DE7038045U - Vorrichtung zur korrosionsschuetzenden behandlung von kabeln - Google Patents
Vorrichtung zur korrosionsschuetzenden behandlung von kabelnInfo
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Description
Anlage zur Gebrauchsmusteranmeldung vom i5.lO.i97o Sei/Ma
Vorricntung zur korrosionsschützenden Behandlung von Kabeln
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur korrosionsschützenden Behandlung von Kabeln, durch die das Auf- und/oder Einbringen
eines Kunststoffes« einer kunststoffhaltigen Mischung und/oder einer Korrosionssenutzmasse bzw. eines Korrosionsschutzmittels
auf oder in Kabeln ermöglicht wird. Nach der Erfindung werden Kabel, insbesondere solche für Hängebrücken, Schrägseilbrücken,
Abspannungen und dgl., also auch vorzugsweise bereits in Verwendung stehende Kabel aller Art mittels der Vorrichtung
nachträglich mit einem Schutz versehen, der die Korrosion verhindert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umschließt den
Kabelmantel ganz oder teilweise und weist Einbringeeinrichtungen auf, durch die Kunststoff, kunststoffhaltige Mischungen und/oder
Korrosionsschutzmittel bzw. Korrosionsschutzmassen auf bzw. um das Kabel bzw. in die Zwischenräume zwischen den Einzelkabeln,
Drähten, Drahtbündeln und dgl. gebracht werden können.
Es ist bekannt, patentverschlossene oder nach anderen Verfahren hergestellte Kabel vor und/oder nach ihrer Montage mit einem
korrosionshindernden Anstrich zu versehen. Dieser Anstrich verhindert zwar zunächst eine Korrosion, doch dringt im Laufe
der Zeit Feuchtigkeit in das Kabel ein und verursacht vom Kabel-
innern her eine fortschreitende Korrosion. Dies kann auch nicht
dadurch verhindert werden, daß in gewissen zeitabständen ein neuer Anstrich auf den Kabelmantel aufgebracht wird.
Es wurde weiterhin bereits vorgeschlagen» eine Vorrichtung zu
benutzen« bei der ein Behälter zur Einzeldrahtbeschichtung vorgesehen ist, wobei der Behälter eine Sortiervorrichtung für die
Drähte bzw. Stäbe des Kabels aufweist. Zur Bündelung der Drähte bzw. Stäbe zu einem Paralleldrahtbündel wird ein dem Paralleldrahtbündel entsprechend kalibriertes» verstellbares und angetriebenes Walzenpaar oder eine mit einem zugmittel versehene Kabelschlinge verwendet. Mit Hilfe dieser Vorrichtung wird Kabel mit
einem entsprechenden korrosionshemmenden Schutz hergestellt. Zur korrosionsschützenden Behandlung bereits verwendeter Kabel
kann diese Vorrichtung nur sehr schwer verwendung finden.
Ziel und Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung einer Vorrichtung» mit deren Hilfe bereits in Verwendung stehende Kabel nachträglich und ohne Demontage der Kabel
mit einem die Korrosion verhindernden dauerhaften Schutz versehen werden können. Das geschieht nach der Erfindung dadurch» daß
eine Vorrichtung eingesetzt wird» die den Kabelmantel ganz oder teilweise umschließt und Einbringeeinrichtungen aufweist» durch
die Kunststoffe» kunststoffhaltige Mischungen und/oder Korrosionsschutzmittel bzw. Korrosionsschutzmassen auf bzw. um das Kabel
bzw. in die Zwischenräume zwischen den Einzelkabeln, Drähten, Drahtbündeln und dgl* gebracht werden können.
Nach einer Ausfuhrungsform besteht die Vorrichtung aus eines
wiederverwendbaren Schalungskörper, der la Abstand voneinander,
vorzugsweise versetzt zueinander angeordnete Elnbringevorrlchtungen* Trichter, Düsen und dgl. besitzt» durch die Kunststoffe«
kunststoffenthaltende Mischungen und/oder die
nassen oder -Mittel in das Kabel vorzugsweise in den Rau« zwischen
den Drähten, Teilkabeln, Drahtbündeln und dgl. eingebracht werden
können. Dieser Schalungskörper kann aus Metall« Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien bestehen. Her wiederverwendbare
Schalungskörper kann beispielsweise aus zwei ie Querschnitt halbkreisförmigen Schalungskörpern zusammengesetzt sein« die durch
an sich bekannte Verbindungselemente wie Scharniere« schrauben« Schnallen, Schnüren und dgl. zusammengehalten werden können.
Zusätzlich können an den Y*"**^ Twhw^g^ffrTLl*?** der wiederverwend—
baren Schalungskörper Dichtungsflansche und dgl. eingesetzt werden. Nach einer Ausfünrungsform sitzt der wiederverwendbare
SchalungskSrper fest auf des Kabel auf und bildet eine den Kabelmantel ganz oder teilweise in Fom einer den Peuentigkelts- und/oder
Luftdurchtritt verhindernden bzw. verhindernden Um—mtelung. Durch
die an am wiederverwendbaren schalungskSrper angebrachten Binbringevcrrichtungen, z.B. Trichter oder düsenShnliche Eiaspritz«
vorrichtungen können Kunststoffe, Kunststoff enthaltende Mischungen, vorzugsweise Korrosionsschutzeassen in das Kabel, Vorzugs»
weise in den Raun zwischen den Drähten, Teilkabeln, Drahtbündeln und dgl. eingebracht werden. Die sinbringevorriehtung kann auch
in Kombination aalt einer Vorrichtung stehen, die ermöglicht, innerhalb des wiederverwendbaren Schalungskörpers einen gewissen
Unterdruck» zu. Bindest innerhalb best Bereiche, zu er*
: zeugen.
! w»nh iti HHtT- anderen Au&fttmaMEKfoni heeteht die
*
des ttantelkabels angepafit 1st und alt einer zweiten, Daruck>-
j und/oder iBiterdruekvozTlehtung, verbundenen Elnsprltz», sin»
drCefc- und/oder Blnsangvorrlchtung koablnlert ist, durch die
der Kunststoff, die kuaststoffhaltige Mischung und/oder die
ans einer BiHWhlfthtiaigsvorrlehtaane, öi« der gewAaeehten Font
bsar· «sättel la die RSnae «wischen den
• eingesaugt «erden kennen.
Wt Hilf· dieser Vorrichtung erhält das Kabel eine Kunststoff«
m—InIw} mn, durch die Mittels einer zweiten koablnlert verwendeten Elnsnrlts-, Eindruck· und/oder Binsaugvorrlehtung auch
die Btnw «wischen den DrShten, Drahtbündeln, BinzeHrah<»\n uud
dgl. alt Kunststoff, kunststoffhaltlgen Mischungen, Korrosions·
ifrohutzart tteln, vorzugsweise So^t^v^I offff^^ti^itTW^*^^^* Ti^*! I %
«ardea kfinnen. Die in Kombination alt der Beschlchtungsvor·
richtung verwendete slnsnrlts», SindrSek- und/oder SLnsaug»
vorrichtung kann unterschiedlich gef orateseln und beisnlels~
weise du\e Fora einer spritze, Suse und dgl. aufweisen» Diese
Torrichtungen kSnnen vorteilhaft alt einen Kugeldruckventil
ausgestattet sein«
nach einer besonders vorteilhaften AusfOhrungsfora besteht die
Torrichtung aus einer verlorenen Schalung, die den Kabelaantel
ganz oder teilweise in Ροπή einer den Feuchtigkeits- und/oder
Luftdurchtritt verhindernden bzw. vermindernden Ummantelung umgibt. Zweckmäßig sind in dieser verlorenen Schalung Einbringe-,
vorzugsweise Einpreß-, Eindrück- und/oder Einsaugvorrichtungen im Abstand voneinander angebracht. Diese Einbringe-, Einpreß-,
Eindrück- und/oder Einsaugvorrichtungen können nachträglich entfernt werden oder abgeschnitten, abgebrochen und dgl. werden,
ohne daß sich eine wesentliche Materialbeschädigung ergibt.
In den beigefügten Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt, in Fig. 1 ist eine Vorrichtung bestehend
aus einer verlorenen Schalung schematisch «ledergegeben. Unter (1) ist das mit der Vorrichtung umgebende Kabel schematisch
dargestellt. Die verlorene Schalung besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einem den Kabelmantel ganz oder teilweise in Form
einer den Feuchtigkeits- und/oder Luftdurchtritt verhindernden
Ummantelung. In der verlorenen Schalung sind unter (5) Einbringe-,
Einpreß-, Eindrück- und/oder Einsaugvorrichtungen im Abstand voneinander angebracht. Dieje Einbringevorrichtungen (5) werden in
ihrem unteren Teil von der- verlorenen Schalung umschlossen, so daß beim Eindrücken von Material, wie z.B. Kunststoffmischungen,
Korrosionsschutzmassen kein Kunststoff an dieser Stelle nach außen treten kann.
In Fig. 2 ist ein wiederverwendbarer Schalungskörper dargestellt,
der ebenfalls im Abstand voneinander, vorzugsweise versetzt zueinander angeordnete Einbringevorrichtungen, Trichter (5)* Düsen
und dgl. oder einsteck- bzw. einsetzbare Spritzen und dgl. (3)
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besitzt. Durch diese Einbringevorrichtungen werden ebenfalls die Kunststoffe, kunststoffhaltigen Mischungen, Korrosionsschutzmittel und/oder die Korrosionsschutzmassen in das Kabel,
zweckmäßig unter Druck und/oder unterdruck eingebracht. Der wiederverwendbare Schalungskörper, der beispielsweise aus
zwei Schalungshälften (8) bestehen kann, wird durch SCxir" >>en,
Klammern, Schellen, Bändern und dgl. verschlossen, wobei zusätzlich
Dichtungsflansche Verwendung finden können.
In Pig. 3 wird ein Querschnitt eines aus Teilkabeln bestehenden
Kabels gezeigt, bei dem die Elnzeldrähkte (4) za Teilkabeln
gebündelt sind, die mit der verlorenen Schalung (6) umgeben werden.
In der schematischen Darstellung in Pig. 2 sind die bereits
in Pig, 1 und 2 schema tisch wiedergegebenen Einbringevorrichtungen weggelassen.
In Fig. 4 ist eine Ansicht einer Beschickungsvorrichtung
schematisch dargestellt, die beispielsweise aus einem Halbwagen besteht, der auf dem Kabel über Rollen bewegt werden kann, dessen
dem Kabel zugewandter Teil der gewünschten Kabelbeschichtungsform
entspricht. Die Beschichtungsvorrichtung ist dabei kombiniert mit
einer Einspritz-, :£Lndrück- und/oder Einsaugvorrichtung (9), die beispielsweise ein Kugeldruckventil (lO) oder eine Dü&e bzw.
Spritzöffnung (3) aufweisen kann.
In Pig. 5 ist eine Draufsicht schematisch dargestellt. Vor
der Beschichtungskammer (11) befindet sich die Abstreifvorrichtung (12). Die Seitenräder (15) und (15) sind über Verstellvorrichtungen
(14) "ittapfc^lL^b^E jJind Regulierbar.
-7-
einer ELnspritz-, Bindrück-,Einbringe- oder ELnsaugyorricbtung,
die ebenfalls schematised aas Seitenrand «rledergegeben wird.
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Claims (4)
1. Vorrichtung zur korrosionsschützenden Behandlung von Kabeln
durch Auf- und/oder Einbringen eines Kunststoffes, einer lcunstc -offhaltigen Mischung und/oder einer Korrosionsschutz—
nasse dzw. eines Korrosionsschutzölttels auf /oder in Kabeln«
insbesoriere solche für Hängebrücken, Schrägseilbrücken,
Abspannungen und dgl., Mit der bereits in Verwendung stehende Kabel aller Art nachträglich BtLt einem, die Korrosion
verhindernden Schutz versehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung den Kabelmantel ganz oder teilweise
umschließt und Einbringeeinrichtungen aufweist, durch
die Kunststoffe, kunststoffhaltige Mischungen und/oder
Korrosionsschutzinittel bzw. Korrosionsschutzmassen auf bzw.
um das Kabel bzw. in die Zwischenräume zwischen den Einzel» kabeln. Drähten, Drahtbündel und dgl. gebracht werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus einem wiederverwendbaren Schalungskörper besteht,der
im Abstand voneinander, vorzugsweise versetzt zueinander
angeordnete Einbringevorrichtungen, Trichter, Düsen und dgl. besitzt, durch die Kunststoffe, Kunststoffe enthaltende Mischungen und/oder Korrosionsschutzmassen oder -Mittel in das Kabel,
vorzugsweise in den Raum zwischen den Drähten, Teilkabeln* Drahtbündeln und dgl. eingebracht werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sie aus einer Beschichtungsvorrichtung besteht»die der gewünschten Form des Mantelkabels angepaßt ist und mit einer
-9-
■ ·' -if
-9-
zweiten, Druck— und/oder cnteraruckvorrichtucg*
Einspritz-, sincrück- und/oder BI nsawgrorrichtong keabinLert
1st» durch die der Kunststoff, die kanststoffSialtige
und/oder die KorrosionsschntzMftsse brar. -eittel in die
zwir-hen den Drähten, DrahtbQndeln, Binzelkabelja «ad dgl.
eiogepreflt bzv. eineeeauet werlen kSnnea.
4. TorrichtuBe xmth. Anspruch 1M dadareh
die Vorrichtung «as einer verlorenan S
besteht» die den KftbelMuatel ganz oder teilweise in
Tora einer den Feuchtigkeit»» und/oder Luftdurehtritt
verhindernden ilMBUitelung^unglbt, in der Einbrlnse-,
Torzugsweise Einpreß-» KlndrQck- und/oder Eins
rlchtungen Ib Abstand Toneinander ansebracht sind.
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| DE19707038045 Expired DE7038045U (de) | 1970-10-15 | 1970-10-15 | Vorrichtung zur korrosionsschuetzenden behandlung von kabeln |
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1970
- 1970-10-15 DE DE19707038045 patent/DE7038045U/de not_active Expired
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