangsläufig steuert.
  2. 2. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung aus einem Vorgelege (d.6, 51) des Antriebes (45) und einem Umschalter (iio bis 113) besteht, der aus einer mittels eines Kettentriebes (io8, i o9) o. dgl. in Drehung versetzten Schraubenspindel (iio) und aus zwei durch sie gesteuerten Anschläge (112 und 113) besteht, die einen das Vorgelege (51) des Tür- und Schlauchantriebes mit dem V orgelege (d.6) des Antriebes verbindenden Riemen (11.i) abwechselnd von der Leerauf die Vollscheibe (52) und umgekehrt rücken.
  3. 3. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitlaufwerk ein vom Vorgelege (46) angetriebenes Zahnrad (5o) und ein zweites Zahnrad (ioi) besitzt, die beide mittels einer sie verbindenden Kette (ioo) einen an letzterer verstellbar befestigten Anschlag (zog) zum Zeitpunkt der Entleerung des Meßgefäßes (69) gegen eine Steuerschiene (l03) führen, die unter dem Einfluß des an ihr entlang gleitenden Anschlages entgegen dem Druck von Federn (1o4) den Ablaßhahn (io6) so lange zur Flüssigkeitsausgabe offen hält, bis,der Anschlag (l02) von ihrem Ende abgleitet und der Ablaßhahn (1o6) 'unter dem Druck einer Feder (1o7) selbsttätig geschlossen wird. .
  4. 4. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitlaufwerk einen vom Zahnrad (ioi) angetriebenen Zahnbogen (115) besitzt, der zu und für eine bestimmte Zeit einen mit dem Vorgelege (54) zwangsläufig verbundenen Kettentrieb (117, 118, 119, 56) zum Zurückziehen des Schlauches (67) und Schließen der Tür (62j antreibt. 5.-Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitlaufwerk durch ein mittels eines nur bei geöffneter Tür (62) betätigbaren Handschalters (131, 134) einschaltbaren Zwischenschaltwerkes (1s4 bis 40) für die Dauer eir3er neuerlichen Ausgabe vor Schließung der Tür (62) steuerbar ist. 6. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach den Anspriichen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenschaltwerk aus einem vom Zahnrad (ioi) des Zeitlaufwerkes mittels eines Kettentriebes (121, 1-22, 123) angetriebenen einschaltbaren Vorgeleges (124 bis i28) und einem von letzterem für eine Umdrehung in Bewegung gesetzten Exzenter (I35) besteht, der mit einem an einem verschiebbaren Zaihhnrad (117) angreifenden Schwenkliebel (137, 138) dieses Zahnrad (117) zum vorübergehenden Unterbrechen des Schlauchrückzuges und Türschließers aus den Bereich des Zahnbogens (115) für die Dauer einer Ausgabe ausrückt. 7. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach den Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch .gekennzeichnet, daß der Zahnbogen (115) mittels eines Anschlages (139) bei vollendeter Ausgebe und Einrückung des Zahnrades (Ii7) das Vorgelege (124 bis 128) des Zwischenschaltwerkes selbsttätig abschaltet. B. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Ablaßhahn (io6) angeschlossene Schlauch (67) mit sich über seinen ganzen Umfang oder nur einen Teil desselben erstreckenden Zähnen ausgestattet ist, die in einem der .Teilung des Förderzahnrades (66) entsprechenden Abständen auf der ganzen Schlauchlänge angeordnet sind. 9. Flüssigkeitsselbstverkäufer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschaltgetriebe für die- Pumpe (88) aus einem durch den Übersetzungstrieb (49, 92) und die Kegelzahnräder (94) auf eine Umdrehung je Ausgabe angetriebenen Exzenter (95) besteht; der mit einem Schwenkhebel (96) das Vorgelege (89) mittels des Hebels (75) von der Pumpe (88) nach erfolgter Füllung des Meßbehälters (69) vom Antrieb (Motor 45) abschaltet.
DEN40655D 1936-04-30 1937-04-29 Fluessigkeitsselbstverkaeufer, insbesondere zum Tanken von Benzin Expired DE714169C (de)

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DEN40655D Expired DE714169C (de) 1936-04-30 1937-04-29 Fluessigkeitsselbstverkaeufer, insbesondere zum Tanken von Benzin

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137590B (de) * 1957-07-09 1962-10-04 T A M Sa Pour Tous App S Mecan Selbstkassierende Zapfsaeule fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Treibstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1137590B (de) * 1957-07-09 1962-10-04 T A M Sa Pour Tous App S Mecan Selbstkassierende Zapfsaeule fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer Treibstoffe

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